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Im Schutz der Dunkelheit

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Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Jason Pryde am So Nov 01, 2015 6:41 pm

Wann: 09.05 / Wir haben es 01 Uhr Nachts.
Wer: Jason, Rose, Bruce und Steven
Wo: Haus der Banner's

Schlaf war ja bekanntlich überbewertet und somit ging es Raus an die Frische Luft. Es war ja bekanntlich für den Flüchtling das er gerne mal das offene Fenster nahm. Einfach rausspringen und weg war er. Ob Steven das merkte? Bestimmt nicht denn dieser hatte ja seine Tiefschlafphasen. Ehrlich ein Sägewerk schnarchte leiser als der Held der Nation.

Auf dem festen Boden vor dem Haus gelandet, schaute sich der Blonde um. Was stellte er heute Nacht an? Vielleicht mal die Toten jagen wie Sie ihn! Wäre eine Idee. Aber eigentlich war eine Lebende sein Ziel. Merkwürdig für Jason aber er mochte sie und bekanntlich war seine Art dies zu zeigen, nicht das Reden sondern anschleichen und einfach Anwesend sein. Als Falcon in Blau verkleidet, lief er jetzt erstmal locker durch die Straßen. Sah sicher komisch aus so ein maskierter, bestimmt wie ein Bandit. Aber egal Jason wollte grad nicht von Dach zu Dach springen sondern die Straßen in der Dunkelheit genießen. Ihm waren doch sowieso die Blicke der Fremden egal. Kannte er das doch schon Jahre genug. Fraglich war eher wie wie Rose bei dem Besuch reagierte.

,,Hey Du da!'' zog plötzlich mit Kinderstimme jemand an seinem Handgelenk. Mh? Jason schaute zu seiner rechten hinunter und Tatsache ein kleines Mädchen widmete sich ihm ohne Scheu. Ohne zu Antworten schaute er sie nur einfach an. Was tat so ein Junges Ding um diese Uhrzeit auf der Straße? Ok so dachte Jason nicht er war ja damals jünger. Demnach war ihm der Grund vollkommen egal. ,,Du musst mir helfen denn du siehst aus wie ein Verbrecher!'' ,,Aja?'' tolles Kompliment. und ,,Wobei genau?'' fragte Jason nun nach. Die Kleine hüpfte auf der Stelle und lies dabei endlich mal seine Hand los. ,,Wenn du für mich die Bank da links überfällst, kriegst du auch ganz viele Süßigkeiten.'' was zur Hölle? Der blonde konnte sich ein Grinsen einfach nicht verkneifen. Kurz beugte er sich auf ihre Höhe nieder und legte seine rechte Hand ganz sanft auf ihre Schulter. ,,Ich überfalle keine Bank für Süßigkeiten und du solltest besser jetzt zu deinen Eltern denn ich bin mir sicher die haben welche. Langsam nickte die Kleine und das aufeinmal doch etwas eingeschüchtert. ,,Aber weist du wenn du eine Bank mal aus wichtigen Gründen überfalle willst helf ich dir gerne.'' Na und da dachte man er wäre auf der richtigen Bahn. War Jason auch denn er befand keinen Grund wichtig genug, irgendwas zu überfallen. Somit stellte er sich wieder aufrecht hin und lief weiter.

Die Straßenkids halt unter sich wenn man so meinen will. Egal an seinem gelben Zielhaus angekommen, schaute er die Hauswand hinauf. Der Ort hier war abgelegen von der Straße und erwies null Sicherheit. Herrlich und perfekt. Jason akka Falcon wusste genau wo er hin wollte. Er war ja nicht das Erste Mal hier und ohne die Erlaubnis der Dame würde er dies ja auch nicht tun. An ein Fenster rauf zu kommen, war genauso einfach wie runter. Es gab immer irgendwelche Rinnen oder Kletterpunkte. Selten benutze er seine Seile und Haken, unter seiner Jacke dafür. So auch in diesem Fall. Wie so eine Katze kletterte er nach oben zum Offenen Fenster von Rose.

Welch Glück sie vergas nicht und lies es offen. Leise jedoch trat er durch. Mister Banner sollte ihn ja nicht erwischen. Gäbe sonst Leichen oder? Auch wenn sie schlafen sollte, so würde er sich wieder verziehn und vielleicht doch lieber auf Süßigkeitenfang für die Kleine von eben gehen. Doch Rose schlief nicht! Es sah so aus als würde sie auf ihrem Bett sitzen und ihn erwarten. Somit trat er noch einen Schritt hinein und zog sich seine schwarze Maske vom Kopf. Die sanft auf einen Tisch gelegt wurde. ,,Ich muss gestehen euer Haus braucht mehr Sicherheit, hier kann ja jeder Idiot einbrechen.'' sprach er leise und scherzend mit dem Rücken zu ihr.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Rosalee Johnson am So Nov 01, 2015 8:41 pm

Rosalee hatte eigentlich einen ganz normalen Tag am Freitag. Früh verließ sie ihr Elternhaus und besuchte die Schule. Es standen Sport, Geschichte, Latein und Chemie auf den Plan. Natürlich kam das Beste zum Schluss richtig? Immerhin wollte sie später ja mal Wissenschaftlerin werden und Chemie interessierte sie sehr. Den Plan Präsidentin zu werden, schob sie erst einmal nach hinten. Besser war es wirklich erst einen "normalen" Beruf zu erlernen. Da musste sie ihrem Dad Recht geben. Die anderen Fächer begeisterten sie nicht so und aus diesem Grund fiel ihr die Konzentration dort wirklich sehr sehr schwer, aber sie bemühte sich. Es gelang ihr auch ganz gut. Dann kam sie etwa um 14.00 Uhr von der Schule zurück und berichtete ihrem Dad von ihrem Tag. "Hallo Dad. Ich bin wieder da. Heute habe ich auf meine Ausarbeitung in Chemie eine eins und auf mein Geschichtsreverat eine zwei bekommen!" erklärte sie dann, bevor sie nach oben lief und ihre Hausaufgaben machte. Auch die welche sie noch nicht morgen wieder abgeben musste. Dann hatte sie die nächsten Tage mehr Freizeit oder?

Der Rest des Tages verlief eigentlich ruhig. Zum Abendessen erzählte sie weiter von ihrem Tag. "Wir haben heute in Sport Bockspringen gemacht mit unserem Sportlehrer Mr. Adams. Der hat allen, besonders den Mädchen, Hilfestellung gegeben. Auch wenn man abgelehnt hatte und ich fand das irgendwie nicht gut, aber gesagt hatte ich mal lieber nichts. Ich glaube, dass ich einmal irgendwie ungünstig aufgekommen bin und mich am Fuß leicht verletzt habe, aber es geht schon wieder ja?" winkte sie dann ab. So schlimm war es dann auch nicht und sie wollte nicht, dass ihr Dad sich unnötig Sorgen machte, aber es verschweigen wollte sie es ihm dann auch wieder nicht. Ihr Dad ging ihr über alles und sie konnte sich ein Leben ohne ihn schon gar nicht mehr vorstellen. Nach dem Essen verabschiedete sie sich nach oben ins Zimmer und las ein Buch. dabei döste sie auf dem Schreibtisch ein. Als sie wieder erwachte sah sie auf die Uhr. Es war schon halb 1. Ob Jason schon da war? Was war wenn ja? Sie hatte vergessen das Fenster zu öffnen.

Schnell holte sie es nach und sah kurz in die Dunkelheit hinaus. Irgendwie hatte sie auch etwas Fesselndes. Langsam aber sicher wurde ihr kühl, weshalb sie sich auf das Bett setzte und die Decke um sich schlang. Es war zwar schon spät, aber sie konnte ja immerhin wach bleiben oder? Denn heute war Samstag und da war für bekanntlich keine Schule und es standen auch keinerlei Projekte an von denen sie wissen sollte. Geduldig wartete sie auf Jason. Es verging eine halbe Stunde und sie fragte sich ob sie ihn wirklich verpasst hatte, doch dann hörte sie Geräusche. Langsam sah sie zum Fenster und dann kam auch schon Jason herein. Er sprach mit ihr. Die Decke hatte sie enger um sich geschlungen. "Ja das stimmt, aber wie solle ich bitteschön meinem Dad erklären, dass wir ein Sicherheitssystem brauchen? Ich kann ja schlecht sagen dass jemand regelmäßig hier auftaucht und ganz leicht hier rein kommt und sich über die Sicherheitsmaßnahmen beschwert hat!" Sie lächelte.

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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Bruce Banner am So Nov 01, 2015 9:52 pm

Bruce hatte einen recht normalen Tag hinter sich. Er war heute Morgen um sechs aufgestanden und hatte Rose noch zur Schule verabschiedet. Er hatte sich Zeit gelassen zum Frühstücken und hatte sich danach gezwungen einkaufen zu gehen. Er hätte das auch alles online machen können, aber er musste ab und zu einfach raus aus seinem Haus, auch wenn er es nicht mochte. Nachdem er wieder zuhause war packte er alles aus und las dann bis Rose wieder nachhause kam. Sie erzählte ihm von ihren guten Noten und er lächelte stolz. "Gut gemacht. Das freut mich wirklich.", beglückwünschte er sie. Rose ging hoch um ihre Hausaufgaben zu machen und Bruce widmete sich in der Zwischenzeit dem Abendessen. Er wusste noch nicht einmal was er machen wollte, aber irgendwas bekam er dann hin. Reis und gebratenes Gemüse. Nichts originelles, aber es würde gut schmecken. Als Rose zum Essen wieder runter kam erzählte sie ihm wie sie in Sport Bockspringen gemacht hatten und wie ihr Sportlehrer vor allem den Mädchen Hilfestellungen gegeben hätte. Bruce verdrehte darauf hin seine Augen. Naja, aber Bruce legte sich nicht mehr mit den Lehrern von Rose's Schule an. Fünfmal hatte ihm gereicht. Dennoch sagte er: "Ich glaub manchmal es gibt so wenig Lehrer das deine Schule jeden einstellt den sie finden kann... Wenn sich an deinem Fuß noch was verschlimmert sagst du mir aber bescheid, okay?", fragte er.

Nach dem Essen wusch er das Geschirr ab und kehrte das Haus. Er mochte sein Haus. Es war mehr als nur ein Gebäude für ihn, denn es war ein zuhause. Sein zuhause. Das zuhause seiner Familie. Wobei er mit Familie nur noch Rosalee und sich selbst meinen konnte. Eine Tatsache die ihn jedes Mal fertig machte, wenn er nur daran dachte. Als er auch mit der verschachtelten Treppe fertig war ging er duschen und machte sich anschließend im Schlafanzug einen Grüntee fertig, bevor er in sein Schlafzimmer ging und das Buch von heute Mittag fertig las. Es war nicht mal irgendein besonderes Buch. Es hieß '101 Gründe um ein Kaninchen zu halten' und war von diesem Autor der auch '111 Gründe um eine Katze zu halten' geschrieben hatte. Das hatte er auch gelesen. Und '114 Gründe ein Einhorn zu halten'. Das war das beste gewesen. Definitiv. Bruce hatte danach wirklich recherchiert ob man ein Einhorn machen könnte. Aber die Pläne hatte er dann doch nicht verwirklicht, sondern er hatte sie an den Autor geschickt und er hatte ihm mit einem Bild einer Grinsekatze geantwortet. Seitdem ging dieser seltsame Austausch hin und her. Momentan saß er am Batmobil. Als er fertig war las er im Nachwort folgendes: P.S. Ich warte noch, Bruce. Das amüsierte ihn dann wirklich. Er holte seinen Laptop und setzte sich wieder an das Batmobil. Er war eigentlich schon fast fertig. Als er fertig war war es schon Mitternacht und er entschied sich die Pläne jetzt noch zu dem Autor zu schicken. Danach ging er sich die Zähne putzen und als er dann wieder hoch ging fiel ihm auf das aus Rose's Zimmer noch Licht kam. Das war... ungewöhnlich, aber okay. Immer hin war Samstag und sie war 17. Er ging wieder in sein Zimmer und sah durch sein Handy. Eine neue Nachricht von Carol, eine Frau die bei der Bäckerrei arbeitete und unbedingt wollte das er ihrem Buchclub beitrat.

Carol: "Hallo Bruce!! Du hast dich ja lange nicht mehr gemeldet! Hast du Montag gegen 13:30 Uhr schon etwas vor? Wir fangen ein neues Buch an und hätten dich gerne dabei! Liebe Grüße Carol Wink" Bruce seufzte. Er wusste nicht ob er ja oder nein sagen sollte, denn das Problem war, dass wenn er ja sagte er gezwungen war jede Woche rauszugehen und mit fremden Menschen zu reden, aber wenn er nein sagte und Rose in ein paar Jahren auszog... hätte er niemanden mehr mit dem er etwas machen könnte. Verdammt... er entschloss sich zu antworten: "Theoretisch bin ich verfügbar, aber ich bin mir wirklich nicht sicher..." Als Antwort kam: "Aber Bruce! Bitte! Du kannst ja auch nur einmal testen ob es etwas für dich ist!" Bruce überlegte und antwortete dann damit das er es versuchen würde, wonach er eine Flut von Smileys von Carol bekam und er das Handy beiseite legte. Komische Frau... aber irgendwie auch ganz nett. Als er auf die Uhr sah war es schon kurz nach eins. Oh. Okay. Er würde jetzt erstmal nach Rose sehen und dann schlafen gehen. Er ging durch den Flur und als er eine unbekannte Stimme aus dem Raum seiner Tochter hörte blieb er angewurzelt stehen. Warte. Sie könnte nur einen Film schauen., fiel ihm dann ein und er entschloss sich zu klopfen. "Rose? Kann ich rein kommen?", fragte er und würde ihr genau 12 Sekunden geben, bevor er die Tür öffnen würde.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Jason Pryde am So Nov 01, 2015 10:31 pm

Jason drehte sich auf ihre Worte hin um und ein Lächeln konnte er sich jetzt einfach nicht verkneifen. ,,Nein aber du kannst ihm sagen, das du mal eine große Persönlichkeit werden willst und den nötigen Schutz für brauchst. Du kannst es aber natürlich einfach auch lassen denn sonst kann ich dich ja nicht mehr besuchen.'' Wie man merkte lernte Jason im Thema Kommunikation dazu. Naja er hatte auch einen Mentor der gerne Pausenlos reden konnte. Im Positiven Sinne natürlich. Bei Jason jedoch war alles immer noch Phasenweiße veranlagt. Bei Rose und Steven traute er sich z.B seinen Mund lockerer werden zu lassen.

Seine Schritte jedoch folgten nun Richtung Bett, wo er genau vor ihr stehen blieb. ,,Dir ist kalt oder? Vielleicht sollten wir doch eine andere Option finden. Nicht das du dir im Winter noch wegen mir was wegholst.'' Stimmt eigentlich denn sie konnte ja schlecht im Tiefen Winter Nachts permanent das Fenster offen lassen. Aber anders wiederum traute sich Jason nicht, mit ihr zu treffen. Also leider selber Schuld. Somit lief der Herr zum Fenster und schloss es so leise es ging. Was sollte er jetzt auch zu befürchten haben denn die Erwachsen schliefen seines Erachtens. Am Fenster stehend kam er wieder zu Wort. ,,Ich habe gerade ein Mädchen getroffen, was meine Hilfe wollte eine Bank auszurauben. Ist ja anscheinend normal hier bei euch in der Stadt.'' Natürlich tat er es nicht oder hatte er irgendwo einen Sack mit viel Geld abgestellt?!

Erneut drehte er sich zu ihr um und setzte sich langsam neben sie aufs Bett. Nicht ganz neben ihr sondern mit Abstand. Bindungen musste er halt auch noch lernen. Was sowas anging war er noch lange nicht soweit. Jason's Blick jedoch richtete sich zu Rose und wieder war da dieses sanfte leuchtende Lächeln. ,,Wie war dein Tag heute? Ich habe Rogers heute versucht zu erklären wie man Vegan Kochen kann. Ich scheiterte kläglich aber Naja....'' Ehrlich mal wie konnte man nur Fleisch essen?! Sein Blick richtete sich prompt auf den Langohr bei ihr im Zimmer. Sowas niedliches auf einem Teller. Niemals! ,,Warum hälst du sie im Käfig? ist doch nicht gefährlich das Kleine.'' Ach Zirkusjunge schon mal was vom Tapeten anknabbern gehört? Nein anscheinend nicht.

Man war der junge Herr heute Gesprächig echt das sollte man ausnutzen denn das hielt sicher nicht lange an. Jedoch wurden seine Augen groß als es an der Tür klopfte und die Stimme von Mister Banner zu hören war. Verdammt wieso schlief er nicht! Und wieso schloss Jay eben das Fenster? Seine Augen wurden groß und Fragen auf Rose gerichtet. Was bitteschön jetzt?! Sprechen war ja nun mehr als Fatal. Er durfte Jason auf keinen Fall erwischen. Denn er benahm sich ja angeblich vorbildlich und hatte seit einem Monat Durchgängig keinen Ärger gemacht...naja bis auf Kleinigkeiten. Und der Vater befand es sicher nicht so lustig wenn seine Tochter einen Kerl in ihrem Zimmer hatte.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Rosalee Johnson am So Nov 01, 2015 10:56 pm

Rosalee überlegte. "Ich werde mal eine große Persönlichkeit? Glaubst du da wirklich dran? Naja. Ich könnte dir dann sagen wie du die Sicherheitsmaßnahmen umgehen kannst, aber ich will Dad auch nicht verraten. Jede Persönlichkeit braucht Bodyguards!" kam es ihr dann in den Sinn und lächelte ihn an. Er sich wirklich um sie zu bemühen und wollte dass sie in Sicherheit war oder täuschte sie sich da? Ihr Dad meinte ja immer, dass man nicht vorsichtig genug sein konnte und wie lange kannte sie Jason schon? Seit nicht mal einem Monat und sie fand ihn schon nett? Ließ ihn sogar in ihr Zimmer? Wenn ihr Dad das wüsste, oh wäre er enttäuscht von ihr und das konnte sie ihm nun wirklich nicht antun. Dafür hatte sie ihn einfach zu sehr lieb. Konnte sie es überhaupt? Ihn anlügen? Was wäre wenn diese Sache hier einmal herauskam und Bruce es vorher nicht von ihr erfahren hat? Würde er sehr sauer auf seine Tochter sein? Würde er ihr überhaupt verzeihen können? Dieser Gedanken sorgte dafür, dass ihr Tränen in die Augen stiegen. Was war wenn ihr sie dann hasste?

Schnell wischte sie sich übers Gesicht und keine Träne war mehr zu sehen. "Naja. Ein bisschen ist mir schon kalt, aber ich habe ja hier die Decke also ist es nur halb so schlimm und ich muss zugeben, dass das Fenster noch nicht so lange geöffnet ist, denn ich war beim lesen eingeschlafen und konnte es erst spät öffnen. Da hab ich schon gedacht ich hätte dich verpasst. Das hätte mir wirklich Leid getan!" Sie sah wie sich Jason setze und musterte ihn verwirrt. Was? Ein Mädchen wollte von ihm, dass er eine Bank ausraubte? was gab es denn hier für Leute? Auf die Frage schüttelte sie nur den Kopf. Dann jedoch lächelte sie wieder. "Er war ganz okay. Ich bin immer noch etwas müde und ich habe auf meine Chemieausarbeitung eine 1 und auf mein Geschichtsreverat eine zwei bekommen. Ich werde später mal Wissenschaftlerin!" Dessen war sie sich wirklich sicher. Dann sah sie zu ihrem Häschen. "Das ist Harrlyn! Sie ist nach meiner Mum benannt. Sie starb als ich 5 Jahre alt war!" Kurz seufzte sie und wollte weiter sprechen als sie das Klopfen der Tür und Bruce Stimme hörte. Oh nein. Was machten sie jetzt? Schnell schubste sie Jason Richtung Tür. Er sollte ja dahinten bleiben. Noch immer stand sie im Zimmer und dann öffnete sich die Tür.

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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Bruce Banner am So Nov 01, 2015 11:15 pm

...09...10...11...12. Er öffnete die Tür, auch wenn er vorher keine Antwort von Rose bekommen hatte. Er sah seine Tochter. Sie war an ihrem Bett und es war ziemlich kühl im Raum. Er sah sich einmal misstrauisch um. Aber er sah nichts verdächtiges. "Entschuldigung. Ich dachte ich hätte eine Stimme gehört...", sagte er leise und etwas verwirrt. Er hatte definitiv eine Stimme gehört, oder hatte er sich das eingebildet?? Wurde er jetzt noch verrückter als er es so oder so schon war? Er sah seine Tochter an und sah dann zum Fenster. Es war zu, aber dennoch war es kalt im Raum. Als er wieder zu Rose sehen wollte fiel ihm eine Maske auf dem Tisch auf.

Bruce ging mit langen Schritten auf den Tisch zu und nahm dann die Maske in die Hand, bevor er sich zu Rose drehte. "Was ist das?", fragte er mit fester werdender Stimme. Er wusste das Rose ihn nicht anlügen würde... oder?!?! Falls doch dann... dann wäre er nicht nur wirklich enttäuscht von Rose, sondern auch von sich selbst. Er dachte das Rose und er... Nein, nein. Das hier hätte bestimmt einen anderen Grund, als das sich irgendwo in ihrem Zimmer jemand versteckte, oder? Er bezweifelte es selbst, was wirklich nicht gut war. "Sag mir bitte die Wahrheit.", sagte er noch ernster und auch etwas lauter.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Jason Pryde am So Nov 01, 2015 11:35 pm

Jason schmunzelte noch auf ihre Worte denn die Frau wusste genau was sie wollte. Im Gegensatz zu ihm bis vor Kurzen. Doch es gab ja Menschen die an einem glaubten und diesem Menschen war er durchaus dankbar. Die Tränen sah er natürlich nicht. Es war ja auch Dunkel und Jason war bis eben ja noch von ihr weggedreht. Der Blonde wollte genauso auf die guten Noten antworten, wie auf die traurige Geschichte mit der Mutter. Aber er konnte nicht denn schon wurde er hinter die Tür geschupst. Die Situation war ja gefährlicher als jeder Diebstahl in seinem Leben und durchaus gefährlicher. Wenn er jetzt bemerkt wurde war sicher alles vorbei. Steven würde ihn sicher rauswerfen und Banner vielleicht vorher töten? Keine Ahnung so panisch dachte er aber gerade.

Als der Vater dann eintrat kamen noch mehr Gedanken denn Rose würde Lügen müssen. Seine Familie sollte man nicht anlügen, nicht wegen sowas, das tat Jason schon innerlich weh. Und er merkte welchen Mist er eigentlich hier gerade gebaut hatte. Scheiße seine Maske lag ja noch da! Nicht das Banner diese noch erkannte. Doch wohl eher nicht denn so viel redete der Avanger Number One ja sicher nicht mit ihm oder? Jason hatte ja keine Ahnung! Fakt war Steven war ihn verdammt wichtig geworden und dafür wollte er sich ja benehmen. Nur das hier grade....ähm ja!

Was sollte er jetzt tun um das Familienbild nicht zu zerstören? Vortretten und sprechen oder noch abwarten? Jason wollte sicher nicht das sich Rose mit ihrem Vater verkrachte. Damals im Zirkus löste man solche Situationen immer mit einem Clown und dem Typischen Kuchen Trick. Danach wurde gelacht und gemeinsam einfach verziehen. Nur jetzt ein Clown herbei zu zaubern war genauso schwer wie den Kuchen hinter einer Tür zu backen. Jay atmete jetzt einfach so gut wie gar nicht um nicht gehört zu werden. Vielleicht schaffte es ja Rose die Situation zu reißen. Also noch abwarten denn wenn er schnell ging dann konnte sich Jason prompt bei Rose entschuldigen und für immer verschwinden. Denn sowas wie Anlügen der Eltern wollte er einfach dann nicht nochmal.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Rosalee Johnson am So Nov 01, 2015 11:57 pm

Es dauerte auch gar nicht lange da öffnete sich die Tür und Bruce betrat den Raum. Rosalee stand immer noch da wie bestellt und nicht abgeholt. " Eine Stimme? Ich habe gesprochen Dad. Irgendwie konnte ich nicht mehr schlafen und war plötzlich wach. Ich hatte vergessen mein Fenster zu schließen, deshalb ist es so kalt hier drin. Es stand zu lange offen, aber wenn ich mich in meine Decke einkuschel dann geht es bestimmt wieder!" meinte Rosalee dann und versuchte irgendwie die Situation zu entschärfen, dass war aber schwieriger als gedacht. Sie wollte ihren Dad nicht anlügen und das klappte bis jetzt ganz gut. Die Sache mit dem Fenster war ja nicht einmal gelogen richtig? Immerhin hatte es ja wirklich offen gestanden und das war auch der Auslöser dafür, dass ihr Zimmer so kalt war. Ihr kam daher die Idee, dass sie aufstand und die Heizung andrehte. Warum war ihr das nicht schon früher eingefallen? Dann hätte sie doch nicht mehr frieren müssen. Ob Jason sie vielleicht gewärmt hätte? Tja. Es hätte so vieles passieren können, wenn Bruce nicht hereingeplatzt wäre.

Jetzt dachte sie schon, dass ihr Dad Schuld an der Situation hat? Na das wurde ja immer besser. Sie setzte sich und überlegte was sie zu der Maske sagen sollte. Einfach die wahrheit oder? "Heute war ein Junge aus meiner Klasse da. Der hat mir die Maske vorbei gebracht. Ich sollte sie erst einmal aufbewahren weil er sie sonst irgendwo hin räumt und nicht wieder findet. Er ist durchs Fenster gekommen, weil er nicht sicher war ob du damit einverstanden gewesen wärst!" Es stimmte. Es war so. Nur dass Jason kein Klassenkamerad war, aber er kam durchs Fenster und es war seine Maske. Man war sie gut. Noch immer war die Situation heikel und sie war sich nicht sicher, ob es nicht doch noch auffliegen würde. Ob man Jason in der Dunkelheit und den Schatten sehen konnte? Sie traute sich ehrlich gesagt nicht in seine Richtung zu schauen, weil sie befürchtete es könnte auffliegen wegen ihr und das konnte sie nun wirklich nicht verantworten.

Wie lange konnte sie das Versteckspiel noch aufrecht erhalten? Sie schaffte es ja jetzt schon kaum ihm die Wahrheit zu sagen ohne ihn zu enttäuschen. Was sollte sie nur tun? Mit jedem Wort könnte sie sich verplappern und Bruce würde bestimmt merken wenn etwas mit ihr war. Oder? Klar. Er war ihr Dad. Wenn dieser nicht herausbekam dass etwas nicht stimmte wer dann? Sie schlug die Hände vors Gesicht und Tränen bildeten sich in ihren Augen. Sie war verzweifelt und wusste nicht mehr weiter. "Dad. Ich hab vielleicht Mist gebaut und ich hab so entsetzliche Angst, dass du mich hasst und mich alleine lässt. Das könnte ich nicht ertragen dich zu verlieren. Schon gar nicht hier. Bitte lass mich nicht allein. Bitte nicht!" Man könnte schon durchaus sagen, dass Rosalee kurz vor einem Nervenzusammenbruch stand und nicht mehr wusste was noch tun sollte. Sie konnte doch nicht ihren eigenen Dad anlügen. Nichts zu sagen und zu schweigen wäre sogar noch schlimmer. Wie sollte das alles den nur enden?

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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Bruce Banner am Mo Nov 02, 2015 12:17 am

Rosalee meinte sie hätte geredet, aber Bruce war sich sicher, dass er die Stimme seiner Tochter erkennen würde, wenn er sie gehört hätte, aber das war definitiv nicht die Stimme seiner Tochter gewesen. Das war eine männliche Stimme gewesen. Sie meinte das sie vergessen hatte das Fenster zu schließen, das es aber gehen würde.  Bruce sah sie einfach nur skeptisch an. Er würde ihr das ja nur zu gerne glauben, aber... er tat es nicht. Er konnte ihr einfach nicht glauben, denn irgendetwas sagte ihm, dass hier etwas gewaltig falsch war. Sie meinte ein Junge aus ihrer Klasse wäre hier gewesen. Und er wäre durch das Fenster gekommen, weil er nicht gewusst hätte, ob das für Bruce okay gewesen wäre. Und in dem Moment war es so, dass Bruce sie ansah und wusste das sie log. Sie wirkte leicht nervös, aber größer war einfach dieses... ungewohnte. Etwas das Bruce noch nie bei seiner Tochter gesehen hatte. Aber er schrieb es dem Lügen zu. Verdammt. Warum log sie ihn an?! Warum sagte sie es ihm nicht einfach. Er sah sie einfach nur an, in der Hoffnung das da noch etwas kommen würde.

Und das kam es auch. Sie sah verzweifelt aus und schlug sich die Hände vor die Augen. Bruce sah wie sie das mitnahm, aber er entschied sich nicht dafür zu ihr zu gehen und sie in den Arm zu nehmen. Er sah sie an und wartete. Denn wenn er eins konnte, dann war das so aussehen als wäre er ruhig und im Gleichgewicht. Sie meinte sie hätte vielleicht Mist gebaut. Alarm. Definitiv Alarm. Er sah seine Tochter weiterhin an. Sie bettelte ihn an, dass sie ihn nicht alleine lassen sollte und dass sie Angst hätte, dass er sie jetzt hassen würde. Bruce atmete einmal tief durch. "Wo?", war das einzigste was er jetzt dazu sagte. Er ging nicht darauf ein, dass sie grade einen Nervenzusammenbruch hatte und wahrscheinlich würde er sich dafür später hassen, aber grade versuchte er wirklich angestrengt nicht die Kontrolle zu verlieren und das könnte innerhalb von Sekunden katastrophale Auswirkungen haben. Er wartete auf eine Antwort von Rose, obwohl er es noch mehr schätzen würde, wenn der Junge jetzt den Mut hätte rauszu kommen, vor allem wenn er wüsste wer Bruce war, wenn nicht dann... naja... sein Pech.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Jason Pryde am Mo Nov 02, 2015 12:35 am

Jason hörte sich die verdrehten Wahrheiten an. Respekt Jason hätte gegenüber Steven jetzt nicht mehr stand halten können. Generell nicht denn wenn Jason schwach wurde, war es beim Thema Familie...die er ja nicht mehr hatte und genau eben darum zerbrach er daran. Jason sah ja nichts denn er hatte ja die Türe vor der Nase. Aber er hörte zu genau wie die Tränen kamen. Und genau jetzt wurde es dem Jungen zu viel. Das langte ihm. Auf das ''Wo'' von Bruce wurde ihm klar. er wusste das jemand hier war. Jetzt packte der Junge allen Mut zusammen und schob die Türe von seiner Nase weg.

Sein erster Blick fiel zu der verweinten Rose, erst dann in den Rücken des sehr angespannten Vaters. Ein Es tut ihm Leid lag nicht in der Zunge sondern in seinen Augen. ,,Hier Mister Banner...'' Ok jetzt war der Rückzug eh zu spät daher sprach er weiter. ,,Ich habe ihrer Tochter nichts getan und werde ihnen auch nichts tun. Ich wollte lediglich nach ihr sehen. An der Tür zu klingeln befand ich für unhöfflich denn um 1Uhr schläft man bekanntlich.'' Nun ...senkte der Junge Mann den Kopf. ..Ihr geht es gut daher werde ich jetzt einfach die Türe benutzen und gehen und hoffen sie beide vergessen diese Situation denn ich wollte keinen Streit auslösen.'' Woher hatte er solche Manieren seid Jahren eigentlich mal wieder? Naja.... Nochmals richtete sich sein Blick auf. Vielleicht erkannte Bruce ja Jason auch gar nicht! Hoffnung starb bekanntlich zuletzt. Sein Gewissen zerfraß ihn grad permanent. Daher schluckte er seine Entschuldigung auch nicht weiter hinab. ,,Es tut mir Leid!''

Somit wollte er seine Maske nehmen und gehen. Aber an Banner jetzt heranzutreten war wohl keine gute Idee. Daher musste sie genau da bleiben wo sie war. Mit gesenkten Kopf drehte er sich schon mal zu Tür. Ob er überhaupt noch rauskam? Dummerweiße wartete er mit Absicht einen Moment ab, ob sich die Lage zwischen den beiden beruhigte. Jason war sich grad dabei vollkommen egal, wie immer in solchen Situationen. Dennoch raste sein Herz grad ungemein gefährlich, eine Familie zu zerstören sicher niemals ein Ziel von ihm.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Rosalee Johnson am Mo Nov 02, 2015 12:59 am

Rosalee war gerade fertig mit den Nerven und wusste nicht wie lange sie das alles noch aufrecht erhalten konnte. Es quälte sie innerlich und die Reaktion von ihrem Dad verbesserte die Sache nicht wirklich. Im Gegenteil. Sie machte es noch schlimmer. Es zerriss ihr fast das Herz, dass sie Bruce scheinbar egal war und er gerade für sie so kalt wirkte. Nein. Das war so nicht geplant. Sie wollte doch nicht, dass ihr Dad sie ignorierte oder hasste oder sie ihm egal war. das war zu viel. Es ging nicht. Genau das was sie nicht wollte war passiert und sie wusste nicht wie sie mit all ihren Gefühlen und Emotionen gerade umgehen sollte. Ihr Dad war noch nie so zu ihr gewesen. In all den Jahren nicht. Auf das 'Wo' antwortete sie schon nicht mehr. Was sollte sie ihm jetzt denn noch sagen? Sie hatte bis jetzt dicht gehalten und das würde auch so bleiben. Man konnte nicht sagen, dass sie ihre Freunde verriet. Außerdem würde er ihr sowieso nicht glauben. Hatte er das in einer der jetzigen Situationen getan? Nein. Das mit dem offenen Fenster und dem kalten Zimmer war nicht gelogen und das die Maske jemanden gehörte stimmte ja auch und Jason ist auch wirklich durchs Zimmer gekommen.

Weiter konnte sie jedoch nicht denken da sie die Tür hörte und sich Jason zu Wort meldete. Sie nahm es nur verschwommen war, weil ihre Gefühle sie gerade überfluteten. Das war zu viel. Viel zu viel. Wie sollte sie reagieren? Auf welche Seite sollte sie sich stellen? Sie wollte nicht von irgendjemand gehasst oder verstoßen werden. Langsam stand sie auf. Sie zitterte und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Dann sah sie beide an. Musste sie denn wirklich wählen? War das denn wirklich nötig? Gut es war wirklich eine dumme Aktion, aber sie war ein Teenager. Die machten Dumme Aktionen um zu lernen und ihre Eltern sollten sie auf ihrem Weg unterstützen. Naja. Zumindest taten dies manche Eltern, leider nicht alle. Man war doch Kind um Blödsinn und Dummheiten zu machen oder? Jeder hatte diese Erfahrungen gemacht und sie war ja auch nicht schwanger oder so etwas. Kurz wechselte sie ihre Blicke von Bruce zu Jason und sah dann auf den Boden. Dieser wurde nass, weil sie anfing zu weinen.

Schnell wischte sie sich über die Augen. Dann sprach sie mit brüchiger Stimme auch mal ein paar Worte. "Ich kann das nicht mehr!" Mit diesen Worten rannte sie aus dem Zimmer und aus dem Haus. Sie rannte und wollte einfach weg von der erdrückenden Situation. Sie hatte weder ihr Handy noch ihre Geldbörse dabei. Absolut gar nicht. Sie trug auch nicht ihr Medaillon wo ein Bild von ihnen Dreien war, weil sie es abgelegt hatte. Einmal. Sonst trug sie es selbst zum schlafen. Es war tiefste Nacht, aber ihre Beine trugen sie an einen Ort, an welchem sie schon öfters war. Selbst ohne Licht und alles würde sie den Weg hier her immer wieder finden, worüber sie auch mehr als nur froh war. Als sie angekommen war, ließ sie sich am Grab ihrer Mum nieder, naja brach zusammen, traf es wohl eher. Keiner wusste wo sie war und es war kalt. Sie weinte einfach und irgendwann war sie neben dem Grab ihrer Mum eingeschlafen.

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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Bruce Banner am Mo Nov 02, 2015 1:49 am

Hinter sich hörte Bruce wie sich die Tür bewegte. Oh. Das war ein Versteck das er eigentlich hätte erwarten sollte. Bruce bemerkte den Blick in den Augen des Jungen, der um die 20 zu sein schien. Definitiv keiner aus ihrer Klasse. Der Junge meinte er hätte Rose nichts getan und dass er auch ihm nichts tun würde und er nur nach ihr sehen wollte. Er meinte er dachte es wäre unhöflich zu klingeln, da man um 1 Uhr normalerweise schlafen würde. Bruce fokussierte ihm mit einem festen Blick. Doch auch als der Junge seinen Kopf senkte brachte das Bruce nicht dazu sich zu entspannen. Er meinte er würde jetzt die Türe benutzen und hoffte dass Bruce und Rose die Situation vergessen würden, weil er keinen Streit wollte. Und jetzt entschuldigte er sich. "Das bringt dir jetzt auch nichts mehr.", antwortete Bruce auf die Entschuldigung und ging einen langen Schritt auf den hellhaarigen Jungen zu und sah ihm direkt in die Augen. Bruce drückte ihm die Maske in die Hand und zischte: "Verschwinde sofort aus meinem Haus und lass dich nie wieder hier sehen." Es war sein Ernst. Sollte er diesen Kerl noch einmal hier sehen würde er von seinem Recht Gebrauch machen Eindringlinge von seinem Grundstück zu vertreiben.

Sein Herz schlug verdächtig schnell und er wusste das das definitiv nicht mehr lange gut gehen würde. Als er Rose's Stimme hörte drehte er sich zu ihr um und er bemerkte das sie zitterte. Verdammt war das... war das seine Schuld? Hätte er...? Oh mein Gott. Sie sagte das sie das nicht mehr könnte und mit den Worten rannte sie weg. Bruce sah ihr hinterher. Seine Hand ballte sich zu einer Faust. Verdammt. Er war so ein Idiot. Jason folgte ihr. Bruce versuchte sich zu beruhigen. Er scheiterte. Er versuchte es mit tiefen Atemzügen. Verdammt. Nicht hier, nicht jetzt. Mit vor Wut zittertenden Händen stütze er sich an der Wand ab. Er hörte sein Herz laut schlagen. Er zog sich durch den Flur in sein Zimmer und griff sein Handy, während er sich mit der anderen Hand immer noch an der Wand abstützte. Die Tapete hatte eine raue Oberfläche. Sie war in einem Braunton. Ein schönes Braun. Nein, nein... sich auf die Wand zu konzentrieren brachte auch nichts. Er nahm die Kurzwahltaste. Steve. Auch wenn er Steve gesagt hatte, dass er ihn nicht bräuchte... auch wenn er Steve gesagt hatte, dass er ja niemals wieder mit ihm in Kontakt treten sollte... er brauchte Steve jetzt. Er fuhr fort mit den Atemübungen und es wurde etwas besser, bis er sich wieder vor Augen führte das seine Tochter grade mit in der Nacht draußen war und das es seine verdammte Schuld war! Und das dieser Typ ihr hinter hergegangen war, obwohl das eigentlich seine Aufgabe gewesen war, aber weil er er war und eh nie das tat was gut wäre... war er offensichtlich noch hier und kämpfte dagegen an nicht zu einem grünen Monster zu werden.

Es klingelte. Es klingelte immer noch. Aber in dem Moment in dem Steve dran ging sprach Bruce: "Steve...", sagte er, wobei er sich hörbar Mühe gab nicht durchzudrehen. "Steve ich brauche dich..., fuhr er fort, wonach er noch mal tief durchatmete. "Rose ist weg. Und da war ein Kerl in ihrem Zimmer und jetzt ist sie draußen und es ist mitten in der Nacht und ich-", sprach er weiter und seine freie Hand ballte sich noch fester zusammen als sie es bisher schon war. Er spürte den Schmerz. Auf den Schmerz konzentrieren, nicht auf den Herzschlag. "Steve... hilf mir.", flüsterte er, wobei es ihm schwer fiel überhaupt irgendein Wort herauszubringen. Sein ganzer Körper verkrampfte sich und er wusste, dass er das nicht mehr lange aushalten würde. Verdammt, er wollte das nicht mehr. Er wollte es nicht mehr! Es machte ihn fertig jedes Mal! Die körperlichen Schmerzen waren ja sogar noch auszuhalten, obwohl sie ihn mit dem Alter jedesmal schlimmer vor kamen. Der seelische Teil war schlimmer. Die Angst. Die Paranoia. Die unterdrückte Wut. "Bitte..."
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Steven Rogers am Mo Nov 02, 2015 9:20 pm

Stevens Tag verlief eigentlich ohne große Zwischenfälle. Er hatte weder einen Auftrag bekommen noch sonst irgendetwas Spektakuläres getan. Allerdings hatte er vor den jungen Männern bei der US-Army zu helfen oder eher gesagt den Offizieren die Jugend zu erziehen, damit sie im Krieg auch standhaft waren. Er kannte es ja selber. Früher wurden sie ziemlich hart ausgebildet und es war gewiss nicht immer einfach, aber Steven konnte auch nicht abstreiten, dass es schlecht für sie alle war. Immerhin gelang es den hohen Herren diesen Haufen von Waschlappen, wie sie uns immer so gerne nannten, zu tapferen Soldaten zu machen. Jetzt erinnerte er sich wieder an die Zeit mit Bucky zurück. Noch immer gab er sich die Schuld und sein schlechtes Gewissen fraß ihn mehr und mehr auf. Irgendwann konnte er dann wirklich nicht mehr, aber dieser Augenblick war noch nicht gekommen. James, also Bucky, hatte eine große Liebe. Claire. Ja er erinnerte sich noch gut an sie. Sicher hätten sie und sein bester Freund zueinander gepasst und wären glücklich gewesen, aber das Schicksal meinte es anders mit ihnen.

Noch vor 4 Tagen hätte Steven niemals gedacht, dass er Bucky noch einmal sehen würde. Naja. Als normalen "Bucky" und nicht als Winter Soldier. Doch auch hier sollte er enttäuscht werden. Ihm kam es vor als wäre es gestern gewesen, dass James vor seiner Tür stand und ihm mitteilte, dass er sich in Gefahr befand. Bucky hatte das Angebot hier erst einmal unterzukommen, angenommen worüber Steven mehr als nur froh war. Zwar wusste er noch nicht wie alle Charaktere aufeinander reagieren würden, aber sicherlich würden sie eine Einigung finden. Immerhin hatten es Steven und die anderen Avengers damals auch geschafft wenigstens zusammen zu kämpfen und sich nicht gegenseitig zu bekriegen. Er war der festen Überzeugung, dass sie ein Team waren, was seine anderen Kameraden nicht unbedingt bestätigen würden. Diese waren nämlich der Ansicht dass sie kein Team waren und jeder sein eigenes Ding gedreht hatte. Das stimmte allerdings auch ein bisschen. Es war nicht einfach sie als irgendetwas zu beschreiben.

Noch lange war er diese Nacht wach. Mittlerweile kannte er alle Nachrichten auswendig und hatte sich noch einmal etwas angesehen. Immer und immer wieder. Er brauchte es sicherlich. Irgendwann jedoch, es muss Mitternacht gewesen sein, fielen ihm die Augen zu und er schlief ein. Doch der Schlaf sollte nicht von kurzer Dauer sein. Kurz nach um eins bekam er dann einen Anruf. Genau dieser war der Grund dafür, dass er wach wurden und dann noch leicht schläfrig ans Telefon ging, ohne darauf zu sehen. "Rogers?!" meldete er sich dann und als er hörte wer ihn hier kontaktierte war er hellwach. "Banner? Okay....ganz ruhig. Haben sie sich im Griff?" Das war das wichtigste. Wenn Hulk erwacht werden würde, dann hatten sie ein Problem. " Was gibt es für Orte wo sie sich immer aufhält? Irgendwelche bestimmten? Wissen sie was? ich komme zu ihnen!" Schon hatte er aufgelegt und sich seine braune Jacke übergeworfen. Dann machte er sein Motorrad bereit und fuhr zum Haus der Banners. Dort angekommen stieg er ab und klopfte. " Banner? Sind sie da? Bitte machen sie die Tür auf. Ich bin es Rogers!"

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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Jason Pryde am Mo Nov 02, 2015 10:22 pm

Ein mitfühlender Blick war in dem Moment als Banner ihn anmeckerte alles was von Jason kam. Denn er konnte ja die Wut gegenüber ihn voll und ganz verstehen. Die Maske konnte er sich ebenfalls noch nehmen eh Rose an ihm vorbeirannte. Jason wurde dabei immer mehr klar, was für Mist er hier heute baute. Weiterhin schweigend war ihm sein nächster Schritt vollkommen klar. Er setzte seine Maske auf und rannte Rose prompt nach. Und diesmal benutzte er wirklich die Tür denn er durfte keine Spur von ihr verlieren. Wenn das hier rauskam war sicher jede Chance auf ein besseres Leben wieder vorbei. Dies wurde ihm beim Rennen auch immer klarer denn bei Steven war er sicher nun vollkommen durch.

So rannte Jason über die Straßen ohne auch nur jegliche Rücksicht. Über stehende Autos wurde gesprungen und bei fahrenden einfach mal durchgerollt. Das Problem war einfach nur er kannte sich hier nicht so gut aus wie Rose und der Rest aber das musste schon irgendwie zu schaffen sein. Er verlor sie zum Glück auch nicht und sie schien nicht mal zu merken das sie verfolgt wurde. Auf dem Friedhofszaun gesprungen, machte Jason jedoch erstmal eine Pause und das hockend. Nicht weil er diese brauchte sondern weil ein Friedhof für einen Jungen mit solchen Fähigkeiten reinste Folter war. Ehrlich die Hölle war sicher schöner! Doch Jason's Gedanken flogen sofort über Board als er sah wie sich Rose weinend vor ein Grab legte. Durch die Maske betrachtend war auch der Name auf den Grabstein zu lesen. Es zerriss ihn innerlich frontal und irgendwie erinnerte ihn dies an den Tod seiner Eltern. Daher wartete er weiter einen Moment. Wenn Jason jetzt eins wusste, dann das Reden nichts brachte. Er selbst nahm ja damals in so einer Situation nichts auf und lies niemanden an sich heran.

Erst als sie still da lag so auf dem Boden, sprang der junge Mann vom nicht sehr Hohen Zaun und lief ganz still zu ihr. Vor ihr stehend, blickte er ruhig auf sie hinab. ,,Rose....'' huschte dabei über seine Lippen. Das sie wach wurde und ihn mitbekam. Seine schwarze Lederjacke, lies er dabei von seinen Schultern sinken und legte diese sanft über Sie. Was Jason jetzt tat war untypisch für ihn denn er gab ihr Nähe. Andererseits vollkommen typisch er, einfach da sein. Denn das Vögelchen legte sich neben sie auf den Boden und zog sie dabei fest in seine Arme. Ihm war doch egal wo er lag, kannte er das doch Jahre zuvor nicht anders aber Rose sollte sicher nicht frieren! Sein Brustkorb bewegte sich sanft auf und ab, schweigend blieb er eine Weile dabei. Erst als Jason sicher war, das sie einigermaßen zuhörte, begann er in ihr Ohr zu flüstern. ,,Ich will das du nach Hause gehst Rose bitte. Du hast einen Vater der dich über alles liebt und daher wird er dir sicher wegen sowas wie mir verzeihen.'' Seine eine Hand wanderte dabei unter ihre Wange, vorsichtig und sanft wischte er dabei mit dem Zeigefingerrücken die Tränen unter ihren Augen weg. ,,Es ist nämlich meine Schuld und nicht deine. Ich habe nichts zu verlieren Rose aber du und genau das will ich nicht denn du bist mir wichtig.'' Richtig was hatte Jason zu verlieren? Mal wieder alles? Nichts neues für ihn und wichtig war er doch dabei sicher auch niemanden. ,,Du bist mir zu wichtig hörst du? Ich will nicht das du dich zwischen deinen Vater und mich entscheidest. Sowas wie mich wirst du wiederfinden und das bestimmt in einer besseren Version. Aber Eltern hat man nur einmal im Leben wie du weist.'' Und das wusste sie ganz genau denn sie lagen ja auf dem Grabboden ihrer Mutter, Arm in Arm gekuschelt. Die im übrigen friedlich zu Ruhen schien, sonst hätte Jason hier schon längst jetzt was erhascht. Auch er schloss seine Augen und strahlte weiter Ruhe aus. Nähe geben, das wichtigste was er in so einem Moment tun konnte. Er hoffte seine Worte beruhigten sie etwas auch wenn er sich damit komplett ins Aus Stellte, wie immer aber die Worte waren ja mehr als wahr!
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Bruce Banner am Mo Nov 02, 2015 10:49 pm

Bruce wusste das Steve alamiert sein würde - natürlich, er hatte ja auch allen Grund dazu! - und als ihm die Frage gestellt wurde ob er sich im Griff hätte blieb Bruce kurz still. "Ich bin mir nicht sicher...", sagte Bruce dann leise und das 'Hilf mir' lag schon auf seinen Lippen, aber er brachte sich nicht dazu es zu sagen. Er spürte aber das er sich beruhigte. Steve's Stimme lenkte ihn ab. Er fragte ihn nach Orten an denen Rose sich oft aufhalten würde und da fiel es Bruce ein. Natürlich. Der Friedhof. Da musste er hin. Jetzt. Aber Moment. Steve wollte her kommen. Bruce legte das Telefon auf und fuhr sich dann durch die Haare. Er würde das hinbekommen. Er würde Rose zurück bekommen und dann das Haus mit einem besseren Sicherheitssystem ausstatten lassen. Der nervöse Mann setzte sich auf die Bettkante seines Bettes und wartete darauf, dass sein Körper wieder runter fuhr. Es war knapp dieses Mal gewesen. Wirklich knapp. Er würde mit Rosalee definitiv darüber reden müssen aber erst mal musste er sich bei ihr entschuldigen. Und hoffen das sie ihm vergeben würde. Als sein Körper wieder einigermaßen zuverlässig war nahm er noch einen tiefen Atemzug und tauschte seinen Schlafanzug gegen einen schwarzen Pullover und eine Jeans aus. Die Hausschuhe wichen seinen normalen Lederschuhen. Er nahm seinen Mantel und zog ihn an, als es an der Tür klopfte und er Steve's Stimme hörte.

Bruce riss die Tür auf und sah seinen alten Freund mit einer Mischung aus Reue und Entschuldigung an. "Ich bin okay, frag mich nicht wie ich es hinbekommen habe... ich habe nicht die geringste Ahnung.", sagte er und dann erfasste ihn eine Welle der Erleichterung und er legte Steve die Hand auf die Schulter, brachte sich aber nicht dazu den Captain zu umarmen. "Es tut mir leid das ich dich so spät angerufen habe, aber du bist die einzigste Person die mir helfen kann.", sagte er und ließ dann von dem Captain ab. Er nahm seine Schlüssel von dem Schlüsselbrett neben der Tür und schloss mit noch immer zitternden Händen die Tür ab. Dann schloss er von der Treppe aus seinen Wagen auf und reichte Steve dann die Schlüssel. "Du musst fahren. Der New Calvary Friedhof, keine zehn Minuten von hier.", erklärte Bruce und ging dann unsicher zu seinem Wagen und setzte sich auf den Beifahrersitz, wo er auf Steve wartete. Ja, er hatte Angst das Rose nicht da war. Ja, er hatte Angst, dass Rose ihm nicht verzeihen würde. Ja, er hatte Angst vor dem was passieren würde, wenn dieser Junge noch bei Rose wäre.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Rosalee Johnson am Di Nov 03, 2015 7:19 pm

Rosalee schlief für einen kleinen Moment, wurde aber wieder wach als sie Jasons Stimme hörte. Er sprach mit ihr. Warum? Warum interessierte sich momentan überhaupt jemand für sie? Ihr Gefühlschaos im Moment war nicht zu beschreiben. Hier fühlte sie sich momentan wirklich wohler als bei sich zu Hause. Ihre Mutter war zwar körperlich weg, aber doch immer bei ihr und hörte ihr zu. Ihr konnte sie alles erzählen, womit sie ihren Vater nicht belasten wollte oder konnte. Jetzt war sie hier und fühlte isch sich dennoch allein. Im Stich gelassen von allen. So fühlte sie sich zumindest momentan. Noch immer lauschte sie den Worten von Jason. Dann bemerkte sie wie er seine Jacke über sie und sich dann später selbst neben se legte. Sofort kuschelte sie sich enger an ihn, da ihr wirklich kalt war. So eine Aktion war sie von Jason nun wirklich nicht gewohnt und sie verwunderte es dadurch dann auch. Dennoch war es eine nette und schöne Geste von ihm.

Jetzt kam sie etwas runter und atmete ein paar Mal tief durch. "Nein. Ich will nicht zurück zu meinem Dad. Er liebt mich? Ich bin ihm doch scheiß egal. Hast du doch gesehen. Mir ging es wirklich schlecht und er hat nur da gestanden un nichts gemacht. Warum sollte er mich da lieben? Er hat mich verletzt und zu mir gesagt, dass er immer für mich da ist! Dieses immer sehe ich!" meinte sie dann lauter und fing wieder an sich aufzuregen. Es war doch so oder? Immerhin kam Bruce nicht zu ihr und hatte sie getröstet oder ihr geholfen. Warum also sollte sie ihm auch nur ansatzweise etwas bedeuten? Sie legte eine Hand auf das Grab ihrer Mutter und schloss die Augen. Manchmal hatte sie das Gefühl die Hand von Caitlyn zu spüren und ihre bloße Gegenwart brachte sie runter. Plötzlich schwenkte sie gefühlsmäßig total um und brach in Tränen aus. "Ich will meinen Dad nicht verlieren, aber das er mich ignoriert hatte, dass tut jetzt noch weh. Meine Mum ist schon von mir gegangen und das war die Hölle. Jetzt soll ich ihn auch noch verlieren? Ich bin allein und das alles nur wegen meiner Dummheit!"

Jetzt setzte sie sich auf, sodass die Jacke etwas nach unten rutschte und zog sich zum Grab. "Warum musste sie auch unbedingt sterben und warum mussten meine Eltern unbedingt wegfahren? Ich war nicht mal dabei um mich von ihr zu verabschieden. Ich wünsche mir all die Jahre nichts sehnlicher, als noch ein letztes Mal mit ihr zu sprechen und mich von ihr zu verabschieden." Verzweiflung schwenkte mit herein und jetzt wurde sie sauer. " Verdammt warum tut das nur so weh und warum bin ich nur so dumm und wieso ist das ganze Leben so blöd? kann nicht mal ein Tag normal laufen? Nein. Egal was ich mache. Weißt du wie nervig es ist immer das liebe und sittsame Kind zu spielen damit sich mein Dad nicht sorgen muss? Es nervt mich langsam und ich habe keine Lust mehr darauf. Ich liebe ihn, aber....ach man....ich bin es so Leid." Jetzt legte sie sich wieder hin und rollte sich ein. Dann wurde sie wieder traurig und drehte sich zu Jason um, bevor sie ihr Gesicht in seinem Oberteil versank und ihr dann wieder Tränen über die Wange rollten. "Ich will und kann mich nicht entscheiden. Ich habe meine Mum schon verloren, das war schlimm genug. Muss man mir jetzt noch antun dass ich meinen Dad verliere und er sich abwendet?" Die Stimmungsschwanken von ihr waren noch schlimmer als bei jeder Schwangeren und für manche gewiss auch beängstigend. Sie war froh, dass sie Jason bei sich hatte.

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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Steven Rogers am Di Nov 03, 2015 7:38 pm

Steven konnte sich schon etwa denken was in Bruce vorgehen musste. Wie würde er sich wohl fühlen, wenn mit James irgendetwas war und dieser als verschwunden galt? wahrscheinlich würde er ähnlich reagieren oder? Sicher war er sich nicht, aber naja. Zumal Rosalee ja etwas ganz anderes war als sein eigener Sohn. Er wusste nicht wie es mit einem Mädchen war, aber sicher beschützte man sie mehr als einen Jungen oder? Was Steven auch keinem verübeln konnte. Immerhin hörte man fast tagtäglich, dass überall Mädchen entführt und vergewaltigt werden und das beruhigte sie Mütter und Väter nicht sonderlich. Er fand auch nach all den Jahren den Sinn von Medien und vom Fernsehen nicht. Was brachte es außer dass die Menschen verrückt wurden? Als er noch immer an der Tür stand, musterte er Banner kurz und nahm die Hand von seinem Schild. Er wusste ja nicht ob er sich wehren musste, aber dann entschied er dass von dem Doktor keinerlei Gefahr ausging. Zumindest bis jetzt nicht. Auf dessen Antworten hatte er auch immer noch die richtige Antwort zum kontern.

"Sie haben einfach eine ausgesprochen große Selbstbeherrschung Dr. Banner. Ich kenne wenige Menschen die dazu in der Lage wären. Sie zählen zu diesen" Banner sollte sich jetzt nicht gut fühlen, aber er wollte dass er etwas herunter kam, denn er hatte keine sonderlich große Lust auf Code Grün. Außerdem würde das Rosalee auch nicht zurückholen. Er kannte das Mädchen. Sie war eine Zeit lang sehr oft bei James gewesen und sie verstanden sich wirklich gut. Warum denn auch nicht? dann entschuldigte sich Bruce und Steven sah zu ihm. "Ich könnte jetzt sagen, sie hätten das gleiche für mich getan, aber ich sage eher, dass ich einfach ein guter Mensch bin und wen jemand Hilfe braucht, dann helfe ich ihm und stehe ihm zur Seite! Zumal es auch um Rosalee geht und bei Kindern hört für mich der Spaß irgendwo auf. Wir werden sie schon finden!" Dann wurden ihm die Autoschlüssel zugeworfen und er stieg ein. Eigentlich wollte er fragen ob Bruce sich schon Gedanken darüber gemacht hatte, wo sie Rose finden konnte, aber dann antwortete der Doc schon. Steven sah ihn ein wenig verwirrt an. " Ein Friedhof? Es gibt wahrlich bessere Orte, aber ja. Lassen sie uns fahren!" Schon schmiss er den Wagen an und 10 Minuten später waren sie am Friedhof wo sie ausstiegen. Als sie dem Grab näher kamen sah Steven wie Rose auf dem Boden lag und neben ihr........war das Jason? Was hatte der Junge denn schon wieder damit zu tun? das interessierte ihn wirklich sehr.

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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Jason Pryde am Di Nov 03, 2015 8:22 pm

Die Gefühle die bei ihr Achterbahn liefen, waren definitiv außer Kontrolle geraten, genauso wie die Tatsache das er auf einem Friedhof lag. Aber Hey was tat man nicht alles für Personen für die man Gefühle hatte. Sie beobachtend,blieb er einfach liegen.
Sein Blick nur auf sie gerichtet und das diesmal nicht weil er alles andere an den Gräbern ausblendete sondern wegen ihr. Nur was sollte Jason jetzt sagen? Sie kannte ja seine Vergangenheit nicht, er redete ja nie darüber. Aber vielleicht wäre jetzt was aufbauendes ganz praktisch. Jason musste sich nur tierisch zusammen nehmen nicht selbst zu weinen. Die Situation schaffte ihn schon selber enorm. Dennoch musste er stark sein und wirken. Irgendjemand musste es ja für sie tun. Oder eher für Personen die es selber nicht waren.

Typisch er, sprach er einfach mal wieder kein Wort sondern hörte einfach nur zu. Unterbrechen und nicht ausreden lassen wäre auch unhöfflich. Mit der Tür ins Haus fallen ebenso. Als Rose ihre Hand aufs Grab hielt, war ein Stirnrunzeln dennoch von ihm zu sehen. Denn was Rose dort an der Hand berührte war leider eindeutig nicht die Mutter. Gut er kannte sie nicht und sah auch nie ein Foto. Aber der Geist eines toten Friedhofswärters, war ganz sicher nicht die Mutter. Manchmal schon unheimlich wie Geister aussahen, daher lassen wir an dieser Stelle so eine Beschreibung mal. Dennoch war seine Ausstrahlung liebevoll genauso wie der Blick an Rose. Erneut traten Schwankungen von ihr ein. Jason schloss wieder die Augen denn seine Kopfschmerzen wurden dabei enorm. Ein Nachteil wenn man alles ignorierte. Egal er musste ihr beistehen das war das wichtigste.  Nach ihren nächsten Worten wendete sie sich weinend zurück an seien Brustkorb. Jason's Arm ging automatisch sofort wieder um sie. Sie weinen zu sehen war ja auch schlimmer als jedes Verbrechen. Jedenfalls für Jason. Wieder lies er sie reden ohne auch nur ein Ton zu sagen. Frauen waren in solchen Situationen auch unberechenbar, daher sollte man auf alles was man von sich gab aufpassen!

Mit ihrem letzten Satz kam Jason dann doch wieder leise zu Wort. Hauptsache es half und das er grad die Beziehung hier grad eben beendet hatte für sie, hatte sie wohl zum Glück überhört. ,,Kein Tag ist wie der andere und wäre doch auch Langweilig wenn oder?'' Ich bitte dich Normale Tage....'' leicht lächelnd zog er mit einem Finger ihr Gesicht nach oben so das sie ihn ansehen konnte. Sein Lächeln sollte eher aufbauend wirken und nichts anderes was falsch zu verstehen war. ,,Und weist du wie nervig es ist immer und immer wieder wegzulaufen weil man keine Eltern hat und niemanden der einen Liebt. Weist du wie nervig es ist wenn alle einen Kontrollieren und einsperren wollen? Nur weil man einen Platz in der Welt sucht?'' Oha wer hohlte denn da jetzt aus? ,,Rose dein Vater hat dich nicht ignoriert hast du seine Wut nicht gesehen? Die Polizei tröstet mich doch auch nicht wenn ich ihnen einen Verbrecher vor die Füße lege. Nein sie drohen mit Handschellen. Also Rose ich bitte dich so Scheiße seine Reaktion auch war aber du hast jemanden den du nicht verlieren solltest. Jemand der für diese Situation vielleicht überreagiert hat. Aber da ist jemand!'' Natürlich verstand Jason sie und das wusste Rose sicher auch. Dennoch hatte sie jemanden der sie liebte und ihr zeigte das sie nicht einsam war. ,,Du wirst deinen Dad nicht wegen einem Date verlieren. Das mit deiner Mutter tut mir Leid Rose und ich wünschte ich könnte dir helfen. Aber du hast Hilfe das zu überstehen. Auch dein Vater hat Hilfe das zu überstehen. Ihr zwei habt euch und darauf ist deine Mutter sicher stolz.'' Wenn sie noch leben würde. Doch Rose wusste ja sicher was sie meinte. Jason's Blick richtete sich nach oben als ein Auto zu hören war. Wer ging denn bitte jetzt noch auf dem Friedhof? Natürlich Banner und Steven....Öhm Moment mal! Verdammt warum brachte der Vater auch noch Steven mit? Jetzt war doch klar das Jason mal wieder den ganzen Ärger an sich hatte. Dennoch besser er als Rose und genau das wollte der Junge ja auch so!

Seine Hände gleiteten jewalls auf beider ihrer Wangen und er beugte sich dabei dicht an Rose heran. Ein Kuss auf ihre Stirn entstand. Ganz liebevoll dennoch schnell. ,,Deine Hilfe ist da. Bitte vergebt euch. Versprich es mir.'' Jason rollte sich nach diesen Worten seitlich weg um aufzustehen. Er musste hier jetzt weg eindeutig! Fail war halt sein Alter Fluchtinstinkt. Den beiden Herren zeigte er noch auf die Liegende Rose mit einer Handbewegung ehe er losrannte und das Friedshofsgelände davon türmte. Wenn er schon hier als Schuldiger Dastehen wollte, damit es das Familienbild der beiden bewahrt war, dann doch bitte richtig.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Bruce Banner am Di Nov 03, 2015 9:45 pm

Natürlich hatte Bruce das Schild gesehen, hatte sich nur entschieden dafür entschieden es zu ignorieren. Auf die Antwort, dass Bruce eine ausgesprochen große Selbstbeherrschung hätte, hätte Bruce fast gelacht, würde er grade nicht Angst um seine Tochter haben. Er bekam nur äußerst selten Komplimente für seine Selbstbeherrschung. Wirklich selten. Noch seltender nahm er sie an. Bruce nickte also nur und als Steve auf seine Entschuldigung einging erzwang Bruce ein kleines Lächeln. "Ich hoffe das wir sie finden...", sagte er. Er wusste, dass Steve ein guter Mensch war, das war auch der Grund warum es Steve war, den er angerufen hatte. Steve verzieh jemandem und Steve würde ihm niemals den Rücken zukehren, auch wenn Bruce es getan hatte. Naja, bis jetzt. Steve schien über die Aussage, dass sie zum Friedhof fahren würden verwirrt zu sein und Bruce seufzte. "Caitlyns Grab ist... da.", sagte er und sah aus dem Fenster. Es war dunkel. Das war nicht gut... Das war alles einfach nicht gut. Es war falsch und Bruce hatte Angst, aber bei Steve in der Nähe zu sein beruhigte ihn etwas. Der Mann strotzte einfach mit Optimismus und Ruhe. Was gut war.

Bruce und Steve betraten den Friedhof und Bruce wunderte sich das der überhaupt noch offen war. In dem Moment in dem Bruce Rose sah war er erleichtert, aber er sah auch den Jungen wieder und bei seinem Anblick setzten gemischte Gefühle ein. Zum einen war er froh das Rose nicht alleine war und das der Junge bei ihr war und in der Lage wäre sie zu beschützen, anderenseits mochte er seine Anwesenheit gar nicht, denn er hatte sich nicht vorgestellt. Und er kam zu unheiligen Urzeiten! Und er brach einfach so ins Haus ein! Und... er schien Rose gut zu zureden...? Und als er Bruce und Steve sah stand er auf und ging, nachdem er auf Rose gedeutet hatte. Bruce war... verwirrt. Aber er würde jetzt erst einmal zu Rose gehen. Rose war Priorität Nummer 1. Sollte der Junge doch laufen. Bruce ging schnell auf das Grab zu und rief dabei den Namen seiner Tochter: "Rose!" Er ging neben ihr auf die Knie und musterte sie einmal besorgt, doch sie schien okay zu sein. "Es tut mir leid, es tut mir so unglaublich leid. Ich wollte nicht, dass du denkst, dass du mir egal bist...", sagte er leise und in seiner Stimme lag das Flehen nach Verzeihung. "... das bist du nicht. Ich liebe dich über alles und du bist alles was ich noch habe, das weißt du.", fuhr er fort, unsicher ob Rose überhaupt noch irgendetwas hören wollte, wahrscheinlich war sie fiel zu sauer auf ihn. Aber Bruce hatte so reagieren müssen, anderenseits... wären Dinge passiert die er wahrscheinlich bereut hätte. Er hatte einfach nicht gewusst wie er mit der Situation umgehen sollte, war das denn ein Verbrechen? War es falsch, dass er das manchmal nicht wusste? Musste er alles regeln können weil er ein Vater war? Vielleicht? Ja? Er hatte doch keine Ahnung. Er machte doch so oder so alles falsch, hatte er immer.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Rosalee Johnson am Di Nov 03, 2015 10:17 pm

Es stimmte. Rosalee begriff gerade nicht, dass Jason die Beziehung beendet hatte, was vielleicht auch gar nicht so schlecht war in ihrer momentanen Situation oder? Vielleicht wurde es auch dadurch schlimmer wenn sie es erst richtig realisierte? " Ja schon, aber normale Tage wären schon manchmal ganz gut. Besonders für die Erholung und man könnte herunter fahren!" Naja. So stellte es sich zumindest Rose vor und sie fragte sich ob es immer aktiongeladene Tage geben muss und was manche Leute so toll daran finden.  Daran konnte sie sich nicht wirklich etwas abgewinnen, aber es war ja zum Glück nicht jeder gleich oder? Wäre ja schlimm. Sie sah ihn an und lächelte leicht, als er ihr Gesicht in seine Richtung drehte. Dann seufzte sie kurz. " Sicherlich weiß ich es nicht wie du, aber auch ich habe schon ähnliche Dinge durchgemacht. Meine Mitschüler meinten, dass sie damals vor 25 Jahren Hulk einsperren wollten. Also zumindest eine Organisation die sich Shield nannte. Sie hatten schon etwas vorbereitet für den Fall, dass "Code Grün" ,wie sie es nennen, ausgelöst wird. Naja. Hat anscheinend nicht so ganz geklappt, aber was soll es? Ich denke mal von dem Gefühl eingesperrt zu sein, kann dir mein Dad genug erzählen!"

Rosalee fiel auf dass die beiden vielleicht gar nicht so unterschiedlich waren wie zuerst vermutet. Sie war der Meinung, dass ihr Dad auch keinen richtigen Platz in der Welt hat. Sicher er wohnt hier in New York, aber dennoch sind soziale Faktoren für ihn nicht so das wahre. Es war zumindest ihre Auffassung. Hatten Jason und Bruce dann nicht etwas gemeinsam? Sie suchten beide einen Ort an dem sie bleiben konnten und Rosalee wollte ihnen diesen Platz unbedingt geben. Nur wusste sie beim besten Willen nicht wo und das verletzte sie. Wieso kam sie nicht auf irgendwelche Ideen um den Leuten in ihrer Umgebung zu helfen? Sie fühlte sich schlecht weil sie ihr alle immer halfen und jetzt war sie an der Reihe sich zu revanchieren und konnte es doch nicht. Es war so deprimierend. Jasons Worte gaben Rose schon etwas zu denken.

"Du hast ja Recht, aber ich weiß doch auch nicht. Momentan fühle mich einfach so.......ich kann es nicht beschreiben......es ist wie......" Mann warum war das nur so schwer? Das verstand sie nicht. "Ich möchte niemanden verlieren und man kann es sich nicht heraussuchen ob jemand von einem geht. Doch man kann die Leute bewahren die man noch hat." Als Jason von Rosalees Mutter anfing, sah sie auf den Boden und dann zum Grab. Ja sie wäre stolz und Rose nicht dabei wenn sie es erleben würde. Es war traurig, aber sie brauchte keine tröstenden Worte. " Ich hasse es Mitleid zu bekommen!" Das konnte sie wirklich nicht Leide. Bruce und Steven kamen am Friedhof, aber das bekam Rose nicht mit. Sie war wieder in ihrer Gefühlswelt gefangen und sie wusste nicht wie es weitergehen sollte.
Als Jason sie auf die Stirn küsste, lächelte sie an und sah dann wieder zum Grab, ehe sie ihren Blick auf den Boden richtete. So schnell konnte Rosalee gar nicht reagieren da war Jason schon aufgestanden und gegangen. Jetzt verstand sie gar nichts mehr und fühlte sich nur noch mehr allein gelassen. Jason war jetzt auch weg und hatte sie verlassen. Was machte sie denn nur falsch? Seine Jacke lag auch noch hier und überhaupt. Was war das für eine überhastete Reaktion? Sie strich über die Wange und wieder rannen ihr Tränen übers Gesicht. "JASON!!! KOMM BITTE WIEDER ZURÜCK!" schrie sie dann und schlang die Arme um sich. "Bitte, Bitte, Bitte!" fügte sie dann noch flüsternd hinzu und sah auf den Boden. Er sollte und durfte sie nicht verlassen.

Als Bruce bei ihr auftauchte, sah sie immer noch auf den Boden und hörte sich an was ihr Dad zu sagen hatte. Wie sollte sie antworten? Fand sie denn jetzt überhaupt passende Worte? Sie wusste auch ehrlich gesagt gar nicht was sie sagen sollte. Noch immer war sie total aufgewühlt wegen der Sache mit Jason. Warum war er weggegangen? Sie verstand es nicht. "Ich liebe dich auch Dad. Entschuldige!" meinte sie dann mit brüchiger Stimme und starrte weiter auf den Boden. Steven in der Zwischenzeit hechtete Jason hinterher, welcher gerade gestehen geblieben war und packte ihn. Dann drehte er ihn zu sich um. "Kannst du mir mal bitte verraten was du hier machst?" fragte er dann nach. Immerhin dachte er dass Jason in seinem Zimmer war. Eigentlich hätte er es besser wissen müssen oder? "Danke dass du Rosalee gefunden hast. Ich weiß nicht wie du es angestellt hast, aber wenn Bruce durchdreht, glaube mir, dass möchtest du nicht erleben. Sie war bei dir sicher und sie scheint dich auch zu mögen!" war Steven aufgefallen und er verschränkte die Arme leicht. "Wir reden später noch einmal darüber. Geh zu den Banners und mache es diesmal bitte richtig!" Steven war doch nicht blind. Er sah doch dass Jason etwas an Rosalee lag.

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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Jason Pryde am Di Nov 03, 2015 11:11 pm

Sie hasste es Mitleid zu bekommen? Erstaunlich denn die ganze Welt bettelte doch jeden Tag darum und bekam es ja nicht zu wenig durch die Medien. Gut war hier nicht das Thema. Auf die Worte mit dem Herunterfahren musste Jason einfach nur mit den Augen rollen. Es ging nicht anders denn herunterfahren war doch langweilig. Irgendwas zu tun gab es doch immer. Da blieb doch überhaupt keine Zeit sich mal in eine Ecke zu setzen und seinen Körper ins Aus zu schießen. Das Mister Banner der Hulk war, war Jason bis zu ihrer Erklärung eben überhaupt nicht so richtig bewusst. Klar Steven hatte es mal erwähnt. Es gab einen Hulk aber er hatte kein Gesicht dazu. Zu viel Input aufeinmal war ja auch selten gut. Demnach konnte er die Sachlage jetzt noch besser verstehen aber auch das Rose umso mehr an ihren Vater gebunden war. Welch Glück das er heute Abend oder eher Nacht den Herren in Grün nicht kennenlernte sondern noch die ''sanfte Version.'' Was sollte Jason jetzt noch sagen? Er hatte sich ja schon versteckt 1000 Mal Entschuldigt. Die Sachlage war ihm mehr als bewusst und nun noch deutlicher.

Die zwei waren sich gleicher als sie eigentlich wirklich dachten. Genau kam hier auch der Punkt. Man musste die bewahren die man hatte! Den Tot konnte man sich nicht aussuchen und die Sterbenden musste man gehen lassen. Viele konnten dies ja nicht. Ehrlich gesagt niemand und genau deshalb gab es so viele verirrte Seelen auf dieser Welt. Keiner konnte Ruhen weil Niemand einen Ruhen lies. Doch man musste den Abschied finden und abschließen können. Auch ein Punkt den Jason nicht über sich bringen konnte. Seine Rache diese Mörder von damals zu finden war dafür zu groß. Das diese Mörder noch irgendwo hier rumliefen, war ein Gefühl der Niemals endenden Ruhe. Doch sollte der Tag X Kommen, wüsste Jason ehrlich gesagt nicht ob er dann innerlich zur Ruhe kam. Dafür war alles zu sehr gewachsen in den ganzen letzten Jahren und Verabschieden von seiner Familie konnte er sich auch nie. Seine letzten Worte zu seinen Eltern waren. ''Ich komme gleich ich hohle nur die Hundeleine.'' Ja super! Von daher konnte er Rose sehr gut verstehen denn laut ihren Erzählungen fand auch nie ein Abschied in einer Form gegenüber der Mutter statt.

Zum Antworten auf irgendwas kam Jason aber wie vorhin im Zimmer nicht mehr denn er lief ja leider schon weg. Erst kurz bevor er vor der alten Mauer des Friedhofes stand, kam er zum kurzen stehen. Dies auch nur weil Rose Regelrecht nach ihm brüllte. Das fühlte sich an wie ein Stromschlag durch den ganzen Körper. Einfach schrecklich! Wieso rannte er weg? Das hatte Jason nach dem Ruf wohl selber vergessen. Ehe er auch nur noch weiter drüber nachdenken konnte, packten ihn zwei Hände von hinten und drehten ihn zu sich um. Ok erst Stromschlag dann Herzinfakt. WAS FÜR EINE NACHT! Ängstlich und ziemlich fertig mit der Welt schaute er Steven in die Augen. Jetzt kam doch sicher die Strafe seines Lebens. Aber Nein nach der Frage was er hier täte, bedankte er sich. Echt enorm verkehrte Welt. Heilige...u.s.w Aus dem Ängstlichen Blick wurde eher nun pure Verwirrung. ,,Ich.'' Nein falscher Ansatz oder doch Richtiger? Doch er wusste was er bei Banners nun zu befürchten hatte. Jason hatte ja nun ein Gesicht zum Hulk. Wie kam er denn jetzt auf mögen? Warum musste sein Mentor Zwischenmenschliches so gut sehen.... Erwachsene schrecklich. ,,Ich weiß nicht ob es richtig ist wenn ich da jetzt hingehe. Steven ich war der Auslöser daher...'' Diese abgebrochenen Sätze genauso schrecklich. Erklärungen waren aber auch ehrlich gesagt überflüssig nachdem Steven das Danke raushaute und Jason eben vollkommen aus dem Konzept brachte. ,,Es tut mir Leid ich denke ich habe heute Abend sämtliche Lektionen gelernt. Bitte verzeih mir ich schleich mich nie wieder raus um ein Mädchen zu sehen.'' Was für eine Einsicht Wow Applaus! Nur was labberte der Junge für Mist? Er musste da jetzt wirklich hingehen, er war doch sonst nicht so feige. Daher ging er trotz dem Nein eben, los und wieder in die Richtung zum Grabe. Das mit Steven klärte sich sicher noch, Rose ging grad für jeden Anwesenden vor was auch gut so war denn das brauchte sie.

Bei den Banners angekommen blieb er aufrecht stehen und blickte die Familie einen Moment schweigend an. Das war wieder so ein Bild was ihm selbst innerlich schrecklich zerfetzte denn er selbst würde so ein Bild selber nie mehr bekommen. Aber dieses Bild hatte wie ein Buch zwei Seiten denn auch die Freude über die Versöhnung war genauso groß. ,,Bewahre das was du hast.'' wiederholte er die Worte von Rose vorhin und lächelte beide liebevoll an. Denn diese Worte gingen an Vater wie an Tochter. Eine Entschuldigung war aber wohl eher angebracht. Diese kam genauso prompt ,,Mister Banner ich lerne Türen und Uhren zu beachten, das verspreche ich Ihnen und ich bitte nochmal um Verzeihung und für meine Worte die jetzt kommen.'' Was wollte er denn jetzt? ,,Mir ist Ihre Tochter zu wichtig und ich würde mich freuen wenn Sie und Steven mir erlauben sie Wiederzusehen. Wie gesagt mit normalen Uhrzeiten und Türen.'' Das musste reichen denn mehr konnte er jetzt nicht sagen. Jason senkte seinen Kopf auf den Boden des alten Rasens. Entweder wurde er jetzt angeschrien oder bekam von beiden Seiten ein Nein. Positives Denken war für den Abend bei ihm einfach mal vorbei. Dennoch versuchte er es ja wie man merkte.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Bruce Banner am Do Nov 05, 2015 11:14 pm

Bruce war besorgt. Rose wirkte mehr als nur aufgewühlt. Und zwar nicht wegen Bruce, sondern wegen dem Jungen, der scheinbar den Namen Jason trug. Rose entschuldigte sich und Bruce war sich nicht sicher was er dazu sagen sollte. Es wirkte nicht so als wäre sie bei der Sache. Sie war mit den Gedanken noch bei Jason und das verstand Bruce, aber es gefiel ihm wirklich nicht. Bruce nahm die Hand seiner Tochter und sah sie an während er nach Worten suchte, aber da hörte er auch schon die Stimme von Jason wieder. Er sagte, dass man das was man hatte bewahren sollte und Bruce wollte Fragen wie er das meinte, aber dann setzte er zu einer Entschuldigung an. Interessant. Ihm lag wirklich etwas an Rose. Und er erbat die Erlaubnis sie zu sehen. Von Bruce als auch von Steve. Okay... die beiden kannten sich? Woher? Das... das interessierte ihn grade. Er warf Steve einen Blick zu, bevor er Jason wieder ansah. Bruce stand auf und atmete einmal durch.

"Es tut mir leid, aber das kann ich jetzt grade nicht beantworten.", sagte Bruce ruhig, weil er den Jungen auch nicht verunsichern wollte, immer hin wirkte er ja doch... okay. Aber Bruce würde sich nicht zu schnell ein Urteil machen, erstmal hieß es Recherche und Steve befragen. Und selbstverständlich Rose. Aber nicht mehr heute. "Rosalee, wir gehen.", sagte er strenger und eigentlich sollte seine Stimme sagen, dass er keine Widerrede dulden würde. Er drehte sich zu ihr um und reichte ihr die Hand, wobei sein Blick kurz zu dem Grabstein seiner Frau huschte. Aber aus dem kurz wurde ein Moment zu lange um unauffällig zu sein. Er wollte sich hier nicht mehr aufhalten. Er wollte nachhause und mit Rose über alles reden und morgen früh wollte er mit Steven reden und ihn fragen was es mit diesem Jason auf sich hatte. Jason selbst wollte er wirklich nicht mehr sehen. Zumindest nicht bevor er mindestens vier Stunden geschlafen hatte.
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Re: Im Schutz der Dunkelheit

Beitrag von Rosalee Johnson am Fr Nov 13, 2015 11:05 pm

Rosalee saß immer noch auf dem Boden und Regen setzte ein. Doch dass bekam sie schon gar nicht mehr mit,stattdessen starrte sie auf das Grab. Sie konnte sich noch gut an einen Tag erinnern wo sie auch hier war und es geregnet hatte. Damals hatte sie sich mit James gestritten und eine schlechte Note auf eine Arbeit bekommen, hatte 4 Hausaufgaben auf und musste noch proben für einen Auftritt. Ihr stieg dass alles über den Kopf und wurde ihr zu viel. Deshalb suchte sie Schutz bei ihrer Mum. Manchmal hatte sie wirklich den Eindruck, dass sie ihr hier am nächsten war. Sie spürte ihre Umarmungen auf der Haut und ihre Präsenz. Wenn man doch nur Geister sehen könnte. Aber wollte sie das wirklich? Was war wenn ihre Mum sich veränder hatte? Wollte sie dass wirklich sehen? Immer wenn sie am Grab war, gab Caitlyn ihr irgendein Zeichen und auch diesen einen Tag, als de Regen einsetzte, drehte sich ein Ast des Baumes über sie, sodass sie nicht nass wurde. Vielleicht hatte sie sich dass auch nur eingebildet? Konnte ja alles sein oder ein Windstoß an ihrer Wange vorbei, dass für sie war als würde ihre Mum ihr darüber streichen.

Sie verband so viele Erinnerungen mit diesem Ort und sie hatte dafür ja auch ihr Medaillon. Vorsichtig wanderte ihre Hand zu ihrem Hals und tastete diesen dann ab. Sofort alarmiert sah sie nach oben und suchte ihren Anhänger. Doch nirgendwo war es zu finden. Das Medaillon war für sie ein Zeichen dafür, dass ihre Mum immer bei ihr war. Jetzt war es weg. Hatte sie es verloren? Hieß es dass sie jetzt ganz alleine gelassen wurde? Jetzt hatte sie niemanden mehr und wurde von allen verlassen. Jason kam irgendwann wieder, aber seine Worte bemerkte sie nicht mal mehr. Stattdessen sah sie sich neben dem Grab um und tastete auf diesem herum, aber nirgendwo war es zu finden. Sie war immer noch so labil dass sie sich die Haare raufte und erneut anfing zu weinen. Man konnte sie doch nicht alleine lassen oder? Was war aber, wenn sie selber die Schuld daran trug? Nein, dass durfte nicht sein. Steven sah sich das ganze an und kam dann auf die Gruppe zu. "Rosalee es ist besser wenn du mitgehst. Dein Dad weiß was das Beste für dich ist!" Gerade wo er sie an der Schulter packten wollte, riss sie sich los und klammerte sich an dem Grabstein fest. "Nein. Ich gehe nicht mit. Mein Medaillon ist weg und ich versinke in Einsamkeit. Mum ist weg, Dad ist weg und Jason ist auch weg. Ich bin alleine! Ich kann nicht gehen....muss einen Draht zu Mum wiederfinden. Bitte. Sie soll mir ein Zeichen geben!" Sie wollte nicht hier weg und ihr Blick zu allen verriet dass sie traurig, verzweifelt, verwirrt, wütend zugleich war und natürlich wieder in Tränen ausbrach. "LASST MICH ALLE IN RUHE!" Sie klammerte sie sich immer fester an den Grabstein und sah dann in der Gegend umher. "Mum. Bitte. Lass mich nicht alleine. Bitte nicht du auch noch!" sagte sie immer und immer wieder in einem Singsang der furchterregend klang. Sie war verzweifelt und am Ende mit ihren Nerven. Fehlte eigentlich nur noch, dass man sie einweisen ließ.

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