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Being a family ain't easy

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Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Mi Sep 30, 2015 8:19 pm

Es war ein schöner und sonniger Samstag als ich die Schule so gegen Nachmittag verließ. Heute hatten wir 2 Stunden Algebra, 3 Stunden Geschichte, 2 Stunden Mathematik und 1 Stunde Biologie. Besonders die letzte Stunde fand ich furchtbar ermüdend, aber naja. Es hieß zuhören und am besten noch etwas im Kopf behalten. Bevor ich etwas anderes tat, lief ich nach Hause und stellte meine Schultasche in mein Zimmer. Dann setzte ich mich an den Schreibtisch und machte alle meine Hausaufgaben. Anschließend beschloss ich ein wenig mit meinen Freunden raus zu gehen. Es war schon um 5 und ich suchte meinen Vater, welchem ich erklärte dass ich noch etwas mit Freunden unternahm. Dann machten wir eine Zeit aus. Um 10 wenn ich richtig mitbekommen habe. Zuerst gingen meine besten Freundin Susann und ich ein wenig bummeln und dann lud uns Peter aus der Klasse über uns auf einen Kaffee ein. Natürlich sagten wir nicht nein und tuschelten die ganze Zeit miteinander. Wir fanden ihn beide süß. Als wir das Cafe so gegen um 9 verließen, bot Susann an, dass ich zu ihr nach Hause mitkam und dort ihre neuen Meerschweinchen ansah. Wir unterhielten uns und vergaßen dabei die Zeit. Als ich auf die Uhr sah war es 21.50 Uhr und ich brauchte 30 Minuten bis zu mir nach Hause. Schnell zog ich mir Jacke und Schuhe an, ehe ich wie gehetzt durch die Straßen rannte und dann um 22.20 Uhr das Haus betrat. Etwas aus der Puste stand ich im Hausflur und rang nach Luft. So schnell war ich wirklich noch nie gelaufen. " Dad? Ich bin wieder da!" rief ich dann und zog dann meine Jacke aus.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am Mi Sep 30, 2015 8:36 pm

Bruce verbrachte seit Jahren die meiste Zeit zuhause. Nicht nur aus Angst vor dem stressigen New York, sondern auch, weil er niemanden sehen wollte. Wen schon? Die anderen Avengers? Hier und da unterhielt er sich noch mit Steve oder Tony, aber das hatte schon lange seinen Reiz verloren. Es waren andere Zeiten gewesen, als er diese Leute Familie genannt hatte. Zeiten die nie wieder zurück kommen würden und von denen Bruce auch wirklich nicht hoffte, dass sie es irgendwann taten. Er war zu alt dafür. Obwohl das wohl nur eine Gefühlssache war, denn irgendwie sorgte die Mutation und der andere dafür, dass Bruce nicht so alt aussah wie er eigentlich war. Und vor allem nicht so alt wie er sich fühlte. Rose war heute nach der Schule direkt nachhause gekommen, wie jeden Tag und hatte ihre Hausaufgaben gemacht. Ja, Bruce wusste, dass sie 17 Jahre alt war und das sie fast so etwas wie erwachsen war, aber er kam nicht damit klar, wenn er nicht wusste wo seine Tochter war. Sie wollte noch was mit Freunden unternehmen.... was für Bruce auch kein Problem war. Zumindest behauptete er das immer. Das war es auch nicht, wenn Rose pünktlich zurück war.

Diesmal war sie es nicht. Bruce stand in der Küche und machte sich einen grünen Tee. Es war schon 10 und er erwartete Rose jeden Moment zurück. Um 5 nach war sie immer noch nicht da. Er nahm den Beutel aus der Tasse. Um 10 nach begann er sich zu sorgen. Sein Tee war leer und der Becher stand in der Spülmaschiene. Mittlerweile saß er im Wohnzimmer auf seinem Sessel. Um 15 nach lief er ängstlich und paranoid zugleich auf und ab. Er hatte sie schon dreimal angerufen. Sie war nicht drangegangen. Vielleicht war ihr Handy auf lautlos. Vielleicht war sie aber auch entführt worden. Vielleicht war sie tot. Vielleicht war sonst etwas mit ihr passiert! Kurz nach 20 nach hörte er wie sich die Tür öffnete. Roses Stimme rief das sie wieder da war und Bruce ging mit schnellen Schritten in den Flur. "Du bist 20 Minuten zu spät, Rose. Du hättest anrufen sollen.", sagte Bruce noch bevor er ganz im Flur war. Er musterte seine Tochter sofort besorgt und stellte wenigstens fest, dass ihr nichts fehlte.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Mi Sep 30, 2015 8:44 pm

Mir war wirklich so klar gewesen, dass mein Vater einen Aufstand machen würde und ich mir etwas anhören durfte. Ja er hatte mich angerufen, aber wie es der Zufall so wollte war ich mit wichtigeren Dingen beschäftigt. " Ja ich weiß dass ich zu spät bin und ich hätte ja angerufen, aber ich war damit beschäftigt hier her zu rennen um wenigstens jetzt schon hier zu sein!" versuchte ich mich zu verteidigen. Ja sicher ich hätte auch bei Susann meinen Vater anrufen können, aber ich dachte in dem Moment nicht mehr daran als ich auf die Uhr sah und merkte, dass ich zu spät kommen würde. Nun zog ich mir die Schuhe aus und stellte sie neben das Regal. Fein säuberlich und geordnet. Es war ein schönes Regal und ich mochte es. " Susann hatte mich eingeladen noch zu ihr zu kommen. Sie hat Meerschweinchen und die haben wir uns angeschaut und bevor wir bei ihr zu Hause waren, bummelten wir durch die Stadt und dann hat uns Peter der eine Klasse über uns ist, ins Cáfe eingeladen. Du siehst also es gibt keinen Grund zur Besorgnis. Ich war in guten Händen und Susann war immer da!" beruhigte ich ihn. Zumindest versuchte ich dies. Wer wusste was jetzt wieder kommen würde. Eigentlich wollte ich nur noch in mein Zimmer weil ich müde war und schlafen wollte, aber ich hatte die Befürchtung, dass dieses Gespräch noch eine Weile gehen würde. Deshalb verabschiedete ich mich schon einmal von dem Gedanken mit dem zu Bett gehen.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am Mi Sep 30, 2015 8:56 pm

Rose meinte, dass sie zu beschäftigt damit gewesen hier her zu rennen um ihn anzurufen. Bruce konnte das nicht nachvollziehen. "Ich hätte dich abgeholt, wenn du mir bescheid gesagt hättest. Es ist spät und das da draußen ist New York City. Weißt du eigentlich wie gefährlich das ist? Wie viele Mädchen in deinem Alter jeden Tag hier vergewaltigt werden?", fragte er sie. Er war nicht aufgebracht. Nein, er legte nur etwas mehr Strenge in seine Stimme. Er wollte das Rose es verstand. Verstand, warum er sauer war und verstand warum er sich sorgte. Leider tat sie das irgenwie nie.

Jetzt meinte sie auch noch, dass Susann ja die ganze Zeit dabei gewesen wäre und sie erzählte davon, wie sie und Susann von Peter zum Kaffee eingeladen worden waren. "Peter?! Warum lässt du dich einfach von irgendwelchen älteren Jungen einladen? Was will dieser Peter von dir?", fragte Bruce misstrauisch. Nur der Gedanke daran, dass dieser Peter irgendetwas von seiner Tochter wollte machte Bruce krank. Sie ist 17. Das ist normal. Ruhig bleiben., redete er sich ein, aber Rose war seine Tochter. Sein ein und alles. Er mochte den Gedanken einfach nicht. Okay, es war auch nicht der erste Junge den Rose erwähnte, natürlich nicht, aber... Bruce wusste wie Jungs in dem alter waren.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Mi Sep 30, 2015 9:12 pm

Nun überlegte ich. Dad hatte ja schon irgendwo Recht, aber wenn ich daran nicht gedacht habe? " Ich habe nicht daran gedacht Dad. Als ich die Zeit gesehen habe, kam mir nur der Gedanke, dass ich ganz schnell nach Hause muss um dich nicht zu sorgen oder zu verärgern. Scheinbar ist mir dass nicht so wirklich gelungen. Ich kann nichts mit irgendjemanden unternehmen ohne dass von dir irgendeine Meldung kommt. Das nervt. Ich bin alt genug und kann auf mich aufpassen. Ich mein hallo mein Dad ist einer der Avengers die damals New York gerettet haben. Da werde ich mich wohl zu wehren wissen!" versuchte ich zu erklären. Da gab es noch eine Sache, aber ich war mir nicht sicher ob es so vorteilhaft war sie anzubringen. Ob ich mein Glück versuchen sollte? Sicher war ich mir nicht. Deshalb sprach ich über das andere Thema weiter. " Ja viele Mädchen aber auch nicht und so schnell wie ich gerannt bin, hätte mich auch niemand eingeholt. Immerhin habe ich einen halben Marathon hingelegt. Außerdem habe ich niemanden gesehen der mir hätte gefährlich werden können!" Dessen war ich mir sicher. Warum musste er sich nur immer so sehr um mich sorgen? Ich wurde älter und bin Erwachsener geworden. "Soweit komme ich dir ja schon entgegen mit deinen Sorgen, dass ich nur mit Susann zusammen etwas unternehme. Ich gehe ja schon gar nicht mehr alleine raus, weil ich weiß dass du sonst womöglich freidrehen könntest!" Es war nicht böse gemeint, aber es war doch so oder?

Dann sah ich ihn verdutzt an. War dass jetzt wirklich sein ernst? " warum nicht? Was spricht dagegen sich von jemanden zu einem Cáfe einladen zu lassen? Ich war ja nicht alleine mit ihm und selbst dann heißt es doch nicht, dass er was von mir will oder? Vielleicht möchte er auch einfach nur mit mir befreundet sein? Daran schon einmal gedacht? Oder sind wir jetzt an einem Punkt wo du mir meine Freunde vorschreibst?" Wenn ja, dann würde ich eh dass machen was ich für richtig hielt. Auch wenn es meinen Dad vielleicht verletzte was mir jetzt schon leid tat. " Ist ja nicht so, dass ich mich gegen solche typen nicht wehren könnte, die von mir irgendwas wollen. James Rogers ist auch nicht so und der hat mir sogar etwas das kämpfen bzw. dass sich wehren beigebracht!" Ja, dass war eigentlich die Information die ich meinem Dad vorenthalten wollte, aber mir rutschte sie raus, weil ich es nicht mochte dass er so abfällig über ältere Jungs sprach. " Kann ich jetzt in mein Zimmer gehen? Ich bin müde!" Für mich war das Gespräch beendet.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am Mi Sep 30, 2015 9:42 pm

Bruce wusste nicht genau was Rose damit sagen wollte. Dass er ihr keinerlei Freiheit gönnte?! Dass nur weil er einer der Avengers war sie wusste wie sie sich wehren konnte? Er ließ sie doch bis 10 Uhr raus! Er verlangte nicht, dass sie ihn jede Stunde anrief. Er verlangte nicht, dass er all ihre Freunde kennenlernte, oder deren Eltern auch noch. Das verlangte er doch gar nicht... mehr. Er war nicht locker, okay. Aber das hieß doch nur, dass es ihm nicht egal war, was mit seiner Tochter passierte. Er interessierte sich für ihr Leben und er wollte wissen was sie tat und mit wem und daran war doch wohl nichts falsches?! Sie meinte, dass viele Mädchen auch nicht vergewaltigt werden würden und sie außerdem niemanden gesehen hätte, der ihr hätte gefährlich werden können. Sie meinte, dass sie ihm soweit entgegen kommen würde und ja nur mit jemand anders was machen würde und nicht alleine, weil sie dachte, dass er sonst freihdrehen könnte. Bruce wusste nicht ob sie es genauso meinte wie es klang, aber es klang so, als würde sie meinen, dass sie auf Dinge verzichtete, weil er sonst irgendwelche Anfälle kriegen würde. Als würde sie versuchen ihn nicht zu beunruhigen. "Rose, du kannst einem Menschen nicht hinter die Fassade schauen. Es gibt viele, die sich so benehmen, als wären sie nett, verständnisvoll und gutmütig und in echt sind die einfach nur Monster. Ich will dass du in Zukunft zuhause bist, bevor es dunkel ist. Und es ist mir komplett egal was du jetzt dazu zu sagen hast.", sagte er ruhig, wobei die letzten beiden Sätze in seiner 'Ich-bin-dein-Vater-und-das-war-mein-Ernst'-Stimme gesprochen waren.

Als er sie auf Peter ansprach, fragte sie was dagegen sprechen würde und fragte ihn dann, ob er auch schon daran gedacht hätte, dass Peter vielleicht einfach nur mit ihr befreundet sein würde. Bruce wollte schon sagen, dass er das nicht wirklich glaubte, als sie fragte, ob sie jetzt an dem Punkt angekommen wären, an dem er ihr ihre Freunde vorschreiben würde. Bruce sah sie entgeistert an. Wie konnte sie so etwas denken? Und dann kam das, was Bruce wirklich, wirklich, wirklich, wirklich verärgerte, nämlich, die Bestätigung seiner Tochter, dass James ihr das kämpfen beigebracht hätte. Dann war sie auch noch so dreist zu fragen ob sie auf ihr Zimmer dürfte. Währenddessen waren Bruce Gedanken immer noch bei dem kämpfen bzw. sich wehren. "James hat was ge-?", wollte er fragen, unterbrach sich jedoch selbst mitten im Satz, weil er merkte, dass er kurz tief durchatmen musste, was er auch tat. "James hat dir beigebracht wie man sich verteidigt?! Weiß Steve das? Wie lang verheimlichst du das jetzt schon vor mir?", fragte er aufgebracht. Ja, er war aufgebracht. Ja, das war wirklich nichts gutes, wenn man sich ab einem bestimmten Grad von Wut in ein großes grünes Monster verwandelte, aber er konnte und wollte nicht glauben, dass seine eigene Tochter ihm so etwas verheimlichte. Er hätte ihr auch Selbstverteidigung beibringen können! Er hatte das Zeug bei Mönchen gelernt. Wenn Rose ihm nur etwas gesagt hätte dann... oder hatte sie Interesse am kämpfen? Am wirklichen kämpfen? Wie es die Avengers immer taten? Wie es der andere tat? Menschen zu töten und zu verletzten... eben das was Bruce nie gemocht hatte. Das, mit dem Bruce bis heute nicht klar kam.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Mi Sep 30, 2015 10:03 pm

Natürlich musste die Diskussion weiter gehen war ja klar. Aus diesem Grund seufzte ich und verdrehte die Augen. Dann verschränkte ich meine Arme und sah meinen Dad an. Warum ging er nur davon aus das jeder Junge mir etwas böses wollte? Ich mein gerade James Rogers würde mir nie etwas tun und er will auch nichts von mir, dass weiß ich ganz genau, weil er was mit dem Sohn von Tony Stark am laufen hat. Also ist er vom anderen Ufer und außerdem so gar nicht mein Typ, aber wie sollte ich das meinem Vater verständlich machen? Ich hatte die Befürchtung, dass sich dies als schwierig erweisen würde. Hörte ich da recht? Ich sollte zu hause sein bevor es dunkel wurde? Hatte er auch nur ansatzweise eine Ahnung wie zeitig das war? Ich würde mich vor meinen ganzen Freunden blamieren, wenn ich als einzige schon so zeitig zu Hause sein musste. Jetzt wurde ich langsam sauer.

" Da komme ich einmal zu spät und dann willst du mich damit schon bestrafen? Schönen Dank. Super finde ich das. Außerdem kann man nicht davon ausgehen, dass jeder Typ schlecht ist oder ein Monster, aber das musst du gerade sagen oder? Immerhin kennst du dich mit Monster ja aus. Bist ja selber eines!" Eigentlich hatte ich nie vor so etwas zu sagen, aber ich war so sauer und gefrustet, dass ich nicht darüber nachdenke was ich sage und es mir erst hinterher erst einfällt. James war wirklich in Ordnung und anständig wie sein Vater Steven Rogers. " Was hast du denn jetzt bitte für ein Problem mit James? Er ist wirklich nett und anständig. Meinst du wirklich er sagt es seinem Vater und meinem nicht? Könnte ja sein ihr kommuniziert miteinander. Er meinte es nur gut und wollte mir helfen um mich im Notfall verteidigen zu können. Dad. Du kennst Steven Rogers. was meinst du wie sein Sohn dann wohl sein wird? Nicht viel anders als er. Wie ist das mit den Starks? Ethan ist manchmal wirklich genau so ein Protz wie sein Vater auch!" Sie zählte einfach mal ein paar Kinder der anderen Avengers auf. Die waren wirklich in Ordnung. Naja größtenteils jedenfalls. " Aber um deine Frage zu beantworten ja er bringt mir bei mich zu verteidigen und sein Dadweiß das natürlich nicht. Wir machen das schon eine Weile. Ich hätte dich ja auch gefragt, aber ich habe nicht geglaubt, dass du es mir beibringst. Es kann ja gefährlich sein und ich weiß ja wie du zu Gefahren stehst, wenn sie mich betreffen könnten!" Zwar bezweifelte ich, dass es ihn beruhigte, aber vielleicht brachte es ihn ja wirklich etwas runter. Ich bekam einen Anruf und sah kurz auf mein Handy. Es war James. Ich drückte ihn weg. Das konnte ich jetzt wirklich nicht bringen oder?
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am Mi Sep 30, 2015 10:39 pm

Bruce hörte sich an was sie zu sagen hatte. Natürlich. Rose war seine Tochter. Er würde sie nicht unterbrechen. Aber das was sie sagte... traf Bruce tiefer als alles andere was sie je gesagt hatte. Rose hielt ihn auch für ein Monster. Bruce brach den Blick zu ihr ab und spürte wie seine dunklen Augen brannten. Ja, er war ein Monster. Ja, verdammt! Er war ein Monster und das würde er immer sein! Er würde immer das verlieren was er liebte. Und er würde immer selbst Schuld daran sein. Er würde immer ein Monster bleiben. Und warum? Warum er? Warum musste er es gewesen sein? Warum- Nein. Er wünschte es sich selbst mehr als allen anderen. Er würde niemand sonst wünschen, dass er so etwas durchmachen würde, aber gleichzeitig... wünschte er sich einfach, dass er ein normales Leben haben könnte. Aber nein, er war ein Halb-Zeit Monster und das sah sogar seine Tochter ein. "Ich weiß.", flüsterte er leise, vielleicht zu leise, als dass Rose es überhaupt hören konnte.
Sie sprach weiter und zwar von James, davon, dass er ein netter und anständiger Kerl wäre. Das bezweifelte Bruce auch nicht. Er kannte den Jungen ja, und er hielt ihn nicht für schlecht, aber es gefiel ihm nicht, dass er seiner Tochter solche Dinge beibrachte ohne ihn zumindest mit einzubeziehen. Rose meinte Steve würde es nicht wissen. Sie meinte, dass James und sie schon eine ganze Weile miteinander üben würden und dass sie nicht geglaubt hätte, dass er es ihr beibringen würde, weil hätte gefährlich sein können. Bruce atmete tief durch, während Rose scheinbar einen Anruf bekam und auf ihr Handy sah.
Er deutete mit der Hand kurz auf das Telefon. "Schön, dass du es hörst, wenn ich nicht dran bin.", sagte er dann. "Ich habe nichts dagegen, dass du lernst wie du dich verteidigen kannst, Rosalee. Was ich nicht mag, ist, dass James es dir beibringt, ohne mich vorher zu fragen. Ich will wissen was genau er dir beibringt und wie du dich dabei schlägst. Ich könnte dir einen Kurs buchen, wenn du das möchtest. Einen professionellen Selbstverteidigungskurs. Und bevor du jetzt sagst: "Aber James hat das von seinem Vater gelernt, der kann das besser als alle anderen!" will ich dir sagen, dass das was Rogers macht keine Selbstverteidigung ist, sondern aktiver Kampf. Das ist etwas komplett anderes. Du solltest lernen wie du normale Menschen auf der Straße abwehren kannst, nicht wie du irgendwelche Agenten entwaffnen kannst, die dich wahrscheinlich niemals aufsuchen werden.", sagte er wesentlich ruhiger. Es war ja gar keine schlechte Idee gewesen mit der Selbstverteidigung... also konnte er Rose und James auch nicht wirklich sauer sein.
"Und wenn du weiter in diesem Ton mit mir redest kannst du auch gerne jeden Tag direkt von der Schule zu mir nachhause kommen und gar nicht mehr mit Freunden raus gehen. Ich habe damit kein Problem.", fügte Bruce kühl hinzu.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Mi Sep 30, 2015 11:10 pm

Eigentlich wollte ich das mit dem Monster nie sagen, aber ich habe nicht nachgedacht. Jetzt sah ich meinen Vater traurig an. Ich hatte ein wirklich schlechtes Gewissen. Sowas sagte man doch nicht oder? Nein. Niemals. Er war kein Monster, könnte er niemals sein. Wie blöd war ich, dass ich den einzigen Menschen der mir wirklich alles bedeutete so sehr verletzen  konnte? Was hatte mich bloß dazu geritten? " Dad ich......" Hier stoppte ich weil ich meine Worte sammeln und ordnen musste. Was sagte ich jetzt nur um die Fronten nicht noch mehr zu verhärten. Wo fing ich an? Als ich der Meinung war, dass ich einen guten Anfang gefunden hatte, sah ich zur Seite und sprach weiter. Ich konnte ihn momentan nicht ansehen. ".........Ich habe deine Nachrichten gehört. nur hatte ich wie gesagt keine zeit darauf zu antworten. Ich hab den Anruf jetzt auch weggedrückt weil ich mit dir rede. War das jetzt auch wieder falsch?" mein schlechtes Gewissen drängte sich in den Hintergrund. " Was er mir beigebracht hat? Frag ihn doch wenn du es wissen willst, aber bestrafe ihn nicht dafür, dass er mir etwas gezeigt hat, was ich wissen bzw. können wollte!"

Meine größte Sorge war, dass James für irgendwas bestraft wurde, was gar nicht seine Schuld war sondern meine. "Einen Kurs? Nein wie lieb. Soll ich mich zu Tode langweilen? James bringt mir viel bessere Dinge bei und wegen der Sache mit den Agenten entwaffnen. Was macht dich so sicher, dass ich niemals auf einen treffen werde. Diese Stadt ist New York. Hier gibt es SHIELD. Hallo. SHIELD. Die müsstest du ja gerade kennen. Ich weiß auch nicht, aber ich hab das Gefühl wir kommen noch in Situationen die uns alles andere als lieb sind und dann muss man auf so etwas vorbereitet sein. Unser Schicksal war schon vorbestimmt als wir geboren wurden. Dadurch dass wir die Kinder der Avengers sind, schweben wir schon immer in Gefahr!" wies ich meinen Vater daraufhin. Wenn es jemand auf unsere Eltern abgesehen hatte, wo fing er da wohl an? Richtig bei uns. Wenn man uns zerstörte oder tötete, dann würden sie unsere Eltern auch brechen.

Zumindest ging ich davon aus. " Ach ja? Dann setze es doch durch. Bin mal gespannt ob du es schaffst deine eigene Tochter zu Hause einzusperren und ihr etwas vorzuschreiben. Ich hasse dich, wenn du das machst. Du kannst mir das rausgehen doch nicht verbieten. Was soll ich sonst machen? Kannst du mir das mal sagen? Etwa lesen oder was?" Soweit kam es noch. lesen war so langweilig, dass ich einschlief. Ich drängte mich an meinem Vater vorbei zur Treppe. " Übrigens bist du nicht besser als irgendwer sonst bloß weil du dich in ein Monster verwandeln kannst, das alles töte. Das macht dich nicht zu etwas besonderem!" Auch wenn es nicht so war, war es mir doch egal. Ich hätte ihm am liebsten noch ein paar Worte an den Kopf geworfen aber ich wollte es lassen. Doch ich schwankte. Deshalb sah ich zur Treppe rauf und sprach weiter. " Weißt du. Ich wünsche mir manchmal dass du nicht so verklemmt bist und auch mal ein bisschen lockerer bist. So wie jeder verdammte andere Vater auch. Ist das so schwer? Scheinbar. Wahrscheinlich klammerst du so sehr an mir, weil du den Tod von mum noch immer nicht verkraftet hast. Ich bin nicht sie und sie kommt auch nicht mehr zurück. Lass mich mein Leben leben!" Mit diesen Worten verschwand ich dann in mein Zimmer und schloss dieses ab. Anschließend warf ich mich aufs Bett und ließ den Streit revue passieren. Irgendwann schrieb ich meinem dad eine Nachricht und ein Brief. " Hey. Dad. Nicht dass du dich wunderst. Ich bin bei Mum. Rose!" Dann begab ich mich auf den Weg zum Friedhof wo ich mich an das Grab meiner Mutter setzte. Es fing an zu regnen.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am Mi Sep 30, 2015 11:53 pm

Rose meinte sie hätte seine Nachrichten gehört und dass sie keine Zeit gehabt hätte darauf zu antworten, wie sie den Anruf jetzt auch nicht beantwortete, weil sie mit ihm redete. Sie fragte ihn ob das auch falsch war und Bruce hatte eigentlich gehofft, dass sich das Gespräch entspannt hatte. Aber nein... sie regte sich weiter auf. Sie meinte auch, dass er James für nichts bestrafen solle, was Rose wissen wollte. Das würde Bruce auch nicht tun. Das würde wahrscheinlich eh nur dazu führen, dass Steve ihn anrufen würde und meinen würde, dass Bruce wieder nur übertrieb und am besten einfach darauf vertrauen sollte, dass Rose das richtige tat. Zumindest konnte er sich das bei Steve vorstellen.
Aber, dass Rose jetzt Bruce's Angebot mit dem Kurs ablehnte und auch noch ins lächerliche zog gefiel Bruce einfach nicht. Er hatte gedacht, dass er sie besser erzogen hatte, aber hatte er scheinbar doch nicht. Sie fragte ihn was ihn so sicher machte, dass man hier keine Agenten von SHIELD treffen würde. Er müsste die ja gerade kennen. Er hatte seit Jahren nichts mehr mit SHIELD zu tun. Seit Rose's Geburt schon nicht mehr. Das hatte er Caitlyn versprochen. As Rose meinte, dass ihr Schicksal doch schon vorbestimmt war, als Kind einer der Avengers verzog Bruce das Gesicht. Das war so falsch... das hätte nie so sein sollen. Er wollte nicht, dass sie so dachte. Okay, es war wahr. Die Chance das jemand gezielt eines der Kinder der Avengers angriff war größer als bei allen anderen Teenagern der Stadt, aber eben das war der Grund, warum Bruce sich dauernd sorgte. Das war der Grund warum er nach 20 Minuten Hulk näher war als Bruce, einfach weil er sich solche Sorgen um sein Kind machte.

Und jetzt wurde sie zickig. Sie forderte ihn auf, es doch durch zu setzen und dass sie gespannt wäre zu sehen ob er seine eigene Tochter einsperren konntest. Sie würde ihn hassen wenn er es tat. Aber er tat es doch um sie zu beschützen! Er tat es doch damit sie lernte, dass sie pünktlich sein musste. Er hatte das alles auf eine wesentlich härtere Weise lernen müssen und im Vergleich zu seinem Vater war Bruce wirklich, wirklich weich. Sie drängte sich an ihm vorbei zur Treppe und Bruce wollte eigentlich nach ihrem Arm greifen um sie zum bleiben zu zwingen, entschied sich dann aber doch anders. "Rose...", sagte er leise und drehte sich zu der Treppe um.

Rose meinte er wäre nicht besser als andere, weil er sich in ein Monster verwandeln könnte, dass alles tötete. Als ob er dafür noch eine Erinnerung bräuchte. Als ob er Erinnerung daran bräuchte, dass er so viele Leben auf dem Gewissen hatte. Das er so viel zerstört hatte... und das das alles auch noch seine Schuld war. Sie sagte, dass sie sich wünschte das er lockererer wäre, so wie jeder andere Vater. Das er so an ihr klammerte, weil er mit Caitlyns Tod nicht klar kam. Das Rose nicht Caitlyn wäre und das Caitlyn nie wieder zurück kommen würde. Rose wollte einfach ihr Leben leben. Bruce hörte ihre Schritte auf der Treppe. Hörte wie ihre Zimmertür zuschlug. Das hatte er ja wieder einmal toll hinbekommen. Er wünschte sich seine Frau wäre hier. Einfach nur um mit Rose zu reden und für sie da zu sein, wenn Bruce einfach mal wieder nichts auf die Reihe bekam. Genau wie jetzt. Aber Caitlyn war tot. Für immer weg und Rose hatte recht, sie würde nie wieder kommen. Jedesmal wenn sich Bruce das vor Augen führte fühlte er sich wieder wie an dem Tag wo Caitlyn gestorben war. Die Angst in ihren wunderschönen blauen Augen... Bruce's verzweifelter Versuch schneller zu fahren. Immer schneller. Um zum Krankenhaus zu kommen. Aber er war nicht schnell genug. Er hatte nicht genug aufgepasst und Caitlyn war gebissen worden und dann war er nicht schnell genug gefahren um sie wieder gesund zu kriegen. Ihr Tod war seine Schuld. Das Rose jetzt sauer auf ihn war war seine Schuld. Bruce fuhr sich durch die Haare, wobei er das Zittern an seinen Fingern merkte. Er entschloss sich ins Wohnzimmer zu gehen, wo er sich auf seinen Sessel setzte und den Kopf auf seine Arme stützte. Er fühlte sich so alleine wie noch nie und das obwohl er in einer riesigen Stadt war, voller Menschen.

Er saß mindestens eine Stunde da, bevor plötzlich sein Handy klingelte. Unbekannte Nummer. Bruce lehnte den Anruf ab. Moment... eine neue Nachricht. Von Rose: "Hey. Dad. Nicht dass du dich wunderst. Ich bin bei Mum. Rose!" Bruce sprang sofort auf und lief zu Rose's Zimmer. "Rose!", rief er und wollte ihre Tür öffnen, doch war jene abgeschlossen. Sein Herz raste. Stop. Beruhigen. Sofort beruhigen. Tief durchatmen. Ein. Aus. Ein. Aus. Ein. Aus. Ein. Aus. Okay. Bruce klopfte an das Zimmer. "Rose!", rief er nochmal und fluchte dann leise. Er ging wieder ins Erdgeschoss und zog sich Schuhe an. Ebenso einen Mantel. Er nahm die Autoschlüssel und die Haustürschlüssel vom Schlüsselbrett und verließ eilig die Wohnung, wobei er die Tür hinter sich abschloss. Draußen fiel ihm auf, dass es regnete. Rose... Bruce ging zu seinem Auto, stieg ein und fuhr zum Friedhof. Er musste sich dabei zwingen ruhig zu bleiben. Er betrat das Gelände mit einem roten Regenschirm und ging zielstrebig zu dem Grab seiner Frau, vor welchem er seine Tochter sah. Er trat neben sie und hielt den Regenschirm so, dass wenigstens Rose geschützt war. Er selbst war dabei nicht wichtig.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Do Okt 01, 2015 2:22 pm

Eigentlich konnte man eine positive Sache auf dem Friedhof sehen. Das Grab meiner Mutter war wirklich schön. Sie hatte einen Grabstein mit einer Gravur die ich wirklich wundervoll fand und ich ging einfach mal davon aus, dass sich mein Vater darum gekümmert hatte. Es musste so unfassbar schwer für ihn gewesen und wie es ihm ging, konnte ich mir nur erahnen. Wahrscheinlich war ich damals einfach noch zu jung gewesen um es überhaupt richtig zu realisieren. Als es anfing zu regnen, sah ich mit leerem Blick auf den Grabstein. Meiner Mutter hatte ich zwei Lilien mitgebracht und in eine Vase gestellt. Diese passte sehr gut zu dem Grab. Kurz sah ich hoch zum Himmel. " Mum. Ich habe einen großen Fehler gemacht und den einzigen Menschen den ich wirklich von ganzen Herzen liebe weh getan. Ich fühle mich schlecht dabei. Dad ist kein Monster und das weiß ich. Kannst du mich da oben sehen oder hören? Wenn es so sein sollte, dann gib mir bitte irgendein Zeichen von seiner Seite aus!" Ich wollte irgendwas und wenn es eine Frucht war die vom Baum viel oder irgendetwas anderes. Hauptsache ich wusste, dass sie bei mir war. Kurz blies der Wind mir ins Gesicht und ich wusste, dass es ihr Zeichen war.

Ich nahm mir die Zeit und las ihren Grabstein. Sie war jung gestorben. Zumindest glaubte ich dass oder war das heutzutage normal? Müsste dann mein Dad nicht auch bald sterben wenn es normal wäre? Und all die anderen Eltern? Nein. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen meinen Vater auch noch zu verlieren. Ich war ihm so dankbar für alles und ich hoffte, dass er mir vielleicht irgendwann verzeihen konnte und alles wieder gut war zwischen uns. Wie ich so in Gedanken versunken war, bekam ich nicht mit wie jemand den Friedhof betrat und erst als ich nicht mehr nass wurde, sah ich langsam nach oben. Ein roter Regenschirm? Mein Blick wandte sich wieder zum Grab. " Ich komme öfters hier her wenn ich traurig bin oder mich irgendetwas auffrisst. Wenn ich jemanden zum reden brauche um dich nicht zu belasten. Ich muss gestehen, dass James auch schon mal hier war, aber er wollte nur nicht, dass irgendetwas passierte und wollte sozusagen aufpassen auf mich. Fand ich wirklich lieb!" Kurz schwieg ich. Das Geräusch des Regens der auf den Schirm fiel, war da einzige was man hören konnte.

" Weißt du was das schlimme an der ganzen Geschichte ist? Ich habe kaum noch Erinnerungen an mum. Wahrscheinlich war ich einfach noch zu klein, aber egal woran ich denke. Immer warst du da und hast mir beigestanden. In allen Lebenslagen konnte ich auf deine Unterstützung zählen. Es tut mir so wahnsinnig Leid was ich gesagt habe und ich weiß auch, dass du kein Monster bist. Es ist mir im Affekt so herausgerutscht. Wie könntest du so ein Wesen sein, wenn du doch so liebevoll und fürsorglich zu mir bist? Das geht gar nicht. Außerdem tut mir Leid, dass ich den falschen Ton angeschlagen habe und dich nicht über das Training informiert habe. Ich weiß du machst dir nur Sorgen um mich und dass ist wirklich nicht selbstverständlich. Die ganze Zeit ging es mir wirklich schlecht, weil ich dir so sehr weh getan habe. Dabei bist du der einzige Mensch den ich wirklich von ganzem Herze liebe Dad. Ich kann nur hoffen, dass du mir vielleicht irgendwann verzeihst, denn wenn ich daran denke, dass ich dich auch noch verlieren könnte. Das ist einfach unvorstellbar!" Das war es wirklich. Ich hatte wirklich entsetzliche Angst davor, dass ich ihn auch noch verlor.

Ich konnte es einfach nicht. Während des Redens rannen mir Tränen über das Gesicht und ich getraute mich immer noch nicht auf zusehen. " Ich weiß nicht wie es sich anfühlt jemanden zu verlieren den man liebt. Wie du dich gefühlt haben musst und immer noch fühlst, kann ich nur erahnen. Es muss furchtbar weh tun. Sicher ich habe meine Mutter verloren, aber ich habe es nicht so realisieren können wie du. Dich hat es härter getroffen als mich!" versuchte ich unter Tränen zu sagen, aber ich bezweifelte, dass mein Dad alles verstanden hatte. Langsam stand ich auf und schwankte. Dann trat ich zu meinen Dad und drückte mich an ihn. " Bitte. Bitte. Bitte verzeih mir und gehe nicht weg. Bitte nicht auch noch du. Das würde ich nicht verkraften!" Ich war von oben bis unten komplett durchnässt und würde mit großer Wahrscheinlichkeit mir eine Erkältung holen. Nun traute ich mich endlich ihn anzusehen und das tat ich dann auch, bevor ich meinen Kopf auf seine Schulter legte und auf das Grab sah. Es fiel mir schwer mich zu beruhigen. " Ich komme ab sofort jeden Tag nach der Schule nach Hause, damit du dir keine Sorgen mehr machen brauchst. Ich mache alles was du sagst, weil du es wirklich besser weißt als ich. Ich bin naiv und dumm!" Das musste ich wirklich sein, wenn ich mir die Worte von meinem Dad nicht annahm.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am Do Okt 01, 2015 5:04 pm

Bruce's Blick schwank zu dem Grab seiner Frau. Ihr Name war auf dem Stein und Bruce konnte sich noch genau daran erinnern, wie er alles arrangiert hatte. Wie er die Beerdigung arrangiert hatte und wie Caitlyns Eltern ihm gesagt hatten dass sie nicht kommen würden und zwar nur weil sie es nicht aushalten konnten den Mann noch einmal zu sehen, der Schuld am Tod ihrer Tochter war. (Grabstein)
Als er Rose's Stimme hörte sah er zu seiner Tochter hinab. Der Regen prasste auf Bruces Körper und er spürte, dass seine Haare nass wurden, während Rose sagte das sie öfters her kam wenn sie traurig war und jemanden zum reden brauchte um ihn nicht zu belasten. Dabei zog sich Bruce's Herz auf eine unangenehme Art und Weise zusammen. Er hatte gedacht Rose würde mit ihm über alles reden... nun ja, er hatte es gehofft. Er hatte es gewollt. Rose sprach weiter und sagte dass sie kaum Erinnerungen an Caitlyn hätte und dass sie vielleicht zu klein gewesen wäre damals um alles richtig zu verstehen damals und Bruce musterte Rose's Profil. Es musste grauenvoll sein sich so zu fühlen. Keine Erinnerung an seine eigene Mutter zu haben... Rose meinte, dass Bruce immer da gewesen wäre und ihr beigestanden hätte, egal was gewesen wäre und das es ihr leid täte, was sie gesagt hatte und dass er kein Monster wäre. Das wollte Bruce grade eigentlich kommentieren, aber Rose fragte wie er so ein Wesen sein könnte, wenn er doch so liebevoll und fürsorglich war. Aber ändern tat das nichts an der Tatsache, dass Bruce wirklich ein Monster war. Denn das war er. Auch wenn er es nie gewollt hatte. Sie meinte es täte ihr leid, dass sie ihm nie was von dem Training erzählt hatte und dass sie wüsste, dass er sich nur Sorgen machte und dies nicht selbstverständlich wäre und Bruce sah sie sanft an. Sie hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie ihm wehgetan hatte und das er der einzige Mensch wäre, den sie vom ganzen Herzen liebte. Sie hatte Angst ihn zu verlieren. Tränen liefen ihr über die Wange und Bruce's Herz wurde schwer. Er hatte es noch nie abgekonnt seine Tochter weinen zu sehen, nicht einmal als sie noch ein Baby war und weinte weil sie Hunger hatte oder sonstiges.

Bruce sprach nicht, weil er das Gefühl hatte, dass Rose noch mehr zu sagen hatte und das ihr noch mehr auf der Seele lag als das was sie bisher gesagt hatte. Sie sprach weiter und sagte, dass sie nicht wusste wie es sich anfühlte jemanden zu verlieren den man liebte und Bruce sah auf den Grabstein. Es tat weh. Nach all den Jahren tat es noch weh. An den meisten Tagen war er in der Lage es zu verdrängen und sich seinem normalen Alltag zu widmen, aber manchmal... an manchen Tagen war es so direkt da, als wäre es grad erst heute passiert. Als Läge Caty nicht schon 12 Jahre lang unter der kalten, trostlosen Erde... Manchmal, wenn er mitten in der Nacht aufwachte aus einem Albtraum und sich im Bett umdrehte erwartete er noch immer ihre Hand zu spüren, die ihn sanft beruhigte. Nachts beim einschlafen ihre Nähe zu wissen und sich sicher zu sein, dass er jemanden bei sich hatte, der ihn liebte, obwohl er ein Monster war. Jemand der ihn geheiratet hatte. Sie hatte ihm ja sogar den Antrag gemacht! Rose meinte, dass sie ihre Mutter verloren hätte, aber das es ihn dennoch härter getroffen hätte als sie. Zumindest hörte es sich danach an über dem Regen hinweg und durch ihre eigenen Tränen. Sie tat ihm so leid. Er würde sie am liebsten in den Arm nehmen und zum Glück stand sie jetzt auch auf. Bruce hob den Regenschirm, so dass sie nicht dagegenkommen würde und als sie sich an ihn drückte legte er seinen freien Arm um sie und drückte sie fest an sich. Sie flehte ihn an ihr zu verzeihen und nicht wegzugehen und Bruce strich ihr beruhigend über den Rücken. Jetzt sah sie zu ihm auf und Bruce sah die Tränen in ihren Augen und er wusste, dass er auch weinte, obwohl er hoffte das man das im Regen nicht so sehen würde. Rose legte ihren Kopf auf seien Schulter und sah zum Grab und Bruce drehte seinen Kopf ebenfalls zu dem Grab. Rose versprach ihm, jeden Tag nach der Schule nachhause zu kommen und alles zu tun was er sagte, weil er es besser wusste als sie. Sie sagte sie wäre naiv und dumm und Bruce schüttelte den Kopf.

"Nein, dass bist du nicht. Rose, du wolltest das tun, was du für richtig gehalten hast und... das ist eine gute Einstellung, aber du hast recht was mich angeht. Ich komme nicht damit klar dich loszulassen, weil deine Mutter in meinen Armen gestorben ist und weil ich rein gar nichts tun konnte. Vielleicht... wahrscheinlich war es klar das du damit irgendwann nicht mehr klar kommst. Es war vorhersehbar das es eskalieren würde, aber... Ich liebe dich, Rose. Ich liebe dich aus ganzen Herzen. Jedesmal wenn ich dich ansehe erinnere ich mich an deine Mutter und teilweise bricht mir das das Herz, aber gleichzeitig erinnert es mich daran, dass Caitlyn nie ganz weg sein wird und das daran wie sehr sie dich und mich geliebt hat. Ich will dich nicht dazu zwingen Dinge zu tun die du nicht tun willst und ich will dich auch nicht von irgendwelchen Dingen abhalten die dir Spaß machen. Aber ich will, dass du weißt das ich Angst habe davor was dir passieren könnte und das ich das immer haben werde.", sagte Bruce und sah Rose ernst an. "Und selbstverständlich verzeihe ich dir, Rose."
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Do Okt 01, 2015 6:05 pm

Es verging kein Tag an dem ich nicht zwanghaft versucht habe, mich an meine Mutter zu erinnern. Jeden tag musste ich mir irgendetwas in Erinnerung rufen, damit ich weiter an sie dachte und nicht verloren. Sicher ich würde vermutlich immer an sie denken, aber ich habe schon Probleme damit mir ihr Gesicht zu merken. Es sind alles nur noch verblasste Erinnerungen, weil diese auch von meinem Dad zurückgedrängt werden. Seit dem Tod meiner Mutter war er da und hatte sich um mich gekümmert. " Es soll schwer sein los zu lassen, falls man überhaupt dazu in der Lage ist. Immerhin verliert man dadurch einen Teil von sich selbst und von seinem Leben. Viele können dass nicht und ich muss zugeben, dass ich jeden Tag verzweifelt versuche mich an irgendetwas zu erinnern, dass meine Mutter betrifft. Ich habe Angst davor, dass ich mich irgendwann gar nicht mehr daran erinnern kann wie sie aussah. Eigentlich ist das schlimm und manche würden sagen, dass es undenkbar ist. Ein paar Leute halten mich sogar für verrückt!" erklärte ich dann und drückte mich immer an meinen Dad. Er war immer für mich da und das rechnete ich ihm hoch an.

Kurz sah ich hoch zum Himmel. Es regnete wie aus Eimern. "Ob Mum wollte dass es regnet? Vielleicht ist es ein Zeichen von ihr oder die Götter spielen da oben einfach nur verrückt!" Möglich war alles oder? "Ich habe mal im Fernsehen gesehen, wie jemand mit Geistern und Toten gesprochen hat. Was mir Angst war dieses Hexenbrett. Ob die Geister der Verstorben wirklich ein Zeichen dabei von sich gaben oder ob sich das nur jemand ausgedacht hat?" Sicher war ich mir nicht und ich wollte es so gerne wissen. Der regen ließ nicht nach und es kam auch noch Nebel dazu. Erneut bekam ich einen Anruf, aber diesmal von einer unterdrückten Nummer, doch ich realisierte es nicht, sondern sah wieder zu dem Grabstein. " Ich muss ja sagen das Grab von Mum ist das Schönste von allen hier. Jeder der etwas anderes behauptet lernt was es heißt sich mit einem Banner anzulegen!" Jetzt musste ich doch lächeln. Schnell wischte ich mir mit dem Ärmel übers Gesicht. Dabei bemerkte ich wie nass ich doch eigentlich war. Wie lange hatte ich vor dem Grab gesessen und wie lange hatte es zu der Zeit schon geregnet? Ich hatte scheinbar jedes Zeitgefühl verloren.

" Schau mal Dad. Ich habe Mum neue Blumen mitgebracht. Die mochte sie doch so gerne. Damit habe ich gehofft konnte ich ihr näher sein. Scheinbar hat das aber nicht so gut geklappt!" Als ich kurz zu meinem Dad sah, bemerkte ich dass auch er weinte. Es tat mir im Herzen weh ihn so zu sehen. Warum musste ich nur hier her kommen? Hätte ich nicht im Zimmer bleiben können? " Meinst du Mum hat gewollt das wir beide hier her kommen? Dass wir genau hier miteinander reden und uns dann wieder versöhnen? Wenn ja dann hat sie es gut gemacht. Sie ist ein Genie!" Wer stritt sich auch bitte am Grab auf einem Friedhof? Natürlich niemand. Was ich mich auch die ganze Zeit fragte, ob meine Großeltern meine Mutter auch besuchen kamen? Immerhin war es ja ihre Tochter, aber sie wohnten bestimmt zu weit weg oder? Sicher war ich mir nicht, weil ich nicht wirklich etwas mit ihnen zu tun hatte, was mich schon ein wenig traurig machte. Erneut sah ich zu meinem Vater auf und lächelte ihn an, dann knuddelte ich ihn. " Ich habe dich auch so furchtbar lieb. Ich wette keiner der anderen Kinder der Avengers hat seinen Dad so lieb wie ich!" Es war ja auch so oder nicht? " War ich eigentlich damals dabei bei der Beerdigung von Mum? Das weiß ich gar nicht mehr so genau!"

Ob das eine blöde Frage war? Wer wusste was mein Dad jetzt wohl von mir dachte? Hoffentlich nicht all zu Schlechtes. " Es waren bestimmt alle traurig und haben geweint. Alle tun mir Leid. Ich hätte ja gerne etwas gemacht, damit sie nicht hier her müssen, aber ich war  5 und nicht da!" Jetzt überlegte ich. Hätte ich überhaupt etwas ausrichten können? Mir kam ein Gedanke der mich traurig stimmte. Sehr traurig. " Was ist wenn Mum wegen mir gegangen ist? Weil ich mal böse war und nicht auf sie gehört habe? Vielleicht ist es sogar meine Schuld dass sie gestorben ist!" Ja darüber habe ich schon öfters nachgedacht, aber das wusste niemand. Nicht einmal James und ihm sagte ich eigentlich schon viel. Was war aber wenn es wirklich an mir lag? " Du musst mich deswegen hassen. Ich hab alles kaputt gemacht. Bloß weil ich Schlangen gemocht habe, wurde Mum von einer gebissen und ist gestorben!" Das war für mich damals die einzig logische Schlussfolgerung gewesen. Es klang blöd ich weiß, aber was sollte ich machen? natürlich sah ich dass es meinen Dad quälte und ich war der Meinung dass es nicht seine Schuld war. Überhaupt konnte keiner was dafür außer ich vielleicht.

" Ich muss dir noch etwas sagen..." fing ich dann an und suchte nach passenden Worten. "...naja......ich weiß ja wie schwer es für dich ist, dass Mum nicht da ist und da dachte ich mir, dass ich dir zum Geburtstag eine Reise in so ein Labor schenke die versuchen etwas zu erzeugen mit dem man in der Lage ist mit Toten zu sprechen. Naja oder mit deren geistern. Das habe ich gelesen im Internet. Vielleicht klappt das ja. Nur das wäre nicht hier sondern irgendwo anders aber den Ort habe ich vergessen. Deshalb war ich unter Anderem auch mit Peter und Susann im Cafe. Sie wollten mir dabei helfen alles darüber zu erfahren!" Damit wollte ich meinem Dad eine Freude machen, wenn man es denn so ausdrücken konnte. "Heute haben wir in der Schule eine Hausaufgabe auf bekommen und noch immer habe ich Probleme damit sie zu lösen! Wir sollen für den Unterricht einen Stammbaum von unserer Familie zeichnen und beschriften, aber ich komme das irgendwie nicht weiter. Wie als ob mich irgendetwas abhält weiter zu schreiben. Bei mir und dir bin ich stehen geblieben. Mehr habe ich im Augenblick nicht. Tut mir Leid!" Ich hatte wirklich Probleme mit der Aufgabe und ich war mir auch nicht sicher ob ich diese auch bis zum Schluss erfüllen konnte. Wer kam überhaupt auf so eine blöde Idee von einem Stammbaum? Was war mit den Kindern die Waisen waren? Die keine Familie mehr hatten. Wollte man die immer daran erinnern?
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am Do Okt 01, 2015 8:22 pm

Rose sagte, dass man durch den Verlust einer geliebten Person auch einen Teil von sich selbst verlieren würde. Das traf definitiv zu. Bruce merkte es jeden Tag. Er war anders gewesen mit Caitlyn. Er war ausgeglichener gewesen. Er war fröhlicher gewesen. Er war lockerer gewesen. Er hatte sogar Freunde gefunden, die keine Freaks waren. Das war doch ganz gut, oder? Aber seit sie tot war... war Bruce's ganze Welt anders. Er hatte seine Tochter alleine großziehen müssen und er war so froh, dass sie kein anstrengendes Kind gewesen war, denn wäre dies der Fall gewesen hätte er sie wohl nicht großziehen können ohne sie ständig in Gefahr zu bringen. Nicht, dass es momentan nicht so war, aber das war halt nicht zu ändern. Rose sagte, dass sie Angst davor hatte, Caitlyn irgendwann komplett zu vergessen und das viele glauben würden das wäre gar nicht möglich. "Das hättest du früher sagen können. Ich hab... Ich hab doch noch Fotos zuhause.", sagte Bruce mit einem sanften Lächeln. Darauf hätte er auch früher kommen können. Er hätte Rose die Alben zeigen können, die Caitlyn geführt hatte. Bruce hatte nie viel für Fotos übrig gehabt, wahrscheinlich weil er sich selbst nicht für fotogen hielt.

Rose sah zum Himmel, obwohl sie noch immer unter dem Regenschirm standen und fragte ob Caitlyn wohl gewollt hatte das es regnet und ob es ein Zeichen wäre. Bruce... glaubte nicht daran. Bruce glaubte nicht, dass es etwas nach dem Tod gab. Außer endlose Ruhe und Frieden für die Seele. Das war der Grund warum er so oft versucht hatte sich umzubringen. Das letzte Mal war... elf Jahre her. Er wusste nicht ob Rose davon jemals was mitbekommen hatte, aber er hoffte so sehr, dass sie es nicht hatte. Immer hin war sie ein Kind, sie sollte nicht damit aufwachsen, dass ihr Vater willig war sein Leben aufzugeben. Um ehrlich zu sein hatte er nur weitergemacht wegen Rose. Weil sie für ihn dagewesen war, indem sie zugelassen hatte, dass er für sie dagewesen war. Ja... so ungefähr war es gewesen. Rose meinte sie hätte im Fernsehen gesehen wie Leute mit Geistern gesprochen hatten mit Hexenbrettern und sie fragte ihn ob sich das nur jemand ausgedacht hatte und Bruce atmete tief durch, bevor er sagte: " Das ist wahrscheinlich nicht echt. Schon durch die Vorstellung oder Wahrnehmung einer Bewegung werden im Gehirn motorische Zentren aktiviert, was zur Folge hat, dass die Muskeln die vorgestellte Bewegung ansatzweise vollziehen. Wenn also die Beteiligten von diesen Spielen den Zeiger des Hexenbretts berühren und eine Bewegung erwarten, dann üben sie unbewusst durch kleinste Muskelbewegungen einen Druck aus und setzen ihn so in Bewegung. Dabei kann der Eindruck entstehen, er bewege sich ganz von selbst. Eine Erklärung hierbei ist, dass die „Botschaften“ in einem Wechselspiel zwischen den Erwartungen der einzelnen Teilnehmer entstehen." Er erklärte es ihr gleich so wie man es wissenschaftlich betrachtete. Das hatte er soweit er wusste immer getan und machte auch jetzt keine Ausnahme.

Rose meinte das Grab von Caitlyn wäre das schönste auf dem Friedhof und Bruce lächelte gerührt. "Ich hab es machen lassen. Mum hätte es hoffentlich genauso gefallen wie dir.", sagte er leise und sah von dem Grab zu seiner Tochter. Er war so stolz auf sein Mädchen. Er wusste gar nicht warum, aber er empfand das grade wirklich klar und deutlich. Sie deutete ihn darauf hin, dass sie Caitlyn Blumen gebracht hatte. Lilien... die mochte Caitlyn wirklich gerne. Immer wenn sie schlechte Nachrichten gehabt hatte standen plötzlich Lilien in der Wohnung. Das tat Bruce manchmal immer noch. Rose fragte ob Caitlyn wohl gewollt hatte, dass sie beide hierhin kommen um sich zu versöhnen. Sie meinte Caitlyn wäre ein Genie und Bruce lachte kurz und wischte sich mit der Hand übers Gesicht um die Tränen verschwinden zu lassen. "Oh ja das ist sie und war sie schon immer. Sie war schlauer als alle anderen Menschen die ich je getroffen habe und das heißt was, immer hin bin ich mit den Starks befreundet.", sagte er und obwohl es wie ein Scherz klang war es keinerlei einer. Caitlyn war locker schlauer als Tony gewesen. Rose meinte sie hätte ihn auch so furchtbar lieb und Bruce lächelte, auch als sie meinte, dass keines der anderen Avengers-Kinder ihren Vater so sehr liebte wie sie es tat. Was Rose jetzt fragte ließ das Lächeln jedoch wieder verblassen. Es brachte Bruce in Erinnerungen zurück die er so gerne verdrängte.

"Ja, du warst dabei. Zumindest bei der Beisetzung. Während des Rests haben Jonathan und Mira auf dich aufgepasst, sie waren damals unsere Nachbarn und haben da gewohnt wo jetzt die Jacksons wohnen, du weißt schon neben der Bäckerrei.", erklärte Bruce und versuchte das Thema damit zu beenden. Er wollte wirklich nicht über Caitlyns Beerdigung reden. Über ihr Leben, über ihre Hochzeit, über alles andere nur nicht an die Beerdigung. Selbst ihr Tod war eine bessere Erinnerung als ihre Beerdigung. Er dachte nichts schlechtes von Rose, immer hin war sie damals 5 gewesen, es war okay, wenn sie nicht mehr alles wusste. Rose sagte dass ihr alle leid taten die da gewesen wären und das sie gerne etwas dagegen machen würde. Bruce sah sie verwirrt an. Sie konnte doch gar nichts dafür. Sie fragte, was wäre wenn Caitlyn wegen ihr gegangen wäre und Bruce's Blick wurde noch unverständlicher. Sie sagte, dass Bruce sie hassen müsste, weil sie Schlangen gemocht hatte und deswegen Caitlyn von einer gebissen worden war. Ein Licht ging in Bruce's Kopf auf. Sein Blick wurde sofort verständnisvoll. "Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Rose, nein, das ist nicht warum es passiert es. Mum und ich waren wandern in Australien und wir machten eine Pause und sie setzte sich auf einen Stein ohne vorher zu kontrollieren ob irgendetwas in der Nähe war und... dann wurde sie gebissen. Das hatte nichts mit dir zu tun, Schatz. Wirklich, Mum würde sich nie verzeihen wenn du so etwas denken würdest. Es ist nicht deine Schuld. Du warst doch gar nicht dabei.", sagte er eindringlich und sah ihr tief in die Augen. Er liebte ihre Augen, denn es waren genau die von Caitlyn.

Jetzt suchte Rose nach Worten um etwas auszudrücken. Sie wollte ihm zum Geburtstag eine Reise in ein Labor schenken, die versuchten mit Geistern von Toten zu reden. Bruce schüttelte sofort den Kopf, noch bevor sie vollends geendet hatte. "Nein. D-Denk da nicht einmal dran, Rose. Deine Mutter ist tot. Es gibt keine Möglichkeit mehr mit ihr zu reden. Was im Internet steht muss nicht wahr sein. Es gibt Menschen die versuchen die abzuzocken die verzweifelt sind, in dem sie solche Angebote anbieten und seriös aussehen lassen.", sagte Bruce ernst. Er wollte nicht das Rose ihm so was schenkte und vor allem wollte er nicht, dass sie an so etwas glaubte. Natürlich würde er es ihr nicht ausreden und natürlich würde er ihr nicht vorschreiben oder kontrollieren an was sie zu glauben hatte, aber es fühlte sich falsch an an so etwas zu denken. Tote waren tot. Da konnte man kein Telefonat mehr führen.
Nun erzählte sie von einer Aufgabe, die man ihr in der Schule aufgegeben hatte und Bruce nickte nachdenklich. "Ich kann dir damit helfen, kein Problem, aber... wir sollten erst mal wieder nachhause fahren. Ich will nicht, dass du krank bist.", sagte er ernst.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Do Okt 01, 2015 9:23 pm

Ja. Das hätte ich wirklich früher sagen können, aber wie es nun einmal so ist, steckt man manchmal so tief in einem Loch, dass man nicht mehr weiß was man noch alles für Möglichkeiten hat. " Du hast Recht, aber auf die Idee kam ich nicht. Es wäre schön wenn du die Zeit finden würdest, sie mir zu zeigen. Ich möchte dich aber nicht zu sehr damit belasten!" Wer wöllte das schon? Ich liebe meinen Vater und ich war mir nicht sicher ob die Fotos irgendwelche schlechten Erinnerungen hervorriefen und er deshalb noch traurig werden würde. Man wusste ja nie so genau. Viele in meiner Klassen hatten mich auch schon öfters gefragt was mit meiner Mum war und warum sie nie zu irgendwelchen Festen gekommen ist. Ich habe all diesen Kindern nicht geantwortet. Erstens ging es sie nichts an und zweitens würden sie es eh nicht verstehen. Das taten die Wenigsten. Manchmal war ich mir nicht mal sicher ob ich James davon erzählt hatte. Doch. Bestimmt schon, oder? Sicher war ich mir nicht, was ich aber auf meinen momentanen Gefühlszustand schob. Ja genau. Daran musste es liegen an Nichts anderem sonst. Wir beiden bräuchten vielleicht mal Urlaub. Würde uns bestimmt mal gut tun.

Dann erklärte mir mein Dad was es mit dem Hexenbrett auf sich hatte. " Ach so. Naja. Ich selber habe es ja noch nicht getestet, aber manche sagen, dass die anderen Teilnehmer es dann so verschieben, dass der Betroffene denkt seine verstorbenen Personen würden mit ihm reden. Das finde ich irgendwie fies!" Es war auch so. Warum musste man jemanden damit ärgern? Würde das jemand mit mir machen, ich glaube der könnte die nächsten Tage nicht mehr in die Schule gehen und seine Tage im Krankenhaus verbringen. " Also verschiebt es sich durch unser unbewusstes Handeln und den Erwartungen die wir haben. Wenn wir uns also die ganze Zeit einen Name ins Gedächtnis rufen und ihn nicht mehr heraus lassen. Nur noch an ihn denken, dann bewegt sich das Brett obwohl man selber nichts getan hat?" fragte ich dann meinen Dad und sah zu ihm. Hatte ich das jetzt auch wirklich richtig verstanden? Sicher war ich mir nämlich nicht dabei und wohl fühlte ich mich auch nicht so sonderlich. Sowas würde ich mit ganz großer Wahrscheinlichkeit nicht ausprobieren. Nicht, dass sie meine Situation bezüglich meiner Mum noch ausnutzen können.

Wissenschaft war schwierig, aber auch faszinierend. Besonders gerne folgte ich dem Chemie- und Physikunterricht. Später würde ich auch einmal Wissenschaftlerin werden wollen, aber ich bezweifelte sehr stark, dass es meinem Dad gefallen würde. Immerhin barg das auch ein paar Gefahren und wir hatten uns gerade wieder versöhnt, da wollte ich nicht schon wieder mit irgendeinem Thema anfangen. Es war heute vielleicht auch mal ganz gut, wenn man nicht alles ansprach. Morgen war ja schließlich auch noch ein Tag oder nicht? Oft verbrachte ich meine Freizeit und meine Freistunden in der Bibliothek und las Bücher über Chemie und Physik. In diesen beiden Fächern hatte ich ein A. Also konnte man sagen ich war sehr gut in diesen. Nur fragten sich viele warum gerade die Fächer weil keiner bei mir damit rechnete. Dafür war ich in anderen Fächern mehr als nur schlecht. Biologie zum Beispiel oder Geschichte. Auch wenn ich letzteres sehr gerne mochte, so war ich grausig in diesem Fach. Aus diesem Grund holte ich mir immer mal wieder Anregungen bei den Rogers, weil ich genau wusste, dass sie etwas von History verstanden.

Dann sah ich meinen Dad verblüfft an. " Schlauer als die Staks? Ich hätte nie gedacht, dass das überhaupt möglich ist. Tony Stark ist ein Genie ohnegleichen was Technik angeht und ich kann mir vorstellen, dass er zumindest ein bisschen Ahnung von dem hat, was dein Spezialgebiet ist. Also nehme ich an. Allein schon Tony Starks Vater Howard Stark war ein Genie und hatte einen Prototyp eines fliegenden Autos kreiert was zu dieser Zeit wirklich erstaunlich war. Da wäre ich damals gerne dabei gewesen. Steven Rogers war das doch glaube ich oder? Sicher bin ich mir da immer nicht und ich möchte ihn auch nicht persönlich fragen, weil ich es vielleicht wissen müsste. Keine Ahnung." Um so mehr freute es mich zu erfahren, dass meine Mum selbst diese Familie übertrumpfen konnte, aber naja. Es konnte ja auch nicht jeder alles und ich könnte mir gut vorstellen, dass auch der große Tony Stark irgendeine Schwäche oder eine Einschränkung hatte. Immerhin war niemand perfekt. Auch wenn manche denken sie wären es. " Du bist aber auch viel schlauer als die Starks!" Das stimmte und von dieser Meinung konnte mich auch niemand mehr abbringen, weil ich mich im Recht fühle.

Als mein Dad mir von der Beerdigung erzählte, merkte ich schon dass ich das Thema hätte besser aus lassen sollen, aber jetzt war es leider schon zu spät. " Ach die haben neben der Bäckerei gewohnt?" Jetzt überlegte ich. Ja jetzt wohnten wirklich andere Menschen dort. "Jonathan und Mira waren immer sehr lieb und ich war auch immer ein liebes Kind auf das man stolz sein konnte. Alles was sie wollten habe ich auch gemacht. Wenn es hieß das Spielzeug wird zusammen geräumt, dann bin ich aufgestanden und hab aufgeräumt!" Ja man konnte schon sagen ich war ein liebes und vor allem gefügiges Kind, welches keine Probleme damit hatte sich einzufügen. Wie konnte ich die beiden nur vergessen? Jetzt war mein Dad traurig und es war meine Schuld. Ich versuchte nicht auch noch traurig zu wirken und vielleicht noch zu weinen. Nicht, dass er dann denkt es sei seine Schuld. Während ich so an die alten dachte, kam mir ein kleines Lied in den Sinn, dass meine Mum immer gesungen hatte, bevor ich schlafen gegangen war und als sie verstarb, hatte mein Dad diese Aufgabe übernommen gehabt. Also stimmte ich leise ein.

"Sun goes down, and we are here together
fireflies, glow like a thousand charms
stay with me, and you can dream forever
right here in my arms tonight

It's magic, when you are here beside me
close your eyes, and let me hold you tight
everything, that I could ever need is
right here in my arms tonight

Sounds of day
fade away
stars begin to climb

Melodies
fill the breeze
sweeter all the time

My love
Is always with you
Wether near or far. How sweet to hold you
right here in my arms tonight"


Dann stoppte ich. Während des Singens hatte ich meine Augen geschlossen und stellte mir vor, wie meine Mum neben mir saß und mir dieses wirklich schöne Lied vor sang. Na bitte. Das war doch eine schöne Erinnerung die erhalten bleiben musste. Dann verschwand diese und genau dieselbe tauchte auf, nur mit meinem Dad. Sie konnten beide wirklich gut singen. Ob das irgendwann auch mal so gut könnte? Das blieb wahrscheinlich abzuwarten. " Ich liebe dieses Lied. Auch wenn ich der Meinung bin, dass ich es nicht sonderlich gut herüber bringe!" Ich musste momentan grausig geklungen haben. Der Regen ließ etwas nach und darüber war ich wirklich froh. Mit dem Lied wollte ich die Stimmung ein bisschen lockern. Dad meinte anschließend, dass es nicht meine Schuld gewesen sei, dass meine Mum gestorben ist. Es kam mir aber all die Jahre so vor. Ich mag auch Schlangen seit der Sache nicht mehr so sonderlich. " Ich weiß, dass ich nicht dabei war, aber.......ich weiß doch auch nicht.........Tut mir Leid!" Heute konnte ich mich nur immer und immer wieder entschuldigen. Denn ich tat einen Fehler nach dem anderen. " Wir ähm.........ach egal. vergiss es einfach. das war eine blöde Idee. Du bekommst von mir etwas anderes zum Geburtstag." Ich hatte auch schon eine Idee was und ich ging davon aus, dass sie meinem Dad bestimmt gefallen würde. Bei den Hausaufgaben kam ich wirklich nicht weiter und als mein Dad den Vorschlag brachte doch nach Hause zu gehen, nickte ich zügig. " Ja, dass ist wirklich eine sehr gute Idee. Ich fange schon an zu frieren!" Bevor wir aber los liefen, drückte ich meinen Dad noch einmal. Wie wohl schon die ganze Zeit und gab ihm einen Kuss auf die Wange. " Danke Dad. Ich liebe dich!"
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am So Okt 04, 2015 7:33 pm

Rose meinte sie hätte wirklich früher drauf kommen können und meinte sie fände es toll wenn er ihr die Bilder einmal zeigen könnte, vorausgesetzt dass ihn das nicht zu sehr belastete. Bruce lächelte. "Ich weiß deine Sorge zu schätzen, Schatz, aber ich glaube Fotos anzuschauen wird nichts mehr sonderlich verschlimmern.", sagte er und eigentlich sollte es Rose beruhigen, aber Bruce selbst fand nicht, dass er den Satz gut formuliert hatte. Natürlich würde das Erinnerungen wach rufen, aber es würde schöne Erinnerungen sein. Schöne Erinnerungen, die Bruce grade eigentlich ganz gut gebrauchen konnte, natürlich würde danach die Erkenntnis einsetzen, dass er nie wieder ihre Stimme hören würde und nie wieder mit ihr Lachen hören könnte, aber immer hin hatte er sie zehn Jahre lang gehabt. Niemandem sonst wurde so viel Zeit mit einem Engel vergönnt, oder?

Nachdem Bruce erklärt hatte was das mit den Hexenbrettern war meinte Rose, dass sie es fies fände, wenn andere Leute das so verstellen würden, dass es aussähe, als würde eine verstorbene Person tun. Bruce nickte überzeugt. Er hatte von sowas schon mal gelesen. Diese Menschen taten ihm so leid, wenn sie schon so verzweifelt waren und sich so einem Ritual hingaben, dass doch in heutigen Tagen einfach nur noch lächerlich schien. Rose gab nochmal das wieder was sie verstanden hatte und Bruce dachte kurz nach ob das richtig war und nickte dann. "Genau so ist es. Genau deswegen sollte man so etwas auch nicht zu ernst nehmen, eben weil es kein Kontakt zum Jenseits ist, sondern einfach nur Menschen, die an etwas glauben, was nichts falsches ist.", sagte Bruce ernst und festigte dann den Griff um den Regenschirm. Er wusste gar nicht mehr woher er den hatte. Er wusste nur das er rot war und irgendwo noch ein Firmenlogo von irgendeiner großen Angeberfir-... Moment. War das nicht einer der Stark Industries Schirme die er mal auf einem Flomarkt gekauft hatte? Verdammt Tony.

Nachdem Bruce gemeint hätte, dass Caitlyn schlauer als die Starks gewesen war schien Rose verblüfft. "Deine Mutter war bodenständig, im Vergleich zu den Starks. Sie wusste was sie konnte und setzte sich damit ein, gab aber nicht an. Sie konnte einen zwar gut herumkommandieren, aber sie war nicht arrogant oder abgehoben. Eher ein bisschen unnahbar. Zumindest als ich sie kennen gelernt habe. Das hat sich verbessert im Verlauf der Jahre und dann war sie einfach nur noch... perfekt in allen Belangen.", sagte Bruce und der letzte Satz endete etwas verträumt. Oh Gott er vermisste Caitlyn. Er vermisste sie so sehr. Er vermisste sie mehr als er die Luft zum Atmen vermissen würde, wenn es keine mehr geben würde. Dann würde er wenigstens in Ruhe sterben können. Jetzt meinte Rose das Bruce auch schlauer als die Starks wäre und Bruce kicherte. "Ich hab mehr Fachwissen, sagen wir es so. Aber Tony allein übertrumpft mich. Von seinem Sohn weiß ich das gar nicht.", sagte Bruce ehrlich.

Bruce war froh, als Rose nicht auf die Beerdigung einging, sondern auf Jonathan und Mira. Und darauf was für ein liebes Kind sie gewesen war. Das war sogar war, auch wenn sie manchmal ziemlich frech gewesen war und ihren eigenen Kopf gehabt hatte. Es war gut gewesen, dass Rose so gewesen war und nicht laut und quenglig, denn dann hätte Bruce wesentlich weniger Teil ihres frühen Lebens seihen können. Natürlich hatte er manchmal auch aussetzen müssen, zum Beispiel in der Zeit als Rose ihre Zähne bekommen hatte oder als Caitlyn krank gewesen war, weil Bruce den Anblick von seiner kranken Frau nicht ausgehalten hatte, aber ansonsten war Bruce so gut wie immer anwesend gewesen - Missionen von SHIELD ausgeschlossen. Als Rose jetzt begonn zu singen trieb es Bruce zwar die Tränen in die Augen, aber nicht aus Traurigkeit, sondern aus Gerührtheit. Noch bevor Rose zu singen endete fuhr sich Bruce mit der Hand kurz über die Augen. Er wollte nicht, dass ihn Rose so sah. So aufgelöst und... das am Grab ihrer Mutter. Nein, das war wahrlich kein sonderlich männliches Verhalten. Er sollte sich diesen ganzen Gefühlskram echt abtrainieren, aber Caitlyn hatte es immer so gemocht wenn er sentimental war und irgendwie hatte er dann einfach nicht mehr damit aufgehört, seitdem er Caitlyn nicht mehr hatte.

Rose meinte sie liebte dieses Lied und das sie glaubte sie könnte es nicht sonderlich gut rüber bringen, aber Bruce schüttelte engerisch den Kopf. "Allein das du es noch all den Jahren noch kannst, ist... toll.", sagte er. Er konnte sich gar nicht mehr daran erinnern, wann er es ihr das letzte mal vorgesungen hatte. War sie da 8 gewesen? Vielleicht etwas älter? Rose meinte zu der Sache mit den Schlangen, dass es ihr trotzdem leid tat. Bruce sah sie mitfühlend an. Er hatte sich damals viel zu wenig um Rose gekümmert und es tat ihm so leid. Manchmal hatte er das Gefühl, dass Rose rückblickend öfters für ihn gesorgt hatte als anders herum und dann kam er sich immer so selbstsüchtig vor.

Bei dem Thema Hausaufgaben nickte Rose und meinte es wäre gut nachhause zu gehen. Sie drückte sich noch einmal an ihn und gab ihn einen Kuss auf die Wange, wobei Bruce kurz die Augen schloss. Sie bedankte sich und sagte ihm, dass sie ihn liebte und Bruce musste lächeln. "Ich liebe dich auch, Rose. Was wäre ich nur ohne dich?", fragte er und legte dann seinen einen Arm um ihre Schulter und hielt in der anderen den Regenschirm, bevor er loslief.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am So Okt 04, 2015 8:24 pm

" Sind es schöne Fotos? Bestimmt oder? Hast du da auch Bilder von mir wo ich ein Baby war?" Das interessierte mich am meisten. Ich wollte schon immer mal solche Bilder von mir sehen. Ob ich süß war? Nahm ich einfach mal an. Zwar kann mich nicht mehr so sehr an meine Mum erinnern und das werde ich wahrscheinlich auch nie, aber seit ihrem Tod ist das so eine Leere. Ein Gefühl, dass etwas fehlt und die Familie unvollständig ist. Natürlich bekam ich es auch in der Schule mit, wenn alle über ihre Eltern sprachen und erzählten was die so machten. Meistens unterhielten sich James und Melodie mit mir. Ich verstand mich mit beiden eigentlich ganz gut und natürlich mit Susann. Sie war meine beste Freundin und ich würde sie nicht missen wollen. " Weißt du was mir einfällt? Ich habe total vergessen meine Harrlyn zu füttern. Nicht dass sie verhungert!" Es wäre furchtbar und würde mich sehr traurig machen. Ich habe es Harrlyn genannt, weil Es eine Mischung aus Caitlyn und Harris ist, im Angedenken an meine Mum.

Während wir zum Auto liefen, überlegte ich. "Weißt du was? Ich werde mal Präsidentin der Vereinigten Staaten und dann verbiete ich Hexenbretter und all so etwas. Dann kann niemand mehr damit gequält werden. Ist das eine gute Idee?" Ob ich dann trotzdem noch Wissenschaftlerin werden konnte? Es musste einfach möglich sein. "Übrigens haben wir unsere Physik und Chemiearbeiten wiederbekommen und ich habe in beiden ein A bekommen!" erklärte ich meinem Dad dann stolz! Wir kamen am Auto an und ich stieg ein. Hier drin war es schön war und ich schloss für einen Augenblick meine Augen. Dann jedoch musste ich lachen. " Ja herumkommandieren können viele Leute gut. Bestes Beispiel die Rogers. Das ging mit Captain America schon los, aber ich muss sagen es war gut dass er sozusagen dieses Zepter übernommen hat. War vielleicht gut so!" Ich öffnete meine Augen wieder. " Mum muss ein wirklich toller Mensch gewesen sein und das müsstest du den Starks mal erzählen, dass sie sie bei weitem übertroffen hat!" Das würden sie ihnen eh nicht glauben. Zumindest Tony Stark nicht denn der war.....naja. Wie er eben war und das war nicht immer so vorteilhaft.

Vorhin als ich gesungen habe, da hatte ich schon mitbekommen dass meinem Dad die Tränen gekommen sind. Nur habe ich nichts gesagt und werde auch weiterhin schweigen darüber. Ich kann ihn doch verstehen und es war blöd von mir abzuhauen und auch noch hier her. Gerade zu diesem Ort den mein Dad womöglich am meisten an Mum erinnert. "Du Dad.." fing ich dann vorsichtig an. "....... Ich bewundere dich wirklich sehr. Wie du mit allem umgehst und wie du mich dann alleine großgezogen hast, aber am meisten bewundere ich dich dafür dass du es bei uns zu Hause aus hälst. Dich muss doch da alles an Mum erinnern und ich kann nur erahnen wir schwer es für dich sein muss. Wie machst du das?!" Ich hatte einfach das Verlangen danach so etwas zu sagen und es stimmte in meinen Augen auch. Wegen dem Lied. Wie könnte ich es denn jemals vergessen? Es war eines der wenigen Dinge die mich sowohl mit meiner Mum, als auch mit meinem Dad verbanden und das schätze ich sehr. " Ihr habt es mir beigebracht und durch dieses fühle ich mich euch beiden gleichzeitig verbunden. Ich liebe euch beide so. Was du ohne mich wärst? Was wäre ich nur ohne dich Dad? Ich habe wenig Erinnerungen an euch zusammen. Was ich noch was, dass ich mal irgendwo geschlafen hatte wo es finster war. Allein mit meinem Kuscheltier oder so. War ich in einem Schrank?" Also das wusste ich nun nicht mehr, aber es war eine andere Dunkelheit. Wo ich mal 7 Jahre alt war, kam mir diese Erinnerung plötzlich und jetzt erst fiel sie mir wieder ein. 10 Jahre später.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am Mo Okt 05, 2015 10:44 pm

Bruce lächelte als Rose fragte ob es schöne Fotos wären und ob es auch Fotos gäbe, auf denen sie ein Baby wäre. "Deine Mutter hat damals alles und jeden fotografiert. Wir haben noch viele Fotos zuhause auf denen du ein Baby bist. Ich... war öfters nicht zuhause als du ganz klein warst und deine Mutter hat jeden Tag Bilder gemacht. Die kannst du dir gleich auf meinem Handy anschauen... das ist im Auto.", sagte Bruce und als Rose dann von Harrlyn anfing musste Bruce grinsen. Er mochte zwar Haustiere nicht sonderlich, aber die Tatsache, dass der Name sich aus Caitlyn und Harris zusammen setzte machte ihn irgendwie stolz, er wusste auch nicht warum, aber er vermutete, dass es daran lag, weil es ihn daran erinnerte, dass Rose wahrscheinlich genauso oft an Caitlyn dachte wie er und das... sollte ihn eigentlich traurig machen, oder?

Während sie also wieder zurück zum Auto liefen sagte Rose dass sie mal Präsidentin der Vereinigen Staaten werden würde und dann Hexenbretter und all das verbieten würde. Bruce lächelte. "Eine sehr gute Idee, Schatz. Meine Stimme hast du.", sagte er freundlich. Außerdem würde er seine Tochter definitiv wählen, würde sie sich aufstellen lassen. Er würde ihr immer den Rücken stärken, egal was passieren würde, außer in dem unwahrscheinlichen Fall das sie sich dafür entscheiden würde SHIELD beizutreten und für SHIELD zu kämpfen. Das wäre wahrscheinlich der einzigste Fall in dem er sie nicht mehr unterstützen würde. Er würde einfach nicht damit klar kommen Rose noch mehr Risiken auszusetzen, denn er wusste was mit Leuten geschah die für SHIELD arbeiteten. Er kannte die Zahlen der getöteten. Und damit würde Bruce nicht klar kommen. Rose meinte sie hätte ihre Arbeiten in Physik und Chemie wieder bekommen und beides wäre ein A gewesen. "Das hast du gut gemacht, ich bin stolz auf dich.", sagte Bruce ehrlich. Auch wenn es ihm irgendwie Angst machte, dass Rose so gut in diesen Fächern war. Was wenn sie irgendwann auch in die Wissenschaft gehen wollte? Wie ihre Mum und wie... er.

Am Auto angekommen schüttelte Bruce erst mal den Regenschirm und warf ihn dann in den Kofferraum von seinem Cadillac bevor er sich auf den Fahrersitzt setzte. Rose lachte. Warum lachte Rose? Achso. Wegen Caitlyn und den Starks... Bruce schmunzelte und schnallte sich an und nahm dann sein Handy aus dem Handschuhfach vor Rose und öffnete die Konversation von ihm und Caitlyn und ging da auf die Gallerie. "Alle Bilder, die mir deine Mutter jemals geschickt hat.", sagte Bruce ernst und sah kurz melancholisch auf das Handy bevor er es ihr gab. Er überließ es ihr, ob sie auch den Text ließ, es war ihm eigentlich egal.

Rose fing vorsichtig mit etwas an, als Bruce grade losfahren wollte, aber er entschied sich dazu noch etwas stehen zu lassen und die Heizung arbeiten zu lassen. Sie sagte, dass sie ihn bewunderte und dass sie ihn am meisten dafür bewunderte, dass er es bei ihnen zuhause aushielt, wo ihn alles an Caitlyn erinnern müsste. Sie fragte ihn wie er es machte und Bruce atmete tief durch. "Das ist nichts bewundernswertes, ich... ich konnte mich nicht dazu bringen es zu verlassen. Deine Mutter hat das Haus geliebt. Sie... also wir haben vorher in Alaska gewohnt. Bei ihren Eltern und ihrer Familie, aber... ich hielt es da nicht aus, also sind wir hier hin gezogen und ich wollte eigentlich außerhalb von New York wohnen, aber sie hat unser Haus gesehen und sich sofort darin verliebt und ich konnte nicht nein sagen... Sie hat es gestalten, eingerichtet und... alles. Sie hat so viel Arbeit und Zeit darein gesteckt, ich konnte nicht... ich hatte das Gefühl, dass ich sie verraten würde, wenn ich ausziehen würde. Obwohl ich die Stadt nicht abkann.", sagte Bruce ehrlich und seufzte dann. "Dauernd unter den Augen von SHIELD zu sein und... und so viele Leben zu gefährden... konstant.", fügte er bitter hinzu und schüttelte dann den Kopf. Er sollte Rose nicht beunruhigen. "Ich bin vielleicht kein Monster, aber ich bin dumm gewesen damals. Dumm, egoistisch, naiv und nochmals dumm.", sagte er dann noch während er das Auto startete.

Zu dem Lied und Roses Bemerkung schüttelte er den Kopf. Du wärst ohne mich in einer gesunden, normalen Familie aufgewachsen und hättest nicht auf mich aufpassen müssen..., dachte er, würde es jedoch nicht aussprechen. "Du hast dich oft versteckt. Einmal...", begann Bruce und lächelte ehrlich bei der Erinnerung. Eine der wenigen normalen, vollständigen Erinnerungen die er an seine Familie hatte. "... bist du aus deinem Bettchen entkommen, in dem du die Gitterstäbe rausgedreht hast und dann bist du in unser Zimmer gekrabbelt und hast dich unter unserem Bett versteckt. Du fandest das wirklich lustig. Deine Mum hat sich vor Sorge verrückt gemacht... bis ich dich dann gefunden habe.", erzählte Bruce und dachte dann nochmal nach. "Du warst da glaube ich noch nicht einmal zwei Jahre alt."
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Di Okt 06, 2015 8:29 pm

Rosalee lächelte. Scheinbar hatte es ihrer Mutter viel Freude bereitet zu fotografieren. " Ja ich würde sie gerne sehen. Warum ist Mum nicht Fotografin geworden? Zwar habe ich die Bilder noch nicht gesehen, aber sie werden bestimmt großartig sein und die schönen Momente sehr schön wiedergeben!" Dessen war sich die Tochter Dr. Robert Bruce Banners sicher. Für hatte ihre Mum Talent, auch wenn sie die Bilder noch gar nicht gesehen hatte. Sie war davon überzeugt. Ihr Vater meinte, dass es eine gute Idee von ihr war sich als Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika zu stellen. Eigentlich hatte sie angenommen, dass jetzt wieder kam wie gefährlich es sein konnte, weil sie konnte es wirklich verstehen. Immerhin hatte man als Präsident nicht nur Freunde sondern auch nicht gerade wenig Feinde. Zumindest war Rosalee dieser Ansicht. " Meinst du ich könnte das wirklich schaffen? Ich bin mir da nicht so sicher. Vielleicht sollte doch lieber einen normalen Beruf erlernen und mir nicht gerad unbedingt zum Ziel setzen ein ganzes Land zu regieren."

Irgendwie stellte sie sich das schwierig vor und das war es bestimmt auch. Auch wenn Bruce ihr bestimmt dabei helfen würde, so war sie sich nicht sicher ob sie solch eine große Verantwortung tragen wollte. Man hatte da bestimmt auch viel zu tun und wenig Zeit für Familie oder dergleichen, aber erst einmal nahm sie sich als Ziel einen guten Schulabschluss hinzulegen. Als Bruce meinte, dass er stolz auf seine Tochter sei, konnte Rosalee nicht anders und lächelte. Es freute sie, dass sie ihren Dad mit ihren guten Noten glücklich machen konnte. Was sie allerdings als nächstes sagte, bereute sie daraufhin auch gleich wieder, weil sie nicht wusste wie ihr Dad damit umgehen würde, aber es interessierte sie irgendwie und ach.......sie wusste es doch auch nicht. "Alaska stelle ich mir kalt vor und einsam!" fing sie dann an. "Ich verstehe dich. Wirklich. Genau das ist es was ich vorhin meinte. Mum ist nicht komplett weg. Sie hat uns nie vollständig verlassen, weil immer noch irgendein Teil von ihr in uns oder dem Haus lebt und selbst wenn du dieses einmal verlassen solltest, gibt es so viel das Mum uns hinterlassen und gegeben hat, dass alle Grenzen übersteigt und sich immer wieder bei uns breit macht. Wir brauchen kein Haus und keine Bilder. Auch kein Grab oder Lieder. Wir haben die Erinnerung an sie und solange wir an sie denken und glauben, wird sie uns niemals verlassen. Egal was wir an Materiellem verlieren dass ihr gehört, in unseren Gedanken wird sie nie verschwinden! Außerdem wird sie immer ein Teil unseres Herzens sein und für immer bleiben."

Sie wollte ihrem Dad Mut machen und ihm zeigen dass ihre Mum nie weg sein wird. Nur körperlich wird sie nicht mehr bei ihnen sein. Während sie sprach lächelte sie und drängte die Tränen zurück die sich in ihren Augen gebildet hatten. Schnell wischte sie diese Weg. Diese Worte waren von so großer Bedeutung dass sie Rosalee selber rührten. Erneut sah sie aus dem Fenster. " Du bist kein Monster und bist auch nicht naiv gewesen und wegen dem dumm. Ist zwei dumm nicht schlau? Du warst niemals dumm. Jeder Mensch macht Fehler und lernt daraus. Glaube mir. Ich bin auch manchmal naiv und dumm und frage mich warum ich das erst gemacht habe, aber das ist normal! Egal wie du bist ich liebe dich Dad. Vergiss das bitte nicht und denke immer daran!" Nun beugte sie sich zu ihm vor und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Ein Leben ohne ihren Dad konnte sie sich nicht wirklich vorstellen. Was wäre damals nur gewesen wenn sie ihn auch noch verloren hätte? Sie nahm das Handy entgegen und sah sich die Bilder an und las die Texte dazu.

" Mum war wirklich wunderhübsch. Von dir gibt es auch sehr schöne Bilder und ich finde es übrigens auch lustig, dass sie dir Bilder von dir selber geschickt hatte!" meinte Rosalee dann und musste grinsen. Ihr Mum und sie hatten scheinbar einen ähnlichen Humor, dass freute sie wirklich sehr. Als Bruce meinte, dass sie sich einmal unter dem Bett ihrer Eltern versteckt hatte und kurz zuvor die Gitterstäbe ihres Bettes gelöst hatte, machte sie große Augen. " Ich war noch nicht einmal zwei? Wow, da muss ich ja sehr aktiv und damals schon pfiffig und schlau gewesen sein?!" kam es ihr dann in den Sinn und sie las auch die die letzten Nachrichten von ihren Eltern. Sie fand es schön, dass ihr Dad noch solche Erinnerungen bewahrt hatte. Vor allem nach so einer langen Zeitspanne. Nun überlegte sie. Was wäre wenn ihr Dad sich jetzt neu verlieben würde? Sie würde wollen dass er glücklich war und ihre Mum war schon 12 Jahre tot. Aber ob er jemals wieder so etwas zulassen würde? An sich heranlassen würde? Sie wusste es nicht und wollte ihn aber auch nicht fragen. Vielleicht wirkte sie gerade ein wenig geistesabwesend und ihn Gedanken?!
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am So Okt 25, 2015 1:30 am

Als Rose fragte, warum ihre Mutter keine Fotografin geworden war musste Bruce lächeln. "Weil deine Mutter der Welt helfen wollte. Sie reparieren und ihren Teil dazu beitragen dass... dass sie ein besserer Ort für dich wird. Deswegen hat sie auch nicht aufgehört zu arbeiten, nachdem du geboren wurdest, sondern ich tat das.", sagte Bruce ehrlich und bei dem Gedanken an die Zeit lächelte er innerlich. Er dachte gerne an die endlosen Konversationen die er mit Caitlyn über ihre inneren Beweggründe gehalten hatte und all die moralischen Dinge die sie vorgehabt hatte und all das gute in ihrem Herzen was dazu führte das ihre Augen strahlten vor Enthusiasmus. Rose fragte ob er meinte, ob die es wirklich schaffen könnte Präsidentin zu werden und Bruce lächelte. "Ich bin mir sicher, dass du alles schaffen kannst was du willst und dass dich nichts davon abbringen wird. Aber natürlich macht es logisch mehr Sinn, wenn du dich zuerst auf einen normalen Beruf konzentrierst.", antwortete Bruce.

Rose meinte, dass sie sich Alaska kalt und einsam vorstellen würde und Bruce schmunzelte kurz. Es stimmte aber auch. Das Bild hatten viele Leute von Alaska, vor allem Leute aus großen Städten wie New York. In Wirklichkeit fand es Bruce schlimmer in Alaska als in New York. Denn in einer kleinen Stadt musstest du wesentlich mehr mit Menschen reden und konntest viel weniger übers Internet oder sonstiges machen. Du musstest raus und vor allem musstest du mit jedem reden er irgendwie durch den Onkel seiner Verlobten etwas davon gehört hat. Und jetzt sprach Rose von Caitlyn und davon das sie nie ganz weg sein wird, auch wenn die Materialien weg sein würden die sie besaß oder abbildeten. Bruce schluckte hart. "Nein... also doch, natürlich. Natürlich hast du recht. Aber es ist schwer von den Dingen loszulassen, die mich an sich erinnern. Wenn ich all das verlieren würde...", sagte er und obwohl er eigentlich noch weiter sprechen wollte musste er abbrechen wegen den Tränen in seinen Augen und dem Versagen seiner Stimme. Okay, er konnte das nicht. Das war okay. Er hatte es versucht. Rose wusste das er manche Dinge und obwohl er sich Anfangs verrückt darüber gemacht hatte war es für ihn jetzt okay.

Als Rose meinte, dass er kein Monster wäre und auch nicht naiv und scherzte darüber, dass zweimal dumm schlau wäre. Das brachte Bruce fast dazu zu Lächeln. Sie meinte jeder Mensch machte Fehler. Rose sagte, dass sie ihn immer lieben würde und dass er das nicht vergessen sollte. Dann gab sie ihm einen Kuss auf die Wange. "Mein Gott... seit wann bist du so erfahren und... weise?", fragte er mit einem Lächeln und sah hinüber zu seiner Tochter. "Ich liebe dich auch, Rose. Nichts kann das ändern und nichts wird das jemals ändern.", sagte er ernst. Rose las in dem Handy und Bruce beobachtete sie kurz. Sie meinte Caitlyn wäre wunderhübsch und Bruce dachte: Ja das war sie, die wunderschönste Frau auf der Welt. Sie meinte es gäbe auch schöne Bilder von ihm und das sie es lustig fände, dass Caitlyn ihm Bilder von ihm geschickt hätte. Bruce lachte darauf hin leise. "Caity fand das auch sehr lustig, obwohl sie meine Verwirrung lustiger fand als alles andere.", antwortete Bruce amüsiert.

Der Wagen fuhr und Bruce war amüsiert bei Roses Reaktion auf seine Geschichte musste Bruce lächeln. "Du kommst eben nach deinen Eltern, Rose.", antwortete Bruce kurz. Immer hin war das war. Bei zwei cleveren Eltern konnte nur ein cleveres Kind herauskommen und das war ja auch eingetreten. Seine Rose war das cleverste Kind das er kannte. Rose war jetzt ruhig. Ziemlich lange ruhig Ungewöhnlich lange ruhig. Bruce sah kurz zu ihr rüber. "Woran denkst du?", fragte er interessiert. Es war nicht so, dass er jedes kleinste Detail von dem wissen wollte was Rose dachte, aber wenn sie wollte dass er es wusste, dann würde es ihn definitiv freuen immer hin war Rose so gut wie die einzigste Person mit der Bruce überhaupt zu tun hatte.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Do Okt 29, 2015 8:38 pm

Rosalee sah ihren Dad an. "Du hast aufgehört zu arbeiten?" Davon wusste sie noch gar nichts oder doch? Hatte ihr Dad ihr davon schon einmal berichtet und sie hatte es nur vergessen? Auszuschließen war es nun wirklich nicht. Dann überlegte sie. "Hm......ein normaler Beruf........Ich möchte mich mit Wissenschaft befassen so wie ihr beide. Chemie, Physik und Astronomie sind die Fächer wo ich die besten Note habe und die mich am meisten interessieren!" erklärte sie ihrem Dad dann. Eigentlich wollte sie ihm ihren Berufswunsch später mitteilen, aber vielleicht war es dann ja auch schon zu spät und wenn sie einmal bei dem Thema waren, warum dann auch nicht? "Aber irgendwann werde ich Präsidentin und dann ändere ich viele Dinge um. Dann werde ich dafür sorgen, dass es den Menschen besser geht und es ihnen an nichts fehlt. Es gibt immerhin noch genug Erwachsene und auch Kinder die kein zu Hause und nicht genügend Essen und Wärme haben. Denen muss geholfen werden. Auch möchte ich dann versuchen die Armut im Land zu minimieren!"

Eigentlich hatte sie noch so viel vor. Ob sie das überhaupt alles erreichen konnte wenn sie ein Land regierte? Es würde bestimmt schwierig werden, aber dessen war sie sich bewusst. Schwierig hieß nicht gleich unmöglich also von daher. Rosalee meinte, dass Caitlyn nie ganz weg sein würde und als sie die Tränen in den Augen ihres Dads sah, bekam sie ein ganz schlechtes Gewissen. Es tat ihr Leid und sie wusste, dass es für ihn schwer sein musste. Sehr schwer. Deshalb versuchte sie jetzt ihn aufzumuntern. "Kannst du dich noch an das Weihnachtsfest erinnern wo ich 4 Jahre alt war? Ich habe ganz alleine auf der Bühne gesungen und mein Gott war ich aufgeregt. Ihr wart stolz auf mich und ich habe mir Sorgen um die Tiere im buch gemacht, weil ich die Bauern übersehen hatte!" Bei dieser Erinnerung musste sie dann doch grinsen. Irgendwie war sie als Kind amüsant. Warum auch immer sie dieses Ereignis noch so gut im Gedächtnis hatte, wusste sie auch nicht so wirklich aber sie hatte eine Vermutung.

Es war nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern auch eine der letzten die sie mit ihrer Mutter gesammelt hatte. Vielleicht hat sie sich deshalb in Rosalees Gedächtnis eingenistet. Sie war auch ganz froh darüber, dass nicht alles weg war und sie sich wenigstens noch ein paar Dinge merken konnte. Bruce fragte sie seit wann sie so erfahren und weise war. "Du vergisst wer meine Eltern sind Dad. Da kann ich nur erfahren und weise sein oder?" Sie wollte ihn aufheitern weil es ihr Leid tat, dass es ihm wegen ihr so schlecht ging. " Ich werde dich auch immer lieben Dad. Entschuldige noch einmal wegen vorhin. Ich habe gesagt dass ich dich hassen werden wenn du mir irgendwas verbietest. Ich kann dich aber nicht hassen, dafür habe ich dich zu sehr lieb und es würde mir zu sehr weh tun, wenn ich mich mit dir streiten würde!" Sie hatte doch nur noch ihn und an Bruce musste sie auch festhalten. Wenn er losließ, dann würde auch er fallen. Dessen war sie sich sicher.

"Tja, da haben Mum ich wohl etwas gemeinsam. Immerhin finden wir es beide lustig. Warum tut du es nicht?" Sie wusste dass jeder etwas anderes spaßig fand, aber trotzdem wollte sie gerne wissen warum ihr Dad es nicht mochte wenn man ihm Bilder von sich selber schickte. " Dein Gesicht hätte ich auch gerne gesehen!" gab sie dann kurz lachend zu. Nun überlegte sie. Wie sollte sie nur anfangen? Eigentlich wollte sie ihn nicht damit belasten, aber sie wusste doch auch nicht. "Dad? Vor Mum mochtest du doch Natasha oder? Dann kam Mum. Ich war nur etwas am überlegen, dass mich schon eine kleine Weile beschäftigt, aber ich bin mir nicht sicher was du davon halten wirst. Es beschäftigt mich aber und lässt mich nicht los...." Kurz hielt sie inne und holte Luft ehe sie ihre Gedanken dann doch preisgab. "Was wäre wenn du dich neu verlieben würdest?" Hoffentlich hatte sie jetzt keinen Fehler gemacht. Sie wollte nicht dass irgendetwas Schlechtes passierte oder ihr Dad traurig war. Außerdem konnte so etwas ganz schnell missverstehen.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am Do Okt 29, 2015 9:56 pm

Bruce nickte nur als Rose fragte ob er aufgehört hatte zu arbeiten. "Ich hab damals für SHIELD gearbeitet. Als Berater. Deine Mutter war Ärztin. Die Entscheidung welcher Job wichtiger war ist uns nicht sonderlich schwer gefallen.", merkte er noch an und als Rose von ihren Berufsplänen erzählte blieb er kurz still. Er sah auf die Straße vor sich und wusste nicht ganz was er davon halten sollte. "Chemie ist...", begann er und atmete tief durch. "... sehr gefährlich. Ich weiß, dass du das nicht hören willst, aber Chemie ist wirklich gefährlich. Da kann... viel passieren. Physik ist sehr fokussiert auf Mathe und Technik. Es ist sehr theoretisch und fordert wirklich viel. Ich weiß nicht... ob das das richtige für dich wäre. Astronomie kann ich mir aber gut vorstellen. Astrophysik wäre auch eine Möglichkeit. Hast du daran schon gedacht?" Er wollte nicht, dass Rose dachte er würde sie nicht unterstützen, bei egal welchem Karriereweg, aber Chemie wollte er ihr ausreden. Auf jeden Fall. Ärztin hätte er ihr auch ausgeredet. Oder Polizistin. Oder - Vishnu bewahre! - Soldatin! Zum Glück hatte er seine Rose und kein rebellisches Mädchen das sich gegen das System und die Gesellschaft auflehnen wollte und dachte damit irgendetwas erreichen zu können. Als sie meinte als Präsidentin würde sie dafür sorgen das es keine Obdachtlosen mehr gab oder Leute die kein Essen oder Wärme hätten musste Bruce lächeln. "Die Idee ist nicht schlecht, nur müsstest du dafür erstmal das Geld bekommen, ohne einen Kommunismus anzustreben.", sagte er und bog dabei links ab.

Rose sprach von einem Weihnachtsfest an dem sie 4 gewesen war wo sie ein Vorsingen gehabt hatte und sie in ihrem Tierbuch Tiere gesehen hatte und dann Angst um die Tiere gehabt hatte. Bruce's Mundwinkel zuckte bei der Erinnerung. "Ja und dann wolltest du ein Haustier haben und deine Mutter und ich hatten gleich ein Dutzend guter Argumente die dagegen sprachen...", sagte er. Das war das letzte Weihnachten mit ihr gewesen. Das letzte Mal an dem Weihnachten ihm noch wirklich Spaß gemacht hatte. "Es war ihr letztes Weihachten.", merkte Bruce mit einer Stimme an, die an Trauer fast erstickte. Verdammt. Er wusste warum er nicht zu Caitlyn Grab fuhr! Er tat es damit genau das hier nicht passierte. Damit er Rose nicht noch mehr sorgte und damit Rose kein schlechtes Gewissen bekam. Genau das war der Grund warum er nur an seine Frau dachte wenn er alleine war. Der Grund warum er nicht oft mit Rose über sie redete. Einfach weil er es nicht konnte.

Bei der Anmerkung das die Reife an ihren Eltern lag schmunzelte Bruce. Als sie sich entschuldigte dafpr, dass sie gesagt hatte, dass sie ihn hassen würde, falls er ihr etwas verbieten würde und ihm sagte, dass sie ihn nie hassen könnte schluckte Bruce. "Es ist okay, Rosalee. Wirklich, ich verstehe das. Du bist jung und du darfst hitzköpfig sein. Du darfst Dinge sagen ohne darüber nachzudenken und sie danach bereuen. Das sollst du sogar tun. Wie sollst du sonst zu einem guten Menschen werden? Man muss Fehler machen um aus ihnen zu lernen.", sagte er ruhig. Natürlich hatte er Rose schon längst vergeben. Er würde ihr nie lange sauer sein wegen irgendetwas. Immer hin war sie seine Tochter und er liebte sie vom ganzen Herzen. Als sie über die Fotos sprach und fragte warum er es nicht witzig fände wusste er darauf gar nicht wirklich eine Antwort. "Ich weiß nicht. Ich meine... ich bin doch kein Model.", sagte er lächelnd und fuhr das Auto dann in ihre Straße ein.

Während Bruce einparkte sprach Rose davon, dass er vor Caitlyn Natasha gemocht hatte und sie nun am überlegen würde, was passieren würde, wenn er sich neu verlieben würde. Bruce war in der Parklücke. Der Motor lief noch. Sein Blick war auf das Lenkrad gerichtet, wo er an seiner Hand immer noch in den Ehering trug. Er atmete tief durch und drehte sich dann zu Rose um. "Ich muss sagen... ich habe auch schon daran gedacht. Aber... ich glaube nicht das es wahrscheinlich ist. Außerdem liebe ich deine Mutter immer noch. Die Tatsache das sie tot ist ändert daran nicht wirklich etwas. Nur weil sie... nicht mehr hier ist, heißt es nicht, dass sie nicht immer noch meine Frau ist und das es sich nicht falsch anfühlen würde wenn ich mit jemand anderem zusammen käme.", sagte er, wobei seine eine Hand zu der anderen wanderte und unbewusst an dem Ring drehte, der an seinem Ringfinger war. "Außerdem... die einzigste Beziehung die ich zu anderen Menschen aufrecht erhalten kann seitdem sie tot ist, ist die zu dir.", sagte er ehrlich und leicht unsicher. Es war eigentlich wirklich nichts gutes, dass er nur noch mit Rose zusammen war wenn er was mit anderen Menschen machte. Wahrscheinlich war es auch für Rose nicht gut, aber er konnte nichts anderes tun. Mit den Avengers wollte er nichts mehr zu tun haben und andere Freunde in NYC hatte er nicht.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am Do Nov 12, 2015 9:42 pm

Rosalee staunte nicht schlecht. Dass jemand etwas für sie aufgab überraschte sie nicht, aber dennoch fühlte sie sich mit diesem Gedanken nicht sonderlich wohl. "Ich dachte du magst Shield nicht wirklich gerne?" Konnte ja sein, dass es zu dieser Zeit anders war. Wer wusste dass denn schon? Ihre Eltern scheinen sie wirklich zu lieben, wenn sie selbst aufhören würden zu arbeiten. Schon vorhin war sie sich nicht sicher gewesen ob sie ihren Berufswunsch aussprechen sollte, weil sie mit so einer Reaktion gerechnet hatte. Sie sah ihn kurz an. "Du hast ja Recht, aber ich hab einfach nur Angst dass......naja.......dass ich überhaupt nichts finde was zu mir passt, wenn ich von vornherein alles in diese Richtung ausschließe bloß weil es gefährlich oder sonst etwas ist. Vielleicht verbaue ich mir damit alles!?" Ihr Dad hatte schon recht, aber diese Zweifel und diese Angst blieben. Was war wenn vielleicht Chemikerin das richtige für die war, aber sie einen anderen Weg einschlägt? Wäre dies wirklich von Nutzen? Sicher war sie sich nicht.

Als sie zu Hause angekommen waren und anhielten, sah sie kurz aus dem Fenster. "Kommunismus?" fragte sie dann. "Was ist das?" Sie wusste ja auch nicht alles und deshalb erkundigte sie sich vorher. War vielleicht auch besser so oder? Kurz musste sie lächeln. "Ja. Ihr habt wirklich etwas gegen die Idee gehabt und habt mit allen Mitteln versucht mich von einem Haustier abzubringen! Auch wenn diese etwas schönes sein können!" Irgendwie konnte sie ihre Eltern ja verstehen. Sie war 4 Jahre alt und außerdem hatte man mit einem Kind sicherlich genug zu tun oder? Davon ging sie zumindest aus, auch wenn immer alle gesagt haben, dass sie ein liebes und gut erzogenes Mädchen war. Als ihr Dad meinte, dass es ihr letztes Weihnachten war, seufzte sie kurz. "Ja da hast du Recht. Kaum zu glauben, dass ich mich daran auch nur noch ganz schlecht erinnern kann, aber auf der anderen Seite war ich 4 und es ist schon erstaunlich, dass ich noch von dem Weihnachtssingen weiß oder?" War es schlecht oder unnormal dass sie die Dinge nicht mehr wusste, welche mit 4 Jahren geschehen sind?

"Ja, aber was bringt es mir, wenn ich andere damit verletze? Dass hat doch nichts mit Fehler machen zu tun finde ich. Es war unhöflich und verletzend und das tut mir Leid. Immerhin hätte ich es nicht sagen müssen und doch habe ich es im Affekt getan!" Es konnte jetzt sein, dass sie wirre Zeug sprach oder sich in ihrer Aussage verhaspelte, aber diese Sache nahm sie noch immer mit. Wie konnte sie ihren Dad denn hassen? Niemals war ihr das möglich. " Naja. Mum scheint dass anders gesehen zu haben. Immerhin hat sie dich gerne fotografiert oder Bilde von dir gespeichert gehabt. Jedes Model hat irgendeine Ausstrahlung oder etwas dass es besonders macht. Mich fotografieren die Leute zum Beispiel auch gerne und ich habe wirklich keine Ahnung warum dass so ist, aber es ist nun mal so. Es sind ja auch keine hässlichen Bilder sondern wie ich finde richtig toll und hübsche Bilder!" Es war wirklich so. Das konnte man Rosalee ruhig glauben.

Nun hörte Rosalee ihrem Dad zu und stand vor der Beifahrertür, mit dem Gesicht zum Haus gewandt. Seine Worte drückten so viel Liebe und Wärme aus. ihr war natürlich klar, dass er ihre Mum immer noch liebte und jetzt hasste sie sich dafür, dass sie mit diesem Thema angefangen hatte. Ihr rollten Tränen über die Wange, die Bruce aber nicht sehen konnte, weil sie ja mit dem Rücken zu ihm stand. Wen sich Menschen eines merken konnten, dann waren es die negativen Erinnerungen und die kamen jetzt so langsam wieder bzw. kamen ihr ein paar Erinnerung mit Caitlyn zurück, aber dann kam ihr in den Sinn, dass es solche nie wieder geben wird und ihr Vater unglücklich bleibt mit der Situation wie sie jetzt ist. "Ich.....weiß....das ja schon....Tu.....Tut mir Leid, dass.......dass wollte ich.....nicht!" Sie wollte nicht, dass sich ihr Dad schlecht fühlte und dies hatte sie ja scheinbar gerade erreicht. "Ich dachte....nur daran.......nicht, dass du denkst dass.....dass ich Mum nicht.....mehr lieb.....hab!" Sie könnte es Bruce nicht einmal verübeln, weil sie wahrscheinlich selber so denken würde oder?
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Bruce Banner am Fr Nov 13, 2015 10:29 pm

Rose sagte, dass sie gedacht hatte er mochte SHIELD nicht und Bruce seufzte. Das er alles geben würde nur damit Rose niemals mit SHIELD arbeiten musste ließ er ungesagt. "Ich mag SHIELD auch nicht. Und ich hab meine Gründe dafür. Solltest du jemals Kontakt zu irgendjemandem von SHIELD haben, den ich nicht kenne... solltest du sofort Abstand nehmen und ihnen auf keinen Fall vertrauen, okay?", fragte er bitter. Er war für gewöhnlich nicht so, aber wenn es um SHIELD ging musste er einfach wissen, dass Rose bescheid wusste, dass man diesen Leuten nicht vertrauen konnte. Als Rose von ihrer Berufswahl sprach hörte Bruce genau zu. Sie hatte ja recht. Du bereust meist nicht die Dinge die du gesagt hast, sondern die die du nicht gesagt hast. Das hatte er ihr beigebracht und genau das traf auf diese Situation perfekt zu. Bruce schluckte. Komm schon, sie hat recht. Das weißt du. "Vielleicht könntest du ein Praktikum machen, meinst du nicht? Ich hab Kontakte die wir anfragen könnten.", sagte er dann. Er wusste wer kompetent genug war um mit Rose zu arbeiten und wer nicht. Wenn das wirklich der Job für Rose sein sollte, dann wäre das für Bruce inordnung, solange sie nur mit guten Leuten zusammen arbeitete, deren Arbeitsunfallrisiko nicht bei... mehr als 5% lag.

"Kommunismus? Das ist... die Vorstellung von einer zukünftigen Gesellschaft, in der das Privateigentum abgeschafft, die Produktionsmittel in Gemeineigentum überführt, der Konsum auf der Grundlage gemeinschaftlicher Lebensführung und allgemeiner Gütergemeinschaft geregelt und die materiellen und kulturellen Bedürfnisse aller Menschen gleichmäßig befriedigt werden.", erklärte Bruce und hoffte das es deutlich genug war. Manchmal wusste er nicht ob er Wörter benutzte die Rose nicht kannte oder doch oder vielleicht doch nicht... das war immer etwas seltsam. Weil für Bruce waren so viele Wörter normal, die für die meisten Menschen nicht normal waren. Obwohl Kommunismus vielleicht nicht unbedingt dazu gehörte. Hm. Seine Gedanken waren manchmal schon seltsam. Rose sprach weiter über Weihnachten und obwohl die Erinnerung Bruce glücklich machte, machte sie ihn gleichzeitig auch unglaublich traurig. Was sollten diese Wiedersprüche bitte? Die machten doch gar keinen Sinn! Er wusste nicht was los war und das war nie wirklich gut. "Ja, das ist es... aber du warst damals schon so intelligent. Du konntest so viel was andere Kinder nicht konnten. Deine Erzieher waren der Meinung du solltest damals schon in die Schule gehen, aber naja... deine Mutter hat die ersten zwei Jahre in der Grundschule auch übersprungen und meinte sie hätte nie wirklich Anschluss zu den anderen Kindern gefunden und wollte nicht das dir etwas ähnliches passiert, vor allem weil du damals schon so gute Freunde hattest.", erklärte Bruce ruhig und versuchte die Traurigkeit in seiner Stimme mit einem Lächeln zu verbergen.

Jetzt sprach Rosalee davon wie sie ihm gesagt hatte, dass sie ihn hassen würde und meinte das es verletztend und unhöflich war und das sie es nicht hätte tun sollen und Bruce schüttelte den Kopf. "Hör auf dir darüber Gedanken zu machen, Rose. Ich habe dir verziehen und jetzt solltest du dir auch verzeihen. Sich mit seinen Eltern zu streiten ist nichts unnatürliches, Rose. Wir sind da nur etwas... anders", sagte Bruce und um ehrlich zu sein wollte er jetzt wirklich gerne nachhause und sich entspannen anstatt hier zu sein. Denn auch wenn er dieses offene Gespräch genoss, es zerrte an seinen Kräften. Als sie über die Fotos sprachen meinte Rose, dass Caitlyn ihn gerne fotografiert hätte und das jedes Model seine eigene Ausstrahlung hätte und das Menschen auch Bilder von ihr machen würden. "Vielleicht wäre Fotografin ja was für dich.", meinte Bruce daraufhin lächelnd um das Thema zu wechseln. Er wollte nicht über die Dinge an Caitlyn reden die er nicht mochte. Denn natürlich hatte es da welche gegeben und natürlich hatten sie sich ab und zu gestritten. Kein Paar konnte perfekt sein, denn das würde heißen, dass die Menschen perfekt waren in diesem Paar und perfekte Menschen gab es nicht und wenn es sie geben würde, dann würden sie definitiv kein Paar werden.

Nachdem Bruce gesprochen hatte stiegen sie aus und für einen Moment sah Bruce Rose nicht, aber er wusste, dass irgendwas falsch war und das es höchstwahrscheinlich an seinen Worten lag. Als Bruce Rose's Stimme hörte war er sofort alamiert und Besorgnis stand in seine Blick, als er einmal um das Auto herum ging und Rose ansah. Ihr liefen Tränen über die Wange und sie entschuldigte sich und meinte, dass sie das nicht gewollt hatte und Bruce fühlte sich schuldig. Vielleicht hätte er in dieser Sache lügen sollen, oder zumindest nur die Halbwahrheit sagen oder... verdammt er wusste doch auch nicht was er hätte machen wollen. Er nahm seine Tochter in den Arm und atmete einmal tief durch. "Rose, das würde ich niemals denken. Ich weiß das du sie geliebt hast und das du sie immer lieben wirst, weil sie deine Mutter war.", sagte er und dabei liefen auch ihm Tränen über die Wangen, die sie zum Glück nicht sehen konnte, weil er sie noch immer an sich drückte. "Wir müssen ins Haus.", sagte er dann und löste sich von Rose, wobei er sich schnell über die Augen wischte und den Schlüssel aus seiner Jackentasche zog.
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Re: Being a family ain't easy

Beitrag von Rosalee Johnson am So Nov 15, 2015 11:02 pm

Rosalee hörte sich an was ihr Dad zu sagen hatte. Sie sollte Abstand halten? War Shield so schlecht? Gut sie konnte es nicht wirklich einschätzen weil sie ja mit der Organisation nicht wirklich etwas zu tun hatte und ihr Dad kannte sich doch am besten aus oder? "Ich versuche es Dad, aber wenn sie mich in ein Gespräch verwickeln wäre es doch unhöflich es zu beenden oder? Was ist mit den Rogers? Die sind auch bei Shield und die kennst du. Dann kann ich ihnen also somit vertauen?" Hatte sie das jetzt richtig aufgefasst oder wieder irgendeinen Logikfehler. Manchmal passierte ihr das nämlich häufiger. Sie wollte sich wirklich nichts verbauen. Auch nicht mit ihrer Berufswahl. Sie war so froh, das ihr Dad ein Praktikum vorschlug, dass sie ihn an sich drückte. "Danke Dad. Ich hab dich richtig lieb!" Sie wusste, dass es für ihn nicht gerade einfach sein würde und dass er gewiss auch nicht froh über ihre Berufswahl war, aber wann wenn nicht jetzt war der richtige Zeitpunkt um sagen zu können, dass ist das Richtige und dass ist das Falsche? Sie wollte nur auf Nummer sicher gehen.

Zwar hörte sie ihrem Dad aufmerksam zu als dieser erklärte was Kommunismus ist, aber sie verstand dennoch kein Wort. Genau das war auch der Grund dafür, dass sie ihren Dad verwirrt ansah. "Ähm Dad. Ich habe zugehört, aber nicht verstanden was genau du damit sagen wolltest. Entschuldige!" Ihr tat es wirklich Leid. War sie denn so schwer von Begriff oder hatte es ihr Dad einfach nur zu umständlich ausgedrückt? Es konnte beides oder etwas vollkommen anderes möglich sein. Sicher war sie sich da nämlich nicht. Rosalee war nicht blöd. Sie bemerkte schon, dass ihr Dad bei dem nächsten Thema traurig war und diese Traurigkeit mit einem Lächeln überdeckte, aber sie sagte nichts dazu weil sie nicht wollte, dass sich ihr Dad schlecht fühlte. " Ich hätte zwei Jahre überspringen können? Ja ich habe tolle Freunde. Peter und Susan. Also Sandkastenfreunde. Wobei ich da James auch mit hineinrechnen sollte!" zählte sie dann wieder auf. Sie hatte noch in Erinnerung, dass sie wohl damals in ihn verliebt war oder so etwas.

"Ja aber man sollte sich nicht mit seinen Eltern streiten!" meinte sie dann und beließ das Thema dabei. War vielleicht auch besser so. Sie empfand es nicht als schlechte Seite, dass ihre Mum ihren Dad fotografiert hatte und ihm immer Fotos von sich selber geschickt hatte, aber jeder fasste es ja anders auf. Für sie war es etwas schönes das zeigte wie sehr Caitlyn Bruce geliebt hatte. "Ja vielleicht. Ich kann es ja mal ausprobieren. Vielleicht ist auch das der Beruf den ich später einmal verfolgen möchte!" Ihr Dad lenkte das Gespräch in eine andere Bahn und sie bekam auch mit wie ihr Dad sie in den Arm nahm. Kurz drückte sie ihn an sich und weinte weiter. Warum machte sie das Thema nur beide so fertig? Sie verstand dass nicht. Es war doch schon 12 Jahre her. Eigentlich müsste es doch irgendwann besser werden oder? " Ich werde euch beide immer lieben. Egal was für Mist ich baue und was ich sage. Ohne euch wäre mein Leben vollkommen leer!" Sie nickte nur auf die Sache, dass sie ins Haus müssten. Als sie sah dass ihr Dad sich über die Augen wischte, wusste sie dass er geweint hatte und es ihn genauso mitgenommen hat. Kurz nahm sie seine Hand in ihre. "Wir schaffen dass Dad. Da bin ich mir sicher!" Sie wollte ihm Mut machen.
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