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Old friends

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Old friends

Beitrag von James Barnes am Mo Aug 10, 2015 6:38 pm

Wo: Haus der Rogers  
Wer: James Buchanan Barnes und Steven Rogers  
Wann: 06.05.2039/16:00 Uhr


James wusste seit genau 6 Tagen, 16 Stunden und 2 Minuten alles über sein vorheriges Leben. Zumindest das, was die Kopie seiner Akte hergab...Mit den Gefühlen und Erinnerungen, die bei den Texten in der Akte standen, klappte es noch nicht so wirklich. Allerdings wusste er jetzt, dass er mehrmals seine Erinnerungen wiedererlangt hatte, seit er Hydra, bei dem Sturz von dem Zug in den Alpen, in die Hände gefallen war. Er wusste, welche Taten er für sie verrichtet hatte, auch wusste er, dass er im Jahre 2014 zwei mal seinen Freund getroffen hatte. Und beide mal hatte er ihn versucht zu töten. Beim letzten mal hätte er es beinahe geschafft, hätte er sich nicht an ein paar Bruchstücke seiner Vergangenheit zurückerinnert. Das Smithsonian Museum enthielt damals beinahe seine ganze Lebensgeschichte. Dort war er kurz nach dem er Steven durch sein Verschulden an Land gerettet hatte. Dank den Informationen in dem Museum, weshalb auch immer eine Ausstellung über das Howling Commando existierte, wollte er abtauchen. 3 Tage danach musste Hydra ihn allerdings wieder geschnappt haben. Genau wusste es James nicht mehr. In den Akten standen nur die wichtigsten Informationen. Er musste sich mehrmals wieder erinnert haben und genauso oft durch Hydra wieder vergessen haben, was er war und jemals getan hatte.
Dennoch, Selina schuldete er seinen Dank, hätte er jetzt nicht die Kopie seiner Akte durch sie erhalten, wäre er erneut bei Hydra gelandet oder wäre ziellos in New Yorks dunklen Gassen auf der Suche nach Verstecken herumgeirrt. Weshalb auch immer Selina Sozzini das alles für ihn tat. Hydra nahm einfach viel zu vielen unschuldigen Menschen ihre Vergangenheit um sie für ihre Zwecke einzusetzen. Dass musste ein Ende haben. Jetzt allerdings zählte aber, dass er all die Überlebenden Menschen seiner Vergangenheit in Sicherheit wissen konnte. Als Selina ihm eine Woche gegeben hatte, war er sofort los zum Flughafen gefahren um von dort aus nach Frankreich zu fliegen. Eine gewisse Claire Florence Lacour war in seiner Akte als Valeries Mutter verzeichnet. Doch Bucky konnte sich nicht erinnern, dass er jemals davon erfahren haben sollte, eine Tochter zu haben. Aber Claire sagte ihm was. Laut der Akte war sie seine Geliebte gewesen. Natürlich war das Jahre her, bei ihrer letzten gemeldeten Adresse erfuhr er nach zwei Tage nur noch ihre Grabstätte. Dann machte sich James sofort zurück nach New York auf.
Die Adresse von Steven Rogers wusste er seit dem ersten mal, seit er die Blätter seiner Akte gelesen hatte, auswendig. Laut dieser sei Steven ihm mal ein sehr guter Freund gewesen. Er vertraute seinen wiederkehrenden Erinnerungen und den Texten in der Akte, dass es so stimmte. Und so war er heute wieder hier in New York. Selina hatte ihm eine Woche Zeit gegeben und diese Woche war nun bald rum. Ihm lief die Zeit davon. Den Wagen, den er von ihr bekommen hatte, parkte er sicherheitshalber am Stadtrand von New York. Er war sich sicher, dass Selina den Wagen orten konnte und er wollte nicht riskieren, dass sie herausfand, wo er als nächstes war. Zu Fuß hatte er sich auf dem Weg zu der Adresse gemacht und fand sich nun vor Steven Rogers Haus vor. Ob er Familie hatte? Mit Sicherheit. Schließlich musste sein Leben ja damals auch weitergehen. Dennoch war in der Akte nur er vermerkt worden. Anscheinend war alles weitere nicht wichtig.
Bucky machte sich schon so einige Gedanken. Er blieb am Gehweg stehen, ging erst einige male auf und ab. Er konnte ja nicht nach so langer Zeit einfach vor der Haustür seines damaligen besten Freundes klingeln. Das war doch unmöglich! Er würde ihn doch mit Sicherheit für Tod halten. 2014 war schon eine lange Zeit her gewesen und da stand er ihm als Feind gegenüber. Eigentlich sollte er selbst zusehen, dass er seine Tochter in ein sicheres Umfeld bringen konnte. Die Adresse hatte er ja. Zumindest dachte das James die ganze Woche. Noch hatte er das fehlende Blatt nicht bemerkt, dass ihm von den Kopien aus der Akte gefallen war, als er Selinas Versteck hinter sich gelassen hatte.
Nach einigem hin und her, schob er seine Kapuze vom Kopf, betätigte doch die Klingel von Stevens Haus und stellte sich etwas abseits zur Haustüre. Er musste wenigstens sicher gehen, dass er hier sicher war, bevor er seine Tochter aufsuchen würde. Aber was sollte er nach all der Zeit denn sagen? Er würde Steve nicht wieder in seine Angelegenheiten mit Hydra hineinziehen, aber das hatte James bereits getan, als er sich entschied, die Flucht zu ergreifen und nach ihm und den anderen Überlebenden seiner Vergangenheit zu suchen. "Ach verdammt," murmelte Bucky. Er hätte nicht klingeln sollen, er hätte nicht hier her kommen sollen. James war gerade dabei, sich umzudrehen um so schnell wie möglich ungesehen wieder zu verschwinden. Aber das würde ihm misslingen.

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Re: Old friends

Beitrag von Steven Rogers am Sa Aug 22, 2015 3:39 pm

Wo: Haus der Rogers
Wer: James Buchanan Barnes und Steven Rogers
Wann: 06.05.2039/16:00 Uhr

2039. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit verging. In den letzten 25 Jahren ist so viel passiert und noch immer kommt Steven Rogers, allen bekannt unter Captain America, nicht zur Ruhe. Er hat noch immer das Gefühl, dass Hydra nicht besiegt ist. Wie heißt es so schön schlägt man einen Kopf ab, wachsen zwei neue wieder nach. Die Welt war sicher.....im Moment, aber wer sagte ihnen, dass Hydra nicht irgendwo auf seine Gelegenheit wartete? Den zweiten Weltkrieg hatte Amerika gewonnen, auch ohne ihn. Oft hatte er sich daher gefragt, ob man ihn überhaupt braucht, gebraucht hatte. Schließlich ist man ja auch ohne ihn siegreich gewesen oder? Im Jahre 2012 wurde er wieder aufgetaut, nachdem er 70 Jahre lang im Eis geschlafen hatte. Alles war neu für ihn und auch jetzt fällt es ihm immer noch sichtlich schwer sich an neue Sachen zu gewöhnen. Am schlimmsten aber war, dass er die menschen von damals nicht noch einmal gesehen hatte um sich zu verabschieden. Alle Menschen die ihm etwas bedeutet hatten, ließ er im Stich als er New York rettete. Doch für welchen Preis? Zwar lebte er weiter, aber was brachte es ohne die Menschen die man liebte? Lange Zeit hatte er damit zu kämpfen gehabt. Auch damals als er Peggy wiedersehen konnte. Er war froh, aber es zeigte ihm auch, wie lange er verschwunden war. Wenig später sah er auch seinen alten Freund Bucky wieder. Doch dieser erkannte ihn nicht, weil er von Hydra kontrolliert wurde. Es hatte Steven damals sehr weh getan, dass sein bester Freund ihn nicht wiedererkannte und wurde die Trauer darüber stärker als die Freude zu wissen, dass er noch lebte. Doch es gelang ihm auch diesmal Hydra zu besiegen. Zwischenzeitlich rettete er die Welt zusammen mit den Avengers und er wagte zu behaupten, dass sie mittlerweile recht gute Freunde geworden sind. Sie waren ein Team und hatten mittlerweile jeder Kinder. Diese wollten sie um alles in der Welt schützen. Steven hatte seinen Sohn damals nach Bucky benannt um die guten Erinnerungen an ihn zu wahren. Gerade wo er auf einem Stand war, dass er zufrieden und glücklich im Leben war, wurde er herunter gezogen als Peggy starb. Er war bei der Beerdigung und besucht sie regelmäßig an ihrem Grab. Gerade lief der Song Woh I am von Jason Gray im Radio und es erinnerte ihn noch mehr an Bucky. All die Jahre quälte es ihn, dass er seinen besten Freund nicht vor Hydra retten konnte und diese Schuldgefühle und Vorwürfe verfolgten ihn bis in diese Zeit. Gerade wurde in den Nachrichten vom Wetter berichtet und er wollte ihn gerade abschalten als es an der Tür klingelte. Verwundert stand er auf. Er fragte sich wer es denn war? James war gerade in Deutschland und Shield hätte vermutlich nicht geklingelt, sondern wäre anders ins Haus gekommen. Als er die Tür öffnete, stand niemand davor. Verwundert trat er einen Schritt nach draußen und sah sich um. Dann erblickte er eine Gestalt und konnte seinen Augen kaum trauen. Spielten sie ihm einen Streich? "Bucky?" fragte er dann nur, sah aber im Augenwinkel zu seinem Schild, welches in der Ecke es Flures stand. War sein Freund gut oder böse? Hatte Hydra ihn wieder in der Mangel?
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Re: Old friends

Beitrag von James Barnes am So Sep 27, 2015 4:02 pm

Wo: Haus der Rogers
Wer: James Buchanan Barnes und Steven Rogers
Wann: 06.05.2039/16:00 Uhr


James wollte sich doch wieder klangheimlich davon schleichen, es war nämlich überhaupt nicht richtig hier aufzutauchen. Schließlich wollte Bucky Steve warnen, allerdings konnte er es nicht tun, in dem er hier auftauchte. Allein dadurch, dass er hier war, könnte Hydra alarmieren...wer weis, vielleicht hatte Selina schon längst herausgefunden, dass er in genau diesem Moment hier war. Er hätte wohl doch einen Passanten beauftragen sollen, Steven Rogers eine Nachricht zu überbringen, dass er möglicherweise nicht mehr sicher war.
Gerade wollte er um die Ecke abbiegen, als er auch schon einen Namen hörte. Seinen Namen, seinen alten vertrauten Namen. Bucky, nicht Winter Soldier, wie Hydra ihn immer nannte. Er lächelte traurig, er hatte den Namen schon ewig nicht mehr so gehört, wie Rogers ihn aussprach. Er erinnerte sich an seinen Freund, an das, was in den Akten stand und dass er mit seinem Freund all die guten Erinnerungen verband, die übrig geblieben waren. James drehte sich um, die Chance, wegzugehen und Steve auf anderer Weise von der bevorstehenden Gefahr wissen zu lassen, war vertan.
Bucky erinnerte sich, als er das Gesicht seines Freundes erkannte, wahrhaftig wieder daran, dass er ihn mal seinen Freund genannt hatte. Seinen besten Freund, doch war das immer noch so? "Steve.." Er wusste in dem Moment nicht mehr zu sagen, er wollte zeigen, dass er diesmal nicht in feindseliger Absicht gekommen war, nicht von Hydra sondern aus eigenen Stücken mit einem Halbwegs funktionierenden Gedächtnis. Doch er wusste nicht, wie er das zeigen noch wie er es sagen sollte. James machte kehrt und kam wieder ein Stück näher an die Haustür, hielt jedoch genügend Abstand, um zu Beweisen, dass er ihn nicht angreifen wollte. Der Winter Soldier war nicht da, nicht mehr. Vorerst. Er versuchte sich Worte zurecht zu legen, aber soweit er in Erinnerung hatte, war er nie derjenige, der große Reden schwingen konnte. Bucky räusperte sich. "Ich hab nicht viel Zeit, aber ich weis, dass ich dir Antworten schuldig bin. Ich sollte eigentlich gar nicht hier sein, aber es geht nun nicht anders. Du hast jedes Recht der Welt, mich wegzuschicken und ich werde auch gehen, aber nicht, bevor ich dir gesagt habe, wer in dieser Stadt bald wieder unterwegs sein wird", fing James dann leicht nervös an und er wusste insgeheim, dass er von Steve nicht mehr verlangen konnte, dass er ihm zuhörte. Nach all dem, was passiert war, wollte Bucky nicht mehr erwarten, dass sie noch Freunde sein könnten. Doch weil Steve sein Freund gewesen war, musste er wissen, dass er in Gefahr schwebte.

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Re: Old friends

Beitrag von Steven Rogers am Mo Okt 19, 2015 7:28 pm

Wo: Haus der Rogers
Wer: James Buchanan Barnes und Steven Grant Rogers
Wann: 06.05.2039/16:00 Uhr

Steven sah immer noch zu Bucky und konnte es nicht glauben. Sein alter Freund stand hier vor seiner Haustüre und wollte mit ihm sprechen. Halt Moment! Vor seiner Haustür? Wie um alles in der Welt hatte Bucky ihn gefunden? "Bucky wie......hast du mich gefunden? Es ist nicht allen Leuten bekannt wo ich wohne!" Darum hatte er SHIELD gebeten. Er wollte nicht so einfach gefunden werden und das gelang ihnen auch recht gut. Sie lebten zwar etwas abgeschieden, aber dennoch so, dass James keine Probleme haben könnte in die Schule zu gehen. Nun hörte er seinem allerbesten Freund zu und überlegte was er zu ihm sagen sollte. So recht wusste er auch nicht ob es gut war Bucky so einfach zu vertrauen. Immerhin war er lange Zeit für Hydra tätig. Auch wenn sie sein Gedächtnis gelöscht hatten, aber allein schon die Tatsache, dass er ihn Steve nannte brachte Captain America ins Zweifeln. Würde er als Winter Soldier seinen Namen kennen und so normal mit ihm sprechen? Steven bezweifelte es wirklich sehr stark.

Bucky wollte ihm sagen wer in dieser Stadt sein Unwesen trieb? Wenn Bucky schon kam, dann hatte er eine schlimme Vermutung, auch wenn es bei der Versammlung schon geklärt wurde, so würde es ihn wirklich sehr interessieren es noch einmal von Bucky zu hören. Wegschicken? Ja. Steven war lange Zeit am überlegen ob er Bucky wegschicken sollte, aber trieb er seinen besten Freund nicht somit wieder in die Arme von Hydra? Sie würden ihn finden und sein Gedächtnis erneut löschen und das konnte er nicht noch einmal verantworten. Damals hatte er es zugelassen und all die anderen Jahre ebenfalls, aber nun würde es ein für alle Mal ein Ende haben. Wenn auch nur eine geringe Chance bestand, dass man Bucky helfen konnte, dann würde Steven sie auch ergreifen so auch jetzt. " Es gibt viel worüber wir sprechen müssen, aber nicht hier draußen. Ich vertraue dir Bucky. Komm rein!" meinte er dann nur und trat zur Seite um seinen alten Freund hinein zu lassen. Shield hätte jetzt vermutlich gesagt, dass es gefährlich sei da Bucky jetzt sein persönliches Umfeld kannte, aber das war Steven gerade egal. Es ging um seinen besten Freund.
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Re: Old friends

Beitrag von James Barnes am Sa Okt 24, 2015 11:20 pm

Bucky hielt die Akte ein wenig fester in seiner Hand. Er war aufgeregt, um nicht zu sagen, nervös. Immerhin hatte er nicht das Recht, bei weitem nicht, hier aufzutauchen. Nach all dem, was seine Erinnerungen ihm gezeigt hatten, was er ihm angetan hatte, seinem besten Freund. Und nicht nur ihm. Er hatte so vielen Menschen leid angetan, das war nicht wieder gut zu machen.

Er schluckte, als er Steves frage hörte, woher er denn Wisse, wo er wohne. "Das...das ist nicht so einfach zu erklären", druckste er herum. Nachdem er seinen besten Freund von der drohenden Gefahr gewarnt hätte, würde er sich auf die Suche nach seiner Tochter machen...Tochter...ihm kam sein Leben so fremd vor. Aber er würde sich der Polizei stellen. Es würden doch mittlerweile alle Dienststellen mit Feuereifer nach ihm suchen, um ihn, den "Winter Soldier" zur Rechenschaft zu ziehen. Dann hätte er seine Schuld beglichen...nein, wohl eher nicht. Aber er wäre keine Gefahr mehr, für andere. Hydra würde nicht mehr an ihn herankommen und das wäre gut so.

James merkte genau, dass sein damaliger bester Freund mit sich rang, ob er ihn eintreten lassen sollte. Und er verstand es nur zu gut. Hydra hatte ihm sein Leben geraubt, seine Freunde und das Vertrauen von Steve. Hydra hatte ihm alles genommen. Und dennoch war er über Steves nächste Worte überrascht. Er bat ihn herein? Er vertraute ihm? Wie konnte man dem ehemaligen "Winter Soldier" nur vertrauen schenken? Bucky vermied es, einen Blickkontakt aufzubauen, sondern marschierte an Steve vorbei in sein Haus. Mit gesenktem Kopf, denn er wusste um seine Taten bescheid.
Unschlüssig sah er sich einen Moment um. Es hatte sich so viel verändert. So viel seit früher, als sie als "Könige von Brooklyn" durch die Straßen geflitzt waren.

"Ich glaub zum Anfang solltest du wissen, dass von mir keine Gefahr ausgeht. Momentan nicht. Und ich will, dass das so bleibt. Hydra wird mich nicht mehr erwischen", fing er knapp an, als wisse er wirklich, dass Hydra ihn nicht mehr brechen konnte. Schließlich würde er sich der Polizei stellen, um sich dem Urteil der Richter über seine Vergehen zu stellen. Er war sich sicher, dass man ihn hinter Gitter bringen würde. Dort war er keine Gefahr mehr. James räusperte sich, seine Kehle war staubtrocken. Er wusste nicht, wo er beginnen sollte. Und doch musste er sich beeilen, er wusste nicht, wie viel Zeit ihm blieb. "Ich weis gar nicht wie oft ich mich erinnert habe und Hydra meine Erinnerungen wieder gelöscht hat. Aber jetzt, jetzt weis ich so ziemlich alles. Oder zumindest das wichtigste. Doch um auf den Punkt zu kommen, Hydra weis wo du wohnst. Sie haben dich beschattet, wie lange weis ich nicht." James warf einen Blick auf die Akte, unschlüssig, ob er sie Steve geben sollte, oder nicht. "Alles über mich wurde dokumentiert. Wer mir nahe stand, wie meine ersten Aufträge aussahen...wen...", er brachte es nicht fertig darüber zu sprechen, dass er Leute auf dem Gewissen hatte. Als Winter Soldier wäre es ihm sicher leichter gefallen. Er zog aus der Akte ein paar Blätter, auf denen Steves Wohnort und sein Lebenslauf dokumentiert wurden und reichte sie ihm. "Ich freue mich so für dich, dass du dein Leben weiterführen konntest. Dass du eine Familie hast. Und genau deswegen bin ich hier, Hydra scheint alles über dich zu wissen, ich weis nicht, wen sie noch alles beschatten, aber du und dein Sohn, ihr seit hier nicht mehr sicher." Ja, auch Stevens Sohn hatte man auf diesen Blättern notiert, wenn er nur wüsste, was Hydra vorhatte. Bucky stand nach wie vor im Flur, er wollte sich nicht lange aufhalten. Er wollte seinen damaligen besten Freund nur warnen.

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Re: Old friends

Beitrag von Steven Rogers am So Okt 25, 2015 8:03 pm

All das Schlimme verdankte er dem Winter Soldier und nicht seinem besten Freund Bucky Barnes. Bucky hätte so etwas nie getan und der Soldier steht unter dem Einfluss von Hydra. Wenn sein alter Freund nun schon eine ganze Weile sein Gedächtnis behalten hat, dann konnte er ihm auch vertrauen. War es nicht das was wirklich zählte? Es war schon ein großer Schritt dass sich James an seinen Namen erinnerte und überhaupt an ihre Freundschaft. Er sollte sich nicht für etwas die Schuld geben dass der Winter Soldier verbrochen hatte. Es war nicht einfach zu erklären? Steven hob verwirrt eine Augenbraue und sah dann auf die Akte in Buckys Hand. Woher hatte er sie? Doch wahrscheinlich würde es eh nichts bringen zu fragen oder? Er hatte ein ganz schlechtes Gefühl was Bucky anging. Bestimmt wollte er sich stellen oder dergleichen. Immerhin kannte er seinen besten Freund ja wohl am besten von allen oder? "Bucky egal was du vor hast. Es ist der falsche Weg. Es bringt nichts die Schuld für Dinge auf sich zu nehmen die der Winter Soldier verbrochen hat. Es ist falsch und bringt dich nur in Gefahr. Du kannst hier bei mir untertauchen. Hier bist du in Sicherheit glaube mir. Dafür werde ich sorgen und auch dafür, dass du nicht noch einmal dein Gedächtnis verlierst!"

Nur wie er das anstellen wollte, dass wusste er auch noch nicht. Nach kurzem Überlegen kam ihm dann eine Idee. Dafür benötigte er aber wahrscheinlich die Hilfe von Shield. Es war die einzige Lösung und er brauchte die Hilfe dieser Organisation. "Bucky. Ich bitte dich. Komm zu Shield. Sie können dafür sorgen dass du untertauchst und aus den Archiven und alles verschwindest. Niemand wird dich mehr in Verbindung mit irgendetwas bringen und du wärst sicher. Besonders vor Hydra. Egal wo du bist die bekommen dich und dann löschen sie erneut dein Gedächtnis. Willst du das wirklich erreichen?" Hoffentlich brachte er Bucky von seinem Plan ab. Wie auch immer dieser aussah. "Ich stehe das mit dir durch, das verspreche ich dir mein Freund!" Zumindest hoffte er das. Wie sollte er nur alles unter einen Hut bekommen?

Dann erzählte Bucky davon dass Hydra zurück sei und wüsste wo er wohnte, dass sie alle in Gefahr seien. Die Blätter nahm er entgegen und sah sie sich kurz an. "Bucky wenn man meine Vergangenheit wissen will dann kann man auch in das Museum gehen. Da stehen auch Informationen über dich. Das mit dem Wohnort ist allerdings nicht so sonderlich toll. Ich werde mit James sprechen und Verbindung zu Shield aufnehmen. Vielleicht sind die anderen Avengers auch in Gefahr!" Er musste sie schützen komme was da wolle. Immerhin sah er sich noch immer als Anführer von allen an. Kurz sah er sich um. "Setz dich bitte Bucky. Wir haben uns so viel zu erzählen. Die Zeit wirst du noch haben oder?" Er wusste ja Nichts von Bucky Tochter. Wie denn auch? Niemand war ihm bekannt der Barnes hieß. Vielleicht kannte James jemanden? Wie alt war das Kind eigentlich, wenn es eines gäbe? Jetzt stellte er sich gedanklich Fragen und wollte Antworten darauf haben.
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Re: Old friends

Beitrag von James Barnes am So Okt 25, 2015 10:49 pm

Steves Stimme, seine Worte, alles an ihm kam ihm so vertraut vor. Und er hatte es vermisste, er hatte ihn vermisst, seinen besten Freund. All die Jahre war er nur eine leere Hülle, betitelt mit Winter Soldier. Und jetzt...jetzt wo er wieder Bucky war, hatte er das Gefühl, alles verloren zu haben. Alles und jeden außer Steven. Und doch stimmte es nicht ganz, da war noch jemand. Jemand, von deren Existenz er noch nicht ein mal gewusst hatte.

Er hörte seinem Freund aufmerksam zu, seine langen Reden, sie kamen ihm so bekannt vor. Es war typisch Steve, dass er für alles eine Lösung finden wollte, sich und seine Freunde, mittlerweile auch seine Familie beschützen wollte. Und doch würde es nicht leicht werden. Es war nie leicht, irgendjemanden beschützen zu wollen. Bucky konnte nicht mal seine eigenen Erinnerungen vor Hydras Gehirnwäsche schützen. Er hörte Steve ganz bis zum Schluss an, er sagte nichts, zeigte auch keine wirkliche Regung in seinem Gesicht. Außer bei seinem Satz: "Ich stehe das mit dir durch, das verspreche ich dir mein Freund!", schimmerten seine Augen verräterisch feucht, doch er lies es nicht zu, dass sich die Feuchtigkeit seinen Weg aus den Augen bahnen konnte.

Letztendlich folgte er der Bitte seines Freundes und setzte sich auf einem Stuhl an einem Tisch. Die Kopien in der Akte legte er neben sich auf den Tisch. "Ich weis nicht, ob ich Shield noch vertrauen kann. Hydra hatte sich damals in Shield eingeschlichen. Ich will nicht wieder in die Arme von diesen Leuten laufen, nie wieder. Wenn man mich kontrollieren kann, wenn man mich ausschalten und nur den Winter Soldier aktivieren kann, dann bin ich für jeden eine Gefahr. Dass soll sich nicht noch mal wiederholen", fing Bucky an und redete über sich und den Winter Soldier wie über eine Maschine. Er war nicht anderes mehr, seit Hydra ihn gefangen genommen hatte. All die Jahre war er nichts anderes als eine "Maschine" die Befehle ausführte. Er hatte Menschen auf dem Gewissen. Freunde. "Ich kann dein Angebot nicht annehmen, du bist selbst in Gefahr. Du und deine Familie. Ich glaub nicht, dass Shield gegen Hydra ankommen wird. Wenn Hydra nicht schon wieder einen Weg in Shield gefunden hat. Du weist nicht, welche Schuld ich auf mich geladen habe. Sonst hättest du mich nicht mal in dein Haus gelassen, sonst würdest du nicht mit mir reden. Ich bin nicht mehr der Mensch, der ich früher war."

James wusste, dass er anfangen sollte, die Wahrheiten über das Ausmaß seiner Fehler, seiner Schuld zu sagen. Das was der Winter Soldier alles getan hatte. Egal ob es ihm leicht fiel oder nicht. "Steve, ich war Schuld an dem Tod von so vielen Menschen. Ich hab Familien getrennt, weil Hydra es so wollte. Ich weis, dass wir im Smithsonian Museum als Helden gefeiert werden. Aber der Held bist du, nicht ich. Früher wollte ich Menschen helfen...und jetzt bin ich Schuld, dass so viele Menschen in Gefahr sind, dass du und deine Familie nicht mehr sicher seit." Bucky schlug die Akte in der Mitte auf, blätterte etwas zurück und schob sie dann zu Steve. "Alles Kopien meiner Akte", erklärte er Kühl und nickte dann auf das alte Foto, dass mit ein paar Daten zu dieser Person beschrieben war. "Ich bin mir sicher, du erkennst ihn. Er war ein Freund, wenn ich mich richtig erinnere", erklärte er und ballte seine metallene Hand vor Wut auf sich selbst zu einer Faust. "Howard Stark." Bucky senkte den Kopf.

"Er ist Tod. Ich war dafür verantwortlich. Ich hab einen Freund auf dem Gewissen, Steve", sagte Bucky mit rauer Stimme. Er schüttelte den Kopf. "Das kann ich mir nicht verzeihen. Und das solltest du auch nicht. Ich kann meine Schuld nicht rückgängig machen, da würde mir nicht mal Shield helfen können. Und ich werde nicht von dir verlangen, dass du es tust. Er war unser gemeinsamer Freund und ich hab ihn auf dem Gewissen." James hatte beschlossen, genau das als erstes zu erzählen. Immerhin würde er diese Tatsache seinem ehemaligen Freund nicht vorenthalten. Steve sollte nicht mehr wissen, er würde ihm das auch kaum verzeihen können. Genau deswegen würde er auch wieder gehen. Genau jetzt. Bucky erhob sich. "Alles, was du wissen musst, steht in dieser Akte. Dabei ist es doch völlig egal, ob ich der Winter Soldier war, oder nicht. Man wird mich immer in Verbindung mit all dem Leid bringen, das ER zu verschulden hatte. Und deswegen gehe ich zur Polizei. Shield wird mir nicht helfen können. Das kann niemand mehr," James wandte sich ab, machte sich auf dem Weg zur Tür. Mit Er, war ganz klar der Winter Soldier gemeint. Allein die Vorstellung, dass wirklich alles wieder gut werden würde, war nur noch ein Traum, den Bucky nicht mal mehr greifen konnte. Er kämpfte mit den Tränen. Er hatte damals nicht mal Howard Stark erkannt, ein Freund, den er hätte erkennen müssen. Egal wie sehr Hydra schon in seinem Kopf war.

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Re: Old friends

Beitrag von Steven Rogers am So Nov 08, 2015 11:12 am

Steven hatte sich die letzten Jahre Vorwürfe gemacht und wurde von seinem schlechten Gewissen förmlich überrannt. Noch immer gibt er sich die Schuld an dem was mit James passiert war. Hätte er damals nach seinem besten Freund gesucht und ihn nicht aufgegeben. Dann wäre vielleicht einiges anders gelaufen. Wer weiß. Vielleicht hätte er dann damals den Flieger nicht ins Eis gelenkt und hätte den Gewinn des Weltkrieges miterlebt? Dann hätte er mit Peggy vielleicht eine Familie gegründet und Bucky wahrscheinlich mit Claire? Es wäre alles möglich gewesen. Nun scheint Bucky sein Gedächtnis zumindest in einem kleinen Teil wiedererlangt zu haben und er war froh, dass sein Freund vor seiner Haustür stand und sein Haus betreten hatte. Noch einmal ließ er ihn nicht im Stich. Nicht noch einmal allein.

"Bucky. Es tut mir Leid, dass ich damals nicht nach dir gesucht habe. Damals habe ich dich aufgegeben und wenn ich dir nur auf der Spur gewesen wäre, dann hätten wir beide vielleicht ein besseres Leben gehabt als das jetzige. Ich hätte dich retten können und wir beide hätten das Ende des Weltkrieges miterlebt. Wahrscheinlich hätte ich mit Peggy eine Familie gegründet und du mit Claire. Es macht mich noch all die Jahre fertig, so war ich doch ebenso Schuld an dem Winter Soldier wie die Hydra selbst. Ich hätte es verhindern müssen, dass sie dich so verletzen und manipulieren. Vielleicht hätte ich sogar die Zeit von Heute retten können, dass es gar nicht erst zu einem Krieg kommt, aber so etwas weiß man nicht vorher. Nachts kann ich kaum schlafen, weil ich im Gedanken immer bei dir und bei dem Tag bin, wo man uns getrennt hatte. Was in mir vor ging, dass kann man sich gar nicht ausmalen. Noch immer spüre ich so eine Leere in mir und es macht mich fertig, dass ich untätig war. Es war ein Fehler und ich weiß nicht, ob du mir diesen jemals verzeihen kannst. Damals wo wir uns zum ersten Mal wieder gegenüberstanden. Da hatte ich die Hoffnung, dass wir wieder zusammenwachsen und ich es schaffe dein Gedächtnis zurückzuholen und dich aus den Fängen von Hydra zu befreien, aber es ist leider alles anders gekommen!" Steven sprach einfach mal dass aus, was er so lange zurückgedrängt und niemandem mitgeteilt hatte. Niemand hätte ihn verstanden. Sharon vielleicht aber auch nur vielleicht.

Über die Sache mit Shield dachte Steven nur nach, gab aber eine dazu passende Antwort. "Es wird sich nicht wiederholen. Bleibe hier bei mir. Wir können auch zum Stark Tower gehen, da wärst du auch in Sicherheit. Schließe dich uns an und ich schwöre dir Buck, dass ich dich beschützen werde. Dieses Versprechen werde ich halten!" Dafür würde Steven sorgen. Noch einmal ließ er nicht zu, dass Hydra ihm seinen besten Freund nimmt. "Seit ich Captain America bin Bucky war ich in Gefahr und dass wird sich auch niemals ändern. Ich habe auch Fehler gemacht und Menschen sterben lassen, die ich vielleicht hätte retten können. Die aufgeladene Schuld ist Sache des Winter Soldiers. Du kannst dafür nicht belangt werden, weil du nicht als James Buchanan Barnes gehandelt hast sondern der Winter Soldier dich im Griff hatte. Bucky bitte!" Er wollte nicht dass sein bester Freund irgendetwas Dummes tat.

Nun hörte er sich an was Bucky erzählte. Es war falsch. Einfach nur falsch. Er glaubte an das Gute in ihm. Auch wenn Bucky dies nicht tat, aber er war wirklich nicht Schuld. Dann sah er sich die Akte und als er den Name Howard hörte, sah er zu Bucky auf. Warum ist ihr alter Freund in der Akte von Bucky verewigt? Nun nahm er die Akte und überfolg sie. Weiter kam er nicht, da hörte er auch schon dass Bucky Howard getötet hatte. "Aber Howard Stark hatte einen Autounfall!" So schnell konnte er jetzt gerad nicht schalten. Also war Bucky dafür verantwortlich? Nein. Der Winter Soldier der im Auftrag von Hydra handelte. Er war schuld aber nicht sein Freund. Steven schlug die Akte wieder zu. Howard war ein guter Freund und der Einzige der ihn damals gesucht hatte und den Tesseract fand. So genau wusste er jetzt auch nicht wie er reagieren sollte. Lange suchte er nach Worten und fand dann auch irgendwann welche. Er schob den Tod von Howard dem Winter Soldier zu.

"Was ich hier sehe sind die Verbrechen des Winter Soldier und nicht die von Sergeant James Barnes. Mein Freund hätte niemals einen Freund getötet. Bucky wir sind die Guten. Diejenigen die die Menschen retten und nicht die ihnen das Leben nehmen. Wenn du lange genug von Hydra weg bleibst, dann glaube mir wirst du nie wieder der Winter Soldier und deine Erinnerungen kommen zurück. Aber bitte lass dir von mir helfen!" Langsam musste er doch mal einlenken oder? Denn Steven wusste ganz ehrlich langsam nicht mehr was er noch tun und sagen sollte um seinen Freund hier zu halten. Er stand auf und hielt Bucky an der Schulter fest um zu verhindern, dass dieser ging. Dann drückte er ihn an sich und ließ ihn nicht los. Es war wirklich untypisch für Steven sich so zu verhalten. "Wenn du zur Polizei gehst, dann ist das dein Untergang. Hydra wird sich finden und da kann dich selbst das Gefängnis nicht retten. Ich möchte das nicht Bucky. Bitte bleibe hier. Ich stehe das mit dir durch und wenn du dich dazu entschließt zur Polizei zu gehen, dann werde ich dir folgen. Ich habe auch Dinge von denen ich mir sicher bin, dass sie der Polizei gefallen könnten."
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Re: Old friends

Beitrag von James Barnes am Do Nov 26, 2015 9:43 pm

Sie waren Beide aus ihrem Leben gerissen worden. Aus ihrer „Welt“ und in eine vollkommen neue, fremde „Welt“ geworfen worden. Sie hatten Beide so viele Pläne, wie sie ihre Zukunft gestalten wollten. In ihrer „Welt“. Und doch hatte man ihnen das verweigert. Peggy...ja, da war Peggy gewesen, die eine Frau der Steve ihr Herz gehört hatte. Was wohl aus ihr geworden war? Lebte sie noch? Wenn ja, dann muss sich in ihrem Gesicht die Spuren der Zeit abgezeichnet haben. So, wie auch in ihren Gesichtern die Zeit nicht hätte spurlos vorbeiziehen sollen. Sie hätten nun auch alt und gebrechlich sein müssen. Doch hatte das tiefe Eis es verhindert, in das sie Beide eingefroren wurden. Ihr Leben war vorbeigezogen und diese neue Welt so fremd.

Bucky schluckte hart und schüttelte den Kopf. „Ich habe mich doch selbst aufgegeben. Wie hätte ich dann jemals von dir verlangen können, dass du nach mir suchst? Nach diesem Sturz in den Alpen hätte ich mich selbst für Tod erklärt und das wäre ich auch gewesen, hätte Schneider nicht seine Experimente an mir durchgeführt, in dem Lager, aus dem du mich und die Hundertsiebte geholt hattest. Von Glück kann ich reden, dass ich damals „nur“ meinen Arm verloren habe…“, oder besser gesagt, von Unglück. Wäre er gleich Tod gewesen, dann hätte er Hydra nicht miterleben müssen, dann hätte er Hydra wahrscheinlich nicht mal dorthin gebracht, wo sie heute stehen. „Du bist am allerwenigsten Schuld an der Situation. Du hast so viel getan. Kein geringer hatte sich mir damals auf der Brücke in den Weg gestellt, um schlimmeres zu verhindern, als du. Du hast dein Leben auf den Helicarrier riskiert, um auf mich einzureden, um mich aufzuhalten. Ich war jahrelang nach meinen Missionen für Hydra eingefroren und erst 2015 wieder unterwegs. Auch ich hätte die Suche aufgegeben. Den einzigen, den Schuld zuzuweisen ist, ist Hydra. Sie sind schuld, dass wir unsere Leben nicht so führen konnten, wie sie für uns bestimmt waren“, antwortete James dann ernst auf Steves Worte. Doch er verstand seinen Freund, hätte er sich an seiner Stelle genau solche Vorwürfe gemacht. Dies war jedoch falsch, Steve traf keine Schuld. Ihm nicht.

Als Bucky dann die Aussage wegen Shield hörte, sah er auf die Tischplatte, bevor er antwortete: „Du musst mich nicht beschützen, Steve. Ich kann selbst auf mich aufpassen. Das konnte ich früher auch.“ Früher war es sogar umgekehrt…er musste auf Steve aufpassen. Die nächsten Worte seines Freundes brachten ihn allerdings ernsthaft zum Nachdenken. Konnte er nicht belangt werden? James Buchanan Barnes und der Winter Soldier waren doch eine Person. Aber letzterer war das komplette Gegenteil zu ersterem. James…er…er war ein Sturkopf, so Stur wie ein Esel und ein Trottel…Zwei unterschiedliche Persönlichkeiten in Einem. Die andere Seite von ihm…der Winter Soldier sollte also wirklich allein für die Verbrechen verantwortlich zu sein? Hatte sich Bucky richtig in Erinnerung? War er wirklich dieser Trottel, der mit dem Herzen ein Held sein wollte und doch alles „vermasselt“ hatte?

Dann runzelte er allerdings die Stirn, als Steve meinte, Howard hätte einen Autounfall gehabt. Das war unmöglich! James konnte noch zu gut vor seinem inneren Auge Howard Starks Gesicht sehen, wenige Sekunden vor seinem Tod…wie die Hand des Winter Soldiers sich immer enger um seinen Hals legte…er hatte einen gemeinsamen, guten Freund auf dem Gewissen…er, der Winter Soldier…die andere Seite von ihm….von Hydra erschaffen. Mit Hydra würde er noch abrechnen. Sie hatten also die Umstände von Howard Starks Tod als „Autounfall“ verkauft.  Er würde mit diesen Leuten noch abrechnen…die, die ihn dazu gebracht hatten Schuld an dem Tod des guten Freundes zu sein. Er würde sich nie verzeihen und nach Steves Aussage dachte James ebenfalls, dass er nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen würde, was sein gutes Recht war.

Doch schon das zweite Mal an diesem Tag überraschte ihn sein bester Freund, das erste mal, als er ihn in sein Haus gelassen hatte und jetzt, wo er die Schuld auf den Winter Soldier abschob, nachdem er in die Akte gesehen hatte. War es denn wirklich seine Schuld? Die Schuld des kalten Winter und nicht die des „Trottels“ von Brooklyn?

Steve trennte ihn und den Winter Soldier, er schaffte klare Grenzen….aber, war er einer von den Guten? Der Winter Soldier war nicht gefragt…Bucky war gefragt. Es brachte ihm zum Nachdenken, über das, was er in den letzten Tagen erfahren hatte, an das, was er sich erinnert. Und dennoch war er am Gehen, war aufgestanden und wollte das einzige tun, um seiner Seele Frieden zu geben. Sich stellen, dem Winter Soldier die Schulden anrechnen. Immerhin konnte er im Gefängnis niemanden mehr Schaden…und dann spürte er Steves Hand auf seiner Schulter, die ihn aufhielt, zu gehen und kurz darauf bemerkte er, wie sein bester Freund in an sich drückte und nicht los lies. Er war überrascht von dieser Umarmung, nach all dem was er Steve über sich und den Winter Soldier gesagt hatte…nicht sich…nur den Winter Soldier…

„Du bist ein Idiot, Steve“, meinte Bucky nur, als er hörte, dass Steve ihm würde folgen wollen. Er hatte die Emotion, die der Winter Soldier nie fühlen konnte, tief in sich begraben, doch jetzt, wo seine Augen brannten, kam sie hoch…die Trauer. Trauer darüber, dass der Winter Soldier seinen besten Freund angegriffen hatte, dass der Winter Soldier Menschen auf dem Gewissen hatte, dass der Winter Soldier schuld an dem Tod Howards war. Noch erwiderte James die Umarmung nicht, aus die er nicht losgelassen wurde. Sein Kinn lag auf Steves Schulter. Als eine Träne sich nun doch endlich aus seinem Augenwinkel stahl und über seine Wange hinablief, erwiderte Bucky die Umarmung mit seiner gesunden Hand, während die metallene Hand er nicht mal mehr bewegen wollte und steif an seiner Seite herabhing.  

Die Bilder tauchten auf, von sich und Steve als Kinder…an dem Steve noch der kleine Steve war. Der, den Bucky immer beschützen wollte. Wie sie lachend bei Regenwetter in den Pfützen umhergehüpft waren, im Sommer bis zu den späten Abendstunden verstecken gespielt hatten…wie er für seinen Freund da war, als er krank war oder wie sie sich gegenseitig Halt gaben, wenn es dem anderen nicht so gut ging…wie sie größer wurden, als Steves Mum starb…der Tag an dem sie getrennte Wege gingen…und der Tag, an dem er Steve ein wenig größer erlebt, als er ihn kannte…wie sie zusammen kämpften…und letztendlich dieser verfluchte, weiße Schnee. Rein und unschuldig, wie er auf den Alpen lag…das war das letzte, an was er sich erinnerte, in den Alpen. An den weißen Schnee und Steves Gesicht, als Bucky fiel…

Dieser schloss seine brennenden Augen und weitere Tränen lösten sich aus diesen. Erinnerungen kamen wieder, Erinnerungen daran welche höllischen Schmerzen er in seinem Arm verspürt hatte und erneut die leeren Augen Howard Starks. Der Winter Soldier war nicht mehr, der Winter Soldier war eine leere Hülle, die eine zerbrochene Seele hinterließ. James wollte und konnte nicht länger seine Trauer verbergen, die Tränen lösten sich immer mehr aus den Augenwinkeln und ein Schluchzen schüttelte James, während sich seine gesunde Hand vor Verzweiflung in das T-Shirt seines besten Freundes gekrallt hatte. Claire war Tod, er hatte ihr Grab erst vor einigen Tagen selbst besucht…Hydra wusste selbst, wo Claire begraben lag und er hatte eine Tochter…so viel hatte er verpasst, so viel war passiert…
„Es tut mir so leid“, brachte er mühsam hervor, die Tränen liefen weiter und die Schluchzer ebbten nicht ab. Ein einfaches ´es tut mir so Leid´, war nicht genug für all das was passiert war. Für all das, was der Winter Soldier verbrochen hatte und wozu Bucky nicht in der Lage war, es wieder gut zu machen.

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Re: Old friends

Beitrag von Steven Rogers am Fr Nov 27, 2015 11:09 pm

Steven konnte sich noch genau an den Tag erinnern, als er in dem Raum aufgewacht war. Erst schien alles wie beim alten. Naja. Solange bis er die Nachrichten im Radio hörte. Was in ihm vorgegangen war, konnte sich niemand auch nur ansatzweise vorstellen. Ja. Ihr Leben wurde auf den Kopf gestellt und grundlegend geändert, aber Steven war auch irgendwie dankbar dafür. Immerhin haben sie sich so wiedertreffen können. Oder nicht?

Eis. Kälte. Stille. Einsamkeit. Wofür das alles? Nach 70 Jahren die er im Eis eingefroren war, wurde Steven langsam wieder wach und öffnete seine Augen einen Spalt. Jedoch kniff er sie wieder zu, da das Licht ihn so sehr blendete. Er brauchte einen Moment um zu realisieren. Kurz sah er nach Rechts und nach Links. Er war in einem Krankenzimmer? Hatte er New York retten können? Er wollte nicht im Mittelpunkt stehen oder als Retter gesehen werden. Auch brauchte er keine Aufmerksamkeit von anderen. Ihm ging es einzig und alleine darum, dass er den Menschen, allen Menschen, helfen konnte. Sie hatten ihr Leben noch vor sich und seines war vorbei. Zumindest waren das seine Gedanken und er dachte auch daran, dass er ehrenhaft starb, was ihm wirklich sehr wichtig war um seine Eltern stolz zu machen.
Auf dem Tisch standen Blumen und auf dem Schrank stand ein Radio. Es lief gerade ein Spiel das Steven nur zu gut kannte......MOMENT! Er kannte das Spiel? Es lief schon. War schon vorbei. Warum brachten sie es erneut? Nach einer kurzen Denkpause fiel es ihm wieder ein. Irgendetwas konnte hier nicht stimmen. Immerhin war das Spiel vorbei. Er war nervös, fast schon panisch und jederzeit auf einen Kampf aus. Dann kam auch noch eine Frau herein. Oh sie sah Peggy so ähnlich. Sie begrüßte Steven und als er fragte wo er war, meinte sie dass er in einer Aufwachstation in New York City sei. Er glaubte ihr nicht. Wie auch. Er war damals seiner bei dem Spiel dabei gewesen. Schnell stand er auf und kam der Frau die Peggy sehr ähnelte nahe. Plötzlich kamen Männer herein, welche er dann auch sofort durch die Decke trat und dann einfach aus dem Zimmer rannte. Es war alles so verflixt neu und er rannte einfach nur. Verfolgt von irgendwelchen Leuten. Dann landete er auf den Straßen von New York City. Er war so verwirrt und sprachlos, dass er stehen blieb. Ein Man kam zu ihm und erklärte ihm, dass sie es ich schonend beibringen wollten. Steven war verwirrt. Er wollte eine Antwort. Was wollten sie ihm beibringen? Als die Antwort kam, konnte es Steven noch immer nicht glauben. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass er doch eine Verabredung hatte.


Wie er so zurück dachte, musste er schmunzeln. Die Situation war ungewohnt und neu für ihn gewesen, aber mittlerweile fand er sie sogar recht amüsant. Im laufe der Zeit fand er heraus, warum die Frau Peggy so ähnlich sah. Ihre Nichte Sharon Carter. Oh sie sah ihrer Tante wirklich so ähnlich. Peggy hatte er damals auch wiedergesehen und wusste nicht mit seinen Gefühlen wohin, aber das war eine andere Geschichte und gehörte hier absolut nicht rein.

"Bucky. Ich hätte alles versuchen sollen. Du warst, bist auch heute noch, mein bester Freund. Was war ich für ein Freund, dass ich dich habe im Stich gelassen. Howard hätte dich bestimmt retten können. Es ist meine Schuld dass Hydra dich gefunden und an dir herumexperimentiert hat und es ist auch meine Schuld, dass du damals von der Eisenbahn gefallen bist. Hätte ich auf deine Deckung geachtet und auf meine, dann wärst du nicht gestürzt. Ich war sogar in einem Camp um auf solche Situation vorbereitet zu sein, zu einer Zeit vor dem Serum!" All die Jahre plagte ihn Schuldgefühle und das schlechte Gewissen. "Ich habe Millionen von Menschen gerettet, aber niemand sagt wie viele Menschen wir verloren haben. Es waren nicht nur eine Hand voll Bucky. Menschen für die ich verantwortlich war. Ich hatte versagt! Ich bin kein Held oder ein Retter, als welcher ich heute hingestellt werde. New York hat den Krieg gewonnen. Auch ohne meine Anwesenheit. Ich habe mich geopfert, aber wofür? Für eine grauenhafte Welt wie sie jetzt ist?" Ja er fand sogar, dass die heutige Welt schlimmer als ihre Welt 1942 war. Damals herrschte zwar Krieg, aber es gab so etwas wie einen Zusammenhalt untereinander.

Nun musste er sich setzen, wenn er es nicht schon bereits getan hatte. Dieses Thema nahm ihn immer noch mit. "Für meinen besten Freund wäre ich sogar gestorben Bucky. Ich konnte dich zumindest ein bisschen wachrütteln mit unserem Spruch. Ich stehe das mit dir durch. Zusammen können wir alles schaffen. Du musst nur an uns glauben. Wir sind die Könige von Brookly, die besten Freunde, Javen. Wer wenn nicht wir ist in der Lage Hydra die Stirn zu bieten und sich für andere zu opfern. Damals konnte ich dich so sehr bewegen, dass du sogar mit mir gegen Stark gekämpft hast, erinnerst du dich?" Ein kleines Lächeln zog sich um Stevens Lippen. Sie kämpften wieder Seite an Seite. Zwar waren die Umstände damals nicht so schön, aber sie waren wieder vereint. Das alte Team aus Barnes und Rogers. So wie es sich gehörte.

Auch wenn es sein bester Freund nicht einsehen wollte, aber Steven trug Mitschuld an den Dingen und der Tatsache, dass ihr Leben so verlaufen ist wie es jetzt ist. Was ja nicht bedeuten soll dass dieses Leben schlecht ist. Immerhin hat er mit Hilfe der Avengers New York gerettet und sogar jetzt einen Sohn. Gut. Vielleicht hätte er ihn auch mit Peggy, aber wer wusste denn schon ob es etwas geworden wäre? Vielleicht wäre auch alles schief gelaufen und sie hätten sich getrennt? Wäre er jemals glücklich geworden? Ohne seinen besten Freund? Diese Frage konnte ihm vermutlich niemand beantworten. Schließlich konnte man die Zeit nicht zurückdrehen und sie so verändern, dass man es herausfand. Es gab Dinge die sollte man besser auch nicht verändern und dann gab es solche die Steven niemals würde ändern wollen. Aus Fehlern lernt man und was einen nicht umbringt macht einen stärker. So war es doch oder nicht? Er bereute sein Leben nicht und war froh, dass es Bucky und allen die ihm etwas bedeuteten gut ging.

Bucky und der Winter Soldier waren zwei unterschiedliche Personen für Steven. "Du musstest mich damals immer beschützen. Jetzt bin ich an der Reihe mich zu revanchieren. Vermutlich suchen alle den Winter Soldier UND Sergeant James Barnes aus de 107ten wie damals auch. Du bist so oder so auf der Flucht und wie damals auch schon werde ich für dich einstehen und für dich kämpfen. Bis zum Tod mein Freund!" Steven stand auf und kam dann auf Bucky zu. Eher sich dieser versah, fand er sich in einer Umarmung wieder. Es war so lange her, dass Steven diese Tätigkeit ausgeführt hatte. Immerhin hatten sie sich schon lange nicht mehr gesehen und eigentlich so viel zu erzählen. Doch hatten sie die Zeit nicht dafür. Er wollte seinen besten Freund am liebsten nicht mehr los lassen. Nie wieder. Diesmal würde er ihn beschützen. "Ich beschütze dich diesmal Bucky. Ich schwöre es beim Grab meiner Mutter, meines Vaters und Peters. Sowie auf das Leben meines Sohnes und das Leben der Menschen in New York! Auch auf unsere Freundschaft." Es war ein großer Schwur und er schwor auf alle Menschen die ihm etwas bedeutete. Auf Bucky konnte er ja schlecht schwören. Oder doch? Er wusste es nicht und es war ihm sicherlich auch gerade egal. Denn was gab es schöneres als seinen besten Freund bei sich zu wissen. Nun war er vollkommen. Trottel und Idiot. Als solche hatten sie sich beide früher immer bezeichnet. "Möchte der Trottel vom Idioten einen Tee?" fragte er dann nach und lächelte warm. Ob sich Bucky daran noch erinnern konnte? Damals waren sie bei der Ausstellung und Howard präsentierte sein neues fliegendes Auto. Es war ein schönes Auto, aber hatte scheinbar einen technischen Fehler. Wenn er denn überhaupt in der Lage dazu war, so etwas beurteilen zu können. Was aber wichtiger war und woran er sich noch genau erinnern konnte, war das Gespräch welches er mit Bucky führte. "Wenn du so weiter machst, dann erwischen sie dich oder schlimmer noch sie nehmen dich!"

Es waren vielleicht nicht die liebevollsten Worte aber Bucky war ehrlich und sorgte sich um Steven und das war es was der Captain America so an Sergeant James Barnes schätzen und lieben gelernt hatte. Bucky war für ihn wie der große Bruder den er nie hatte und doch hatte. Immerhin war James ja da gewesen und übernahm diese Rolle scheinbar gerne. Steven konnte ja nicht ahnen, dass Bucky etwas mit dem Autounfall zu tun hatte, beziehungsweise doch schon irgendwie. Es war aber nicht Bucky den er dafür verurteilte sondern den Winter Soldier. Irgendwann ließ er dann von seinem besten Freund ab und bereitete den versprochenen Tee vor. Nach der erneuten Umarmung hörte Steven wieder so liebreizende Worte aus dem Mund seines besten Freunde. " Buck du bist ein Trottel hat dir das schon einmal jemand gesagt?" Ja er damals 1943, aber das war ja jetzt erst einmal zweitens oder nicht? Die Hauptsache war, dass sie sich beide, nach all der langen Zeit, noch daran erinnern konnten und das machte doch wahre Freundschaft oder etwa nicht? Steven bemerkte durchaus, dass Bucky weinte und deshalb drückte er ihn erneut an sich heran. "Nein mir tut es Leid mein Freund. Wir sind beide Schuld. Der Trottel und der Idiot. Mich wundert es, dass sie uns beide damals auch Brooklyn raus gelassen haben, aber ich schätze sie wollten ihre Ruhe vor uns haben!" versuchte Steven jetzt die Stimmung zu lockern. Dann kochte das Wasser und er füllte es in eine Tasse von ihm mit der Aufschrift 'Bucky'. Diese hatte er sich vor Jahren einmal anfertigen lassen. So dachte er immer an seinen besten Freund und konnte ihn nicht vergessen. Wollte er das überhaupt? Ihn vergessen? Wie konnte Steven Grant Rogers jemals seinen besten Freund Sergeant James Buchanan Barnes vergessen? Es war unmöglich und wäre es irgendwann so weit gekommen, dann hätte er sich dafür sicherlich selber bestraft. Steven sah zu Bucky und wechselte das Thema etwas. "Ich hab zwei Söhne und eine Tochter. James, Jason und Misha!" Er sah sie alle als seine Kinder an.
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Re: Old friends

Beitrag von James Barnes am Sa Nov 28, 2015 1:42 am

Bucky schüttelte erneut den Kopf, die Vorwürfe, die sich sein bester Freund machte, waren viel zu hart und falsch. "Steve, hör auf so über dich zu reden. Ich kenne keinen Menschen, der sich so sehr um sein Team sorgte um die, die ihm wichtig sind, wie du. Also hör auf damit, die Vorwürfe zu machen. Ich war genauso in einem Camp. Ich hätte die Gefahr einschätzen müssen, nicht einfach so auf Hydras Roboter losstürmen sollen. Wenn jemand Schuld hatte, dass ich vom Zug gefallen bin, dann nur ich selbst, Steve. Du kannst deine Augen nicht über all haben, noch hast du die Möglichkeit, wirklich immer alle zu beschützen. Trotz, dass wir anders sind, sind wir auch nur wir selbst. Menschen. Für mich wirst du immer ein Held bleiben und daran wird sich nichts ändern."


Als Steve dann den Kampf mit Stark erwähnte, versuchte er sich daran zurück zu erinnern...es stimmte, sie waren wieder ein Team gewesen. Er hatte sich auch mit...diesem Falcon recht gut verstanden. Was aus ihm wohl geworden ist? Es hätte ab da an so gut laufen können...aber Hydra hatte es geschafft, ihn wieder nach ihren Plänen gehen zu lassen, wie eine Marionette...
"Ich erinnere mich. Aber wir werden in Zukunft vorsichtiger sein müssen, wegen Hydra. Wir werden es nicht schaffen, ihr allein die Stirn zu bieten. Dafür ist sie in all den Jahren an Mitgliedern gewachsen...". Bucky hörte Steves weitere Worte und es stimmte, es würden sich sicher viele für ihn und den Winter Soldier interessieren, aber er konnte nicht auf der Flucht sein, noch würde er sich verstecken wie scheues Tier. Er würde New York Tag und Nacht durchwandern, auf der Suche nach Hydras Agenten, sollten sie ihr Unwesen Treiben und wie eh und je Leute ausspionieren und sogar Pläne schmieden, um Steve und seiner Familie etwas anzuhaben.


"Steve, du musst mir nichts schwören, Kumpel. Ich weis, dass du deine Versprechen hältst", antwortete James und lächelte, weil er wusste, welch großen Schwur sein bester Freund da an den Tag gelegt hatte. Auf die Frage nach dem Tee nickte er dann und grinste leicht. Etwas warmes würde gut tun. "Und ob der Trottel von seinem Idioten einen Tee möchte", antwortete er und erwiderte das warme Lächeln. Endlich wieder er selbst sein zu können und den Winter Soldier hinter sich zu lassen...es war ein unbeschreibliches, befreiendes Gefühl. Und doch saß da irgendwo in ihm drin dieses kleine Ding auf seinem inneren Scherbenhaufen der Seele, dass sich Gewissen schimpfte und nach wie vor ihm die Taten des Winter Soldiers nicht vergessen lassen würde.


Dann als er sie kaum mehr Beruhigen konnte, weil all die Erinnerungen auf ihn einprasselten und er beinahe sein bisheriges Leben, wie er wirklich war, wieder vor sich sah, schnappte er erneut die Worte seines Freundes auf. Und während sich Steve bereits aus der Umarmung löste um den Tee in die Tassen zu gießen, zeigte er ein leichtes Lächeln. "Sie hatten nach einer Woche sicher nichts aufregendes mehr zu berichten, wenn Javen weg waren", erwähnte er dann das Wort, dass sein bester Freund vorhin verlauten lassen hatte. Er setzte sich wieder zurück auf den Stuhl, die Mühe, sich die Tränen aus dem Gesicht zu wischen, machte er sich erst gar nicht. Der Winter Soldier war nicht mehr da, wozu also noch Stärke zeigen? Eine zerbrochene Seele konnte nicht heilen, nur weniger schmerzen. Er warf einen kurzen Blick zu den Kopien die in der Akte lagen. Alles Informationen hatte er noch nicht bis ins kleinste Detail gelesen, doch das wichtigste wusste er. Ob er jemals noch mehr über sich erfahren wollen würde...über die andere Seite die so viel Unheil angerichtet hatte? Bucky beschloss andere Gedanken an den Tag zu legen und beobachtete seinen besten Freund dabei, wie er Tee in die Tassen goss...versah er sich da, oder lass er da wirklich ´Bucky´ auf einer Tasse?

James musste nun wirklich kurz schmunzeln. "Mein Seelenbruder hat doch nicht wirklich eine Tasse mit der Aufschrift meines Spitznamens im Schrank stehen?", stellte er die Frage, wobei es mehr eine Feststellung als eine Frage war. "Du bist wirklich ein verrückter Idiot", meinte Bucky kopfschüttelnd. Aber er fühlte sich geehrt, dass sein Freund so all die Jahre wirklich an ihn dachte, dass er ihn nie vergessen hatte. Er war Steve ebenso dankbar, dass er einen Themenwechsel anfing und über seine Familie sprach. Drei Kinder also. Steve hatte drei Kinder und er hatte das versäumt...nur weil der Winter Soldier ihn im Griff hatte. Er hatte es versäumt, von seiner eigenen Tochter zu erfahren, bei ihrer Geburt dabei zu sein, dabei hatte er sich doch so vieles ganz anders vorgestellt. Seine geröteten Augen brannten erneut und stumm lief ihm eine weitere Träne die Wange hinab und tropfte auf den Tisch. "James?...Hast...hast du deinen Sohn nach mir benannt?", fragte er dann jedoch verwundert. Hatte Steve ihm wirklich diese Ehre erwiesen, seinen Sohn nach ihm zu benennen?

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