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Chasing The Winter

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Mi Aug 05, 2015 3:01 pm

Ich konnte Selina noch nicht ganz glauben, dass sie genauso viel wissen sollte, wie ich. Dieser Eric...ja, langsam erinnerte ich mich wieder an ihn. Selina wusste mehr als ich, gerade weil sie die Rechte Hand von ihm war! Dessen war ich mir sicher.
Als Selina meinte, dass mir Hydra einen gefallen mit dem Arm getan hatte, lachte ich trocken auf. "Als hätte Hydra mir schon jemals einen Gefallen getan. Wofür war ich ihnen gleich noch gut? Ich hab Menschen auf dem Gewissen, für Hydra. Dieses Ding..." dabei hob ich meinen Arm demonstrativ hoch. "...tut allerhöchstens Hydra einen Gefallen, nicht mir!"
Als Selina anfing genau zu erklären, weshalb man Hydra nicht verlassen konnte und welche Konsequenzen das mit sich zog. Ich lehnte mich seufzend gegen die Wand und verschränkte meine Arme. "Ich wäre dich schon los geworden. Zumindest hab ich es geschafft, vor Hydra zu fliehen. Das du mich hier her bringen konntest, war Glückssache. Ich hätte das Getränk auch in den Ausguss schütten können oder das Zimmer sofort verlassen und mir eine neue Unterkunft suchen können. Dass ich darauf vertraut habe, dass Hydra mir nicht ständig auf den Fersen ist, war ein Fehler und hör auf mir zu erklären, weshalb wir nicht mehr von Hydra fort könnten. Ich weis, dass wir Straftaten begangen haben. Hydra sucht sich immer die Schwachen aus, die sie leicht um den Finger wickeln können oder dessen Familien leicht angreifbar sind.
Erklär mich nicht, dass ich irgendwo nicht sicher bin, ich hab genug verstecke...und wer weis, vielleicht stelle ich mich auch einfach? Wer kann den Bitte auf Dauer mit seiner Schuld leben, die er für Hydra getan hatte? Sie benutzen Gedankenmanipulation, damit wir funktionieren wie Maschinen!"
knurrte ich. "Warte nur ab, irgendwann werden sie auch deine Gedanken manipulieren, wenn das nicht bereits geschehen ist." Ich wollte mich um jeden preis von Hydra abwenden, aber konnte ich sicher sein, dass nicht doch noch ein Familienteil von mir irgendwo auf der Welt verstreut war und dann deswegen seinen Tod fand? Ich konnte mir schon vieles andere nicht mehr verzeihen, aber das wäre fatal.

Eins allerdings musste ich Selina dann doch hoch anrechnen. Sie wollte mir wirklich helfen, mehr über meine Vergangenheit zu erfahren. "Ich kooperiere." Diese Art von Lüge viel mir leicht. Ich würde kooperieren, aber nur bis zu einem Gewissen grad, bis mir die Möglichkeit erschloss, erneut zu Flüchten. Hydra wollte ich mich nicht mehr beugen und wenn in den Akten etwas über den Verbleib meiner Familie stand, würde ich, wenn sie noch am Leben war, sie mit allen Mitteln meiner gewonnenen Freiheit beschützen.
Während Selina ihr Telefonat tätigte, lauschte ich ihren Worten aufmerksam und versuchte mir mögliche Namen zu merken, vielleicht war es ja noch mal wichtig, während ich im Raum auf und ab ging. Anschließen lehnte ich mich erneut an die Wand. Es war viel zu warm um diese Jahreszeit in diesem Raum. Als Selina erwähnte, dass es noch ein wenig dauern würde nickte er knapp. "Ich stehe lieber," erklärte er und zupfte etwas an seinem Hemd. "Dieser Raum hat nicht zufällig eine ordentlich funktionierende Klimaanlage?" fragte ich beiläufig und fixierte mit Blicken das, im Raum stehende, Fax.
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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mi Aug 05, 2015 4:57 pm

"Du bist so ein unglaublicher Sturkopf, hat dir das schon mal jemand gesagt?", seufzte ich. Es war zum Haare raufen, aber ruhig bella, sonst könntest du ungemütlich werden und ich will nicht dieses schöne Gesicht zerkratzen. Ich massierte meine Schläfe, als deutliches Zeichen, dass er meine Nerven strapazierte damit. "Menschen sind eben so - sie tun Dinge, um sich selbst zu helfen. Wenn dabei jemand anderes was darausziehen kann, ist bloß ein netter Nebeneffekt. Sieh es ein, du hattest einen verfluchten Arm weniger und Hydra gab dir einen neueren, weitaus stärkeren Arm. Da du Soldat früher warst, würde es mich nicht wundern, dass du an den Wunden verblutet wärst, als du deinen Arm verloren hattest und dich Hydra dadurch gerettet hatte.
Als er meinte, dass er mich losgeworde wäre, lachte ich laut auf. Grinsend blickte ich ihm an. "Oh Mio, das denkst auch nur du. Du wärst entweder entweder durch mein Wasser oder dem Gas, welches unter dem Tablett versteckt war, schon mir zum Opfer gefallen. Egal wie oft du sich vor mir verstecken magst, ich werde dich immer wieder finden.... Ja, du hast, Hydra hat ein Händchen sich schwache Menschen rauszuschen, die für sie nützlich sind und nicht so leicht verschwinden können." , ich nahm ein Schluck von ihrem Wasser, bevor ich weiter zu Antwort ansetzte, "Du magst gute Verstecke haben, ich habe meine Augen und Ohren überall, es ist kein schweres dich zu finden und selbst wenn du mir eine Falle stellst, werde ich sie erkennen." Als er anfing darüber zu reden, dass er mit der Schuld, die er für Hydra getan hatte, verdüsterte sich mein Gesicht. Vor meinen inneren Augen sah ich nochmal im Schnelldurchlauf all die Männer und Frauen, die ich für Hydra getötet und verfolgt habe. Meine Hände waren nicht mehr rein, sie waren blutbefleckt und niemand könnte mir diese Sünde abnehmen, die ich mir selbst zugeschrieben habe. "Wer sich entschieden hat zu töten, muss mit diesen Konsenquenzen leben. Als Soldat warst du auch nicht heilig, auch wenn du Feinde der Nation getötet hast, hast du viele Familien ihre Brüder, Väter und Söhne genommen." , war meine düstere Erklärung dazu. Wieviele Familien meinetwegen vergeblich auf ihre Eltern oder Kinder gewartet haben? Ich will es nicht mal zählen, sonst würde ich meinen Verstand noch verlieren.

Als er mir versprach, dass er kooperiert, grinste ich ihn an. "So ist es brav~!", zwinkerte ich, aber ich würde ihn trotzdem nicht aus den Augen verlieren. Vielleicht würde er, wenn alle denken, dass er wieder gut dressiert ist, wieder einen Fluchtversuch wagen, aber den werde ich definitiv nicht zulassen. Er kann die anderen um sich für dumm verkaufen, mich auf jeden Fall nicht - solange er angezogen bleibt, ich traue meinen Hormonen zu, dass diese verrückt werden bei dem Anblick.
Nach dem Telefonat, hatte ich mich hingesetzt und mich meinen Buch widmen wollen, als der Winter Soldier nach einer Klimaanlage fragte. "Die ist mir letztens Mal kaputt gegangen. Ich kriege erst übermorgen eine neue.", um dem Mann darzustellen, wie ich dieses Problem löste knöpfte ich drei Knöpfe meiner Bluse, sodass man ein bisschen was von meinen BH sah. "Kannst dein Hemd aufknöpfen, ich hab dich ja schon oben ohne gesehen, keine falsche Scheu~ Mein innerer Schweinehund lechzte nur danach, seinen Oberkörper zu sehen. Er war ja schon hübsch - er passte so gut in mein Beuteschema für One Night Stands, aber er war einer Ziele und an die durte ich mich nicht ranmachen. Verdammte Regelung von Hydra, nichtmal ein bisschen Spaß gönnen sie mir...
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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Mi Aug 05, 2015 5:34 pm

Selinas Worte lies ich mal so im Raum stehen und sagte nichts weiter dazu. Jeder hatte seine eigenen Ansichten. Ich wusste ihre und sie wusste nun meine.
Ich zog jedoch eine Augenbraue hoch, als Selina ihr Bluse etwas aufknöpfte. War das im Hotel eigentlich nur Schauspiel oder meinte sie es ernst? Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie durchaus Interesse an mir hatte. Ich beobachtete sie einige Minuten misstrauisch, lächelte dann aber. Das war keine so schlechte Idee, die sich gerade in meinem Kopf zusammen braute. Vielleicht konnte ich sie ja soweit mit meinem Aussehen ablenken, dass sie irgendeinen Fehler begann und ich flüchten konnte.
"Machst du eigentlich immer alles kaputt?" kommentierte ich und zupfte erneut an meine Shirt, bevor ich es mir dann letztendlich doch vom Oberkörper strich und es auf einen kleinen Tisch fallen ließ. So war es wesentlich besser. Diese Hitze brauchte hier einen ja fast um! Ich stemmte meine Hände in die Hüfte und tigerte erneut in diesem Raum herum, gab es hier wirklich keinen Ausweg? Ich war mir sicher, dass, wenn Selina wirklich Interesse an mir hatte, ihren Blick nicht von meinem Oberkörper lassen konnte. Und das würde ich schamlos zu meinem Vorteil nutzen. Schließlich würde ich beinahe alles tun, um hier rauszukommen. Wobei ich vielleicht auch anfangs kooperieren konnte, bis ich mir sicher war, dass man mir wieder vertraute und dann bei der besten Gelegenheit die Flucht ergreifen.
Mein Blick fiel wieder auf das Fax. "Dieser ER braucht aber ziemlich lang, um meine Akte zu schicken," beschwerte ich mich. Es war langweilig hier, ohne Zweifel! Und außerdem behagte es mir nicht dass ich Hydra für eine Weile wieder ausgeliefert sein könnte. Wenn ich jetzt so schnell wie möglich die Flucht ergriff, wäre es doch das beste. Ich musste nur zusehen wie. Wo hatte Selina gleich noch mal den Schlüssel für diese verstärkte Stahltür? Man hatte wohl mal wieder an alles gedacht für den Winter Soldier, viel eher dafür, dass er nicht ausbrechen konnte. Das ich nicht wieder floh. Ich musterte Selina kurz erneut. "Ich wusste gar nicht, dass du Bücher liest. Ich dachte eher du interessierst dich dafür, die perfekte rechte Hand deines Bosses darzustellen," meinte ich dann kühl, nicht ohne ein paar mögliche Pläne für meine Flucht im Hintergedanken zu schmieden.
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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mi Aug 05, 2015 6:14 pm

"Ich hab das nicht kaputt gemacht...", ich schmollte leicht. Manchmal war ich schon tollpatschig, aber die Klimaanlage hatte mein letzter One-Night-Stand kaputt gemacht, denn ich ein bisschen abfüllen musste. Doch er hatte seine Sache ausgezeichnet gemacht - die Rechnung würde nicht desto trotz er bezahlen und das würde definitiv so passieren. Ich schmeiße keine 400$ raus, weil so ein Idiot meine Klimanlage umgeschmissen hatte. Ne, das wird der Schuldige schön selbst tun, ich gebe keinen Cent dafür raus.
Als er seinen T-Shirt auszog, waren meine Augen immer in Bewegung. Einige Sätze im Buch, dann wieder zu seinem verbotenen gutaussehenden Körper. Tat er das gerade extra oder wollte er sich wirklich nur damit kühl halten? Im Hotel war ich mehr als verständlich, dass er mir schon gefiel. Vielleicht war das sein Plan, dass er mir verfü- oh, da spiele ich zu gerne mit. Ein Mann, der seid einigen Jahrzehnten im Eis war und in der Zeit danach nur getötet hat, wird sich bestimmt witzig anstellen, wenn er eine Frau verführen versucht. Ich erinnerte mich an ein Bild von einer Freundin, oder besser gesagt an ihrer These, dass in den früheren Strip-Clubs es bestimmt schon viel war, wenn die Frau ihre Knöchel zeigte. Im Vergleich zu heute, war das schon ziemlich spiessig.
"Deine Akte ist auch ziemlich dick, die meisten davon sind von medizinischer Natur soweit ich weiß. Einige Wissenschaftler von heute sind nämlich fasziniert davon, wie du deinen Arm bekommen hast und würden wirklich alles tun, dass sie dich eine Stunde lang untersuchen dürften.", erklärte ich und versuchte nicht dämlich zu grinsen, weil mir dieser Anblick so gut gefiel. Ich konnte aber nicht verhinden, dass meine Mundwinkeln oben waren.
"Wenn man wartet, bis eine Person endlich durch das Gas oder Gift umfällt, muss man irgendwie sich die Zeit vertreiben. Mit Musik würde man auffallen, aber Menschen mit Büchern sind nicht außergewöhnlich. Außerdem gibt es viele interessante Bücher, mir gefallen historische und Psycho-Thriller~! Sagen dir die Wort was, James?", ich blickte dieses Mal länger von meinem Buch auf um ihm ins Gesicht zu sehen. "Und ich bin nicht die rechte Hand, sondern die linke. Meine Aufgaben sind eigentlich diesselben wie eines normales Agenten von Hydra, nur dass der Lohn besser ist und ich auch Leute herumscheuchen darf~!" Ich legte ihr Buch beseite und ging zum Fax um zu prüfen, ob der auch schrott oder noch ganz war. Er schien zu funktionieren, aber es blinkte noch nicht. Also suchte Mr Johnsson noch die Unterlagen. "Willst du etwa auch ein Buch um die Zeit zu überbrücken? Eigentlich biete ich Gästen immer was zu Trinken und Essen an, aber ich denke, dass du von mir nichts mehr annehmen würdest...", ich grinste ihn an, während mein Herz flatterte bei dem Anblick. Vielleicht sollte ich die Chance nutzen und ihn mit meinen weiblichen Reizen verführen? Aber im Hotel schien er mir ein bisschen überfordert gewesen, als ich ihn angebaggert habe.
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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Mi Aug 05, 2015 7:16 pm

"Ach, neuerdings bin ich also nicht nur für Hydra, sondern auch für andere Wissenschaftler interessant? Das fehlte mir ja gerade noch", lies ich verlauten und bemerkte, wie Selinas Mundwinkel immer mehr nach oben wanderten, als sie mich mit freiem Oberkörper sah. Sehr gut, mein Plan schien zu funktionieren.
Selinas Rechtfertigung, weshalb sie plötzlich auf Bücher kam, brachte mich zum Grinsen. "Und diese Person, die die Ehre hat in deine Gift- und Schlafgasfallen zu tappen, bin dann wohl ich?" Dann allerdings runzelte ich die Stirn und meine Miene verdunkelte sich. "Worauf spielst du an? Psycho-Thriller sagt mir nicht unbedingt was, oder soll es das?" ich erahnte eine mögliche Antwort, deshalb blickte ich sie kühl und distanziert an.
Da dies allerdings nicht so sonderlich angebracht war, um mit meinem Plan voranzuschreiten, blickte ich lieber wieder zum Fax. Wie lange brauchte es denn noch? Kaum als Selina weiterredete, lachte ich erneut trocken auf. "Linke Hand, ganz vergessen. Aber das macht keinen Unterschied. Leute herumzukommandieren war ja schon immer deine Lieblingsbeschäftigung, oder hatte man mir da eine falsche Erinnerung verpasst?"
Ich beobachtete Selina genau, als sie zum Fax ging. Kritisch musterte ich sie, dass sie ja nicht einen Knopf anrührte und den Übermittlungsvorgang unterbrach. Das würde ich ihr nicht raten, denn gut enden für sie würde es dann nicht. Aber wahrscheinlich auch nicht für mich. "Ich lese schon lange keine Bücher mehr. Ungefähr so lange, wie Hydra mich zu ihrer willenlosen Marionette gemacht hat, die sowieso nur die Drecksarbeit erledigen darf." Ich verschränkte meine Arme und nickte dann auf ihre Mutmaßung hin. "Da liegst du vollkommen richtig. Bevor ich von dir noch mal etwas zu Trinken oder zu Essen anrühre, stelle ich mich lieber gleich Hydra. Ich will gar nicht wissen, wie du es geschafft hast, mich hier her zu bringen." Als vom Fax her endlich das ersehnte Geräusch erklang, machte ich ein paar Schritte auf Selina zu, bis ich knapp vor ihr zum stehen kam. "Ich würde dir zumindest Raten, mir nicht zu erzählen, wie du mich hier her gebracht hast. Ich mag es nicht sonderlich, wenn man es schafft, mich zu überlisten. Das solltest du am Besten wissen", meinte ich leiser und musterte sie eindringlich. "Wieso nur meint Hydra alles mit uns machen zu können, was sie will. Nur weil sie Macht haben," noch leiser als meine vorherigen Worte.
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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mi Aug 05, 2015 7:42 pm

"Es gab vor zwei Wochen einen Artikel, über einen Wissenschaftler, der versucht hat einem Tier, dessen Bein gefehlt hat, einen Metall-Arm zu geben. Es hat aber nicht so gut geklappt, es scheint schwieriger zu sein, als es aussieht...", erklärte ich ihm ruhig, wobei ich gar nicht bemerkte, dass ich am Strahlen war.
"Unter anderem. Bei dir musste ich nicht so lange warten. Langweilig sind die Missionen, wo ich die Leute beobachten muss und die nur fernsehn. Das ist so öde~!", ich seuzfte theatralisch, als ich mich erinnerte, dass ich einen Wissenschaftler beschatten musste, der allen ernstes eine Dokumentation über Heringe angeguckt hatte, die zwei Stunden ohne Werbeunterbrechungen. Noch nie war ich mehr dankbarer gewesen, ein Buch dabei zu haben, um was zu lesen. "Ob der Begriff 'Psycho-Thriller' dir bekannt ist. Ich finde das nämlich sehr interessant, es geht meist darum, dass der Konflikt der Hauptfigur in einer geistigen Ebene ist, sozusagen eine Zwickmühle. Man lernt sehr viel wie Menschen sein können und kann sie deshalb besser einschätzen. Jedes Mal entzückend zu lesen, wenn die Autoren falsche Fährten auftischen und die, die gut erscheinen, am Ende doch die Bösen werden..."
Ich verdrehte die Augen, als er kurz auflachte. Sehr witzig, ich lach mich weg. "Ich mag es eben, wenn die Dinge geschehen, so wie ich es will. Doch abundzu, darf was auf dem Ruder laufen - zum Beispiel Fluchtaktionen finde ich interessant~!" Vor allem die Suche nach dem Winter Soldier war bisher meine beste Verfolgungsjagd. Endlich jemand, der wusste wie man Fährten verwischte oder sie fälschte. Noch nie hatte ich so Spaß dabei gehabt jemanden zu suchen, der Hydra entwischt war. In manchen Fällen fand ich nur eine stinkende Leiche in deren Wohnungen oder ich musste Wissenschaftler finden, die dachten in einem anderen Bundestaat sicher zu sein. Wie sehr sich diese dann getäuscht haben!
"Nun, wenn du lange nicht mehr gelesen kannst, dann kannst du es ja jetz machen oder ist das ein Problem für dich?", ich schmunzelte, als er erklärte, dass er sich lieber vor Hydra ausliefern ließ, als weitere Kost von mir anzunehmen. Das war schon irgendwie gemein von ihm sowas zu sagen, ich war eigentlich immer eine gute Gastgeberin gewesen. "Oh, hat die schwache Frau die Ehre des starken Mannes etwa dadurch gekränkt, dass sie diesen so leicht überlistet hat?", stichelte ich bloß, während ich lächelnd zur Kenntnis nahm, wie er mir näher kam. Was hatte der werte Mann vor? "Wir haben uns einmal angeboten und die Falle klappte zu, dass wir denen nicht mehr entkommen können...", erwiderte ich ebenfalls so leise, während ich ihn seine Augen sah. Er hatte eine schöne Farbe.
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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Mi Aug 05, 2015 9:05 pm

Es war ja unglaublich, was manchen Wissenschaftlern alles einfiel, als ich Selinas Erzählung dazu hörte. Dennoch lauschte ich lieber dem Fax, dass dann auch begonnen hatte, die ersten Seiten zu drucken. Als Sozzini dann begann, genauer zu erläutern, was sie mit Psycho Thriller meinte zog ich beide Augenbrauen interessiert hoch. Deutete sie da gerade jemand bestimmtes an? "Ja, durchaus entzückend..." meinte ich und verdrehte die Augen. "Erinnert mich ein wenig an dich. Im Hotel mimtest du die Gute und ich habe dir vertraut, nebenbei bemerkt war das ein fataler Fehler von mir, Leider. Und jetzt, jetzt bist du ganz die Böse..." Da kam ich gerade doch auf eine Idee, die mich innehalten lies. "Du schaust dir deine Methoden aber nicht von Büchern ab?" fragte ich sie misstrauisch und vielleicht etwas irritiert. Kurz blickte ich etwas an ihr vorbei, um zu überlegen, ob sie wirklich Ideen aus Büchern übernahm, dann aber schüttelte ich meinen Kopf, um mich wieder zu fangen.
"So...Fluchtaktionen findest du also interessant?" fragte ich sie beinahe mit einem geheimnisvollen Unterton. Den Satz lies ich so im Raum stehen, äußerte mich nicht weiter dazu.
"Ich werde aber so schnell nicht wieder mit Lesen anfangen. Ich brauch kein Buch um mir Inspiration für Verstecke zu holen," erklärte ich, bevor ich dann näher an sie herangeschritten war. Ich machte noch einen kleinen Schritt nach vorn, so nahe, dass sich ihre und meine Stirn beinahe berührten. "Du kannst mich nicht kränken und du wirst mich so schnell nicht wieder überlisten", versprach ich der Dame, mit der ich einst Seite an Seite für Hydra gekämpft hatte. Aber das war nicht ich, dass war nicht dieser Bucky der ich sein sollte. Das war eine Marionette, ein Schatten von Hydra geschaffen. Dieser Bucky, der ich jetzt begann wieder sein zu wollen, der wollte Frei sein. Um jeden erdenklichen Preis. "So soll es aber nicht sein...so darf es nicht sein...," hauchte ich auf ihre letzten Worte hin und blickte ihr tief in die Augen. Mag sein, dass der Marionette ihre Augen einst gefallen hatten, aber er war Bucky. In einer anderen Welt, in einer anderen Zeit, in einem anderen Leben, in der ich nicht ich war und sie nicht die linke Hand Hydras, dann...ja dann hätte ich mir vielleicht ein Leben mit ihr vorstellen können. Aber so? Niemals.
Leicht lächelte ich, ich wusste, dass ich noch gewinnen würde. Ich wusste, dass ich meine Freiheit erlangen könnte. Ich wusste um Selinas Schwäche. Und ich hörte das charakteristische Papier, dass durch die Walzen des Druckers kam. Meine Vergangenheit, die ich suchen musste. Ich legte meine Stirn an ihre, bevor meine Metallhand sanft ihr Handgelenk erfasste und meine Lippen sanft die ihren berührten. Erst war es nur ein Hauch eines Kusses, doch dann glitt meine Metallhand zu ihrem Nacken und ich intensivierte den Kuss mit ihren warmen Lippen. Es war so falsch, dass Hydra jeden zu ihrem Eigentum machen konnte. Selina war einst wie ich unschuldig. Hydra hatte uns unsere Unschuld genommen, uns Taten ausführen lassen, für die wir nun die Schuld trugen. Ich löste mich von ihren Lippen, blickte ihr tief in die Augen, lies meine Hand immer noch in ihrem Nacken. Ich beugte mich zu ihrem Ohr, wobei ein paar meiner längeren Haare ihre Wange streiften. "Es darf nicht sein, dass Hydra uns unsere Freiheit nehmen kann. Sie, die Organisation, wird unschuldig mit in ihre Pläne ziehen. So wie sie es schon immer taten. Ich kann und will das nicht länger unterstützen. Ich weis, dass du nicht gehen kannst. Du tust es deiner Familie zu liebe. Und ich möchte wissen, wer meine Familie ist..." Ich hielt kurz inne, wartete einen Moment, bevor meine menschliche, warme Hand genau den versteck des Schlüssels fand und ihn langsam zu sich nahm. Dann hauchte ich ihr weiter die leisen Worte ins Ohr. "Ich weis, dass du ein Herz hast. Lass mich meine Familie such gehen, selbst wenn sie nicht mehr am Leben ist. Ich will sie suchen. Mach nicht den Fehler, mich nicht gehen zu lassen, ja?" Meine Stimme wurde am Ende immer leiser, doch laut genug, dass Selina meine Worte verstand, war sie noch.

Einen weiteren Moment hielt ich inne, als das Fax aufhörte zu drucken. Ich entfernte langsam meine kalte Metallhand aus ihrem Nacken und drückte ihr vorsichtig noch einen Kuss auf die Wange, bevor ich zum Fax hinüber ging, den Schlüssel fest in meiner menschlichen Hand. Ich nahm die Papiere, es musste beinah ein ganzer Stapel sein, rollte sie zusammen, schnappte mir mein Shirt vom Tisch und ging dann zur Tür. Ich beeilte mich nicht, weil ich fest darauf vertraute, dass Selina mich nun gehen lies. Sie würde mich verfolgen, das wusste ich. Aber dafür hatte ich Zeit, herauszufinden, was mit meiner Familie geschehen war.
Den Schlüssel drehte ich langsam im Schloss herum, öffnete die verstärkte Stahltür und lies sie, ohne mich auch nur ein mal noch umzudrehen, ins Schloss fallen. Auf den Gang zog ich mir mein Shirt an und blätterte dann kurz in der Kopie meiner Akte. Das medizinische Zeug und die schwarz weis Bilder überflog ich, ich blieb bei einem wohl erst kürzlich hinzugefügten Blatt Papier hängen und blieb stehen.
Valerie Barnes   Konnte das wahr sein? War das wirklich wahr, was auf diesem Blatt stand? Barnes? Nein...ich hätte doch wissen müssen, wenn ich eine Tochter gehabt hätte...aber Hydra hatte selbst nicht vor diesen Erinnerungen halt gemacht und sie mir gelöscht. Oder wusste ich nicht mal von ihr? Hungrig nach mehr Informationen blätterte ich weiter, doch nur dieses eine Blatt und die Adresse dieses jungen Mädchens waren vermerkt worden. Als ich mir schon Gedanken darüber machen wollte, ob sie noch lebte, da viel mir ein anderer Name weiter hinten auf. Ein Name, der mir schon bekannt vor kam. Ein Name den ich kannte, der mir vertraut sein musste. Steven Rogers.
Ich blickte auf, von den Worten und Informationen die unter diesem Namen standen. Ein Name der mir früher viel bedeutet haben musste, der mir jetzt viel bedeutet... "Mein Freund" murmelte ich, war plötzlich ganz in Eile. Ich ordnete die Blätter wieder, da ich sie vor lauter Übermut durcheinandergebracht hatte, als ich sie auf einem Fenstersims mit ein wenig verdunkeltem Fenster abgelegt hatte. Dabei viel mir nicht auf, dass ein Blatt zu Boden segelt. Ich rollte die Stapel Papiere zusammen und rannte dann auf den Ausgang zu. Auf die Suche nach Steven Rogers und Valerie Barnes. Dabei war genau ihre Informationen, die auf dem Blatt standen, dass vorhin auf den Boden gesegelt war und ich nicht bemerkt hatte.
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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mi Aug 05, 2015 9:48 pm

"Vielleich, vielleicht auch nicht. Einige Dinge habe ich gelernt, einige Sachen aus Beobachtung und einige Sachen", gab ich zu und schmunzelte. Manchmal war es auch interessant, wie Leute auf gleiche Sachen unterschiedlich reagierten. Gerne hätte ich ein Psychologie-Studium gemacht um mein Wissen zu vertiefen, aber dafür habe ich eher wenig Zeit. "Ich war nicht immer die Böse... Früher war ich sogar für meine Geschwister Helden...", wisperte ich leise. Ich vermisste meine Familie, ich wollte sie so gerne wieder sehen. Mein Bruder würde seinen Abschluss machen und ich durfte bestimmt nicht dabei sein, es wäre zu riskant.
"Nun, du kannst auch in Bücher andere Inspirationen suchen~!", ich warf ihm grinsend den ersten Teil von Shades of Grey rüber. "Diese sind sehr beliebt gewesen, vielleicht ist das was für dich. Und keine Sorge...", als sich unsere Stirne berührten, bildete sich ein breites Grinsen auf meinen Gesicht, "... ich werde dich überlisten, immer wieder..."
Ich wusste nicht wann wir anfingen zu flüstern, aber er war mir so nah, dass meine Gedanken sich vernebelten. Was war los mit mir? Ich war in der Regel die Verführerin... aber jetzt erobert zu werden war auch eine wundervolle Abwechslung, vor allem durch James. " Wir können... aber nichts daran ändern...", hauchte ich ebenfalls leise, da ich Angst hatte, dass meine Stimme den Moment zerstören könnte, der sich nun bildete.
Im ersten Moment war selbst dieser Hauch von einem Kuss wundervoll, der mich leicht erschaudern ließ. Ich war ehrlich gesagt überrascht, als ich seine kühle Metallhand in meinen Nacken spürte, die den Kuss intensivierte. Automatisch legte ich eine Hand um seinen Nacken, mit der anderen Hand strich ich zärtlich über seine Wange. Warum musste er gegen Hydra sein? Wäre er vielleicht weiterhin Hydra loyal geblieben - ich glaube, er wäre der erste Mann, an denn ich eine ehrliche Interesse hätte, die nicht von kurzer Dauer wäre. Aber ich kann ihn verstehen, er will seine Vergangenheit wissen, die nun bei dem Fax kommt. An seiner Stelle hätte ich das Gleiche gemacht - er will seine Familie finden und ich erledige meine Arbeit.
Als er den Küss langsam löste - er schien wie eine kurze Ewigkeit lang gewesen zu sein - sah ich ihm tief in die Augen. Verliebte ich mich gerade in ihn? Als er seine Hand nach dem Schlüssel streckte, der sicher in meiner oberen Unterwäsche war, wehrte ich mich nicht. Ich strich ihm weiterhin über seine Wange, und legte den Kopf schief. "Finde deine Familie, ich gebe dir eine Woche Zeit dafür und dann werde ich dich wieder finden...", ich gab ihn einen sanften Kuss auf die Wange. "Ich wünsche dir viel Glück dabei, James."

Ich lächelte, als er mir einen Kuss auf die Wange gab und sah ihm schweigend zu, wie er die Dokumente gemächlich packte. Er wusste, dass ich ihn nicht dabei stören werde, doch ich entschied ihm einen kleinen Gefallen zu geben. Aus meiner Hosentasche holte ich einen Schlüssel heraus und warf es in seine Hände, als er gerade rausgehen wollte. "Nimm den dunkelblauen Wagen, sonst wirst du einige Tage damit vergeuden nach New York zu irren. Dort ist ein GPS installiert, damit kommst du definitiv schneller ans Ziel...", ich verschränkte meine Arme vor die Brust. "Wag es aber ja nicht mein Auto zu zerstören, sonst wirst was erleben, wenn ich dich wiederfinde..."
Ich horchte seinen Schritten und als ich sicher war, dass er weg war, ging ich ebenfalls zu den Gang und zur einzigen offenen Tür, wo ich einen leichten Windstoß spürte. Schmunzelnd wollte ich das Fenster schließen, als mein Blick auf den Zettel, der auf den Boden lag wanderte.
Neugierig hob ich es hoch - es war von seiner Akte! Und dort stand einige Infos über ein Mädchen namens - das war doch nicht möglich, oder etwa doch? Meine Augen wurden groß, als ich sah, dass ich mich nicht verlesen hatte. Der Hund hatte tatsächlich eine Tochter.
"Ich weiß genau, wo ich dich finden werde. Deine kleine Tochter sollte lieber nicht in Hydras Fänge kommen...", sie biss sich auf die Lippe, als sie daran dachte, was sie vor hatte. Eric würde ihr dafür einen Kopf kürzer machen, aber ihr war das egal. Sie schützte ja ihre Familie auch, seine Familie gehörte ebenfalls geschützt.
Sie holte ihr Telefon raus und telefonierte nochmal mit Mr Johnsson, der für die Akten zuständig war. "-richtig, diese Informationen scheinen veraltet. Ich habe das Mädchen ebenfalls gesucht, sie wohnt definitiv nicht mehr dort... Nein, ich werde mich höchstpersönlich darum kümmern.... Ahja, sind sind ja in der Hauptzentrale, oder irre ich mich? ... Sehr gut, dann sagen sie unserem werten Chef.... Der Winter ist entkommen...", wobei ich ein großes Grinsen im Gesicht hatte.
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