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Chasing The Winter

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Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Sa Mai 30, 2015 9:19 pm

"Hab ich dich, Barnes.", grinste ich, während ich mich dann wieder hinter dem Kamin versteckte. Es hatte mich drei Monate harter Recherche gekostet und viele dummen Sprüche der anderen, aber endlich habe ich den Winter Soldier gefunden. Und alle dachten, dass ich mir an ihm einen Zahn ausschlagen würde, aber man siehe da - ich hab ihn.
Er hat ein Talent im Verstecken, aber ich hab ein Talent im Finden. Seine Spur hatte er gut verwischt und eine ziemlich realistische Fährte hinterlassen, auf die ich - auch wenn ich es ungern zugebe - sehr leicht reingefallen war. Aber nun hab ich ihn endlich, er ist ein ziemlich harter Brocken und ich muss mich schlau ihm nähern. Er ist nämlich viel stärker als ich, deshalb muss ich meine Stärken ausnutzen um ihn dann doch zu überlisten. Das heisst ich muss eine Schwachstelle finden, wie ich diesen Metallarm doch noch überlisten kann. Ich nahm aus meiner Tasche seine Akte raus und lass sie mir durch.
Seine Schwächen waren ziemlich einfach: Elektrizität dank seines Metallarms. Aber ich kann unmöglich einen Elektroschocker mitnehmen und ihn damit von hinten überraschen. Ich muss es schlauer machen...
Fassen wir mal die Situation zusammen: Der werte James Barnes ist in einem herunterkommenden Hotel in einer eher nicht ganz kultivierten Gegend. Zur Zeit befindet er sich im Zimmer und schien sich für eine Dusche bereit zu machen. Als sie in der Rezeption unschuldig nachfragte, hatte man ihr gesagt, dass er für eine Woche schon im voraus das Zimmer bezahlt hatte. Er hatte also Geld und demnach ein Minijob - oder er hatte es geklaut. Ihn bei seiner Arbeitsstelle auflauern wird schwierig, sie weiß ja nicht, wohin er geht. Das heißt, sie muss in das Hotel, bloß als wer?
Als seine Ehefrau? Zu einfallslos und man würde ihn dann bestimmt darüber informieren, dass seine Ehefrau da war um nach ihm zu sehen. Diskret waren in der Regel solche Hotels eher nicht.
Als seine Loverin? Interessanter Einfall, aber die meisten Leute, sind zwar nicht ganz besonders helle, aber manchmal so konservativ, dass man sie wegjagen würde. Als seine Tochter war sie definitiv zu alt, also blieb ihr nur noch übrig, dass sie als Angestellte oder als Verwandte sich reinschmuggeln sollte. Sie nahm eine falsche Haarsträhne - sie trug eine hellblonde Perücke - und zwirbelte sie um ihren Finger. Na dann, lasst das Katz-und-Maus-Spiel zu Ende bringen.

Die Uniform zu finden war ein Klacks, es lagen viele in dem Raum. Ich hatte einen Plan, denn ich machen konnte. Grinsend blickte ich auf das Tablett vor mir. Hoffentlich trinkt er das - sonst muss ich zu härteren Mittel greifen...

An seinen Zimmer angekommen, klopfte ich. "Zimmerservice.", sagte ich monoton, während ich versuchte mein Herz zu bändigen. Ich war aufgeregt eine lange Mission wie diese zu beenden, vor allem, dass ich den Winter Soldier fangen würde. Das können nur sehr wenige Leute behaupten!

Selina Amaranta Sozzini

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Sa Mai 30, 2015 10:11 pm

Nachdem ich die Flucht vor Hydra ergriffen hatte und mir ein wenig Geld besorgt hatte, hatte ich mich in dieses Hotel zurückgezogen. Eines der unauffälligsten die ich hier in dieser Gegend finden konnte. Wer kam schon auf die Idee, dass der Winter Soldier sich in einem Hotel versteckte? Ich konnte nur hoffen, dass es abgelegen genug war, allerdings würde ich auch hier nicht lange bleiben. Ich durfte nicht zu lange an einem Ort bleiben, verdacht würde irgendjemand dann doch schöpfen und außerdem hatte ich meinen Erinnerungen nachzugehen.
Ich konnte es immer noch nicht fassen, was Hydra mit mir gemacht hatte. War ich wirklich so blind, dass ich nie bemerkte hatte, was Hydra mir angetan hatte? Ich hätte doch merken müssen, dass es auch ein Leben vor meinen etlichen Aufträgen hätte geben müssen. Aber ich hatte es nicht bemerkt. Ich hatte mich immer wieder manipulieren lassen. Wieso hatte ich mich nie gewehrt? Ich konnte mich gerade so Bruchhaft immer wieder an etwas erinnern. Mal ein vorbeifahrender Zug im Winter, mal sehe ich mich selbst immer tiefer auf einen Abgrund hinunterfallen, ein anderes mal sehe ich mich auf einen von Hydras Stühlen und schrei vor Schmerzen auf, aber war es wirklich so schmerzhaft gewesen, mir meine Erinnerungen zu rauben? Ich musste erst mal sehen, wie ich meine wirren Erinnerungen ordnen konnte, aber eins wusste ich bereits. Hydra war mein Feind und hatte mir mein Leben genommen. Mein Leben vor dem Winter Soldier. Und genau dieses Leben davor wollte ich zurück.
Ich war gerade dabei ein paar Handtücher aus dem Schrank zu räumen, um mich im Bad frisch zu machen, heute wollte ich schließlich damit Anfangen, meinen Erinnerungen nachzugehen. Dazu musste ich allerdings erst mal den Mann finden, der wohl mit meinem früheren Leben zu tun hatte. Steven Rogers. Der Name geisterte mir seit Tagen in meinen Gedanken herum. Wer er wohl genau war? Er musste jemand gewesen sein, der mir nahe stand, sonst würde mir dieser Name nicht vertraut vorkommen. Ein Freund? Vielleicht… ich war so in Gedanken vertieft, dass ich vor Schreck nach meiner Waffe griff, die sicherheitshalber auf dem Bett lag, als eine Stimme vor meiner Zimmertür ertönte. Gerade hatte ich mich meines Shirts entledigt und seufzte. Zimmerservice? Meine Waffe verstaute ich sicherheitshalber hinter meinem Rücken im Hosenbund meiner Jeans. Ich schlich praktisch auf leisen Sohlen zur Zimmertür, lugte durch den Türspion und musterte die Dame kurz. Ich hatte nichts bestellt. Oder etwa doch? Misstrauisch öffnete ich die Tür einen Spalt breit und blickte die Dame kühl an. „Ich hatte nichts bestellt,“ gab ich kühl von mir.

James Barnes

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Sa Mai 30, 2015 10:30 pm

Ich setzte ein bezauberndes Lächeln auf, als meine Zielperson die Tür öffnete. O mio, so würde ich gerne von meinen Aufträgen begrüßt werden. Bezaubernde Muskeln, da merkt man, dass die Männer im Militär hart trainieren. Scheu ließ ich meinen Blick in seine Augen - ich durfte nicht zu autoritär wirken, das würde zu sehr auffallen - und hob leicht das Tablett. "Der Direktor wollte Ihnen trotzdem eine Erfrischung auf ihr Zimmer schicken und ließ fragen, ob Sie was benötigen, außer einem Telefon. Sie haben bestimmt das Fehlen des Gerätes bemerkt und so konnten sie ja unmöglich zur Rezeption anrufen.", sagte ich und ließ abundzu heimliche Blicke auf seinen Oberkörer fallen. Jede Frau würde so reagieren, es wäre denmach komisch, würde ich es nicht tut.
Woher ich das mit den Telefon wusste? Das Zimmer konnte man auf den Dach des gegenüberliegenden Gebäudes perfekt sehen und außerdem hab ich eine Liste gesehen im Zimmer der Arbeiter, wo zum jedem Zimmer ein Kommentar stand. Zu seinem Zimmer war der Kommentar "Kein Telefon - erst Dienstag da" reingeschrieben. In meinen Beruf war eine Prise Glück sehr nützlich und heute schien mein Glückstag zu werden. Das gehörte gehörig gefeiert in der Bar mit einem hübschen Mann zum Abschluss.
Doch zurück zur Realität, der Auftrag war noch nicht fertig. Da James Barnes so stand, dass ich problemlos in das Zimmer reingehen konnte, ließ ich mir die Chance nicht nehmen und ging herein. Natürlich bewegte ich mich dabei ganz verführerisch um, nunja, seine Aufmerksamkeit umzulenken. "Ich hoffe doch, dass ich Sie nicht gestört habe, Sir.", ich stellte das Tablett auf einen Tisch und machte eine leichte Verbeugung.
Es war eine höfliche Geste, die durch das Dienstmädchenoutfit mit den relativ tiefen Ausschnitt ungeplant provokant wirkte. Sollte ich erwähnen, dass ich mit diesen tiefen Ausschnitt, den kurzen Rock, der mir bis zur Hälfte der Oberschenkel und der platinblonden Haare mich wie eine Prostituierte fühlte? Die Messer in meinen kniehohen Stiefeln gaben mir ein kleines Gefühl von Sicherheit, obwohl mir bewusst war, dass sie nicht gegen diesen Metallarm anrichten konnten.
Apropo, Metallarm, mein Blick blieb daran hängen. "Oh, waren Sie im Krieg gewesen Sir?", ich hasste es ein Naivchen zu spielen, aber ich musste es machen. Meine Stimme klang extra zuckersüß und unschuldig, auch meine Kleidung eine ganz andere Richtung hatte.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Sa Mai 30, 2015 11:13 pm

Ich öffnete die Tür nur ein Stückchen weiter, um genau auf das Tablett zu sehen, doch das schien für diese Dame Einladung genug, mit ihrem Tablett einzutreten. Ich ging widerwillig zur Seite und musterte die „Lady“ vom Zimmerservice eindringlich und kühl. Eine Erfrischung? Ich brauchte wirklich keine Erfrischung, zumal diese Situation mir hier äußerst komisch vor kam. Ich würde auf Nummer sicher gehen. Ich trank nichts, was ich nicht bestellt hatte. So einfach war das. Allerdings könnte sich das ganze auch wirklich nur um einen Akt der „Höflichkeit“ handeln und hinter diesem Getränk steckte nichts weiter als ein Getränk, keine böse Überraschung. Dennoch, so leicht würde ich nichts und niemandem vertrauen.
Ich zog die Augenbrauen zusammen, bewegte sich die Dame ein wenig zu verführerisch für einen Zimmerservice? Es kam mir schon ziemlich komisch vor, normalerweise musste der Zimmerservice doch distanziert sein, oder? Nun gut, ich wusste ja vorher so ziemlich nichts über die „normale“ Welt ohne Hydra, hatte sie mir doch sowieso jegliche Erinnerung gelöscht, als wäre ich ein Programm, dass man nach Lust und Laune umschreiben konnte, oder war ich das am Ende auch? Ich seufzte leicht. Attraktiv war die Dame schon, doch mein Misstrauen blieb. Etwas war hier zu Aufdringlich…wie eine Falle, geplant, getarnt…oder?
Als sie das Telefon erwähnte, blickte ich auf den freien Platz, wo das Telefon eigentlich stehen sollte. Ich räusperte mich. „Vielleicht, werte Dame…“ Ich versuchte ein höfliches lächeln aufsetzten, schließlich sollte nicht die Runde machen, dass ein schroffer Hotelgast jenes abgelegene Hotel bewohnte, am Ende würde Hydra noch davon erfahren und die konnte ich am aller wenigsten gebrauchen.  „…könnten Sie dem Direktor die Nachricht überbringen, dass ich auf ein Telefon verzichte? Wenn ich was brauche, komme ich selbst an die Rezeption.“ Auf die Frage der Frau, ob sie mich gestört hätte, lächelte ich nur distanziert. „Wenn ich recht überlege, ja doch. Ich wollte mich gerade frisch machen.“ Ich brauchte keine Gesellschaft, nicht von jemanden der nicht mal in meinen Erinnerungen vorkam. Ich wusste noch nicht, wem ich vertrauen konnte und ob meiner Erinnerungen der Wahrheit entsprachen, aber momentan redete ich mit Fremden überhaupt nicht, es wäre ein zu großes Risiko doch plötzlich Leute von Hydra vor mir zu haben.
Als die Dame allerdings fragte, ob ich im Krieg gewesen war, schluckte ich. Den Arm hatte ich ja beinahe vergessen. Als ich die Tür geöffnet hatte, hatte ich den Arm noch versucht hinter der Tür zu verbergen, aber nun hatte ich ihn vergessen. Das durfte mir nicht zu oft passieren! Ich schnappte mir den Kapuzenpulli, den ich oftmals über mein T-Shirt trug, seit ich vor Hydra auf der Flucht war und zog mir diesen eiligst über. So konnte man den Metallarm nicht mehr sehen und jeglichen weiteren Fragen hoffentlich aus dem Weg gehen. „Ja.“ Antwortete ich genauso kühl, an meiner unauffälligen Art musste ich noch arbeiten. Aber die Dame sollte wissen, dass sie hier nicht erwünscht war.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Sa Mai 30, 2015 11:36 pm

"Natürlich, kein Problem. Sie sind der erste Gast, der sowas fordert. Die meisten haben keine Lust nach unten zu laufen, vor allem wenn sie wie Sie auf den siebten Stock sind.", lächelte ich weiterhin und während ich reinging sah ich mich kurz um, bevor ich mir den Zimmer genau merkte. Es gab eine Feuwehrleiter. Ideal für ihn zum Flüchten, Ideal für mich zum Einbrechen. Das Zimmer bestand aus einem Doppelbett, zwei Nachtschränken, einem großen Kleiderschrank, einen kleinen Bücherregal, wo auch noch ein Tisch mit zwei Stühlen war, sowie eine Tür die wohl höchtswahrscheinlich ins Bad führte. Von der Qualität des Zimmers sage ich nicht, ich würde mir definitiv nicht so ein Zimmer mieten. Da müsste ich schon ziemlich wenig Geld haben.
Pikiert legte ich meine Hand an meiner Wange und erröterte leicht. "Es war nicht meine Absicht Sie zu stören. Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht böse. Und bitte nennen Sie mich doch Amaranta.", ich lächelte verlegen wie ein verliebtes Schulmädchen, um den Eindruck einer naiver Bediensteten zu verstärken. "Eine Dame bin ich ganz und gar nicht - schon ganz sicher nicht in diesen Outfit, den wir hier im Dienst tragen müssen." Ich drehte mich demonstrativ kurz um meine Achse. "Ein unvorteilhaftes Kleiderstück, finden Sie nicht?" Ein unschuldiger Blick und Klimpern mit den Wimpern - naiver konnte ich echt nicht mehr wirken.
Als ich den Krieg erwähnte, zog er hastig einen Pulli, damit ich seinen Metallarm nicht sah. Hatte er ihn etwa vergessen, dass er so leichtgläubig die Tür geöffnet hat und mir sie gezeigt hatte? Da er sich umdrehte zu seinem Pulli erhasste ich einen Blick auf seine Hose und - die Waffe die er mit sich trug. Mein Adrenalinspiegel erhebte sich ein bisschen, das würde spannend werden, ein falsches Wort und ich könnte Ärger kriegen.
"Oh, ich wollte Sie nicht kränken oder schlechte Erinnerung hervorrufen. Mein Padré war auch im Krieg und hatte sein Bein verloren.", log ich ohne zu blinzeln und setzte ein verzeihendes Lächeln auf meine Züge. Mhmh, er wirkt zu distanziert, dann muss ich eine Spur härter werden. Meine Augen wurden leicht feucht, während ich mich an was unschönes reagierte. "E-es tut mir Leid, Signore- ich meine Sir!", verhaspelte ich mich in meine Muttersprache, während ich im Kopf eine Geschichte zusammenbaute. Manchmal sind spontane Pläne sehr effektiv, effektiver als man glaub. Hoffentlich wird das dieser auch...

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am So Mai 31, 2015 9:00 pm

Ich musterte die Dame genau. Hier kam mir eindeutig etwas komisch vor, nur was konnte ich nicht genau sagen. Sie war auf jeden Fall ziemlich aufdringlich und täuschte es mich, oder sah sie sich hier gerade aufmerksam um? Ich erwiderte auf ihren ersten Satz hin erst mal nichts, mag schon sein, dass die meisten keine Lust hatten, Treppen nach unten zu laufen aber ich hatte auch keine Lust, dass hier ein Telefon herumstand, am Ende könnte Hydra hier wirklich herumschleichen und das Telefon mit einer ihrer Abhörtechniken ausgestattet haben. Nein danke, das Risiko wollte ich nicht eingehen. Außerdem würde ich hier jetzt nicht anfangen, zu plaudern. Ich war nicht gerade redselig, aber momentan schon gar nicht, schließlich wusste ich nicht wen ich da vor mir hatte. Zimmerservice. Das würde ich nicht so leichtfertig glauben.
Dennoch sollte ich nicht als unhöflicher Gast dastehen und dadurch unnötig Aufmerksamkeit erregen, daher antwortete ich dann doch auf ihren zweiten Satz. „Amaranta, ja? Ich nehme es Ihnen schon nicht böse.“ Ich vergrub meine Hände in die Taschen meines Kapuzenpullovers und zog verwirrt die Stirn zusammen, als sie erwähnte keine Dame zu sein und sich um ihre eigene Achse drehte. Etwas zu demonstrativ, oder nicht? Die Dame, auch wenn sie meinte keine zu sein, kam mir doch ein wenig seltsam vor. Ich würde sie noch genau im Blick behalten, so viel stand fest.
„Padre´? Jedenfalls tut es mir leid, was mit ihm geschehen ist. Der Krieg zeichnet einen auf ewig,“ meinte ich knapp und trat unruhig von einem Bein aufs andere, freundlich zu sein bei Fremden fiel mir schwer, vor allem bei Leuten, die mir eh schon komisch vorkamen. Ich dieser Dame vom ´Zimmerservice´ nicht so leicht über den Weg.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am So Mai 31, 2015 9:17 pm

"Und Sie sind wer, Sir?", hakte ich lächelnd nach und schenkte ihm ein sehr unschuldiges Lächeln. Es war klar, dass er mir immernoch nicht vertraute, aber dennoch nicht durch Unhöflichkeit auffallend sein wollte. Interessante Taktik, aber ich hab auch eine gute... wenn auch spontante Taktik. Aber Höflichkeiten waren ihm wohl ein bisschen fremd. Wenn sich doch einer vorstellt, ist das doch klar, dass er erwartet, dass die Person vor ihm ebenfalls seinen Namen verratet. Jetzt muss sie ihm alles aus der Nase ziehen. Mal sehen, ob er ihren echten Namen nennt oder einen anderen. Sie hatte auch ihren Zweitnamen genannt.
"Krieg ist auch ein hässliches Ding und wenn ich ehrlich bin, verstehe ich nicht, wozu dieser ganzer Machtkampf. Wie kann man Leute in den Tod schicken und dann noch in den Spiegel sehen, als sei nichts passiert. Man könnte viele Sachen doch mit Diplomatie lösen...", merkte ich an und wickelte eine Locke um meinen Finger. Ich schaute schüchtern auf den Boden und hob dann vorsichtig meinen Blick zu ihm nach oben. "Krieg ändert Menschen - mein Padré war ein leidenschaftlicher Gitarrist, aber nachdem er zurückkehrte, war er kühler und in seinem Blick fehlte die Freude. Wissen Sie, als Kind hatte er mit Freunden auf einem Feld gespielt. Dann flog eine Bombe auf dieses Feld - nur mein Vater und sein bester Freund überlebten, er hatte dann gelähmtes Bein. Die anderen vier waren auf der Stelle tot... Zur der Zeit war erst acht Jahre alt." Diese Geschichte stimmte, das Bein meines Vaters ist ein bisschen lahm, aber durch eine Rehabilitation hier in Amerika hat sich sein Gang wieder verbessert. Ich biss mir leicht auf die Lippe und senkte wieder beschämt mein Blick. "Verzeihung, dass ich diese Geschichte erzählt habe, aber ihre Augen erinnern mich sehr an die meines Vaters. Er ist auch so misstrauisch zu jedem gewesen und es war sehr schwer ihm ein ehrliches Lachen zu entlocken, dass man auch in seinen Augen sehen konnte.", ich machte einen zögerlichen Schritt auf ihn zu und strich über seinen Metallarm. "Wie können Sie bloß ihren Arm damit bewegen?"

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am So Mai 31, 2015 10:13 pm

Wäre ich doch nur nicht auf ein Gespräch eingegangen, jetzt muss ich mir schleunigst den Namen in Erinnerung rufen, den ich beim Buchen des Zimmers an der Rezeption verwendet hatte. „Jacob“ antwortete ich knapp. Nicht ganz richtig, soweit ich weis, hieß ich James…zumindest meinte ich mich daran zu erinnern, aber eigentlich war es egal, welchen Namen ich angab, solange es nicht mein richtiger war.
Erst nickte ich nur wieder auf ihren Satz hin, mit Diplomatie, dann aber nickte ich verstehend. Ich hatte nicht viel von dem Krieg damals in Erinnerung, wusste ich ja noch gar nicht, wie ich meine Erinnerungen ordnen sollte, aber an das was ich mich hin und wieder erinnerte war wirklich schrecklich. Krieg wünschte man niemandem. Ich nickte bei ihrer Erzählung von ihrem Padre´. Krieg änderte die Menschen wirklich.
„Nun, wie Sie schon sagten, der Krieg verändert die Menschen. Man verliert an Freude, das hat ihr Vater auch.“ Eigentlich sollte ich dieses Gespräch hier ganz schnell beenden. Das war ganz und gar nicht gut. Als die Dame dann aber auf mich zukam und mit einem beinahe schon unschuldigen Gesichtsausdruck über meinen Arm strich, zuckte ich erst ein mal verlegen zurück. War sie vielleicht doch nur eine einfache Dame vom Zimmerservice? Ich legte verlegen einen Hand in meinen Nacken. „Naja, irgendwann gewöhnt man sich an so was,“ meinte ich und blickte auf den Metallarm. Moment! Stopp! Keine Gespräche anfangen! „Wollten Sie noch etwas?“ fragte ich stattdessen, um möglichst schnell das Gespräch zu beenden. Vielleicht sollte ich mich erst noch ein mal hinlegen, sonderlich viel hatte ich nicht geschlafen in letzter Zeit.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am So Mai 31, 2015 10:30 pm

"Freut mich dich kennen zu lernen, Jacob." Was für ein Lügner, aber es war der Name, denn er bei der Rezeption genannt hatte. Er schien seine Fassade behalten zu wollen und seine Lügen konnte er aufrecht erhalten. Ihre Fingerkuppen kribbelten vor Aufregung - sie war so nah, ihre Mission zu erfüllen, sie durfte sich keinen Fehlschritt erlauben.
Es war enttäuschend für mich, dass er auf keiner meiner Geschichten oder Meinung richtig reagiert. Ein einfach Nicken - ich hätte auch mit einer Wand reden können, sie wäre dann kommunikativer gewesen als er. Aber nicht so gutaussehend. Obwohl ich mir nicht sicher war, ob sein Waschbrettbauch genauso hart war wie die Wand. Ich hätte mir die Chance nehmen sollen und es anfassen sollen, aber das wäre ein Ticken zuviel gewesen. So aufdringlich sollte ich auch nicht sein.
Aber seine Reaktion, als ich seinen Metallarm berührte, war unerwartet. Er war - verlegen? Das war eine verblüffende Reaktion, doch ich ließ mir nicht anmerken. "Aber aller Anfang ist schwer, nicht?", meinte ich mitfühlend und trat vorsichtig einen weiteren Schritt zu ihm. "Sie scheinen viel schlimmes durchgemacht zu haben ohne es jemanden zu erzählen. Sie sind verschlosen, Jacob. Diese Verschlossenheit tut niemanden gut.", ich schenkte ihm ein schüchternen Lächeln, während ich in seine Augen blickte. Er hatte wirklich schöne Augen, aber sie schienen verwirrt.
"Ehm... Nein, nein... Ich sollte dann lieber gehen, es tut mir Leid, dass ich Sie gestört habe, Jacob...", sie senkte ihren Blick schüchtern auf seine Brust, da sie nah bei ihm stand. Ihre Hand lag weiterhin auf seinem Metallarm.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Mo Jun 01, 2015 11:15 pm

Wenn Sie nur wüsste, wie viel schlimmes ich erlebt hatte. Wie viel schlimmes ich selbst getan hatte. Würde Sie dann noch mit mir reden? So einfach hier stehen, ohne in Panik zu verfallen? Ich bezweifelte es. Ich wusste zwar nicht, wie groß das Ausmaß war, was ich in Hydras Namen angerichtet hatte, aber ein Bruchteil meiner wirren Erinnerungen sagte mir deutlich, dass mein Handeln nichts gutes war. Das ich Menschen verletzt hatte. Wie konnte Hydra mich nur so manipulieren?
Andererseits würde ich jetzt auch nicht anfangen, mit dieser Dame über meine Verschlossenheit zu sprechen. Absolut nicht, wer weis wer hier wirklich vor mir stand. Ich musste nach wie vor vorsichtig sein, mit dem, was ich von mir preis gab und was nicht.
Ich  blickte auf die Hand der Dame, die ich Amaranta nennen sollte und wusste nicht, ob ich zurückweichen sollte, oder einfach stehen bleiben sollte, bis sie gehen würde. Ich schluckte, solch eine Nähe von Fremden, auch wenn sie mir etwas über ihren Vater erzählt hatte, kam mir merkwürdig vor. Am liebsten würde ich die Flucht ergreifen, aber ich durfte kein Aufsehen erregen. „Sie..“ Ich räusperte mich kur. „Sie haben mich nicht gestört,“ gab ich dann von mir. „Aber es wäre wirklich besser, wenn sie jetzt gehen. Ich habe heute noch viel vor,“ meinte ich zu ihr und blickte nervös auf ihre Hand an meinem Metallarm.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Di Jun 02, 2015 7:59 pm

Langsam würde ich ihn kriegen. Er schien weicher zu werden und war wohl so weit um sich in ein Gespräch zu verwickeln, was ich sehr gut fand. Meine Hand befand sich immernoch auf seinem Metallarm, der sich sehr fest anfühlte. Bestimmt war er auch kalt, aber das konnte ich durch den Pullover nicht spüren. Mein Herz pochte schneller, da mein Adrenalinspiegel stieg. Ich war meiner Mission so nah - aber ich musste geduldig sein, denn das Trinken würde schon ihre Sachen machen. Wenn das nicht der Fall war, so musste ich mit Gas arbeiten - nicht meine Lieblingswaffe.
Als er sich räusperte, hob ich ganz leicht den Blick und machte meine besten "Katzenaugen" die ich auf Lager hatte. Wenn ich länger hier blieb, könnte ich auch so leichter ihm leichter näher kommen. Zögerlich lächelte ich ihn sanft an. "Natürlich, James. Sie sind ein wirklich freundlicher Mensch...", ich machte einen weitere Schritt, dass ich ihm schon sehr nah war, "... Wenn auch verschlossen. Wenn Sie reden wollen, stehe ich gerne zur Verfügung..." Meine Hand strich zur seiner herunter und ich nahm seine Hand in meine. "Hat mich gefreut sie kennen zu lernen, James." Ich zwinkerte, während ich ihm in seiner Hand ein Zettel mit meiner "Kundenhandynummer" gab. Ich hatte drei Handys - eins für den Dienst, für Famile und für Missionen oder Bekannte. "Wir sehen uns hoffentlich schnell wieder!", und so verließ ich das Zimmer.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Di Jun 02, 2015 8:56 pm

Die Nähe dieser Dame....Amaranta...machte mich wahnsinnig. Ich war es nicht gewohnt, so nah bei fremden zu stehen. Absolut nicht! Ich wusste ja nicht mal, ob ich ihr vertrauen konnte, oder nicht. Sie blickte zu mir auf, mit ihren Augen...oh Nein, ich lasse mich nicht ablenken. Ich war der Winter Soldier, aber das musste nicht heißen, dass ich jetzt nicht mehr so kalt sein konnte, wie er. Im Gegenteil, ich konnte es noch. Ich könnte jederzeit zum Winter Soldier werden, kalt und unberechenbar...doch unberechenbar zu sein, hieß auch, dass ich jedem Schaden zufügen könnte. Und das wollte ich nicht mehr. Ich räusperte mich um mich zusammenzureißen. "Ja. Wenn ich reden will, komme ich darauf zurück," meinte ich nun kühl. Ich musste auf Abstand gehen und das tat ich auch, als sie meine Hand nahm. Das war eindeutig zu viel. Ich ging zwei Schritte zurück und entzog ihr meine Hand. Misstrauisch beäugte ich den Zettel in meiner Hand. Hatte sie ehrliches Interesse oder was sollte das? Ich nickte bloß und sah ihr dann nach, wie sie das Zimmer verließ. Ich blickte kurz auf den Zettel, eine Handynummer...Würde ich sie anrufen? Nein...oder doch? Ich musste erst mal andere Dinge erledigen. Ich kannte die Dame vielleicht gerade 7 Minuten. So leicht würde ich ihr nicht vertrauen. Sicherheitshalber schloss ich die Tür hinter mir ab, packte mir mein Handtuch und verschwand dann in der Dusche, den Zettel hatte ich aufs Bett gelegt. Über das "Erfrischungsgetränk" musste ich mir noch Gedanken machen.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Di Jun 02, 2015 9:17 pm

Grinsend packte ich meine Perücke weg und ließ meine rotbraunen Locken locker um die Schulter runter. Ich hatte mich wieder in meine Assassinenkleidung umgezogen und saß wieder auf meinen Dach, von wo ich alles wieder schön sah. Ich war mir nicht sicher, ob er wirklich das Getränk Trinken würde. Es war eine Halbe-Halbe-Chance.
Eigentlich trank man nach einer warmen Dusche immer etwas, deshalb entschied ich mich zu warten, wenn auch sehr ungern. Ich hatte ihn fast gekriegt, sein Blick wurde wärmer, aber dann hab ich mich zu schnell zurückgezogen und die Kälte ist zurück gekommen.
Fast hätte ich aus dem Winter Soldier einen warmen Summer Soldier gemacht, aber jetzt weiß ich, dass Amaranta schon eine Wirkung auf ihn hatte. Ich musste mich nächstes Mal bei meinen Eltern für diese ausdrucksstarken Augen bedanken, sie helfen mir wirklich bei vielen Missionen um Leute zu überzeugen. Wie sehr "Jacob" Amaranta mag, stellt sich heraus, wenn er zurück anruft. Das Handy lag bereit bei mir.
Ich nahm meinen Kaffee und trank ein Schluck aus der Thermoskanne. Mhmhm... Wenn ich mein Fernrohr weiter nach Links stellen würde, könnte ich ihn direkt sehen, wenn er aus dem Badezimmer geht. Er hatte ein guten Körper - aber das hatten irgendwie die meisten Typen, die im Militär gewesen waren.
"Beeil dich, Jacob. Lass uns unser kleines Spiel beenden!", wisperte ich, während meine Finger vor Aufregung kribbelten.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Di Jun 02, 2015 9:51 pm

Eine heiße Dusche tat immer gut. Vor allem, wenn man eben solch eine verwirrende Begegnung hatte. Ich wusste immer noch nicht was ich davon halten sollte. Von ihr, von dieser Amaranta...ich kannte sie nicht. Sie war attraktiv ja, aber mehr auch nicht. Ich konnte mir nicht erlauben, ihr zu vertrauen. Wer weis ob sie von Hydra war oder nicht. Ich musste vorsichtig sein, was mein Umfeld betraf.
Mit einem Handtuch um meine Hüften bekleidet trat ich aus dem Bad und seufzte. Hydra hatte meine Erinnerungen gestohlen, sie durcheinander gewürfelt wie Puzzleteile und obendrein gaben die meisten auch keinen Sinn, so wie sie mir durch meinen Kopf jagten. Ein mal irgendein Gesicht, dass ich meinte, schon mal irgendwo gesehen haben. Dann ein Name, Zola, von dem ich nicht genau wusste, was ich davon halten sollte, aber ein gewisses Gefühl hatte, mich von diesem jemand fern halten zu müssen.
Misstrauisch viel mein Blick auf den Zettel mit der Handynummer auf dem Bett. Ich würde nicht anrufen. Ganz und gar nicht. Ich würde erst mal meinen Erinnerungen nachgehen. Je mehr ich von meinem früheren Leben wusste, desto besser und ebenso musste ich schleunigst zusehen, mir eine neue Unterkunft zuzulegen. Ich durfte nicht so lange an einem Ort bleiben. Ich nahm mir meine frische Jeanshose und ein hellgraues Kurzarmshirt und verschwand wieder im Bad. Meine nassen Haare wand ich nur einmal kurz über dem Waschbecken aus, sie würden von alleine trocken werden. Knapp 5 Minuten später erschien in wieder bekleidet im Hauptraum und packte die Handynummer in eine Schublade. Ich würde nicht daran denken sie anzurufen, oder?
Müde setzte ich mich aufs Bett. Der Tag hatte noch nicht mal richtig angefangen und schon war ich wieder müde. Sich zu erinnern konnte ganz schön anstrengend sein, dabei hatte ich mich noch nicht mal an sonderlich viel erinnert. Ich blickte zu dem Getränk. Mein Mund war schon ein wenig trocken, aber konnte ich darauf vertrauen, dass in diesem Getränk wirklich nichts drinnen war? Ich beäugte es genauso misstrauisch wie Amaranta vorhin. Sollte ich probieren, oder nicht?

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Di Jun 02, 2015 10:52 pm

Ich schnurrte leise bei dem Anblick. Warum müssen die hübschen Männer immer die Personen sein, die entweder tot sein müssen oder entführt. Mein Mund bildete sich zu einem Schmollmund. Das Leben konnte echt gemein sein zu hübschen Frauen wie sie mit einer Karriere in der Killerszene.
Er hätte sich ruhig im Zimmer umziehen können, dann hätte ich prüfen können, wie seine Oberschenkel und andere Teile des Körper bestattet waren. Leise kicherte ich bei diesem Gedanken und nahm mir einen weiteren Schluck Kaffee. Am liebsten würde ich bei ihm anrufen und plaudern, bloß ich hatte seine Nummer nicht und es würde komisch vorkommen. Also musste ich warten.
Aber ich hasste das Warten. Vor allem Typen ließen sich immer solange Zeit zurück zu rufen. Ich packte mein Sandwich raus und fing an zu Essen. Bevor der werte Herr endlich mal was trank, könnte ich einmal nach China twerken. Echt jetzt, ist er eine Diva, die solange im- ich nehm's zurück, wie flauschig seine Haare aussehen! Ich unterdrückte ein Quietschen. Wie süß das aussah! Wie gerne ich da durchstreichen würde, aber es geht nicht. So gemein! Das erste, was ich machen, wenn er umfällt, ist seine Haare auf die Weichheit zu prüfen. Ich kicherte leise und nahm einen weiteren Bissen von meinen gesunden Brötchen.
Als er zu meinen Glas schaute, bat ich innerlich, das er trinken soll. Trink, trink, trink. Als würde jemanden zwingen Alkohol zu trinken, dachte ich dann amüsiert und schaute kauend durch das Fernrohr. Na komm, trink schon. Sei keine Memme und trink! Ich musste mich beherrschen nicht zu schreien, sonst würde er mich bemerken und das wäre schlecht.
Naja, ich hatte immernoch meinen anderen Plan, der langsamer voranschritt. Ich war ja mit einem Tablett reingekommen. Unter dem Tablett, hab ich zwei kleine Ampullen mit Schlafgas befestigt. Als ich sah, dass das Fenster zu war, hab ich sie leicht geöffnet, damit das Gas, Stück für Stück entwichte. Sowenig, dass ich noch ein bisschen bleiben konnte, aber genug, damit er in Punkt fünf Minuten in einen friedlichen Schlaf fallen würde, wenn er nicht bevor was trinkt. Das Gas war nicht giftig und selbst wenn er was trank, würde dieses Gas ihn nicht ersticken. Ich war gespannt, wie das Enden wird.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am So Jun 28, 2015 1:48 pm

Ich strich mir müde über meine Augen. Ich war nicht ausgeruht, ich konnte so doch kaum auf die Suche nach meinen Erinnerungen gehen und nach diesem jemand, der mir mein einziger, langjähriger Freund gewesen sein sollte.
Mein Mund war trocken. Ich war hin und hergerissen. Vielleicht sollte ich nur einen kleinen Schluck probieren? Hier konnte mich niemand finden, in diesem Hotel, schon gar nicht Hydra, also warum stellte ich mich denn so an? Diese Amaranta war eine nette Dame vom Zimmerservice die mir ein Getränk des "Hauses" mitgebracht hatte und dabei blieb es. Ich musste doch endlich mal lernen, Menschen zu vertrauen. Hydra konnte gar nicht über all ihre Leute haben. Sicher nicht. Wie sollte ich denn meine Suche nach meiner Vergangenheit durchführen können und erfolgreich sein, wenn ich jedem misstraute? Ich sollte mich noch mal eine Stunde hinlegen. Ein wenig Schlaf finden, wenn das ging und dann würde ich mich in den Straßen New Yorks auf den Weg machen. Vielleicht würde ich mich an die ein oder andere Ecke erinnern? Wer wusste das schon. Ich musste es wohl oder übel herausfinden.
Nach kurzem hin und her nahm ich doch das Glas in die Hand und beäugte es misstrauisch. Meine Gedanken jagten um das Gespräch mit Amaranta, irgendwas lies mich doch vorhin stutzig werden...oder nicht? Aber was?....Nein, ich war zu misstrauisch. Ich tat es jetzt einfach, ich nippte an dem Getränk, nahm dann einen kleinen Schluck und stellte das Glas wieder zurück auf seinen Platz. Das einzige, was ich feststellte war, dass ich den Geschmack von diesem Fruchtgetränk überhaupt nicht mochte. Vielleicht lies ich mir später noch sagen, welche Früchte darin genau enthalten waren, dann wüsste ich wenigstens schon mal, welches Obst ich verabscheue. Das in dem Getränk etwas drinnen sein könnte, meinte vielleicht der Winter Soldier zu ahnen und dennoch schob ich es auf mein Misstrauen gegenüber anderen Leuten, dass ich mir da Dinge zusammenreimte. Ich lies mich in meine Kissen sinken, verschränkte meine Füße übereinander und legte eine Hand hinter meinen Kopf. Ich starrte an die Decke, meine Gedanken hörten auf über den Zimmerservice nachzudenken und irgendwie merkte ich erst jetzt, wie müde ich wohl wirklich war. Mir fielen fast schon die Augen zu, und dass nach knapp zwei Minuten. Ich hatte wohl gar nicht bemerkt, dass ich den Schlaf so bitter nötig hatte, hätte ich nur gewusst, dass Hydra eben doch hinter dieser ganzen Aktion steckte, ich hätte dieses Hotel sofort hinter mir gelassen und wäre in den Schatten der Gassen und Winkel der Stadt verschwunden.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am So Jun 28, 2015 2:58 pm

Ich hätte am liebsten eine Kerze vor Freude angezündet. Er hatte tatsächlich etwas getrunken, das heißt sie sollte nun schnell sein. Ihr Auto war im Hinterhof des Hotels geparkt. Da es ein eher unscheinbares Auto war, von keiner hochwertigen Marke, würde es kaum jemand beachten. Es war eines von vielen normalen Autos.
"It's showtime!", wisperte sie aufgeregt und machte sich auf dem Weg zum Hotel - dieses Mal ohne Perücke, aber mit einer Mütze, sodass sie ihre Haarlänge kaschierte.

Die Tür war wie erwartet nicht verschlossen. Dieser Soldier war anfangs sehr vorsichtig, aber nach ihrem Besuch hatte das wohl nachgelassen. Ein gutes Zeichen bestimmt. Ich öffnete die Tür und kam langsam rein. Er mag zwar einer der Schlaftabletten genommen haben, aber manche Menschen scheinen sehr immun dagegen zu sein. Hoffentlich hatte das Gas ihm den Rest gegeben. Ich grinste zufrieden - er schlief friedlich wie ein riesiges Baby. Jetzt kam der schwierige Teil - der Transport dieser Hübschling in mein Auto, ohne dass sie jemand merkt oder er aufwacht. Ich hatte Servicewagen genommen und entschied ihn damit runterzubringen. Die meisten Mitarbeiter waren bei ihrer Mittagpause Essen - lediglich zwei Hausmeister blieben zurück, die an ihren Wagen rumschraubten, welche sich vor dem Hotel befanden. Der Weg in dem Hinterhof war mir also sicher - hoffentlich.

Wie gut, dass ich ein Haus von Hydra hab, dass im Wald liegt nicht weit von einigen unseren Quartieren. Während der Fahrt im Auto habe ich gewagt Eric anzurufen und zu fragen, was ich mit den Winter Soldier machen soll - wie immer keine brauchbare Antwort, aber wenigstens habe ich es geschafft,dass mein diesmonatiger Lohn ein bisschen höher war. Aber bis morgen sollte ich ihn bei mir halten und ein bisschen abkühlen. Um Punkt 14 Uhr werde ich ihn dann abgeben - falls er mir vorher nicht abhaut.
Ich hatte den hübschen Mann auf mein Bett - natürlich geknebelt - wieder hingelegt und sich entschieden, dass ich auch erstmal was zu trinken soll.
Ich setzte mich auf mein Sofa in meinen Schlafzimmer und trank ein bisschen Wasser, bevor ich dann wieder in meinen Roman blätterte. Wann wird er wohl endlich wach werden? Ich tippe nach einem Kapitel wird er schon erwachen.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am So Jun 28, 2015 8:40 pm

Von dem ganzen „Transport“ bekam ich überhaupt nichts mit, so sehr war ich ins Traumland versunken. Nun gut, man konnte es nicht Traumland nennen, aber immerhin würde ich im nachhinein bemerken, dass ich länger geschlafen hatte, als es sonst der Fall war.
So dachte ich auch nicht, als ich aufwachte, dass ich nicht in meinem üblichen Hotelzimmer war, mit diesen einfachen schlichten Wänden. Denn als ich meine Augen aufschlug, froh zu sein von dem dunkeln in meinem Traum abstand nehmen zu können, kam schon die nächste „Überraschung“. Ich war in einem fremden Raum und vor allem, fühlte ich etwas fremdes in meinem Mund, was mich auch noch daran hinderte, irgendetwas verlauten zu lassen. Ein Keuchen würde über meine Lippen kommen, wenn das denn mit dem Knebel ordentlich ginge, vor entsetzen, das ich nicht in einer mir vertrauteren Umgebung war. Wo wir auch gleich zum nächsten Punkt kamen. Ich verspürte Panik, das konnte nichts gutes sein, das würde nichts gutes verheißen. Ich versuchte mich aufzurichten, in diesem Bett, wem auch immer es gehörte und erblickte urplötzlich diese Dame vom Zimmerservice, Amaranta….nein, Selina! Ich wusste doch, dass mir das ganze komisch vorkam.
Hätte ich doch nur auf das Gefühl meines Winter Soldiers gehört und hätte dieser Dame nicht vertraut. Hydra hatte mich also doch ausfindig gemacht und Selina geschickt. Und ich hatte sie nicht erkannt! Das konnte nicht wahr sein, wenn ich schon so blind war und so verwirrt, wie wollte ich mich dann nur jemals endgültig vor Hydra befreien? Wie wollte ich den sonst in Freiheit leben können, wenn ich mich nicht mal selbst in Sicherheit bringen konnte. Nun musste ich vorsichtig sein, wem ich vertraute. Wenn es nicht bereits zu spät war.
Ich brüllte vor Wut in meinen Knebel, wälzte mich hin und her im Bett. Hydra hatte mich gefangen, Selina hatte mich eiskalt ausgetrickst. Gab es nun überhaupt noch eine Chance zu fliehen. Während ich mich so im Bett wälzte, scannte ich auch sogleich den Raum nach Fluchtmöglichkeiten ab. Ich hätte ihr jetzt einige Worte an den Kopf „geschmissen“ wäre es nur nicht so schwer, mit einem Knebel im Mund zu sprechen.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am So Jun 28, 2015 8:56 pm

"Du bist wach, das freut mich. Hoffentlich hattest du schöne Träume, Jacob... Oder bleiben wir lieber bei den Tatsachen, James?", grinste ich und legte meinen Roman beiseite. Er schien was sagen zu wollen, ich sollte ihm lieber die Knebel um den Mund abnehmen. Hören wird ihn sowieso keiner und aus dem Fenster kann er auch nicht raus, Es ist Panzerglas. Die Tür Habe ich verschlossen und den Schlüssel bei mir.
Ich setzte mich zu ihm aufs Bett und zog ihm die Knebel weg. Grinsend strich ich ihm über das Haar. "Du kannst sich wahrlich gut verstecken, aber ich bin eine gute Sucherin und ich finde alles, was... Als unauffindbar gilt.", wisperte ich ihm ins Ohr und grinste breit. Es war spannend gewesen und ihr hatte es sogar Spaß gemacht. Die meisten Menschen machen viele Fehler, aber er... Oh, seine falschen Fährten waren anfangs durchschaubar, aber er wurde besser und so machte es die ganze Sache zur einer Jagd. Zufrieden sah ich auf meine Beute - wie schade, dass er nicht einer meiner One-Night-Stands sein kann, hübsch und intelligent genug war er auf jeden Fall. Aber leider musste man den Winter Soldier emotionslos halten, echt ein Jammer.
"Es hat selten soviel Spaß gemacht jemanden zu jagen, aber am Ende hab ich dich schließlich gewonnen...", grinste ich weiterhin und strich ihm über die Wange.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am So Jun 28, 2015 10:55 pm

Ich schrie aus Leibeskräften, so wütend war ich auf Hydra, auf Selina und vor allem auf mich selbst, dass ich diese Falle nicht wahr genommen hatte. Ich würde niemanden mehr vertrauen, niemanden mehr, egal wie schwer sich dadurch meine Suche nach meinen Erinnerung gestalten würde. Vor allem aber würde ich nie mehr den Fehler machen, mich in ein Gespräch einer Frau verwickeln zu lassen.
Kaum hatte Selina mir den Knebel vom Mund weggezogen, schrie ich sie auch schon an. „Schöne Träume?! Was soll dieses Theater! Bekommst du mal wieder eine Lohnerhöhung, wenn du jemanden erfolgreich an Hydra auslieferst?!“ Ich schüttelte mit angewidert Selinas Hand von meinem Haar und rutschte ein Stück zurück. „Lass das!“ Ich blickte mich hektisch um, versuchte ruhig zu bleiben. Ganz ruhig, es gab einen Ausweg. Es gab immer einen. Hydra würde mich nicht noch mal wieder sehen, Hydra würd mich nicht noch mal kriegen. Aber die Tatsache war, dass Hydra mich bereits wieder hatte. Ich schnaubte verächtlich. „Amaranta, ja warum bin ich eigentlich nicht gleich darauf gekommen? Ziemlich schwach, deinen Zweitnamen zu benutzen! Pass nächstes mal lieber auf, wen du suchst. Ich kann den Spieß ganz schnell umdrehen, wenn du vergessen hast, sitzt dir nämlich auch der Winter Soldier gegenüber. Ich kann nicht versprechen, dass mein Metallarm so ruhig bleibt“ erklärte ich. Dunkel konnte ich mich erinnern, dass ich einen der Wissenschaftler Zolas mal etwas zu fest in die Mangel genommen hatte. Und gerade jetzt, durch diesen fremden Raum, diesem Gefängnis und der Tatsache, dass Hydra mich bald wieder hätte, wehrte sich mein Metallarm kraftvoll gegen die Fesseln. „Du hast mich nicht gewonnen!“ keifte ich zornig. „Noch hast du mich deinem Boss nicht ausgeliefert!“ Ich rutschte bis an das Bettende, um Selinas Hand zu entweichen. „Wie viel Geld bekommst du für mich, hm?“ fragte ich sie mit unterdrückte Wut, bevor ich weiter an den Fesseln zerrte. Ich musste hier weg! Ich konnte Hydra nicht noch ein mal ausgeliefert sein, ich wollte nicht mehr für diese Organisation arbeiten, ich wollte wissen wer ich war, wer ich hätte sein können und weshalb ich der Winter Soldier geworden bin. Ich wollte meinen Erinnerungen nachjagen und diese Person finden, die einen Bruchteil einer Erinnerung zufolge, mein bester Freund war. Aber wie bitte sollte ich das, wenn ich hier gefesselt war? „Deine Lügengeschichte mit deinem Patre kam mir sowieso komisch vor“, meinte ich nicht weniger wütend.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am So Jun 28, 2015 11:20 pm

"Wieder? Schätzelein, ich bin die linke Hand, mein Lohn passt mir. Aber jemand muss den unberechenbaren Soldier anfangen. Wir haben keine Winterzeit da draußen, dass du alleine ohne Aufsicht spazieren kannst...", grinste ich bloß und ließ dieses Mal meine Hand bei mir. Idiot, meine Hand ist sauber, ich hatte nicht wieder einen Gulli-Mission, wo Dreck an mich haftete.
"Ziemlich schwach? Wenn es so schwach war, wie kamst du bloß nicht dahinter, Schätzelein? Ich hab keine Angst vor dir... Ich kenne deine Schwächen und deine Stärken besser als du denkst.", erwiderte ich bloß taff. Wenn es so war, dann warum hatte er mich nicht vorher angegriffen? War es seine Absicht? Hatte er sein Spiel gespielt während ich meines gespielt hatte?
Als er sich nach unten schob, zog sie ihn wieder zurück und setzte sich prompt auf seine Hüfte. Wenn er weiter so rumschlängelt, wird es echt nervig. In der Regel wenn ein Mann bei mir geknebelt auf dem Bett war, dann war er in der Regel nackt - ungewöhnliche Situation für mich. "Bleib doch mal ruhig liegen sonst hol ich wieder eine Betäubung. Ich hab echt keine Lust darauf - kapiert?", mahne ich ihn und sah ihn beleidigt an. Als er dann meinen Padre erwähnte, blickte ich zur Seite. Ich vermisste meinen Vater und die Geschichze die ich erzählt habe, war wahr. "Die Geschichten über meinen Padre Stimmen wirklich, aber was weißt du schon über mich...", keifte ich ihn beleidigt an. Über meine Familie sollte man bloß nicht schlechten sagen - sie ist für mich das wichtigste ihn meinen Leben. Ich will sie nicht in meine Machenschaften reinziehen, deshalb wissen sie nichts über mich. Niemand weiß, wer ich wirklich bin.

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Mo Jun 29, 2015 12:04 am

"Ihr habt nicht das Recht dazu, mir meine Freiheit zu rauben! Hydra hat aus mir den Winter Soldier gemacht und meine Erinnerungen gelöscht. Dazu hatte ihr nicht das Recht! Ich kann hingehen, wohin ich will. Ich bin ein freier Mensch, jetzt, wo ich mich so langsam an das ein oder andere erinnern kann!" keifte ich zurück. "Du kamst mir schon die ganze Zeit komisch vor, aber ich habe nicht darauf gehört, auf mein Gefühl, weil ich mir dachte, ich fang mal an zu vertrauen! Aber wie man sieht, kann ich niemanden auf diese kalten Welt vertrauen. Wie weit hat sich Hydra seit meiner Flucht schon ausgebreitet?" fragte ich mit einer Mischung von leichter Verzweiflung und noch immer unbändiger Wut. Als mich Selina kurz daraufhin zurückzog und sich dann noch auf mich setzte, wurde mir das zu viel. "Geh von mir runter", versuchte ich es bemüht ruhig. "Ich mag das Gefühl von Enge in jeglicher Hinsicht nicht also runter von mir!" Mein Metallarm zuckte und werkelte weiter an den Fesseln, bis diese sich langsam lösten. Ich seufzte frustriert auf, jeder hatte sein Päckchen zu tragen...Moment, das kam mir bekannt vor! Schnell versuchte ich irgendwie an diesen drei Worten festzuhalten, aber sie verschwanden so schnell wieder, wie sie gekommen waren und die Erinnerung die mit diesen drei Worten kommen sollte, lies sich nicht blicken. Mein freier Metallarm schnellte zu Selinas Arm vor und packte ihn noch sanft. "Hör zu, ich habe keine Lust mich mit deinem Leben zu befassen. Ich hab nicht vor, dein Familienleben in deinen "Beruf" mit hineinzuziehen, aber wenn dir dein Padre so wichtig ist, dann versteh doch mich auch, verdammt noch mal! Ich will wissen, ob ich einen Padre hab...hatte, wo er begraben liegt, was mit meiner Mutter ist, wie mein bester Freund hieß, ob ich Familie hatte, bevor ich zu diesem Winter Soldier wurde, den Hydra für ihre Zwecke nutzt. Ich hab genauso ein Leben wie du, ohne den Winter Soldier und du ohne Hydra, ein Ort wo du nur Selina bist, nichts weiter. Und ihr verweigert mir dieses Recht, mein früheres Leben wieder aufzunehmen, die Möglichkeit es vielleicht wieder leben zu können," und mit diesen Worten zog ich Selina mit meinem Metallarm von meiner Hüfte, sprang aus dem Bett und jagte von der einen Ecke des Zimmers in die andere, suchte es nach Ausgängen ab, nach eine Fluchtmöglichkeit, doch wie es aussah, war das ein sehr gutes Versteck. "Findest du das gut? Das wofür du arbeitest? Hydra. Ist es in Ordnung, anderer Menschen ihr früheres Leben zu rauben, nur damit sie wie Maschinen Missionen erfüllen können?"

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mo Jun 29, 2015 12:29 am

"Hydras Macht wächst mit jeden Tag unaufhörlich, dem Anschein nach sind wir nich schwach, aber das täuscht gewaltig. Wir haben überall unsere Spione, deshalb war es nicht so schwer dich zu finden, denn unsere Köpfe sind überall...", meinte ich beschwörend. Naja, ihn zu finden war trotzdem kein Zuckerschlecken. Wenn man am Tag drei wichtige Richtungen bekommt, wo er hin sein könnte, konnte man wirklich verrückt werden. Aber wie dem auch sei...
Ich erschreck, als sich die Fesseln lösten. Verdammt, nächstes Mal nutze ich Metallfesseln damit dieser Typ nicht ausbricht! Ich unterdrückte ein Zischen, als sein Metallarm mich berührte, war aber verwundert keinen Schmerz zu spüren. Sein Griff war regelrecht sanft! "Hast du dir aber niemals die Frage gestellt, warum du deine Vorgeschichte nicht kennst? Alles in unserem Leben hat einen Grund und es scheint einen Grund zu haben, dass du deine Familie nicht kennst. Du wurdest eingeschläfert und viele Jahre später in diese Welt gebracht, deine Eltern sind definitiv tot und die Spuren von damals sind heute schwerer zu finden, denn es herrschte Krieg, falls du sich nicht erinnerst! Frage nicht mich nach deiner Vergangenheit, sondern die, die dir das antun! Was soll ich mit meinen Leben machen? Ich tue das nur, um meine Existenz zu bewahren, denn was anderes als töten und verfolgen kann ich nicht!", zischte ich ihn an. Mein ganzes Leben war nur um Kampf wie sollte ich mich dann ändern? Ich war bloß ein Werkzeug, dass sich nur lebendig fühlte, wenn es Haut an Haut mit einem Mann eine leidenschaftliche Nacht hatte. "Und jeder hatte eine Familie - soweit ich weiß, warst du Soldat... Ein Kämpfer für Familie und Vaterland. Genau wie du die deinen schützen willst, beschütze ich meine Familie indem ich sie nie Wiedersehen kann. Manchmal ist es eben besser, seine Familie und alten Freunde nicht zu kennen, falls du sie nicht in diese dunkle Machenschaften einziehen willst. Jeder könnte sie entführen oder gar töten, damit man dich den Winter Soldier unter Kontrolle hat. Es ist also besser für uns beide, die Familie und Freunde von früher zu vergessen und in der Gegenwart zu Leben mit all ihren Müssigkeiten!"
Ich landete unsanft auf den Boden, als er mich von seiner Hüfte wegwarf. Leicht taumelnd Stand ich auf. "Ein Werkzeug wie ich hat keine Meinung. Ich bekomme Befehle und die führe ich aus. Alles nur, damit ich nicht untätig im Leben bin, weil ich kann nur Leid zufügen, zu dem wurde ich ausgebildet.", sagte ich ruhig und blickte den Winter Soldier an. "Wenn du Informationen haben willst, kann ich es arrangieren, aber meinst du nicht,dass es schon einen Grund hat,dass man dir diese Information verwehrt? Was, wenn man ein düsteres Geheimnis bewahren will, dass dich kaputt machen könnte? Du bist wie ich ein Mensch und manchmal ist Unwissenheit genau das, was uns schützt nicht von der Klippe in den Wahnsinn zu springen. Wir haben oft getötet, wir haben oft gefoltert und trotzdem haben wir beide kühlen Kopf bewahrt. Wieso? Weil uns der Zweck nicht bekannt war und das hat uns bewahrt verrückt zu werden. Akzeptiere dich, Winter Soldier und suche dieses Risiko deiner Vergangenheit nicht auf. Ich kann ein Wort einlegen, dass du sich weiterhin an nichts erinnerst, damit sie nicht wieder an dir rumwerkeln, aber nur wenn du dein Neues-Ich akzeptierst. Deine Freunde und Familie sind alle längst tot, jeder der etwas über dich erzählen könnte, liegt unter der Erde. Deine Suche ist vergeblich."
Ich machte einen leicht schwankenden Schritt zu ihm. "Ich kann verstehen, dass zwischen Vergangenheit unterdrücken und Vergangenheit einfach nicht kennen viele Welten dazwischen liegen, aber sehe die Sache logisch. Hydra arbeitet so, damit sie die besten Erfolge leistet - deine Vergangenheit scheint nicht gut für dich zu sein, sonst würdest du sie kennen. Denn was nicht gut für dich ist, behindert dich und wenn du verhindert bist, bist du unbrauchbar für Hydras Ziele.", meine Stimme war ziemlich ruhig, obwohl alles in mir brodelte. Ich war gefasst auf weitere Schläge und heilfroh, dass er nicht ohne den Schlüssel welcher sich in meinen Bh befand nicht rauskam. "Willst du wirklich wissen, wer du mal warst, auch wenn es heißt, dass du was unschönes über dich erfährst, was dich in den Wahnsinn treiben könnte oder willst du bei klären Bewusstsein bleiben? "

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von James Barnes am Mo Jun 29, 2015 2:54 pm

Ich hatte mich aufgerafft und versucht bedrohlich dazustehen, mein Metallarm war unberechenbar, wenn ich wütend wurde oder mich bedrängt fühlte. Stress, Wut und Panik waren keine gute Kombination um den Winter Soldier ruhig zu halten, genauso wenig würde ich, Bucky, ruhe geben, bis ich einen Ausweg gefunden hatte. „Erinnere mich nicht daran! Ich weis Hydras Spruch in und auswendig. Eure Köpfe sind wahrlich überall, aber ihr könnt nicht immer eure Augen offen halten. Irgendwann fällt für Hydra das schwarze Tuch, warte nur ab!“ Ich lauschte verbissen Selinas nächsten Worten. Meine Hände ballten sich immer wieder zu Fäusten, nicht in Wut auf sie, sondern in Wut auf Hydra und ihr System. „Warum ich meine Vorgeschichte nicht kenne hat nichts damit zu tun, dass alles im Leben einen Sinn hat! Hydra hat mir doch meine Vorgeschichte genommen, ich hätte mich vielleicht nie in den Klauen ihrer Leute befinden dürfen, ich hätte meine Vorgeschichte vielleicht nie vergessen dürfen! Mich hatte niemand danach gefragt, ob ich das alles hier will. Ob ich der Winter Soldier sein mag, mein früheres Leben vergessen möchte, unschuldige auf dem Gewissen haben möchte oder ob ich diesen abscheulichen Arm hier haben will,“ dabei hob ich meinen Metallarm demonstrativ in die Höhe. Ich begann schon jetzt dieses Ding zu hassen, dem Winter Soldier schien es ja nicht viel ausgemacht zu haben, mir aber umso mehr. War ich nun so etwas wie eine gespaltene Persönlichkeit? Das konnte ja wohl schlecht sein, oder? Ich war immer noch ich. Bucky, der der ich mal hätte sein sollen…oder? Ich lauschte Selinas weiteren Worten und warf ein kurzes „Ich kämpfe immer noch für meine Familie und Freunde. Ich will sie finden, ich will wissen, was aus ihnen geworden ist. Möchte Trauern um sie, sollten sie wirklich nicht mehr leben. Du kannst deinen „Beruf“ bei Hydra doch einfach so aufgeben, was meinst du was ich denn versuche? Ich will nicht mehr dieser Winter Soldier sein. Sei du doch einfach diese Selina, die du mal warst, deine Familie würde dich respektieren, auch wenn du nichts könntest. Sie vermissen dich sicher auch, so wie sie meine Bekannte sicherlich all die Jahre schon fragten, wo ich war….“ Ich stoppte im meinen Sätzen, hörte Selina wortlos zu und schluckte.
„Ich würde sie niemals in die Machenschaften einbeziehen, für die ich….der Winter Soldier verantwortlich ist. Ich will nur wissen, was aus ihnen geworden ist und ich will nicht noch mehr Schuld als Winter Soldier auf mich laden. Wir können doch nicht einfach so weiter machen….oder?“ Selinas Gerede verunsicherte mich immer mehr. „Hydra hat uns doch zu dem gemacht, was wir sind, was ich war. Der Winter Soldier. Wir können auch anders sein, da bin ich mir sicher. Wir müssen nur die Kraft haben, wieder die zu sein, die wir waren. Wir können besseres, als Leid zufügen. Wir waren doch nicht immer so?“  Ich konnte mich an etwas erinnern, manche Bruchstücke an Erinnerungen kamen zurück, ich erinnerte mich an einen Menschen, der mir sehr viel bedeutet haben muss…aber stimmt es. War er wirklich schon tot? Ich wusste ja nicht wie viel Zeit genau vergangen war…wenn ich Selina so zuhörte, ganz schön viel Zeit….und wollte ich mich wirklich an alles erinnern, was ich im Namen des Winter Sodier getan hatte. Allein, dass ich schlimmes, viel schlimmes und viel Schuld getan und auf mich geladen hab, könnte mir den Boden unter den Füßen wegreißen….vielleicht….vielleicht war es doch besser so…ich, als Winter Soldier…der einzige der mit dieser Schuld ansatzweise umgehen kann. Gebe ich auf? Gab es jemanden der auf mich warten würde in dieser kalten rauen Welt? Der mich nicht als willenlose Marionette, als Kreatur Hydras sah? Ich nickte leicht. „Du wirst Hydra nicht sagen, dass ich mich erinnere. Ich will die wenigen Erinnerungen trotzdem behalten. Du hast schließlich auch irgendwo Erinnerung an deine Familie. Und ich will wissen, was aus diesem einen Menschen geworden ist, an den ich mich erinnere. Ich will nur wissen, wo er heute lebt…oder begraben liegt. Dann werde ich mitspielen…“ erklärte ich dann. Ich hatte teilweise aufgegeben. Es war besser so…es war doch wirklich besser so…oder?

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Re: Chasing The Winter

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mo Jun 29, 2015 3:29 pm

"Du kennst diesen Spruch, ich weiss. Aber weiss weisst du nich über Hydra? Nicht mehr als ich, auch wenn ich die linke Hand von Eric bin." , sagte ich sehr ruhig zu James, auch wenn mir dieser Metallarm grosse Angst bereitete. Ein falsches Wort und er könnte mich zerdrücken wie eine Blechdose. Ich unterdrückte zu Schlucken und konzentrierte mich aufs Reden. "Anscheinend hattest du keinen Arm mehr, dass du diesen Metallarm bekommen hast, hast du schon daran gedacht? Wozu sollten sie Arme von jemandem wegnehmen. Schau auf deinen gesunden Arm - er ist gesund und muskulös. Der andere Arm schien nicht in dieser Fassung zu sein oder fehlte ganz. Hydra hat dir damit anscheinend geholfen, auch wenn du es nicht wahr haben willst!", meinte ich bloss ruhig als er sich über seinen Arm meckerte. Doch wie gesagt, warum sollte Hydra ihm ein gesunden Arm wegnehmen? Da schienen sie ihn dich gerettet zu haben, also stand er in ihrer Schuld - auch wenn er s gar nicht wahr haben wollte.
"Verdammt James, man kann Hydra nicht einfach verlassen. Einmal eingetreten muss du bis zu seinem Tod hier bleiben oder deine Familie oder du selbst bist in Gefahr. Ich kann nie wieder zurück - ich brauche das Geld, damit ich es meiner Familie schicken kann. Und wie willst du normal Leben ohne Erinnerung und mit deiner Ausbildung zur einem Killer? Wir beide sind keine Menschen mehr, die man gerne auf der Strasse sieht, wir sind Mörder, Bösewichte und daran können wir gar nichts mehr ändern. Wir werden vom Staat für unsere Vergehen gesucht und wenn wir dann Hydra verlassen, können wir nirgendwo sicher sein. Ich hab bloss zwei Monate gebraucht um dich zu finden obwohl du dich wahrlich gut versteckt hast. Du bist für Hydra wertvoll geworden, seid du viele Missionen präzise erledigt hast. Hydra zu verlassen wäre als würde ein begabter Sänger seine Gesangsgruppe verlassen - sie werden dich nicht gehen lassen. Wenn wir gehen, greifen sie dann unsere Liebsten an. Meine Mission durfte nicht länger als vier Monate dauern, sonst sollten wir zu Phase B übergehen. Was es ist, weiss ich nicht."
ich sah ihn starr an und schluckte. Ich wollte sich gar nicht vorstellen, was Hydra machen würde, wenn sie abhauen würde. Meine Familie wäre in Gefahr und selbst wenn ich es schaffte, sie wieder nach Italien zu bringen, würde man sie einfach wiederfinden. Es war aussichtlos von Hydra zu fliehen. Ich hätte freie Söldnerin bleiben sollen - aber das Geld wäre dann nicht immer jeden Monat sicher auf mein Konto gekommen. Bestimmt wären einige Monate sogar geldlos gewesen und ich müsste mit em wenigsten Geld auskommen.
"Ich helfe dir - jeder Mensch verdient es seine Vorgeschichte kennen zu lernen, aber sei dir bewusst, dass es bestimmt nicht rosig war. Du warst Soldat soweit ich weiss und du hast schon vorher viele Menschen auf dem Schlachtfeld getötet. Verspreche mir aber, dass du nicht wieder abhaust und mit mir kooperierst, kapiert?", ich nahm mein Handy und wählte eine Nummer. Mein Herz pochte vor Aufregung und endlich nahm jemand ab. " Mr Johnson? ... Ja, hier ist Selina. ... Jaja, war schön gewesen. ... Ich habe eine Bitte. Können Sie mir per Fax in mein Haus was über die Vergangenheit von James Barnes schicken? ... Den Winter Soldier... Ja ich hab ihn gefunden... Vielen Dank und ah... Können sie mir noch zusätzlich lebende Familienmitglieder von ihm auf eine Liste schicken? ... Ich brauch es eben, Mr Johnson. Wozu geht es Sie gar nicht an,haben Sie mich verstanden? Oder soll ich ihrer Ehefrau was erzählen? ... Na also, dann bewegen Sie ihren Arsch und faxen Sie mir die gewünschten Dokumente zu mir und das pronto. Ich will es durchlesen, bevor der Soldier aus der Betäubung erwacht. Einen Schönen Tag!", ich deutete auf den Fax im Raum auf meinen Schreibtisch. "Gleich sollten hier einige Dokumente geschickt werden. Es ist ein kleiner Haufen, er muss aus den medizinischen Dokumenten deine Vorgeschichte ein bisschen suchen. Setzt dich solange hin, es wird dauern.", und so setzte ich mich wieder auf meinen Sessel und wollte wieder zum Roman greifen.

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