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Sticheleien sind selten gut!

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Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Steven Rogers am So Apr 12, 2015 9:16 pm

Warum eigentlich immer ich? Warum gingen immer alle auf mich los? Habe ich den Menschen jemals etwas getan? Nein und alle mussten meinen mich zu sticheln. Erst Tony Stark und jetzt auch noch Freya. Langsam aber sicher hatte ich genug von der Gemeinschaft. Wobei ich ja zugeben muss, dass ich mich mit Thor und Hulk ganz gut verstehe. Auch mit Natascha und Hawkeye komme ich klar. Nur mit Tony Stark gerate ich öfters aneinander. Dabei habe ich ihm doch gar Nichts getan und es liegen schon Jahre zurück wo die Avengers das letzte mal vereint waren um die Welt zu retten. Kaum hatte Tony es halbwegs sein gelassen, fing Freya damit an und ich ließ es mir nicht gefallen. Dieses mal konterte ich zurück und als Resultat musste ich mit ihr auch noch eine Mission erfüllen. " Ich hoffe du bist zufrieden? Wir brauchen einen Plan wie wir vorgehen werden. Als dann denke mal nach!" Ich sah es doch nicht ein alles alleine zu machen. Immerhin trug sie mit Schuld an dieser Sache. Ich wollte die Mission unbedingt erfüllen und wenn es sein müsste dann auch ohne sie. Auch wenn ich keinen Mann zurückließ.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Lady Freya am So Apr 12, 2015 9:26 pm

"Was denn? Endlich können wir einen Ausflug außerhalb New York machen, das ist doch toll!", grinste ich unschuldig und warf meine Haare lässig nach hinten. Ich muss zugeben, eigentlich bin ich ein lieber, friedvoller Mensch, aber ich kann es nicht anders, als den Captain zu ärgern. Keine Ahnung was mich dazu treibt, es ist eben so. Aber das der sich so leicht ärgern lässt, macht mir nur mehr Spaß ihn zur Weißglut zu treiben. "Mach dir keinen Kopf, wir machen es ganz einfach, alter Mann. Damit du gleich wieder in dein Sessel gehen kannst um mit deinen älteren Freunden Bingo zu spielen.", ich lief vor zum Wagen und setzte mich auf den Beifahrersitz. Fahren konnte ich nicht, auch wenn ich einige Jahre hier in Midgard bin. Vielleicht sollte ich das mal versuchen zu lernen, am besten mit dem Captain hinten als Passagier, dann wird es sehr witzig.
"Du gehst in die Nahkämpfe rüber und ich bin deine Rückendeckung, kapiert?", ich grinste ihn unschuldig an, während er sich anschnallte. Wohin wir fuhren, wusste ich nicht oder besser gesagt, ich kannte die Gegend außerhalb von New York gar nicht, also war ich demnach sehr erfreut darüber. Wenn das immer so sein wird, wen ich mich mit Rogers streiten wird, dann werde ich das extra öfters machen. Vielleicht so mindenstens drei Mal täglich um Rogers richtig aus der Reserve zu locken. Bei Odin machte es ihr Spaß ihn zu ärgern.

"Wie heißt nochmal der Ort wo wir hinfahren, Captain?", fragte sie während sie ein Glos auf ihre Lippen tat. Eine Frau muss schließlich zur jeden Zeit gut aussehen, Mission hin oder her.
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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von James Barnes am So Apr 12, 2015 10:35 pm

Ich war außerhalb New Yorks unterwegs. Hatte ein Ziel bekommen, oder viel eher einen Auftrag. Irgendeinen Auftrag. Ich wusste nur das wichtigste und dies führte mich eben außerhalb der City New York. Ich war diesmal allein unterwegs. Anscheinend hielten es meine Auftraggeber nicht für notwendig, mir Unterstützung an die Seite zu stellen. Nicht, dass ich Unterstützung nötig hätte. Im Gegenteil. Ich war es gewohnt allein meine Aufgaben zu erledigen, auszuführen. Ich war immer allein, da war niemand in meinen Gedanken der mir zur Seite gestanden hätte. Genau genommen ist nichts in meinen Gedanken. Gähnende leere, mehr nicht. Einzig und allein ein Auftrag schwebt durch diese leere hindurch und diesen werde ich erfüllen. Ich wurde darauf programmiert, trainiert, vorbereitet. Hydra nennen sich die Leute, für die ich Auftrage erfülle, Ziele suche und mein Leben geben würde. Hydra ist gut. Ich rette die Welt durch meine Taten, dass haben sie mir gesagt. Das ist gut, wurde mir eingetrichtert…warum dieses Wort? Warum erwähne ich dieses Wort? Sie haben es mir nicht eintrichtern müssen, ich weis es. Ich tu gutes, ich verhelfe der Welt zum Guten! Doch tief in mir drinnen, hinter der schwarzen Wand, nach der gähnenden Leere in meinem Kopf, scheint etwas zu sein, was das Gegenteil behaupten würde, wenn ich es zulassen würde, dass es zu mir sprechen dürfte. Ob sich das Gewissen schimpfte? Ich hatte kein Gewissen. Ich war der Winter Soldier. Nicht mehr und nicht weniger. Mein Auftrag? Hydra zu großem zu verhelfen und dafür war ich heute auch unterwegs. Ich ging am Straßenrand, irgendwo außerhalb New Yorks lag eine alte Fabrik. Etwas lagerte dort und ich sollte es Hydra bringen. Eine meiner leichtesten Übungen, ich hatte schon anderes getan. Für das Gute. Das sagte mir Hydra. Dennoch war ich immer wieder überrascht, mich immer weniger an das zu Erinnern, was ich vor dem nächsten Auftrag, der kam, getan hatte.
Ich hatte über meine Kampfausrüstung nur eine dunkelgraue Stoffjacke angezogen. Schließlich musste ja nicht jeder Mensch, der mit seinem Auto vorbeikam, meinen Metallarm sehen. Das würde nur Aufmerksamkeit erregen und das brauchte niemand. Die Kapuze der Stoffjacke hatte ich tief ins Gesicht gezogen. Man musste mein Gesicht nicht kennen. Dass ich aber allein Aufmerksamkeit erregte, dadurch, dass ich neben der Straße herlief, war mir nicht bewusst.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Steven Rogers am Sa Apr 25, 2015 9:03 am

" Ja. Ich habe ja auch sonst Nichts besseres zu tun. Ich gehe gerne auf Missionen aber sie sollten nicht als Bestrafung dienen. Wärst du im zweiten Weltkrieg dabei gewesen, dann hättest du dir gewünscht, dass man dies als Bestrafung ausgewählt hätte. Denn es war nicht immer einfach, doch der Zusammenhalt früher war besser, als der Heute, das kann ich dir versichern!" Irgendwie vermisste ich manchmal die alten Zeiten Damals wo ich noch Bucky vereint war und nicht wo ich auf ihn als Winter Soldier getroffen bin. Ich stieg ins Auto und sah sie an. " Von dir nehme ich keine Befehle an und hör auf mich alt zu nennen, denn für bekanntlich sind Asen älter als Menschen. Als bestes Beispiel wäre hier wohl Thor aufzuführen!" Ob sie überhaupt Auto fahren konnte? Ich bezweifelte es bald und dann gab sie auch noch den Ton an, was mich wirklich sehr störte. Wäre sie jemand anderes gewesen, dann hätte ich ja ihre Wünsche angenommen, aber nicht so. " Nein. Ich kämpfe genauso wie du Mann gegen Mann und wenn jemand Rückendeckung braucht, dann spring der jeweils andere ein!" Dann fuhr ich auch schon los. " Wir fahren Richtung Brooklyn, aber nicht bis in diese Stadt. An der linken Straßenseite gibt es eine Abfahrt und da ist ein altes Lagerhaus. Dort ist etwas verborgen, was wir besorgen müssen, bevor es Hydra findet!" erklärte ich dann und achtete auf den Verkehr. Diese Lagerhalle kannte ich oder zumindest bin ich schon einmal daran vorbei gefahren. Als ich so meine Blicke über die Gegend schweifen ließ, fiel mir eine Person auf die am Straßenrand lief. Sie kam mir seltsam und vor allem bekannt vor. Nur wusste ich beim besten Willen nicht woher. Man merkte dass ich immer langsamer wurde.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Lady Freya am Sa Apr 25, 2015 11:02 am

"Ich kenne sehr wohl den Geschmack von Krieg, auch wenn ich nicht bei eurem Weltkrieg dabei gewesen war. Der Wanenkrieg war bestimmt anders als bei euch... Und Zusammenhalt ist bloß ein Begriff, denn ihr Menschen gerne benutzt. Im Kampfe ist man immer auf sich selbst gestellt...", meinte ich taff und versuchte mit einzuschnallen, dabei ließ ich meine Haare ins Gesicht fallen. Ich sprach nicht gerne über den Wanenkrieg. Denn als er vorbei war, wurde meine Familie als Sicherung des Friedens den Asen übergeben. Ich verlor dann alles was mir lieb war: mein Zuhause, meine Freunde und meinen Ehemann, der danach bloß mein Bruder war.
""Für Menschenverhältnisse bist du aber alt, ich hab in meinen Pass stehen ganze 27 junge Jahre.", grinste ich bloß und sah gespannt zu, wie er das Auto bätigte. Das fand ich bei Menschen immer wieder interessant, sie hatten Dinge, die ich gar nicht kannte und somit weckten sie jedes Mal meine Neugierde.
"Mhmhm...", ich mochte es gar nicht, wenn Männer mich anfuhren oder sogar widersprachen. "Da dir Zusammenhalt ja so wichtig ist, sag ich dir was, was uns zusammenhalten kann: ich bin eine verdammte Niete im Nahkampf. Mein Stärke ist jemanden zu unterstützen als selbe vorne zu stehen. Außer du willst mich schnell loswerden, dann bitte." Nunja, ich könnte mit einem Messer umgehen, aber in diesen Menschenzeitalter würde mir das kaum was bringen.
Ich nickte bloß auf seine Erklärung hin und schaute mir du Umgebung an. Als er dann langsamer , sah ich zu ihm um rauszufinden was der Grund war. "Alles in Ordnung Rogers? Du wirst langsamer!", meldete ich mich besorgt und sah in die Richtung, wohin er auch blickte. Der Mann sah mir verdächtig aus, die Kapuze war so tief, als wollte er sein Gesicht verbergen. Mhmhm.... Es wehte eine leichte Brise und das erlaubte mir sie zu kontrollieren. Was aus dem Nichts zu erschaffen konnte selbst ich nicht. Daher sammelte ich die leichte Brise draußen bei dem Mann zusammen, sodass ein stärker Windstoß seine Kapuze nach hinten fallen ließ. Soso, und jetzt bin ich gespannt wer das ist.


Zuletzt von Lady Freya am So Mai 03, 2015 8:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von James Barnes am Sa Apr 25, 2015 1:46 pm

Ich ging meinen Weg, gemächlich, ich hatte Zeit. Aber nicht zu viel Zeit. Es war wichtig, dass ich Hydra etwas aus solch einer alten Fabrik holte. Es musste in einer Kiste verstaut sein, eine Ausrüstung oder Teile davon, die mal zu einer stärkeren Ausrüstung für Hydra werden sollte. Genau wusste ich es nicht, genau kannte ich mich damit auch nicht aus. Mein Ziel war es, diese Ausrüstung zu Hydra zu bringen, so schnell wie möglich, aber hetzen musste ich mich dann doch nicht. Wer war ich denn, dass ich für Hydra immer alles sofort erledigte? Ich runzelte die Stirn, naja, eigentlich tat ich genau das. Ich war und bin der Winter Soldier, ich erledige Hydras Ausfträge, so wie sie es mir vorgeben und so schnell ich kann. Vielleicht sollte ich doch ein wenig schneller gehen, je eher ich an der Fabrik angekommen bin, desto schneller wäre ich wieder auf dem Rückweg. Ich hatte keine Karte im Kopf, die mir den Weg zeigte, mein Instinkt wusste, dass die Fabrikhalle noch etwas vor Brooklyn liegen musste. Man hatte es mir einprogrammiert…nein, nicht einprogrammiert, dass klingt so…mechanisch. Ich habe es mir gemerkt. Selbst hatte ich ja keine Erinnerung mehr daran, dass Hydra mich als Maschine nutzte, ausnutzte, mir das einprogrammierte, was ich zu tun hatte. Ich vergrub meine Hände tiefer in den Jackentaschen, als ich die Geräusche von Reifen auf dem Asphalt hörte. Ein Auto fuhr die Straße entlang. Das war nicht wichtig. Es hatte mich nicht zu interessieren, mein Ziel war wichtig. Dennoch kam mir etwas komisch vor. Das Auto müsste an mir vorbeibrausen, wie es üblich war, doch irgendetwas stimmte nicht. Wurde das Auto langsamer? Ich schielte nur kurz zu dem Wagen, der etwas hinter mir fuhr. Sofort verschärften sich meine Sinne, ich war in Alarmbereitschaft. Allerdings konnte ich mir auch einbilden, dass Auto würde langsamer fahren. Ich sollte es ignorieren, schließlich hatte ich einen Auftrag. Ich rückte meine Kapuze zurecht und schob sie noch ein Stück tiefer in mein Gesicht, zügelte dann mein Tempo am Straßenrand etwas und starrte Stur auf meinen Weg. Ich brauchte keine Mitfahrgelegenheit, aber die Insassen des Autos würden einen Krankenwagen brauchen, sollten sie mich von meinem Ziel abhalten wollen.
Als eine stärkere Brise aufzog, rümpfte ich grimmig die Nase. Ich hasste Wetterschwankungen, auch wenn sie mich nicht störten. Meine Aufträge erfüllte ich bei Wind und Wetter. Die Brise jedoch wurde ungewöhnlich stärker, wie als wäre es beabsichtigt und ehe ich mich versah, wehte es mir meine Kapuze vom Kopf. Mein Blick glitt schnell durch die Gegend. Etwas war hier faul. Mein Kopf schnellte zu dem langsamer werdenden Auto. Ich hatte ein ungutes Gefühl, woher wusste ich nicht so wirklich. Meine Augen verengten sich zu schlitzen. Auf der Beifahrerseite des Wagens meinte ich eine Frau erkennen zu können. Was wollten Passanten von mir? Nach dem Weg fragen? Man sollte mich besser in Ruhe lassen. Den Winter Soldier störte man nicht bei einem Auftrag. Ich sollte weitergehen, das Auto ignorieren und dennoch blieb ich angespannt stehen. Etwas tief in mir wollte keinen Schritt weitergehen, schien sogar aufgeregt, weswegen auch immer. Meine Miene aber blieb kalt und undurchdringlich.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Steven Rogers am So Mai 03, 2015 7:04 pm

" Genau das dürfte der Grund dafür gewesen sein, dass ihr verloren habt. Zusammenhalt ist wichtig und ohne diesen verliert man. Nicht nur den Kampf, sondern auch die Menschen die einem so viel bedeuten. Ja. Mag sein, dass wir diesen Begriff nutzen, aber er hat denen die ihn benutzt haben, schon sehr viel weitergeholfen!" fasste ich dann kurz zusammen und wandte meinen Blick nicht von der Straße ab. Zumindest jetzt nicht. " Wenn du nach meinem Pass gehst, dann steht da 25 Jahre. Also bin ich 2 Jahre jünger als du!" konterte ich dann und grinste leicht. Immerhin hatte damit ja gewonnen oder? Wenn ich jetzt richtig gemein wäre, dann würde ich ihr ja sagen, dass ich kein Problem damit hätte, wenn sie verschwinden würde, aber das war ja nicht meine Art. " Wir brauchen jeden Mann von uns und ich gehe auch nicht ohne jemanden!" Nach diesem Prinzip kämpfte ich schon immer und so sollte es auch bleiben. " Dann kämpfe ich und du hälst dich zurück!" Sie blies die Kapuze des Mannes herunter und ich konnte einen kurzen Blick ergattern. Was? Es war Bucky? Den hatte ich schon ewig nicht mehr gesehen. Leider. Ich fuhr neben die Straße und hielt das Auto an. Langsam stieg ich aus. " Bucky?" sagte ich langsam und trat einen Schritt auf ihn zu. Hatte Hydra ihn wieder erwischt?

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Lady Freya am So Mai 03, 2015 8:41 pm

"Wir haben nicht verloren! Es war... ein Friedensverhältnisse, wo beide Seiten symbolisch Geiseln übergeben sollte!" , fuhr ich ihn an und sah dann schnell weg. Daran wollte ich nicht mehr denken. Als man uns mitteilte, dass meine Familie nun zu den Asen gehen sollte, es war unfassbar. Nur weil Njörd sehr reich war, mein Bruder ein starker Krieger und ich im Zaubern sehr gut war, waren wir eine Bereicherung für die Asen. Einfach so wurden wir den anderen übergeben, als wäre unsere Würde nicht mehr vorhanden.
"Zwei Jahre? Oh, sorry, dass ich den armen Kindchen ärger. Soll ich dir gleich dein Lolly geben, damit du wieder glücklich und still bist?", ich zwinkerte ihm zu und versuchte meine Erinnerung an den Wanenkrieg zu verdrängen. Daran will ich nicht mehr denken, es war einfach fürchterlich. Wenn er dachte, dass man mich so schnell mundtot machen konnte, dann hat er leider falsch gedacht.
"Verstehe, natürlich, Captain", meinte ich und sah interessiert zu dem Typen, denn Rogers anscheinend sehr interessant fand. Er war auffällig durch seine unauffällige Kleidung - was für eine Ironie des Schicksals. Als er den Auto anhielt, nachdem ich den Typen die Kapuze weggeblasen hatte, schien er ihn zu erkennen. Interessiert blickte ich hin und horchte auf - Bucky? Natasha hatte mir ein paar Informationen gegeben, damit ich die andere Avenger einigermaßen kannte und ich muss sagen, der Name kam mir bekannt vor. Es war ein Spitzname von Captain Kollegen, doch irgendwas in mir sagte, dass er doch vorher bei dieser... feindlichen Organisation arbeitete. Ich war nicht ganz mit dem Lesen, vielleicht gab es noch ein aufregendes Ende, dass man gar nicht erwartete.
Da Steve aussteigte, war ich mir nicht mehr sicher - auch raus oder lieber von ihnen diesem Spektakel zuschauen? Die Mission schien der werte pflichtbewusste Captain auf den zweiten Platz geschoben zu haben. Ah verdammte Neugierde, ich will wissen, wer das ist! Deshalb stieg ich neugierig raus und lehnte mich gegen das Auto. "Du kennst ihn, Rogers?", fragte ich und legte mein Kopf schief, sodass einige Strähnen mir ins Gesicht fielen. Er sah verwirrt aus, auch wenn er dieses Gefühl durch eine kalte Maske verstecken wollte. Ich war gespannt auf seine Vorgeschichte.
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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von James Barnes am So Mai 03, 2015 9:29 pm

Meine Augen verengten sich zu schlitzen, in meinem menschlichen Arm kribbelte es, mir meine Kapuze wieder über den Kopf zu ziehen, denn so ohne Kapuze bereitete mir das ganze hier unbehagen, obwohl ich sowas gar nicht fühlen dürfte. Diese Passanten im Auto konnten mir nichts. Ich war schließlich der Winter Soldier und nicht sie. Aber was wollten sie von mir? Ob es Feinde waren? Feinde von Hydra, dir nach mir suchten um mich von meinem Auftrag abzuhalten? Wenn dem so war, dann würden sie sich mit dem Falschen anlegen. Nichts hatte oberste Priorität, als Hydras Aufträge. Waren sie Feinde von Hydra, waren sie meine Feinde. So lief das ganze und nicht anders. Würden sie allerdings schleunigst die Straße weiterfahren, so stellten sie für mich und somit auch für Hydra keine Bedrohung da. Ich sollte weitergehen, schon genug Zeit vergeudet. Es waren einfache Passanten, nichts weiter. Ich wollte mich abwenden, mein Tempo wieder etwas mehr steigern, als das Auto nicht nur noch langsamer wurde, sondern sogar an den Straßenrand fuhr. Meine Instinkte, die etwas abgefallen waren, als ich mir klar machte, dass das nur einfach Passanten waren, schärften sich wieder. Keine einfachen Passanten. Sie schienen etwas zu wollen. Aber was? Wenn sie Hydras Feinde waren, woher wussten sie dann, wo man mich fand? Wussten sie von Hydras Plänen und wollten sie diese vereiteln? Verdammt, ich wurde dieses seltsame Gefühl nicht los, dass etwas nicht in Ordnung war. Als dann auch der Fahrer ausstieg, wanderte meine normale Hand aus der Jackentasche ganz langsam hinter meinen Rücken. Ich zog ein kleines Kampfmesser aus dem Gürtel hinter meinem Rücken, unter meiner Jacke, hervor und senkte langsam meinen Arm. Das Messer fest in meiner rechten Hand. Sicher war sicher. Den Fahrer des Autos fixierte ich mit einem kühlen, distanzierten Blick. War er ein Passant, hatte ich keine Zeit um Wegweiser zu spielen, war er ein Feind, hatte ich erst recht keine Zeit einen Plausch zu führen. ´Bucky´ vernahm ich die ersten Worte des Mannes, der einen Schritt in meine Richtung machte. Reflexartig machte ich ebenfalls einen Schritt zurück. Dieser Name….dieses Wort…seltsam, es kam mir bekannt vor. Diese schwarze Mauer in meinem Kopf schien zu vibrieren bei diesen 5 Buchstaben, als wollte dahinter unbedingt etwas durch jene ´Mauer´ hervorbrechen. Unweigerlich, ob ich wollte oder nicht, wandelte sich mein kalter Blick in einen Fragenden um. ´Bucky´ es kam mir vor als hätte ich diesen Namen schon mal gehört. Aber wo? Das musste ein Irrtum sein. „Ich kenne keinen Bucky,“ lies ich verlauten. Man konnte die Kälte und das Desinteresse in meiner Stimme hören. Im Augenwinkel nahm ich eine Bewegung war und die Dame stieg aus dem Auto aus. Mein Griff festigte sich ein Stück mehr um mein Messer und ich senkte den Blick ein Stück. Die Worte der Dame ließen mich wieder zu dem Unbekannten blicken. Er konnte mich nicht kennen, ich kannte nicht mal ihn. Keiner kannte mich. Keiner kannte den Winter Soldier. Oder etwa doch? Ich durfte keine Konversation betreiben.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Steven Rogers am So Mai 03, 2015 10:01 pm

Auf die Sticheleien von Freya ging ich nicht weiter ein, weil ich es einfach übertrieben finde und außerdem empfand ich andere Dinge gerade wichtiger, als ihr Rede und Antwort zu stehen. Nun da ich das Gesicht des Fremden richtig sehen konnte, bestätigte sich meine Vermutung dass es sich um Bucky handelte und so wie dieser reagierte schien er sein Gedächtnis und seine Freiheit wieder an Hydra verloren zu haben. Musste ich wirklich wieder gegen ihn kämpfen? Ich wollte es doch eigentlich gar nicht. Wann hatte es denn nun endlich mal ein Ende? Mein bester Freund tat mir so schrecklich Leid und noch immer machte ich mir ein schlechtes gewissen und hatte Schuldgefühle. Ich machte mir selber Vorwürfe warum ich nicht nach ihm gesucht und ihm geholfen hatte, aber das gehörte hier wirklich nicht her. Dann fragte mich Freya ob ich ihn kannte und natürlich antwortete ich ihr darauf. Auch hatte ich so die Hoffnung zu Bucky durchzusickern und größeres Blutvergießen zu vermeiden,denn nach wie vor hegte ich kein großes Interesse daran gegen James zu kämpfen. " Ja in der Tat. Ich kenne ihn, denn er ist mein bester Freund. Sein Name ist James Buchanan Barnes!" Erst sah ich zu Freya während ich sprach und dann langsam zu Bucky. Hoffentlich ging meine Taktik auf.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Lady Freya am So Mai 03, 2015 10:10 pm

"Dein bester Freund, der dich nicht wirklich zu erkennen seid- moment, ist das nicht dein bester Freund während des zweiten Weltkriegs?", verwirrt sah ich zu Steve, behielt aber den Typen im Auge. Er hatte anscheinend ein Messer gezogen - bin wohl nicht die Einzige, die mit so nem Teil durch Midgard läuft, yuhu! Ich sah ihn nachdenklich an. "Aufklären - ist er jetzt auch so ein Super-Soldat-Programm wie du gegangen oder wieso ist er auch jung geblieben wie du? Ihr Menschen verwirrt mich!"
Wenn die Mission zu Ende ist, sperr ich mich in mein Zimmer und lese dann in Ruhe alles über die anderen. Sonst hab ich wie jetz auch grad lauter Fragezeichen, die vor meinen Gesicht herumschwirren. Ich bin echt verwirrt - aber nicht so verwirrt wie dieser Bucky, der anscheinend sich nicht sicher, ob Rogers die Wahrheit spricht. "Sicher, dass du ihn nicht verwechselst? Er sieht wirklich verwirrt aus...", ich blickte zu Bucky und mein Blick wanderte zum Messer, "... und bewaffnet." Das könnte sich zu einem Kampf entwickeln, wenn man die falschen Fäden zog, also mussten sie ganz vorsichtig ihre Wörter wählen. Am liebsten würde sie ihr Messer aus ihren Stiefel holen, aber das wäre bloß eine Einladung für einen Kampf. Schlechte Idee, vielleicht weiss der Captain eine Lösung, das ist ja sein Freund!
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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von James Barnes am So Mai 03, 2015 10:37 pm

Mein Gesichtsausdruck blieb immer noch kühl. Mein Griff um mein Messer lockerte sich nicht. Die Unterhaltung der beiden Passanten hatte mich nicht zu interessieren, also sollte ich weitergehen. Entgegen diesem Gefühl, dass an die dunkle Mauer in meinem Kopf zu hämmern schien. Ich hatte besseres zu tun, als mit zwei Fremden einen Plausch zu führen. Zumal ich diesen ´Bucky´ nicht mal kannte. Es reizte mich zu Fragen, wer denn dieser Typ sein sollte, über den gesprochen wurde. Aber das kam mir so seltsam vertraut vor, dass es mir noch mehr Unbehagen bereitete. Ich wandte mich ab, wollte gerade meinen Weg fortsetzen und hatte dazu schon ein paar Schritte angesetzt, als meine Ohren die Worte des mir fremden Mannes aufschnappten und mich augenblicklich innehalten ließen.  Freund...bester Freund...James Buchanan Barnes...Bucky...der Mann auf der Brücke Die Worte jagten plötzlich durch meinen Kopf, als hätten sie einen kleinen Spalt in der Mauer entdeckt, aus dem sie rauskonnten. Ich hob meinen Kopf aufmerksam, während ich nur Teile der Gesprächsfetzten wahrnahm, die für mich eigentlich nicht von Bedeutung sein sollten. Dann, als ich mich doch wieder umwandte und den Mann genauer musterte, kam es mir in den Sinn, dass ich ihn wirklich kannte. Ich hatte ihn schon ein mal gesehen. Auf der Brücke, in dem Auto. Mit einer rothaarigen und einem anderen Mann...Ich sah mich in Hydras Versteck, ich sprach mit jemanden, behauptete diesen Mann auf der Brücke zu kennen...Ich erinnerte mich genau daran, wie man mir eine kräftige Ohrfeige für diese Worte gab. Hydra. Hydra war gut...war sie das? "Du warst auf der Brücke," lies ich beinahe zischend verlauten. "Ihr tut unrechtes, ihr verhelft der Welt nicht zum Frieden", wiederholte ich nun laut und wütend die Worte, die Hydra mir vorgesagt hatte. Aber wie konnte dieser Mann dann mein bester...Du bist mein Auftrag...dann bring ihn zu Ende... Erneut eine Szene die so Frei war, aus dem Spalt hinter der dunklen Mauer in meinem Kopf hervor zu brechen. Dieser Mann, er war mein Auftrag. Ich hatte gegen ihn gekämpft und er hatte sich nicht gewehrt. Da fehlte was. Wieso war er am Leben? Wut wandelte sich in Panik um, Kälte verzog sich und machte meiner Unsicherheit platz. Das lief gerade in die Falsche Richtung. Was war hier los? "Wer zur Hölle bist du, dass ich dich hab laufen lassen!" rief ich dem Fremden dann zu und kam ihm dann bedrohlich entgegen. Er kam mir aber nun nicht mehr ganz so Fremd vor. Die Dame ignorierte ich. Ich hielt das Messer so fest, dass meine Knöcheln beinahe weis hervortraten. Dennoch konnte ich das Messer nicht gegen ihn erheben, etwas hinderte mich daran. Vielleicht wollte ich meine Waffe gar nicht gegen ihn erheben.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Steven Rogers am Do Mai 28, 2015 10:07 pm

Kurz sah ich zu Freya. " Ja mein bester Freund während des zweiten Weltkrieges und ich bin mir ziemlich sicher dass er es ist. Wenn du mit ihm dein ganzes Leben verbracht hast, dann würdest du das auch so sehen. Man erkennt Menschen mit denen man so viel Zeit verbracht hat, sofort wieder. Glaube mir das mal!" meinte ich dann, denn ich wusste wovon ich sprach. Bucky würde ich unter tausenden Dubeln wiedererkennen. Auch wenn sie genauso wären wie er. Dank der engen Freundschaft die uns verbindet und auch jetzt nicht zerstört werden möchte. Mir schien es so, dass Hydra erneut das Gedächtnis meines besten Freundes gelöscht hatte, denn sonst würde er sich doch sicherlich wieder an mich erinnern. Oder? Jetzt wo ich so darüber nachdachte, war ich mir da nicht mal sicher. Wie sehr wünschte ich mir den alten Bucky zurück? Jedes mal wo ich ihn so sah, wuchs in mir die Schuld und die Vorwürfe. An Buckys Schicksal war ich ganz alleine Schuld. Ich hätte ihn beschützen müssen, nach ihm suchen sollen, ihm helfen. Stattdessen hatte ich ihn aufgegeben und ich wusste nicht wie das wieder gut zu machen war. Doch weiter konnte ich meine Zeit nicht damit verschwenden. Es war wichtig jetzt nicht zu voreilig zu reagieren. " Bucky, das mit der Brücke ist schon eine Weile her!" Das war es wirklich und erst jetzt bemerkte ich wie viel sie ihm doch immer an Erinnerungen geraubt hatten. Dann fragte er mich wer ich sei. " Ich bin.....Captain America, aber du kennst mich als Steve Rogers. Egal was Hydra mit dir getan hat Bucky. Damals hast du dich erinnert dass du mich zumindest kennst und hast mir mein Leben gerettet. Egal was passiert Buck. Ich stehe das mit dir durch!" Es war mittlerweile zu unserem Freundschaftsspruch geworden und damals hatte dieser auch funktioniert musste ich dann schon zugeben. Ich hoffte wirklich sehr, dass ich zu ihm durchdringen könnte. Warum kam er nicht zu mir wenn er sich erinnern konnte? Er könnte sich bei mir vor Hydra verstecken. Doch da Bucky sich nicht erinnern kann, muss es Hydra noch geben oder? Eigentlich hatten wir sie besiegt, aber es stimmt schon wenn man sagt, wenn man einen Kopf abschlägt, wachsen drei Neue nach.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Lady Freya am Do Mai 28, 2015 10:34 pm

"Wenn man mit einem Menschen verbringt... Müsste er dann auch den anderen wieder erkennen?", ich war verwirrt. Wie konnte dieser Bucky da, der anscheinend mit Steve eine lange Geschichte teilte, die auf einer innigen Freundschaft wohl basierte, seinen besten Freund nicht erkennen. Ich hatte gehört, dass Hydra ihm anscheinend eine Art Gehirnwäsche gegeben hat, aber dass sie so stark war, dass sein Unterbewusstsein nicht meldete "Hey du kennst den da!" war merkwürdig für mich. Irgendwas muss doch in ihn schreien, dass er Steve kennt oder sind die Menschen so anfällig für diese Gedankenverwandlungen oder wie man das auch noch nennt.
"Brücke?", ich wurde ignoriert, aber vielleicht war es gut so. Die Waffe in seiner Hand beunruhigte mich und es war mir egal ob er Steves Freund war oder nicht - er hätte auch sein Vater sein können, aber ich mag es nicht, wenn man mich bedroht. Die Waffe muss weg und so geschah es auch. Dieser Bucky war auf das Gespräch mit Steve konzentriert, dass ihm bestimmt nicht auffiel, dass sein Messer durch einen Ast ersetzt worden wurde. Hoffentlich erkannte er es nicht sofort, denn wenn er wütend wird, wird das bestimmt brenzelig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Steve gegen einen Freund kämpfen würde und das sollte man ihm ersparen. Gegen Freunde oder gar Familie sollte man nicht kämpfen.
Ich entschied mich gar nicht einzumischen, sondern das Handy, welches mir Natasha gegeben hatte und rufte Informationen über diesen Typen ab. Na toll, das waren einige Berichte. Während ich sie überflog, horchte ich dem Gespräch zu. Was sollte ich denn bitte tun oder nicht, während die beiden sich mal kurz erinnern mussten? Mit Ponpons rumwedeln und sie anfeuern? Interessanter Einfall aber ich verzichte darauf. Das was ich überflog ließ mich ein bisschen ratlos werden und ich steckte das Handy wieder weg. Am besten ich frag Steve später nach. Wie Bucky nun verschwand und wieder auftauchte verstand ich nicht so ganz.
Ich lehnte mich an das Auto und beobachtete weiterhin. Sicherheitshalber murmelte ich einige Wörter um eine Sicht- wie auch ein Abhörschutz zu erschaffen. Eine eigentlich schwache, aber für normale Menschen und die meisten Technikgeräte sehr wirksamer Schutz. Man könnte sich eine Kuppel vorstellen, die uns vor der Außenwelt trennte. Nachdem ich sie erschaffen hatte, merkte ich, wie ein wenig Energie verbraucht wurde. Solange die beiden ihr Gespräch nicht tagelange führen, wird dieser Zauber nicht wirklich meine Energie beanspruchen.
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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von James Barnes am Fr Mai 29, 2015 12:05 am

Etwas tief in meinem Unterbewusstsein schrie danach, dass ich mich erinnern sollte, irgendeine unbekannte Stimme oder war das ich? Wollte ich mich um jeden Preis an das erinnern, was hinter dieser „Mauer“ in meinem Kopf war? Wer war ich denn? Bucky kannte ich nicht….aber Winter Soldier kam mir nun auch so falsch vor. Wie eine Lüge. War Hydra denn gut? War sie das oder hatte man mir das nur erzählt? Ich konnte mich nur an meine Aufträge erinnern, wieso eigentlich? Nie hab ich als Winter Soldier an etwas anderes gedacht, außer an meine Aufträge aber jetzt? Dieser Mann vor mir kam mir so vertraut vor! Wieso konnte ich mich denn nicht erinnern?! Hatte Hydra etwas damit zu tun, mit meinen Erinnerungen? Hatte Hydra mich manipuliert? Kaum hatte ich diese Gedanken zugelassen, wich ich unsicher ein paar Schritte zurück, lies mein Messer auf den Boden fallen. Erst, als nicht das gewohnte Geräusch ertönte, wie wenn ein Messer zu Boden fiel, bemerkte ich, dass man mein Messer ausgetauscht wurde. Kurz sah ich zu der Frau, die so unschuldig am Auto stand, als hätte sie sich nie davon wegbewegt. Misstrauisch blickte ich sie an, drückte mir dann aber meine Hände an meine Schläfen, als eine Erinnerung durch meinen Kopf jagte. Ich lag auf einen von Hydras Stühlen, Schmerzen gingen durch meinen Kopf, wie kurze Elektroschocks und danach…was war danach? Hatte Hydra so vielleicht wirklich Erinnerungen gelöscht? Ein Teil von mir bejahte das, ein anderer verneinte es. Ich war der Winter Soldier, ich durfte doch so nicht denken! Als hätte ich zwei Personen in mir war ich hin und her gerissen, was sollte ich glauben? Wem sollte ich vertrauen? Der Winter Soldier stellte sich solche Fragen nicht. Aber wer war ich dann, dass ich mir solche Fragen stellte? Wirklich dieser Bucky? Ich blickte diesen Mann an, diesen Fremden, der mir so bekannt vorkam, als würde ich ihn tatsächlich nicht nur von einem Auftrag her kennen. Captain America…er war…mein Auftrag. Ich hatte auf ihn eingeschlagen und nicht aufgehört, bis er die selben Worte erwähnt hatte, wie jetzt. ´Ich steh das mit dir durch.´  Freund, flüsterte irgendetwas in mir, als wäre da ein zweites ´Ich´. Ich schluckte. Plötzlich hatte ich das Gefühl, mich bei so vielen Menschen entschuldigen zu müssen. Winter Soldier. Dieser Name erinnerte mich an Schmerz und Leid. Hab ich Menschen verletzt? Für Hydra? „Steve?“ fragte ich langsam, unsicher nach. War er wirklich mein Freund? Mein bester Freund? Aber etwas in mir schien meine Zweifel wegwischen zu wollen, er musste mein Freund sein. „Ich war derjenige, der dein Leben gefährdet hatte“, als würde die Stimme in mir nun reden, das andere „Ich“, das lange genug Stumm geblieben war. Kaum hatte ich dies gesagt, blickte ich mich um, leichte Panik befiel mich. Wenn er mein bester Freund war, dann durfte ich mich jetzt nicht länger hier aufhalten. „Geht! Alle Beide! Hydra könnte überall sein…“ Der Winter Soldier verspürte Angst. Das ich das jemals wirklich fühlen würde. Angst. Ich war jemand ganz anderes, aber ganz sicher nicht der Winter Soldier. Vielleicht ja wirklich dieser…Bucky? Ich schämte mich, ich musste nichts gutes getan haben. Das stand fest. Wenn ich selbst meinen besten Freund für Hydra umgebracht hätte… “Ich will nicht noch mehr Unheil anrichten! Geht!“ forderte ich erneut, mit einer Stimme die so gar nicht zu dem Winter Soldier passte…aber zu wem passte sie dann? Zu diesem Bucky?

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Steven Rogers am So Jun 14, 2015 10:58 am

" Das mit dem Gedächtnis ist so eine Sache. Hydra ist in der Lage die Erinnerungen von Menschen zu löschen, sodass sie sich nicht mal mehr an ihren eigenen Namen erinnern würden. Frag mich nicht wie sie es anstellen, aber es ist wie es ist!" erklärte Steven dann kurz und sah zu Bucky. Es war schrecklich was sie ihm angetan hatten und das hatte er wirklich nicht verdient. Hätte er ihm damals doch nur geholfen, aber er konnte doch nicht ahnen, dass sein bester Freund überleben würde und dann auch noch von Hydra gefunden wird. Hätte er all dies früher gewusst, dann hätte er mit Sicherheit alles getan um es nicht so weit kommen zu lassen. " Ach das mit der Brücke ist eine zu lange Geschichte um sie dir jetzt zu erklären!" Das war sie wirklich und er konnte sich schönere Dinge vorstellen als jetzt mit Freya über die Vergangenheit zu plaudern. Noch immer ließ er Bucky nicht aus den Augen. " Ja ich bin Steve und du bist Buck. Wir sind der Trottel und der Idiot, die Könige von Brooklyn. So haben wir uns früher immer genannt. Buck das weißt du. Erinnere dich an mich und an unsere Zeit zusammen, bitte. Du standest unter dem Einfluss von Hydra, da kommt man mal vom rechten weg ab!" versuchte er ihn aufzumuntern. "Nein ich lasse dich nicht alleine Buck. Ich stehe das mit dir durch. Wir haben Hydra schon einmal besiegt und wir werden es wieder tun!" Er blieb wo er war.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Lady Freya am So Jun 14, 2015 11:31 am

"Verstehe...", meinte ich und stand abseits am Auto um die Sache zu beobachten. Während Steve versuchte alles mögliche zutun, damit sich dieser Bucky erinnerte, überlegte ich ob ich einige Zauber versuchen sollte. Erinnerungen kann ich nicht zurückrufen, wenn ich die Person nicht kenne, aber ich kann seinen Gedanken schärfen. So schärfen, dass diese Gedankenwäsche von Hydra wieder überspielt werden konnte und er sich daran erinnern wird.
Doch bevor ich anfangen könnte die Formel aufzusagen, bemerkte ich in seinem Blick. Er schien sich zu erinnern. Steves Worte lösten Erinnerungen aus und es schien dem Captain bewusst zu sein, denn je weiter er redetete, desto mehr schien er sich zu erinnern. Als sei der Nebel von seinen Augen immer trüber.
Ich blickte kurz zu Steve, der total auf Buck fokussiert war. Ich würde am liebsten rufen, weiter so, aber ich würde dann die Konzentration, welche in der Luft lag zerstören. Deshalb formulierte ich leise ein paar Formeln, um den Schutzschild um uns zu verstärken, damit niemand die beiden stören würde. Denn es schien, dass es fast so weit war. Dieser Bucky würde sich bald erinnern und jede kleinste Störung könnte das zunichte machen, also blieb sie still.
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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von James Barnes am So Jun 14, 2015 1:42 pm

Der Winter Soldier in mir war ganz verstummt, nur noch dieser jemand war da, der all die Jahre versucht hatte, gegen die Mauer in meinem Kopf anzukommen, die Hydra errichtete hatte. Aber dieser jemand konnte doch unmöglich dieser Bucky sein! Zumindest nicht mehr, damals, wann auch immer damals war, konnte es den Winter Soldier noch nicht gegeben haben. Aber jetzt gibt’s es ihn und er hat Menschenleben auf dem Gewissen. Das war doch sicher nicht das Ziel dieses Buckys, oder? „Ich kann doch nicht mehr dieser Bucky sein! Hydra hat mich zu dem Winter Soldier gemacht und der bin ich nun auch. Ich erinnere mich, wenn auch unvollständig, aber ich erinnere mich an manches. Diese Ausstellung, was und wo auch immer die war, da warst du und da war auch dieser Bucky. Ich seh nur wie er sich von deinem kleineren Ich verabschiedet. Ich erinnere mich auch an einen Besuch in der Bar, in welcher eine Truppe ausgelassen feiert. Was sie feiert weis ich genauso wenig, ich merke nur, dass dieser Bucky von früher ein besserer Mensch gewesen sein musste, als ich jetzt bin!“ Ich blickte kurz erneut zu der Dame. Irgendetwas kam mir komisch vor. Sie stand weiterhin am Auto, sah aber so aus, als würde sie irgendetwas heimlich ausführen. Aber was? Ich wandte mich wieder dem Mann zu der mein Freund war. „Ich weis nicht mehr ob dieser Bucky noch existiert, von dem du sprichst. Hydra hat aus mir einen Verbrecher gemacht, eine Kreatur die vor nichts und niemandem halt macht. Nicht mal vor seinem besten Freund! Ich bin mehrere male vom rechten Weg abgekommen, das ist nicht wieder gut zu machen. Man kann Hydra nicht besiegen. Wenn man einen Kopf abschlägt, wachsen zwei Neue nach. Hydra wird immer existieren und Menschen zu ihren willenlosen Marionetten machen. Ich bin nicht anders. Ich bin eine Marionette von Hydra, dem sie einen Metallarm und den Namen Winter Soldier verpasst haben,“ antwortete ich auf die Worte von Steve. Ich wusste nicht, ob ich für ihn wieder dieser Bucky sein konnte, der in meinen Erinnerungen ein viel besserer Mensch hätte sein sollen, als ich es jetzt noch bin. Dann verengte ich meine Augen und blickte aufmerksam die Straße entlang. Kam da wer?

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Steven Rogers am Sa Jun 27, 2015 3:34 pm

Steven sah Bucky an und überlegte was er weiter sagen sollte. Diese Situation war schwierig aber es war nicht die erste, die er zu meistern hatte. Nachdem er ein paar Worte gefunden hatte fing er an zu sprechen. " Buck. Du bist ein wirklich toller Mensch, der so viele Leute gerettet hat. Zusammen haben wir Amerika den Frieden gegeben. Du hast mir schon oft den Kopf gewaschen und ich war immer zu stur um einen Rat oder eine Kritik von dir anzunehmen...." fing Steven jetzt an. "...Damals waren wir bei der Ausstellung nachdem du Sergeant geworden bist. Wir haben uns geschworen uns wieder zu sehen. Egal was auch passiert. Wir waren dort nachdem wir auf der Ausstellung der Zukunft waren. Erinnerst du dich noch an das Auto von Howard was fliegen konnte und dann zu Bruch gegangen war? Danach war ich ins Haus verschwunden und wollte alles erreichen um Soldat zu werden. Dank der Hilfe meines Serums bin ich es auch geworden und habe die 107e die gefangen genommen wurde, befreit. Du warst unter ihnen und gemeinsam gründeten wir das Howlingcommando um Hydra zu vernichten. Den Abend bevor es los ging haben wir gefeiert. Du warst da, die Jungs, ich und Agent Carter. Ich weiß noch wie gestern wo du bemerkt hast, dass sie dich nicht beachtet hatte!" Jetzt musste Steven doch ein wenig grinsen. Damals hatte sich Bucky mit ihm verglichen. " Buck. Der Winter Soldier bist nicht du. Er ist eine eigene, von Hydra erschaffene Marionette und ein Schatten seiner selbst. Der Winter Soldier hat diese ganzen Taten verübt. Nicht du Bucky. Doch er existiert und willst du auch wissen woher ich das weiß?" fragte er dann seinen alten Freund. " Weil Bucky mich nie verlassen hat und ich habe ihn nie verlassen. Solange er ein teil von mir ist, wird er ewig weiter leben. Gut mag sein, dass Hydra seine Erinnerungen gelöscht hat, aber es gibt sie noch. Du musst dich nur erinnern Bucky. Die Könige von Brooklyn. James Barnes und Steven Rogers. Wir können Hydra besiegen. Zusammen. Komm zur Vernunft wir haben alle Fehler gemacht. Ich genug. Meine erster Fehler war es dass ich dir damals nicht geholfen habe, als du gefallen bist!" Jetzt kam er auf das Ereignis zu sprechen in der Hoffnung, dass es irgendwas auslösen würde. Auch er sah zur Straße.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von James Barnes am So Jun 28, 2015 12:52 am

Ich hörte Steve genau zu, selbst der Winter Soldier schien sich nicht mehr wehren zu wollen, gegen die Worte die ich vernahm, weder wollte er weglaufen noch dachte er oder ich oder wer auch immer ich gerade mehr war, Bucky oder der Winter Soldier, an Hydra. Hydra war für den Augenblick enorm unwichtig geworden. Durch Steves Erzählungen zu der Ausstellung konnte ich mich wirklich wieder an dieses Auto erinnern, das fliegen sollte aber nicht so recht wollte. Kurzzeitig schien mir sogar das Gesicht von diesem Howard auf komische Art und Weise vertrauter…und irgendwie hatte ich plötzlich ein lebloseres Gesicht von Howard vor meinen Augen in Erinnerung. Es jagte mir einen ungewöhnlich beängstigenden Schauer über den Rücken, doch ehe ich auch nur ahnen konnte wieso, sprach Steve unverwandt weiter. Ich hörte wie Steve nach mir rief, sah wie ich auf der Liege lag, damals als Hydra mich gefangen hielt, hörte die Männer der 107 verzweifelt rufen bevor Steve ihnen zur Hilfe eilte, bevor er sie rettet. Steve, Captain America. Die Erinnerung verblasste und ging in die nächste über. An den Abend in der Bar, an dem die Männer des Howling Commandos ausgelassen feierten und lachten, an dem Steve ihn, Bucky, fragte, ob er mit ihm gegen die Klauen des Todes ankämpfen möchte. Der Abend an dem er zugesagt hatte, ihm, Steve, dem kleinen, mutigen Steve zu folgen, der er einst war und nie vor einem Kampf davon lief. Ich musste Schlucken. Ich hätte nicht erwartet, dass diese Erinnerungen plötzlich so tief aus dem Dunkeln hervorkamen, allein dadurch, das Steve erzählte. Er schilderte die Ereignisse nicht, er erzählte sie. Als wäre alles erst vor kurzem gewesen. Es stimmte, dieser andere, dieses andere ich das ich nicht sein konnte. Das Hydra aus mir gemacht hatte, das hatte all das Leid angerichtet. Aber war am Ende nicht auch ich Schuld an dem Leid? Es geschah durch meine Hände, zwar ohne meinen eigenen Willen, den Willen von Bucky, aber trotz allem richtete ich den Schaden an. James Buchanan Barnes kurz genannt Bucky war der beste Freund von Steven Rogers…. ertönte irgendeine bleierne Stimme in meinem Kopf und plötzlich sah ich mich in einem Museum wieder, vor einer Informationstafel stehen, Informationen, Worte über das Leben eines gewissen Buckys, über mich. Ich hatte schon ein mal versucht, mich an alles zu erinnern, an mein Leben vor Hydra und Hydra hatte mir diesen Versuch genau so aus dem Gedächtnis verbrannt, wie alles andere. Ich verspürte Wut, irgendwo tief in mir, doch bei Steves letzten Worten, ebbte diese Wut sogleich ab und ich sah mich fallen, in die Tiefen verräterisch stummer Berge, mit malerisch weißen Schneekuppen und über mir der vorbeischnellende Zug auf den dünnen Schienen. Aber nichts war so wichtig wie Steve in diesem letzten Augenblick, seine Silhouette beinahe zusammengekauert am wackeligen Geländer des Zuges, dessen Seite nach außen gerissen war, durch Hydras „neueste“ Erfindung. Steve, wie sehr es ihm wehtat, dass er mir nicht helfen konnte, wie sehr es mich schmerzte, ihn allein gelassen zu haben. Er wusste ja gar nicht, wie sehr mein Herz gerade brach bei der Erkenntnis, dass ich ihn nie erkannt hatte, später als Winter Soldier, ihn allein gelassen hatte, obwohl wir doch versprochen hatten, immer für den anderen da zu sein. Meine Augen wurden feucht, doch dem Winter Soldier hatte ich es zum verdanken, dass ich die Tränen erfolgreich zurückhalten konnte. „Du konntest schon immer gut Reden halten“, beinahe hätte ich mein Freund hinzugesagt, aber ich wusste nicht, ob ich das nach allem was passiert war, noch durfte, noch konnte. Ich versuchte mich an einem lächeln, der Winter Soldier lächelte nicht, aber Bucky tat es, weil er doch irgendwo noch da war, weil ich noch da sein wollte. Ich wollte somit signalisieren, dass ich mich erinnerte, an etwas, nicht an alles aber an etwas. „Ich würde so gerne für dich wieder Bucky sein wollen. Aber ich weis nicht, ob ich das schaffen werde. Der Winter Soldier ist ein Teil von mir, leider. Er hat mich all die Jahre begleitet, ohne ihn, nur als Bucky, hätte ich vielleicht nie Hydra stand halten können, Hydra und ihrer Kryostase…“ Ich blickte ebenso die Straße entlang, fixierte sie beinahe aus Angst, Hydra würde genau jetzt kommen und mir all die kommenden Erinnerungen wieder rauben. „Es tut mir so leid, dass ich dich alleine gelassen habe“, murmelte ich dann mit erstickter Stimme, nachdem ich wieder zu Steve sah. Ich wollte nicht weinen, ich würde es auch nicht tun, der Winter Soldier hatte schließlich seine Ehre zu verlieren, doch ich hatte meine Ehre schon längst verloren, seit ich die ersten unschuldigen durch Hydra auf dem Gewissen hatte. Ich wischte mir mit meinem Ärmel über meine Augen, zog meine Kapuze wieder über den Kopf und wandte mich halb zu der Dame um, die mich nach wie vor misstrauisch machte und beinahe beängstigend wirkte, wie sie da so am Wagen stand und nichts tat und dennoch schien es mir so, als würde sie irgendetwas tun. Zaubern aber wohl weniger, es gab keine Zauberei, jedenfalls nicht als ich noch vollständig Bucky war. „Kenne ich sie? Habe ich sie genauso vergessen, wie ich dich vergessen habe?“ fragte ich Steve dann mit gefasster Stimme, der Winter Soldier verdrängte meine Emotionen, schließlich ging es hier um seine Ehre.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Lady Freya am So Jun 28, 2015 1:24 pm

Freya hatte ihren Schutzzauber zu Ende gemurmelt und horchte dann weiter zu. Sie war sich sicher, dass nach dieser Mission - falls diese Mission jemals beendet werden wird - sie sich in die Vergangenheit der anderen Avengers reinliest. Über Thor braucht sie zum Glück nicht viel lesen - sie war ja live dabei gewesen bei vielen seiner Heldentaten.
Als der hübsche Mann - sie sollte wohl netter zu Steve sein, damit er ein gutes Wort einlegt - sie dann ansprach sah sie auf und kicherte leise. "Wer ich bin? Ah, nur die Ehefrau und Mutter von Steves 5 Kinder, ich weiß nicht wie es dazu gekommen war, ich glaube, Vegas ist wirklich ein unsicherer Ort für naive Romantikerinnen wie mich~", stellte sie ziemlich glaubwürdig da und ging zu Steve rüber um sich anscheinend bei ihm verliebt ein zu hacken. Doch sie stupste ihn grinsend an. "Kleiner Scherz, ich bin bloß Steves persönlicher Quälgeist. Ich kann auch deiner werden, wenn es dein Wunsch ist. Mein Name ist Freya... Freya Njördson.", gab sie noch ihren menschlichen Nachnamen hinzu und lächelte den Winter Soldier an. Sollte sie Angst vor ihm haben? Nun, wenn man so schnell wie sie einen Schutzzauber sprechen kann, wird sie schon mit so einem... Soldaten wohl sehr leicht klar kommen. Immerhin könnte sie Steve als Schild benutzen, apropo Steve und Schild...
"Rogers, wir sollten langsam los. Wir müssen die Mission noch zu Ende bringen.", wandte sie sich dann kurz zu Captain America. "Und falls ihr Freunde euch nicht trennen wollt, könnt ihr ja im Auto noch weiter plaudern, ich fahre gern!", oder besser gesagt, sie würde es zu gerne lernen. Romanoff erlaubte ihr nur dem Motorrad zu fahren, mit den Auto wäre sie angeblich noch zu gefährlich für ihre Umwelt.
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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Steven Rogers am So Jun 28, 2015 1:58 pm

Steven lächelte Bucky schwach an. " Ja, dass konnte ich und habe es in all den Jahren auch nicht verlernt. Du bist und bleibst Bucky. Die Handlungen die der Winter Soldier getan hat, sind nicht dein Verschulden. Alles was Captain America tut ist nicht Sache des kleinen, schüchternen Steven Rogers, sondern die Taten des Captain America und dieser steht dafür auch gerade. Jeder von uns hat Fehler gemacht Bucky. Ich habe dich doch genauso alleine gelassen wie du mich. Damals.......ich hätte nach dir suchen sollen. Dann wären wir jetzt nicht hier. Jeden Mann wollte ich zurück bringen nach Hause und bei dir habe ich aufgegeben. Vielleicht war die Trauer deines Absturzes zu groß? Ich weiß es nicht, aber ich bereue es und jedes Mal wo wir uns gegenüber gestanden haben als Captain America und Winter Soldier habe ich mich gefragt warum ich es habe überhaupt so weit kommen lassen. Damals. Auf dem Luftschiff da wollte ich einfach nur noch meinen alten Buck zurück und ohne ihn sah ich keinen Sinn mehr darin weiter zu machen. Damals warst du auch schon der Winter Soldier und trotzdem habe ich nicht gegen ihn gekämpft. Gegen meine Freunde kämpfe ich nicht!" meinte Steven dann nur und hoffte so, dass er nun endgültig zu Bucky durchgedrungen war, wenn er ihm zeigte, dass sie dennoch Freunde waren, egal ob nun als Buck und Steve oder Captain America und Winter Soldier. Dann jedoch runzelte er die Stirn als Freya damit anfing, dass sie seine Frau sei. " Du hast manchmal echt eine blühende Phantasie oder ist es dein geheimer Wunsch?" Dann kamen sie auf das Thema Mission zu sprechen. Ach ja, da war ja noch etwas. Das hatte er total vergessen und eigentlich passierte ihm so etwas nie. Kurz sah er zu Bucky. "Wie sieht es aus? Begleitest du mich mein Freund? Egal was auch passiert. Ich stehe das mit dir durch!" So war es damals und würde es auch immer sein. Egal was andere dazu sagen werden. Bucky war, ist und bleibt sein Freund und niemals würde es sich ändern. Nur hoffte er das Hydra ihn nicht noch einmal erwischt.

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von James Barnes am So Jun 28, 2015 10:01 pm

Ich schluckte. Ich sah es Steve an, dass er gelitten haben musste, in all der Zeit wo ich nicht da war. Wieso hatte ich ihn den bloß nie richtig erkannt, ich hätte ihn doch irgendwie erkennen müssen. Er war mir wohl all die Jahre ein sehr guter Freund, der beste Freund sogar. Ich hatte gegen ihn gekämpft, immer wieder, ich hatte nicht aufgehört und genau in dem Augenblich sah ich auch, wie er vom Helicarier fiel und im Wasser verschwand. Hatte sich da damals ein Schalter bei mir umgelegt, in meinem Kopf? Hatte Hydras errichtete „Mauer“ hinter denen sie meine Erinnerungen verbargen einen riss bekommen? Ich war heilfroh, dass ich ihn aus dem Wasser gezogen hatte. Was wäre bloß passiert, wenn ich das nicht getan hätte? Ich hätte meinen Freund beinahe auf dem Gewissen gehabt. Ob es nun der Winter Soldier war oder nicht, das spielte keine Rolle, es geschah irgendwie auch durch mein Handeln. Durch meine Hände. Ich atmete zitternd ein, wusste ich denn, ob ich nicht schon einen Freund auf dem Gewissen hatte? Ich zwang mich etwas anderes zu denken, oder der Winter Soldier zwang mich dazu, nicht länger über sowas nachzudenken. Ich schüttelte nur leicht den Kopf. „Du hast dir nichts vorzuwerfen. Gib dir nicht die Schuld an dem, wofür Hydra verantwortlich ist. Ich hab mich nicht gewehrt, ich weis nicht mal mehr, ob ich mich nicht wehren konnte, oder ob ich es nicht mehr wollte. Ich habe von selbst aufgegeben und hab mich dadurch zu ihrer Marionette machen lassen. Du konntest nicht wissen, dass ich diesen Sturz überleben würde. Nicht mal ich hätte geglaubt, noch am Leben zu sein. Diesen Sturz hätte normalerweise niemand überleben können,“ meinte ich, wenn ich mich da richtig erinnerte, was die Tiefe anbelangte. „Ich wünschte, ich könnte es auch sagen, nicht gegen dich zu kämpfen. Aber ich hatte schon gegen dich gekämpft…wenn man die Zeit nur zurückdrehen könnte,“ seufzte ich. Aber nun wollte ich umso mehr wieder sein Freund sein, sein Freund werden. Hydra und diese Ereignisse konnten nicht zwischen uns stehen. Sie durften es nicht, niemals. Nachdem ich gefragt hatte, wer diese Frau sei, ob ich sie auch kannte und vergessen hatte, so wie meinen besten Freund, musterte ich sie eindringlich. Steve hatte eine Frau? Kinder? Kurz versuchte ich wirklich, mich daran zu erinnern, ob das wirklich sein konnte, bis mir einfiel, dass ich ja Jahrelang der Winter Soldier war und daher nichts über meinen Freund wissen konnte und seine Zeit, die er hier in dieser neueren, fremderen Welt verbracht hatte. Einen Augenblick fühlte ich Trauer in mir hochkommen, dass ich es verpasst hatte, dass Steve eine Frau gefunden hatte und sich sogar eine Familie aufgebaut hatte, doch dann stutze ich.  Kleiner Scherz? Die Frau hatte nerven den Winter Soldier einen Bären auf die Nase zu binden! Aber sie hatte Glück, dass der Winter Soldier nicht mehr so wirklich der war, der er gestern noch war. Seitdem Steve mich wieder an ein paar Dinge erinnert hatte, wie konnte ich sie bloß vergessen?, war sich selbst der Winter Soldier unsicher, wie er auf bestimmte Dinge reagieren sollte. „Du bist für mich eben zu einem Quälgeist geworden. Ich weis aber nicht, ob ich dich zu meinem persönlichen Quälgeist haben möchte. Freya Njördson? Nicht von…“ Ich musste kurzzeitig überlegen, wo ich mich befand, bevor ich weitersprach. „…New York oder?“
Bei dem erwähnen der Mission kam leichte Panik in mir zurück. Ich hatte eine Mission! Hydra würde darauf warten, dass ich ihnen ihre „Geheimwaffe“ brachte, welche auch immer es dieses mal sein mochte. Aber ich konnte sie ihnen doch nicht bringen! Am Ende würden vielleicht wieder Millionen von Menschen darunter leiden und irgendwo hätte ich Mitschuld an dem ganzen. Mein Metallarm zuckte leicht, plötzlich hasste ich dieses etwas, dass mir Hydra verpasst hatte, damit ich ihre perfekte Marionette sein konnte. „Ihr sucht Hydras neueste Erfindung in der Fabrik?“ fragte ich kühl, der Winter Soldier wollte sich wieder vordrängen, aber ich konnte ihn gerade noch so in die Schranken weisen. Ich nickte Steve zu. „Ich weis, an welcher Stelle sie versteckt ist. Ich kann euch zu ihr führen, aber danach müsst ihr sofort verschwinden. Sie dürfen euch niemals finden! Und sie dürfen auch ihre neue Waffe niemals in die Hände bekommen.“ Der Winter Soldier hatte eine grobe Vorahnung, was Hydra mit ihrer neuesten Erfindung vorhaben könnte und wenn ich daran dachte, dass ich Hydra beinahe dieses Ding gebracht hätte, formte sich ein übles Gefühl in meinen Magen. Hydra durfte nun nur nicht erfahren, dass ich die Seiten gewechselt hatte. Bei dem letzten Satz meines Freundes lächelte ich dann wage. „Und ich hoffe ich kann das mit dir durchstehen,“ antwortete ich ihm, zweifelte jedoch noch daran, dass ich das wirklich konnte. Der Winter Soldier sollte sich bloß nicht so schnell aus seiner hintersten Ecke in meinem Kopf hervortrauen. „Kann der Quälgeist fahren?“

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Re: Sticheleien sind selten gut!

Beitrag von Lady Freya am So Jun 28, 2015 10:32 pm

"Natürlich, Rogers, nachts träume ich doch bloß mich in deinen Armen wieder zufinden!", verdrehte die Rothaarige ihre Augen und grinste aber jedoch sehr freundlich. "Oh, Mr Barnes, Sie verletzen mich. Und richtig, ich komme aus Wanheim oder was euch Menschen geläufiger ist, aus Asgard."
Als der Hübschling dann erwähnte, dass er wusste, wo diese Waffe war, sah ihn Wanin verwirrt an. Wie - wurden die beiden Gruppen gleichzeitig geschickt dieses Pakez zu holen? Wie interessant, hätten sie ihn nicht vorher erkannt, wäre es vielleicht zu einem Kampf gekommen. Was für ein Glück!
"Du muss dir keine Sorgen machen, ich hab meine Tricks wie man uns nicht erkennt, genauso wie jetzt. Ihr seht doch auch keine Menschen um uns herum? Und es ist Mittagszeit in New York und es ist eigentlich voll auf den Straßen. Naja, wenn wir im Auto sind, sehen wir die Menschen wieder...", grinste Freya ziemlich zufrieden und öffnete die Fahrertür. Steve hatte nicht nein gesagt, deshalb nahm sie das als Erlaubnis zum Fahren an. Sie freute sich schon sehr darauf.
"Der Quälgeist namens Freya kann Motorrad fahren.... Und das mit dem Auto wird ein Klacks. Also rein mit euch und heult nicht rum. Kotztüten findet ihr in den Sitzen vor euch!", und so stieg die Rothaarige in das Auto.
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