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Another Day, Another Journey

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Another Day, Another Journey

Beitrag von Gast am Mi Jan 20, 2016 11:49 pm

Wo: New York, in der Nähe der Brookly Bridge
Wer:Misha Rogers & Melina Diehl
Wann:20.05.2039 18:30


Melina zog die Tür hinter sich zu und seufzte. Dies war also ihr letzter Arbeitstag während ihrer Studienzeit. Ihr letztes Praktika war beendet und jetzt hieß es nur noch: Kopf in die Bücher und für das letzte Examen lernen. Ein wenig Wehmut ergriff sie, wenn sie daran zurückdachte, wie erfreut sie vor fast 7 Jahren war, als sie das Studium begann. Ein wenig schockiert darüber, wie schnell die Zeit vergangen ist, schloss sie hinter sich ab.
Die Apotheke, bzw. das Medizinische Kaufhaus, wie es ja offiziell hieß, war klein gewesen. Sie inbegriffen waren es tatsächlich nur 3 Mitarbeiter gewesen. Für eine Stadt wie New York einfach winzig. Dem alten Kauz, der dieses Kaufhaus sein Eigentum nennen konnte war bereits über seine besten Jahre hinaus und auch dem Alter entsprechend, seltsam. Dennoch führte er offenbar eine intakte Beziehung mit seiner gut 25 Jahre jüngeren Mitarbeiterin. Kopfschüttelnd bei diesen Gedanken drehte sich Melina um und machte sich auf den Weg zu ihrem Wohnblock. Immerhin hatte das Geld bei diesem Job soweit ausgereicht, dass sie sich mit diesem und der finanziellen Unterstützung ihrer Eltern eine eigene Wohnung anmieten konnte, die nicht weit von der Universität war.
Auf ihrem Weg nach Hause kam sie an vielen Geschäften vorbei, die ebenfalls Feierabend machten und schlossen. Dementsprechend waren die Straßen brechend voll und einen stetiges Gewirr aus Stimmen, Straßenbahn- und Autolärm drangen ihr in die Ohren. Das war eine der wenigen Sachen, die sie an New York hasste, es war laut und voll. Manchmal, aber wirklich nur manchmal, vermisste sie die Ruhe ihrer Heimatstadt und ab und zu fragte sie sich ob es in Deutschlands großen Städten genauso laut vor sich ging. Irgendetwas schien ihrer Mutter schließlich damals an Deutschland gefallen zu haben und das kann nicht nur an dem Mann gelegen haben, den sie dort geheiratet hat.
Es war warm draußen, sodass Melina ihre leichte Lederjacke über den Arm trug und nicht anziehen musste. Ihr dunkelrotes trägerloses Top flatterte leicht in dem aufkommenden Abenwind und ihre Jeans tötete sie fast. Es war eigentlich, zumindest für sie, viel zu warm für lange Hosen, aber was sollte man machen, wenn lange Hosen Pflichtarbeitskleidung waren? Froh darüber bald zu Hause zu sein und sich in eine der bequemen kurzen Hosen auf ihr Sofa zu lümmeln, bog sie rechts um die nächste Ecke und erhaschte damit einen Blick auf die Brooklyn Bridge. Wieder entfuhr ihr ein Seufzer, denn auch diese Brücke hatte sie sich damals, als sie nach New York zog, imposanter vorgstellt. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass sie diese Brücke Tag für Tag morgens und abends sehen konnte.
Ja! Sie war angeödet von ihrem täglichen stupiden immer gleichwehrenden Tagen. Irgendwie brauchte sie langsam eine Veränderung. Sie schmunzelte, denn sie wusste, dass sie eigentlich ständig irgendetwas an ihrer Routine änderte. Sie hasste Routine.
Als sie an ihrem Häuserblock angelangt bemerkte sie auch hier ein reges Treiben. VIele Menschen, vor allem Männer, kamen ihr mit Anzug und Krawatte, sowie ihren Aktentaschen entgegen. Diese Männer waren gerüstet für die bevorstehende Nachtschicht. Wieder andere kehrten Heim, diese hatten allerdings einen etwas anderen Gesichtsausdruck, nahezu erleichtert endlich wieder heimischen Boden unter den Füßen zu spüren.
Mit einem etwas verrutschen Lächeln schwangen ihre Gedanken wieder dahin, wovor sie mit am meisten Angst hatte: Werde ich später auch so nach Hause kommen? Genervt von dem was ich täglich machen werde? Werde ich tatsächlich jeden Tag die selbe stupide Arbeit verrichten?

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