Login

Ich habe mein Passwort vergessen!

Die neuesten Themen
» Night Internat
So Aug 07, 2016 1:53 pm von UltimateAvenger

» Anfrage vom "Vampire in temptation of love "
Do Jul 28, 2016 8:05 pm von UltimateAvenger

» A new Christmas Time...
Sa Jul 16, 2016 9:26 pm von Eve Angel

» Postpartnersuche
Sa Jul 02, 2016 11:10 am von Gast

» Engelskuss - Neuer Style
Do Jun 30, 2016 3:38 pm von UltimateAvenger

» Inplayeröffnung
Sa Jun 25, 2016 9:57 pm von Steven Rogers

» Die Person über mir...
So Mai 29, 2016 2:02 pm von Gast

» Fenris Greywind
So Mai 22, 2016 2:00 pm von Bruce Banner

» Engelskuss
Di Mai 17, 2016 9:42 pm von UltimateAvenger

Wer ist online?
Insgesamt ist 1 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 1 Gast

Keine

[ Die ganze Liste sehen ]


Der Rekord liegt bei 14 Benutzern am Do März 23, 2017 8:47 am

AU//Out of line

 :: Outplay

Seite 1 von 3 1, 2, 3  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 03, 2016 12:54 am

Out of line

- AU -

Wo: New York, hauptsächlich Manhatten Mid-Town
Wer: Eric Layton & Benjamin Angel
Wann: Herbst 1924

Die goldenen Zwanziger. So sollte man diese Zeitperiode einestages nennen. Der Krieg war vorbei! Mit der Wirtschaft ging es immer weiter aufwärts und generell war es eine gute Zeit, vor allem wenn man Geld, Ansehen und Anpassungsvermögen hatte. Benjamin Angel hatte zwei dieser Dinge auf jeden Fall, aber am letzten haderte es langsam. Vielleicht hätte er es, wenn er nicht der Mensch wäre der er wäre, mit dem Herzen das nun einmal seines war, denn sein Herz war groß, das konnte niemand abzweifeln und dennoch war sein Verstand und sein Intellekt noch einige Male größer. Das war auch der Grund warum er in seinem jungen Alter schon den Rang hatte den er hatte, denn Benjamin Angel kam aus keiner angesehen Familie, die ihm den Einstieg in der Welt der reichen und schönen ermöglicht hatte, nein. Benjamin kam aus einer Farmersfamilie in Idaho. Nicht wirklich die besten Vorraussetzungen, aber als er das erste Mal nach New York gekommen war und dort jemanden kennen gelernt hatte, der schnell zu seinem besten Freund geworden war, hatte er Kontakte gefunden, die ihn weiterbringen konnte und das hatte er auch genutzt.

Deswegen war er jetzt hier. In einem Meeting mit seinen Geschäftspartnern. Es war nichts wirklich neues für ihn. Sie redeten nur über die Gewinne, Verluste machten sie schon lange keine bedeuteten mehr. Nicht unter Benjamins Leitung. Er saß in seinem Sessel und zog an der Zigarre, die man ihm angedreht hatte. Er hätte nein sagen können, aber es schadete doch niemandem, also warum nicht? Nur weil er den Geschmack nicht mochte... musste er ja nicht unhöflich sein. Während Mr. Geofferson und Mr. Howell also über die Geschäfte sprachen ließ Benjamin seine Gedanken etwas schweifen. Zu der Person die einst sein Freund gewesen war... nun ja.. nicht nur sein Freund. Viel mehr. Benjamin hatte ihn geliebt, aber natürlich hätte das nie jemand wissen dürfen. Er vermisste ihn und er fragte sich ob er überhaupt noch lebte, denn wie sie damals außernander gegangen waren... war nicht sonderlich viel versprechend für Eric Layton gewesen. Eric war dauernd auf irgendwelchen Trips gewesen. Heroin, Cocain, Alkohol... was genau wusste Benjamin nicht, aber er vermutete etwas in der Richtung. Eric hatte ihn furchtbar behandelt. Hatte weder vor Worten noch Taten zurückgeschreckt, bis Benjamin es einfach nicht mehr ausgehalten hatte und zu seiner Freundin Abigale gegangen war, die ihn aufgenommen hatte. Und jetzt war er hier.

In dem Moment betrat einer seiner Angestellten den Raum, ein Immigrant der den Job nur bekommen hatte, weil er weniger Geld verlangte als Weißhäutige Menschen, und bat um Entschuldigung für die Störung. Benjamin stand auf und sah den Mann fragend an. "Ein seltsamer Herr will sie sprechen, Mr Angel. Es scheint so als wäre es äußerst wichtig.", sagte er und Benjamin legte seine Zigarre ab und entschuldigte sich dann bei seinen Partnern. Er würde schnell wieder zurück sein. Er vermutete, dass es sich bei diesem Unbekannten um jemanden handelte, der mit ihm wegen Geschäften reden wollte oder ihm irgendwelche Nachrichten brachte. Wie auch immer. Mit dem was kommen würde, hätte er nicht gerechnet.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am So Jan 03, 2016 1:23 am

Was ist nur aus dieser Welt geworden? Trostlosigkeit. Einsamkeit. Naja. Wenigstens hatten sie den Krieg gewonnen, doch zu welchem Preis? Jeder sprach davon was man alles gewonnen hatte, aber nie sagte was alles verloren wurde. Ein Paradebeispiel dafür war Eric Layton. Bis vor kurzen war er einer der bekanntesten Schauspieler von ganz Amerika und hatte viele Aufträge. Sehr viele. Er kam eigentlich aus der normalen Mittelschicht wie er es gern nannte. Seine Elten waren beide Ärzte. Sein Vater Kinderarzt und seine Mutter Zahnärztin. Doch er sollte für größere Dinge bestimmt sein. Schon in seiner Kindheit lief nicht alles glatt und so wie es sollte. Seine Eltern drängten ihn immer dazu eines Tages Arzt zu werden wie sie. Doch er fand nie sonderlichen gefallen daran anderen Menschen über ihren Leidensweg zu helfen. Sein Bruder war auch so verdreht und komisch. Schon von klein auf, lasst Eric da mal noch ein Kind gewesen sein, sorgte dessen älterer Bruder dafür dass es in der Familie schon kriselte.

Die Eltern wollten ursprünglich dass ihr Ältester das Vermächtnis der Ärztefamilie weiterführte, aber er fuhr lieber auf die Schiene des Drogentrips und das missfiel den Eltern sie. Sie verbaten Eric sämtlichen Kontakt zu ihm und im Krieg wurde es ganz schlimm. An dem Ort wo er damals lebte, wurde eine Bombe niedergelassen welche viele Häuser in ihrer Umgebung wegbombte. So auch das Haus von Eric. Dabei starben seine Eltern, aber das tat nicht sonderlich viel zur Sache. Schon von klein auf entdeckte er sein Talent für die Schauspielerei und durch gute Kontakte von seinen Eltern wurde er dann auch irgendwann "entdeckt". Konnte man das so sagen? ich denke schon. Mit der zeit entwickelte er sich zu einem sehr guten Schauspieler und traf irgendwann auf Benjamin. Sie kamen zusammen und all den Kram. Naja. Eric könnte jetzt behaupten es lief alles gut, aber wenn er eines nicht war dann ein Lügner. Wenigstens die eine Sache konnte man ihm halbwegs zu Gute halten oder? Wenn er schon in allem anderen haushoch versagte.

Zu der Zeit als er mit Benjamin zusammen war, kriselte es immer mehr in seiner Familie und auch in seinem Job lief nicht alles glatt. Habt ihr eigentlich eine Vorstellung davon wie schwer es Schauspieler hatten? Besonders Homosexuelle Schauspieler. Naja gut. Das wussten zum Glück nur die Wenigsten. Wie es so war stürzte er sich in den Alkohol und sein Bruder verhalf ihm zu Drogen und so führte eben eines zum anderen. Als Benjamin sich von ihm trennte, machte es die Sache nicht einfacher und ritt ihn tiefer hinein. So passierte es dass er da war wo er jetzt war. Er verlor seinen Job und alles. Schlussendlich wollte man ihn nicht mal mehr in dem Haus haben wo er wohnte. Konnte er sich auch gar nicht mehr leisten. Zu sehr war er in seinem Drogenrausch und Alkoholkonsum gefangen. Er wusste nicht was er tat und landete irgendwann auf der Straße beziehungsweise unter einer Brücke. Dort hatte er sich wie ein kleines Lager aufgebaut. Mit der Zeit lernte auch ohne Drogen aus zukommen.

Naja. Er hatte ja auch keine andere Wahl oder? Ohne Geld keine Drogen und auch keinen Alkohol. An sich wahrscheinlich eine gute Variante eines Entzuges oder? Wie dem auch sein. Er versuchte durch Betteln an Geld zu kommen und lebte wie ein Penner auf der Straße und hoffte, dass eine gute Seele ihm Geld gab. Allerdings wurde er enttäuscht. Langsam fragte er sich warum die Menschen alle so waren. Er hatte sie ganz anders eingeschätzt. Tja. Scheinbar falsch gedacht. Als er einmal mehr aufgab auch nur eine Münze zu erhalten stand er auf und lief die Straßen entlang. Er musste auch einen Anblick darstellen. Was trug er schon groß bei sich? Zerlumpte Klamotten die er aus einem Kleidercontainer gesammelt hatte und einen Mantel den er irgendwann mal gefunden hatte. Seine Haare waren zerzaust und ja. Reden wir nicht weiter darüber. Irgendwann kam er an einem Elektrogeschäft vorbei. Dort sah er einen Bericht über Benjamin Angel. Natürlich verfolgte er ihn aufmerksam.

Scheinbar hatte sich sein Exfreund gemacht und aus dem ist etwas geworden. Ihm kam eine Idee die er einfach mal versuchen wollte. Mehr als abweisen konnte man ihn eh nicht also von daher. Er begab sich auf den Weg zu dem Gebäude wo Benjamin arbeitet und man sah ganz eindeutig, dass er nicht hier in gehört. Noch bevor er das Gelände überhaupt ansatzweise betreten hatte, wurden ihm schon Blicke zugeworfen und ein paar Leute standen sogar vor der Tür. Die wollten ihn am Anfang nicht herein lassen, aber er diskutierte so lange mit ihnen bis diese keine Lust mehr hatten und ihm Zutritt gewährten. Nachdem sie ihn von oben bis unten kontrolliert hatten versteht sich. Er fühlte sich hier alles andere als wohl und als er an der Rezeption ankam, sah die Person dahinter ihn komisch an. "Entschuldigung kann man ihnen helfen?" Sie war schon fast dabei mit einem Knopf unter dem Tresen die Security zu rufen. " Ich würde gerne zu Mr. Angel. Bitte. Es ist wichtig. Wirklich. Es...Es dauert auch nicht lange. Nur 5 Minuten seiner Zeit!" Es zeigte Wirkung und man bat ihn im Aufenthaltsraum wo niemand war zu warten. Derweil sah er sich die Bilder an. Erst als er Schritte hörte, wandte er sich um und blickte in das Gesicht Benjamin. Der andere Arbeiter ging zurück an seinen Posten. "Entschuldige die Störung. Benjamin ich bin es Eric. Weißt du noch?" Wie könnte Benjamin das auch vergessen?

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 03, 2016 1:50 am

Benjamin betrat also sein persönliches Wartezimmer, in das man den Fremden scheinbar gebeten hatte. Doch in dem Moment in dem er durch die Tür trat und die Gestalt erblickte, fiel ihm auf, dass dieser Mann auf keinen Fall fremd für ihn war. Nein. Im Gegenteil. Eric?, kam der Gedanke durch seinen Kopf. Nein, das konnte nicht sein. Diese... Gestalt konnte nicht Eric sein. Zur Erklärung: den Mann, den Benjamin vor sich sah, war wie ein verzerrtes Bild seines ehemaligen Geliebtens. Denn obwohl er aussah wie Eric, so sah er es auch nicht. Mit diesen schäbigen Klamotten und der Aura, als würde viel zu viel Gewicht der Welt auf seinen Schultern liegen... und diesem Blick in den Augen, der wirkte wie der eines Mannes, der lange nicht mehr zu Ruhe gefunden hatte und der in der Welt nicht mehr viel zum festhalten hatte. Benjamin konnte es gar nicht glauben. Er hatte vermutete, dass Eric, wenn er noch leben sollte, irgendwo anders neu angefangen hätte. Irgendwo wo er sich ein angenehmes Leben aufgebaut hatte, aber jetzt wo Benjamin ihn so betrachtete, so wirkte es eher als hätte Eric auf der Straße gehaust! Oder zumindest unter ähnlich furchtbaren Verhältnissen und obwohl Benjamin wohl nicht so empfinden sollte, so empfand er Mitleid für seinen alten Freund. Jener entschuldigte sich für die Störung und sagte, dass er wirklich Eric wäre und ob sich Benjamin noch erinnern würde.

Wie sollte Benjamin ihn vergessen? Die einzige Person, die er wirklich geliebt hatte in seinem Leben. Und die Person, die sein Vertrauen bis zum äußersten missbraucht hatte. Seine Liebe unterschätzt. Sein großes Herz gebrochen. Das traf es relativ gut. Aber Benjamin entschloss sich dazu in einen Geschäfts-Modus umzuschalten, obwohl er wusste, dass Eric wohl in der Lage wäre hinter diese Maske zu blicken. Er schloss die Tür hinter sich und ging dann zu dem Kabinett in der Ecke des Raumes. Der gesamte Raum war mit Mamor und den edelsten Möbelstücken aus echtem Leder und mit feinsten Stoffvorhängen ausgestattet. An der Wand hing sogar ein echter Rembrandt. Ja, Benjamin hatte etwas aus sich gemacht. "Natürlich weiß ich noch wer du bist, Eric.", sagte Benjamin, während er den Glasstopfen seiner Whiskey-Karaffe öffnete. Er nahm zwei Gläser und gab Eiswürfel in jene, bevor er den Scotch einschüttete und anschließend die Karaffe wieder schloss und in das Kabinett stellte. Er reichte Eric ein Glas und deutete dann auf die Sesselgruppe bei dem Kamin. Er setzte sich auf seinen Sessel und wartete auf Eric.

"Also... warum bist du hier und warum sollte ich dich nicht sofort rauswerfen lassen?", fragte Benjamin kühl, was wirklich schwer war. Gefühle zu verstecken war noch nie eine Stärke des dunkelhaarigen gewesen. Vielleicht wenn er grade am arbeiten war, tief vertieft und Berechnungen, aber ansonsten war er sich seinen emotionalen Reaktionen immer sehr bewusst. Am schwersten war es die Besorgtheit in seinem Blick zu unterdrücken. Die Sorge, weil Eric einfach furchtbar aussah. Zersauste Haare, alter Mantel... er wollte gar nicht wissen wie ausgemergelt der Körper darunter aussehen musste.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am So Jan 03, 2016 2:05 am

Eigentlich war es eine dumme Frage gewesen von Eric. So wusste Benjamin ja ganz genau wer er war. Leider waren es nicht nur gute Erinnerungen sondern auch vorwiegend schlechte. Er sah es ja ein. Naja. Zumindest ein bisschen. Er sah sich im Raum um. "Die Möbel sind die neuesten auf dem Markt wenn ich mich nicht irre. Ich hatte schönere wage ich zu behaupten. Aber was erzähle ich dir das? Das weißt du doch schon!" meinte er dann und sah dabei zu wie Benjamin etwas in ein Glas füllte. Er wusste nicht was es für eine Flüssigkeit war, aber er vermutete nichts gutes für ihn. Als Eric das Glas gereicht wurde und er es entgegennahm, schoss ihm sofort der Geruch in die Nase. Whiskey. Es konnte nur dass sein, denn Eric kannte sich aus. Ob dies jetzt gut war oder nicht sei mal dahin gestellt. Wie ein Geschäftsmann gab sich Benjamin und doch war er nicht so wie er eigentlich sollte. Eric wusste ganz genau, dass sein Exfreund nur den Arsch mimte, aber in Wirklichkeit nicht so war. Erstens kannte er ihn und zweitens wusste er was es heißt ein Arsch zu sein. Immerhin war er ja selber einer.

Langsam lief er auf Benjamin zu und stellte das Glas unberührt auf dem Tisch ab. " Ist zwar nett von dir, aber ich hab damit aufgehört!" gab er dann ganz offen und ehrlich zu. Konnte er ja ruhig wissen. "natürlich kannst du auch normal mit mir reden. Du brauchst diesen ganzen Kram nicht und das ganze Getue. Spar dir den Alkohol und du weißt genau warum du mich nicht rausschmeißen lässt oh ja!" Er grinste und blieb stehen. "Du kannst mich so wie ich gerade aussehe nicht ertragen. Hast du........Hass,.......nein.......Wut?........nein......Angst oder Verzweiflung?....." Er wurde ruhiger. "....nein.....Ich sehe es in deinem Augen Bejamin du hast Mitleid. Mitleid. Eigentlich ein schönes Wort wenn man mal davon absieht dass der Hauptteil der Bevölkerung von New York keines besitzt. Weder Mitleidsempfinden noch Courage oder sonst irgend so etwas. Nichts. Absolut Nichts. Wir leben in einer selbstsüchtigen Welt Benji und bekannterweise kann in einer selbstsüchtigen Welt nur der Selbstsüchtige überleben!" Irgendwie war ihm nach reden zumute. Auch wenn es nur mit Benji war. "Ach und übrigens. Du solltest die Leute da draußen vielleicht ein bisschen in den Arsch treten. Die haben mich nur kontrolliert und mich dann weil ich ihnen auf die Nerven gegangen bin rein gelassen!" Eigentlich gehörte es sich nicht andere Leute zu verpetzen, aber Eric konnte es ja egal sein. Er hatte ja nichts zu verlieren. "Ach und ich wollte dich mal besuchen um deine Frage zu beantworten!"

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 03, 2016 2:26 am

Als Eric über seine Möbel herfuhr war das Benjamin wirklich herzlich egal. Bis auf das Bild an der Wand hatte er hier nichts selber bezahlt. Man stellte es ihm. Als sich Benjamin gesetzt hatte stellte Eric das Glas auf den Tisch und Benjamin sah ihn fragend an. Er meinte er habe damit aufgehört und jetzt musste Benjamin ehrlich ein Schmunzeln unterdrücken. Eric und kein Alkohol... das passte nicht ganz in seine Weltanschauung, aber irgendwie war es auch gut, oder nicht? Wenn Eric schon so... naja, so aussah und dann Alkohol ablehnte, musste er vielleicht wirklich aufgehört haben. Eric meinte Benjamin könnte auch normal mit ihm reden. Was? Er benahm sich doch grade vollkommen normal! Eric meinte Benjamin wüsste genau warum er ihn nicht rauswerfen würde und Benjamin nahm einen Schluck des Whiskeys. "Ist das so?", fragte er und wartete dann auf die Antwort die selbstverständlich kurz danach kam. Eric meinte, dass er den Anblick seines Ex-Freundes in diesem Zustand nicht ertragen konnte und das es weder Hass, noch Wut noch Angst oder Verzweiflung waren, sondern Mitleid. Er meinte der Hauptteil New Yorks hätte keinerlei davon, oder gar Mut oder ähnliches.

Er hetzte über die Welt und darüber das nur die Selbstsüchtigen überleben würden. Benjamin sah auf seine fein polierten Schuhe. Er wusste das Eric schon in irgendeiner Art und Weise recht hatte, aber gleichzeitig hatte er es auch nicht, denn immer hin hatte Benjamin überlebt, während man das von Eric wohl nicht so wirklich erfolgreich sagen konnte. Als Eric auch noch sein Personal beleidigte sah Benjamin genervt auf. "Falls du mit mir nur über das System unserer Regierung und dem Ursprung von Emotionen reden möchtest, mach doch bitte einen Termin mit meinem Sekretär. Ich hab dringlicheres zu tun. Und falls du die Produktivität der Angestellten zu bemängeln hast, kannst du sicherlich eine Bewerbung einreichen, vielleicht würde deine Freundlichkeit ja etwas an ihrer Moral ändern.", sagte Benjamin. Als ihm seine Frage damit beantwortet wurde, dass man ihn nur besuchen wollte stand Benjamin auf und stellte sein Glas ab. "Mich besuchen? Du hast dich Monate lang nicht einmal bei mir gemeldet, ich dachte du-", sagte er aufgebracht, hielt sich dann jedoch doch noch zurück. Er hatte sich doch vorgenommen keine Gefühle zu zeigen, verdammt. Er wandte den Blick ab, bevor er einmal durch atmete und dann wieder aufsah und ruhig fortfuhr. "Ich dachte du wärest tot."

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am So Jan 03, 2016 2:42 am

Eric grinste Benjamin ironisch an. "Ja klar. Wenn ich denn mal irgendwann Papier und Stift und eine Mappe finde, dann schreibe ich dir gerne eine Bewerbung und schicke sie hier her. Nur dafür bräuchte ich die Dinge erst einmal!" erklärte er ihm dann und lachte kurz bitter auf. Hatte Benjamin eine Ahnung wie schwer es für Eric war diese Sachen aufzutreiben? Nein oder? " Aber was erzähle ich da. Dir fehlt es ja an Nichts was gehen dich da andere Leute an richtig? Falsch. Du bist nicht so. Zumindest nehme ich es an. Immerhin warst du damals nicht so. Also glaube ich nicht, dass du dich groß verändert hast!" Es sollte keine Unterstellung sein, aber es war doch so oder irrte er sich da? Nun steckte er die Hände in die Taschen des Mantels. Früher hatte er sich mal Gedanken um sein Aussehen gemacht, aber mittlerweile war es ihm so herzlich egal. Konnte eh nichts ändern daran. Als Benjamin meinte dass er dachte Eric sei tot, musste er dann doch schon grinsen.

"Ja. das haben vermutlich viele gedacht und gehofft. Tut mir ja fast leid euch diese Hoffnung zu nehmen, aber mein Leben unter der Brooklyn Bridge hat es mir nicht gerade leicht gemacht mich bei dir zu melden. Schließlich gibt es da unten weder Telefon noch einen Computer wie du sicherlich weist. Natürlich hätte ich schon viel zeitiger hier vorbeikommen können, aber ich war eher damit beschäftigt auf der Straße herum zu lungern und um Geld zu betteln. Weißt du wer mir welches gegeben hat Benji?" Er legte eine kurze Pause ein und grinste traurig. " Die anderen Bettler die selber nichts haben. Sie teilen wirklich alles was sie haben mit ihresgleichen und fordern nichts im Gegenzug!" Damals hatte es ihn wirklich überrascht weil er nicht damit gerechnet hatte. "Das Leben ist beschissen und das wissen wir wirklich alle und wir wissen auch alle, dass es Gebäude gibt wo einem geholfen werden kann. Einen Tag. Das bringt es auch nicht!" Dies war zumindest die Meinung von Eric und auf dieser würde er auch beharren. "Ich hab zwar keine Uhr, aber ich denke meine 5 Minuten deines Gehörs sind um. Du kannst mich ja mal unter der Brooklyn Bridge besuchen. Ist zwar ein wenig zugig, aber dennoch gemütlich. Naja. Tagsüber und nicht unbedingt Nachts, aber hey....so ist das Straßenleben nun einmal!"

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 03, 2016 3:08 am

Eric meinte, dass er ja seine Bewerbung einschicken würde, wenn er Papier, Stift und Mappe hätte. Bei dem bitteren Lachen würde Benjamins Blick wirklich mitfühlend. Eric meinte, dass es Benjamin ja an nichts fehlen würde und dass er doch dann auch nicht an andere denken würde, doch dass das falsch wäre und das er nicht so wäre und Benjamin musste an sich halten um Eric nicht anzufauchen, was er ihm denn hier unterstelle, aber das war nur der Instinkt den er durch seine Arbeit bekommen hatte, durch dieses Leben in einer Schicht, die nicht seiner entsprach. Wie war er eigentlich? War er noch so? Interessierte er sich noch für die Menschen mit denen er zu tun hatte? Tat er noch alles dafür um sie glücklich zu machen und nicht sich selbst? Hm... das war vielleicht diskutierbar. Er hatte diese einst so wertgeschätzte Eigenschaft von ihm wohl irgendwie verloren, aber zeitgleich... wo er hörte wie Eric diese Worte ausdrückte... seine ganze Haltung, seine Ausstrahlung... sie ließ für Benjamin nichts anderes übrig als Mitleid zu empfinden für diesen armen Mann, mit dem es das Leben nicht gut gemeint hatte.

Auf Benjamins Geständnis hin, dass er dachte, dass Eric tot wäre grinste Eric? Was? Das hier war grade Benjamins Ernst. Er hatte sich Sorgen gemacht! Er hatte Angst gehabt! Er hatte selber damit angefangen dieses eklige Zeug zu trinken, nur um es einfacher zu haben und jetzt grinste Eric und meinte, dass es ihm leid täte ihm diese Hoffnung zu nehmen? In dem Moment war es so als würde Benjamin einen Schlag mitten ins Gesicht bekommen. Dachte Eric das wirklich? Er meinte, er hätte unter der Brooklyn Bridge gelebt und das er sich ja gemeldet hätte, aber das er keine Möglichkeit gehabt hätte. Er meinte, dass er versucht hatte um die Runden zu kommen und das ihm dabei nur die anderen Bettler geholfen hatten. Der traurige Gesichtsausdruck seines Ex-Freundes machte das hier für Benjamin nur noch schwerer.Er sprach immer weiter davon wie schwer er es gehabt hatte und Benjamin konnte einfach nicht anders als leise zu Hauchen: "Es tut mir leid." Es fühlte sich für ihn so an als wäre es seine Schuld. Wahrscheinlich war es das nicht und wahrscheinlich machte er sich nur wieder zu viele Gedanken, aber... er wollte nur das beste für Eric, er wollte nicht, dass er so lebte. Nein.

Eric meinte, dass seine 5 Minuten wahrscheinlich um wären und sprach davon, dass er jetzt zur Brooklyn Bridge zurück kehren würde. Eric wandte sich ab um zu gehen, aber das konnte doch wohl nicht sein Ernst sein, oder? Er konnte doch nicht zu ihm kommen und ihm all das erzählen und dann annehmen, dass Benjamin ihn einfach so gehen lassen würde. Benjamin griff nach Erics Hand. Nicht sein Handgelenk, nein. Seine Hand. Er konnte nicht akzeptieren das er ging. "Geh nicht, Eric. Bitte... ich könnte es nicht ertragen zu wissen, dass du da draußen bist. Bleib bei mir, bitte.", bat Benjamin. Es war die einzigste Möglichkeit, wie er das hier wieder hinbekommen würde. Er musste es irgendwie wieder gut machen. Für Eric und für ihn. "Ich flehe dich an.", bettelte Benjamin, unsicher ob Eric das überhaupt in Erwägung ziehen würde.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am So Jan 03, 2016 3:23 am

Es tat Benjamin Leid? Pff bitte. Als ob er Schuld daran trug. Naja gut. Schon irgendwie mit, aber er war nicht der Hauptgrund. Zumindest nicht mehr. " Bitte. Als ob du Schuld daran hast. Daran ist einzig und alleine dieses süße Gebräu vor deiner Nase Schuld. Naja und der Druck auf Arbeit damals und die Drogen und....doch......die Tatsache dass wir uns getrennt hatten auch irgendwie. Naja. zumindest hatte das nun endgültig dafür gesorgt, dass ich dort lande wo ich jetzt bin!" Eigentlich wollte er es besser machen und nicht mit jedem Wort verschlimmern aber er war halt ehrlich. Wenn es so war, was konnte er denn dafür? Eigentlich hatte er wirklich vor zu gehen, denn Benjamin schien nicht weiter interessiert zu sein. Gerade als er im Begeriff war zu gehen, wurde er festgehalten. Als Benjamin Erics Hand ergriff, wurde diesem gleich richtig warm. Es fühlte sich gut an und war doch so falsch.....oder? Dann bat, flehte traf es wohl eher, Benjamin ihn an nicht zu gehen und bei ihm zu bleiben was ihn nur noch mehr aus der Fassung brachte.

Er musste dann doch kurz schmunzeln. " Hör ich da Besorgnis aus deinen Worten heraus? Benjamin ich kann nicht hier bleiben. Was will ich denn hier? Von allen Leuten dumm angesehen werden? Du weißt dass konnte ich noch nie sonderlich leiden!" Kurz legte er eine Pause ein und sah auf ihre Hände. Es fühlte sich gut an und so wie es sein sollte oder nicht? Wenn Benji ihm helfen würde, dann käme es ihm so vor als wäre er zu seinem Ex zurückgegangen und hätte ihn angefleht ihn wieder zurück zu nehmen. "Ich kann nicht bleiben. Meine ganzen Wertsachen liegt noch unter der Brooklyn Bridge. Naja gut Wertsachen? Mein Schlafsack......meine Decke.......mein Feuerholz.......meine Streichhölzer.......naja......wenn man es denn Wertsachen nennen kann....übrigens....." Ihm fiel etwas ein und er kramte in seiner Manteltasche. Dann holte er einen Ring heraus und reichte ihm Benjamin. "Den hattest du damals bei mir vergessen. Eigentlich wollte ich dir den schon lange geben, aber irgendwie hab ich es vergessen!" Er hatte ihn die ganze zeit sicher bei sich getragen und nicht verkauft. Den hätte er sicherlich gegen gut Geld eintauschen können, aber er fand es nicht richtig weil es ja nicht seiner war.

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 03, 2016 4:10 pm

Eric wirkte zuerst nicht sonderlich so, als würde er Benjamin sein Schuldzugeständnis glauben. Eric meinte, dass der Alkohol und die Drogen und der Druck seiner Arbeit Schuld gewesen wären, aber auch irgenwie die Tatsache, dass sie sich getrennt hatten. Es tat Benjamin so schrecklich leid. Alles was geschehen war. Natürlich war es irgendwie auch die richtige Entscheidung gewesen mit Eric getrennte Wege zu gehen, aber anderenseits war die Entscheidung so selbstsüchtig, dass sie schon wieder nicht wirklich zu ihm passte. Es tat ihm leid, so leid. "Eric...", setzte Benjamin an, kam aber nicht wirklich dazu irgendetwas zu sagen. Er wusste nicht warum. Irgendwie war sein Gehirn unfähig Worte zustande zu bringen. Er wusste nicht was er sagen sollte. Deswegen blieb er still. Als er nach Erics Hand gegriffen hatte fiel ihm auf, dass Eric darauf seltsam reagierte. Es war wahrscheinlich eine Mischung aus Unsicherheit und Verwirrung. Benjamin konnte das nachvollziehen, denn natürlich war es falsch. Natürlich war es falsch, was Benjamin für Eric empfand, ja Gegenwart, denn die Gefühle waren nie weggegangen. Vielleicht hatte er sich selbst vorgelogen, dass sie es waren, aber sie waren es nie. Er hatte immer nur Eric gewollt, seit dem er ihm das erste Mal über den Weg gelaufen war. Eric schmunzelte und fragte ob er Besorgnis aus Benjamins Stimme hören würde. 'Natürlich tust du das, du Idiot.', dachte Benjamin und hoffte das Eric auf sein Angebot eingehen würde, doch meinte jener, dass er nicht bleiben könnte und das ihn die Leute doch eh nur dumm ansehen würden. Benjamin war verwirrt. Das war nicht, was er beabsichtigt hatte. Aber dachte Eric wirklich so? Er hatte früher immer dieses wahnsinnig große Ego gehabt und jetzt dachte er Menschen hätten nichts als dumme Blicke für ihn übrig?

"Ja, ich bin besorgt. Das bin ich wirklich. Würde dir etwas geschehen... nur weil ich zu dumm war um einzusehen, dass du meine Hilfe gebraucht hattest und nicht die Trennung von mir... nur weil ich nicht für dich dagewesen bin...", sagte Benjamin leise und sah Eric ehrlich in die Augen. Er würde das nicht ertragen. Keineswegs. Ihm fiel auf, dass Eric auf ihre Hände sah und strich mit seinem Daumen sanft über den Handrücken seines Ex-Freundes. Er meinte, dass er nicht bleiben könnte, weil seine Wertsachen noch unter der Brücke liegen würden, also seine 'Wertsachen' Aber Benjamin verstand das. Es waren die einzigsten Dinge die er noch hatte... dann waren selbst Streichhölzer wertvoll. Dann schien ihm etwas einzufallen und er kramte in seiner Manteltasche und gab Benjamin dann etwas. Sein Ring. Eigentlich hatte Benjamin gedacht, dass er den nie wieder sehen würde. Benjamin steckte den Ring ein und hörte dabei Eric zu, der sagte, dass er ihn ihm eigentlich schon längst gegeben hätte, es aber vergessen hätte. Das er ihn nicht verkauft hatte... "Danke, Eric.", sagte Benjamin und kam dann wieder zurück zum Thema: "Aber wir können deine Sachen holen und du könntest wieder in einem Haus wohnen, Teil der Gesellschaft sein. Bitte lass es mich wieder gut machen, ich würde alles tun." Es entsprach der Wahrheit. Benjamins schlechtes Gewissen war stärker als alle anderen Gefühle, die ihn grade durch Eric wieder konfrontierten. Er wollte ihn nicht gehen lassen.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am So Jan 03, 2016 5:49 pm

" Ja so heiße ich wohl!" meinte Eric dann und noch immer war ihm die ganze Sache nicht geheuer. Warum in Gottes Namen wollte Benjamin nicht dass er ging und warum hielt er verdammt nochmal seine Hand? Ja er war verwirrt und verunsichert, aber war es ihm zu verdenken? " Wieso willst du nicht dass ich gehe? Immerhin war ich damals nicht gerade nett zu dir. Daran erinnerst du dich mit Sicherheit. Was hättest du davon mich hier zu behalten?" Er wusste es nicht. Verdammt ja sie liebten sich. Beide wage ich mal zu behaupten, aber sie sind auseinander gegangen. Jetzt sehen sie sich wieder und dann soll alles so sein wie beim Alten? Er bezweifelte es stark. Kurz seufzte er als er die Worte von Benjamin vernahm. "Wenn du so denkst, dann ist es nicht mein Problem. Ja ich hätte vielleicht Hilfe gebraucht, aber alle haben von mir erwartet dass alles gut ist und alles so läuft wie sie es sich vorstellen. Ist leider nicht mehr zu ändern. Naja!" Er löste den Griff von Benjis Hand und sah sich wieder einmal um.

Wie sollte er es ihm jetzt nur erklären. "Ein Teil der Gesellschaft werden? Ich bin ein Teil davon. Nur vielleicht von dem Teil den du oder der Rest von New York gewohnt seid. Die ganzen Armen und Bettler gehören ebenso zur Gesellschaft wie Anwälte oder Ärzte. Nur werden sie gerne mal von der Bevölkerung übersehen und hintergangen, aber ja wir können meine Sachen gerne holen. Wenn du dann zufrieden bist?" Er wartete im Aufenthaltsraum während Benjamin etwas abklären ging. Scheinbar war er sehr populär. Irgendwie freute es Eric ja, aber irgendwie auch wieder nicht. So recht wusste er mit diesem Gefühl nichts anzufangen. Als Benjamin wiederkam, liefen sie zu einem Auto. " Was ist dass denn für ein Schlitten? Naja. Du willst wohl fahren damit dich niemand mit mir sieht? Gute Entscheidung, aber ich denke dass ich so ungepflegt wie ich bin dein Auto nur schmutzig machen würde!" gab Eric dann zu bedenken. Aus irgendeinem Grund wollte er lieber laufen, entschied sich schlussendlich dann aber doch dazu einzusteigen. Kurz sah er sich im Auto um. War ganz nett hier. " Mal nee dumme Frage. Wo genau willst du bei der Bridge halten? Ich mein du kannst ja schlecht unten drunter durchfahren.....wobei....." Er überlegte kurz. "Ist zwar ein Fußweg, aber da fahren bestimmt auch Autos lang!" Hatte zwar noch nie eines gesehen, aber was sollte es.

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 03, 2016 6:32 pm

Eric meinte, dass das wohl sein Name und Benjamin seufzte genervt. Dann fragte er ihn, warum er nicht wollte das er ginge, da er immer hin nicht grade nett zu ihm gewesen war. Warum er wollte, dass Eric hier blieb? Warum er das wollte, war das denn nicht offensichtlich? "Ich liebe dich. Das ist der Grund. Die Person die du damals warst, das warst nicht du. Keineswegs. Ich konnte das einfach nicht mehr, aber in der Zeit während du wegwarst habe ich eingesehen, dass das nicht deine Schuld war und ich war in der Lage dir zu vergeben.", erklärte Benjamin einfach, in der Hoffnung das das für Eric Sinn machte. Eric seufzte und meinte, dass es ja nicht sein Problem sein würde, dass er so dachte. Aber das alle erwartet hätten, dass er so funktioniert wie sie es sich vorgestellt hatten und das daran nichts zu ändern wäre. Dann löste er Benjamins Hand von seiner und Ben fühlte den Stich in seinem Herzen dabei. Er war grade dabei Eric erneut zu verlieren, das wusste er. "Es tut mir leid, okay? Wahrscheinlich glaubst du mir nicht, aber für mich war das auch hart! Ich dachte du wärst tot, wegen mir! Ich dachte ich hätte dich für immer verloren, nur weil ich dir keine verdammte Hilfe bieten konnte!", knurrte Benjamin und ja, das war definitiv nicht sein normales Verhalten gegenüber Eric, aber das hier war auch keine normale Situation und er hatte keine Ahnung wie viele 'geschäftliche' Auflockerungsdrinks er schon getrunken hatte, aber das war definitiv auch ein Einfluss.

Auf die Aussage, dass Eric wieder Teil der Gesellschaft werden sollte meinte Eric das er bereits Teil wäre, nur halt bei den Armen und Bettlern. Dennoch sagte er, dass sie seine Sachen holen könnten, wenn er damit dann zufrieden wäre. "Die Gesellschaft der du momentan angehörst ist doch nicht deine Welt, Eric! Du bist zu mehr bestimmt als zum Bettler und auch zu mehr als zum Arzt das weißt du ganz genau. Das ist nicht deine Welt.", meinte Benjamin und fügte dann ruhiger hinzu. "Warte kurz hier, ich muss mich bei meinen Partnern abmelden.", meinte Benjamin dann, leerte seinen Drink und ging dann hoch, wo er Geofferson und Howell sagte, dass er früher Schluss machen müsste, wegen eines Notfalls. Er legte noch eine Mappe mit seinen Spekulationen auf den Tisch und meinte, dass das vielversprechende Firmen wären, die man kaufen sollte. Als er endlich fertig war ließ er sein Auto vorfahren und ging dann wieder hinab zu Eric. Sie verließen das Gebäude und tatsächlich stand sein Sedan schon dort, inklusive Fahrer. Erics erste Reaktion war über den Wagen herzuziehen. "Ich will nicht fahren, damit uns niemand sieht, ich will fahren, weil wir in Manhatten sind und du mitten nach Brooklyn willst. Das ist ein weiter Weg.", sagte Benjamin einfach und überging die andere Äußerung seines Ex-Freundes. Eric stieg nach ein paar zögerlichen Sekunden dann ein und fragte wo genau er halten wollte und das er glaubte, dass man eventuell sogar direkt unter die Brücke fahren konnte. "Brooklyn Bridge, Sir?", fragte sein Chauffeur sichtlich verwirrt und Benjamin antwortete: "Ja, Brooklyn Bridge, James. Fahren Sie einfach so dicht ran wie es geht ohne den Wagen zu beschädigen." Benjamins Hand hatte sich leicht an den Sitz geklammert. Er mochte diese ganze Automobil-Sache immer noch nicht ganz. Er fuhr erst seit 4 Jahren und das auch nur äußerst selten, obwohl er seit zwei Jahren sein eigenes hatte. Hm.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am So Jan 03, 2016 7:53 pm

Eric musste anfangen zu lachen. Benjamin hat ihm vergeben. Nein wie süß. "Oh. Dann fühle ich mich geehrt dass du mir vergeben hast und zu der Erkenntnis gekommen bist, dass du mich noch liebst!" Eigentlich hätte Eric ja noch mehr gesagt, aber er ließ es lieber. War vielleicht auch besser so. Irgendwann knickte er dann doch ein klein wenig ein und lächelte schwach. "Tja. Ich hab eben einen starken Willen. So schnell sterbe ich nicht keine Bange!" Dieser Satz klang ja mal relativ freundlich für Erics Verhältnisse. Naja. Damalige Verhältnisse. In dem Auto würde er sich wohl nicht wohlfühlen, dass war mehr als nur gewiss. Dann fing Benjamin an darüber zu reden das Eric zu Besserem bestimmt ist. " Meine Eltern wollten immer das ich Arzt werde. Es war egoistische Gründe und ich wusste schon früher, dass ich zu Höherem bestimmt war und bin!" Naja. Ein bisschen was von seinem Charakter musste ja noch übrig geblieben sein oder? Konnte ja nicht alles verschütt gegangen sein. Auch wenn er sich nicht als egoistisch betrachtete.

Als Benjamin meinte dass Eric mitten nach Brooklyn wollen würde, hob dieser verwirrt eine Augenbraue. "Also Geografie muss nie wirklich deine Stärke gewesen sein oder? Die Brooklyn Bridge verbindet Brooklyn mit Manhattan. Naja. Solange dein Fahrer weiß wo es hingeht ist ja alles gut oder nicht?" Er konnte sich nicht vorstellen, dass Benjamin das nicht wusste, aber vermutlich war es der Alkohol. Was dieser alles mit einem anstellte war erstaunlich. Während der Fahrt sah er aus dem Fenster. So richtig wusste er nicht wie er jetzt weiter verfahren sollte. Denn er hatte doch immerhin Verpflichtungen und die ganze Sache verwirrte ihn. Die Bridge streckte sich und war eigentlich recht dicht besiedelt mit Gras und Menschen die sich unter der Bridge sonnten oder campten. Es gab dort auch einen kleinen Parkplatz und auf diesen lotste Eric den Fahrer. Immerhin kannte er sich hier, welch Wunder, aus. Kurz sah er zu Benjamin. "Du kannst hier warten oder mitkommen ist deine eigene Entscheidung!"

Dann stieg er aus und wurde sogleich von ein paar Leuten schief angesehen, aber die interessierten ihn nicht. Etwas abseits von der Traube an Menschen, an einer der Säulen der Bridge schienen ein paar Bettler zu campieren. Es war wie ein kleines Lager. Eric kam auf sie zu. "Hey Eric!" kam es von einem Mann etwa Anfang 20 welcher ihn umarmte. Dessen Name war Michael. "Wie war die Ausbeute?" fragte Eric dann. Alle schüttelten enttäuscht den Kopf. Manche seufzten auch noch. "Nicht gerade berauschend!" kam es von Michael und er drückte Eric eine handvoll Münzen in die Hand. Dieser musterte sie und sah dann zu den anderen. "Davon sollen wir uns Essen besorgen?" " Ja und Medizin!" Eric sah die Frau an welche gerade mal wie Mitte 20 aussah. "Ähm...tut mir ja Leid, aber mit dem Geld schon genug Essen aufzutreiben ist schwierig, aber ich finde einen Weg!" Er sah dass die Frau ,Meredith ihr Name, zitterte. Deshalb trat er auf sie zu und legte ihr seinen Mantel um. " Wer besorgt uns das essen?" Peter, ein Manne um die 35 schüttelte den Kopf. "Ich nicht. Da hab ich Hausverbot und Michael lassen sie nicht herein, bloß wegen seinem Aussehen!"

Eric seufzte. "Ich werde uns was zu Essen besorgen. Ich kenne noch einen Laden der wenigstens mich hineinlassen würde und wegen der Medizin...." Er stoppte kurz. "...Könnte ich Karl fragen!" Sofort sah Peter auf. "Kommt gar nicht in Frage. Spinnst du? Wer weiß was du für ihn machen musst?" Eric funkelte ihn an. " Er würde zumindest wissen wie wir an Medikamente kommen würden. Ich muss ja sein Spielchen nicht mitmachen. Hüte dein Zunge und sprich anders von ihm. Sicher er ist nicht gerade der gute Junge von Nebenan, aber er ist doch immer noch mein Bruder!" Worauf hatte er sich da nur eingelassen. Dann fiel ihm ein warum er eigentlich da war. " Ähm Leute. Ich müsste meine Sachen mitnehmen und dann wäre ich für eine Weile weg!" sagte er vorsichtig weil er genau wusste wie Peter und Michael reagieren könnten. "Warum?" Ja wie sollte er es ihnen nur erklären. Nun sah er sich um.

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 03, 2016 9:32 pm

Oh wie wunderbar, da machte sich Eric doch tatsächlich mal wieder über ihn lustig. Wie in alten Zeiten... großartig. Natürlich liebte Eric ihn nicht. Natürlich nicht... wie konnte Benjamin nur zu dieser dummen Vermutung kommen?! Doch kurz danach kam da etwas ganz anderes an Eric hervor. Ein leichtes Lächeln und die Worte, dass er nicht so schnell sterben würde und das Benjamin sich nicht sorgen sollte. Das... das war freundlich? Nett? Vielleicht sogar etwas fürsorglich? Oh mein Gott, hatte Eric Fieber? War er hier, weil er krank war?! Auf die Aussage, dass Eric besser wäre als das was er momentan war sagte er, dass seine Eltern immer wollten das er Arzt wurde, aber Eric schon immer wusste, dass er für mehr bestimmt war. "Wenn du es doch weißt, warum gibst du dich dann mit dem zufrieden was du grade hast? Das ist nicht der Eric, den ich kenne. Der wollte immer etwas besseres. Besser, Schneller, Neuer, Schöner.  Mehr.", sagte Benjamin und lächelte kurz. Das hatte Benjamin immer an Eric fasziniert. Ja, das würde er jetzt nicht sagen, aber es war so. Das das jetzt weg sein würde... hoffte Benjamin wirklich nicht.

Als sie im Auto waren kommentierte Eric auf seine offensichtliche Schwäche in Geografie. Verdammt. Er wusste doch, dass die Brooklyn Bridge nicht in Brooklyn selbst stand. Gott, wie konnte er so dumm sein? Naja, er sollte sich das auch ab und zu leisten können. Die Brücke an sich hatte ihn schon immer fasziniert. Damals als er noch Architektur studieren wollte hatte er mit dieser Brücke angefangen. Sie sogar in seien Bewerbung für die Stipendien diskutiert. Aber man hatte ihn nie genommen. Irgendwie schon eine Schande, er hatte das Gefühl, dass er ein guter Architekt geworden wäre. Irgendwie. "Tut mir leid. Ich... ich weiß das eigentlich...", sagte er und fuhr sich einmal müde über die Augen. Sein Job forderte momentan wirklich alles von ihm. Und jetzt kam Eric zurück und... keine Ahnung... Benjamin hatte einfach keine Ahnung. Als er wieder aufsah, sah er den besorgten Blick seines Fahrers im Spiegel. Naja, James war nicht nur sein Fahrer, er war auch sein Hauptbutler und verbrachte generell die meiste Zeit des Tages mit ihm. Benjamin lächelte kurz um James nicht weiter zu sorgen. Die Fahrt war schweigend. Das war Benjamin sogar ganz recht. Sie fuhren also zu der Brücke und hielten auf einem kleinen Parkplatz, wo sich Eric dann verabschiedete und meinte, dass Benjamin selber entscheiden könnte, ob er mitkommen würde oder nicht.

Benjamin blieb erst einmal sitzen und sah Eric hinterher. "Ist das Mr Layton?", fragte James und Benjamin seufzte. "Ja, in Leib und Blut.", sagte Benjamin. Okay, vielleicht hatte er doch damit gelogen, dass niemand wusste, dass Benjamin was mit Eric gehabt hatte. Eine Person gab es da dann doch und die saß am Steuer. "Meinten Sie nicht, dass er tot wäre?" "Ich dachte es bis heute. Ich hab ihn gebeten zu bleiben und... ich habe keine Ahnung ob das eine gute Idee war.", gab Benjamin zu und James nickte. "Darf ich offen sprechen, Sir?" "Werden Sie doch eh, also raus mit der Sprache, James.", forderte Benjamin auf und James grinste und drehte sich zu seinem Chef um. "Es ist eine furchtbare Idee, aber Sie sind diesmal nicht allein. Aber ich würde Ihnen empfehlen ihm nachzugehen, nur um zu zeigen, dass sie wirklich Interesse haben.", sagte James und Benjamin seufzte. "Danke" "Kein Problem, Sir." Benjamin folgte Eric also und kam grade als einer der Gruppe von Bettlern Eric fragte, warum er gehen würde, zumindest hatte Benjamin das verstanden. Er blieb etwas abseits der Gruppe stehen, jedoch so, dass er so stand, dass Eric ihn nicht sehen konnte, weil er in seinem Rücken stand. Die Antwort darauf würde Benjamin wirklich gerne wissen, aber er zweifelte, dass er die Wahrheit zuhören bekommen würde.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am So Jan 03, 2016 9:48 pm

Benjamin konnte sich glücklich schätzen, dass er so eine Person hatte. Eric wurde nicht mit so jemandem beschenkt. Auf die Aussage von Benjamin hin, warum er sich damit zufrieden gab, seufzte er. "Kannst der willst du es nicht begreifen? Denkst du man sucht sich ein Leben hier aus? Wir sind wirklich nicht immer zufrieden mit unserem Leben. Wirklich nicht aber wer ist das schon hm? Du kennst einen anderen Eric ja das stimmt, aber der ist schon seit dem Moment nicht mehr da, wo mit ihm bergab ging! Man muss sich auch mit kleinen Dingen zufrieden geben auf der Welt. Wenn man Nichts mehr auf der Welt hat, dann merkt man erst wie viel man doch besessen hat!" Es war doch so oder nicht? Er versuchte für seine Gruppe da zu sein und würde sogar dafür mit seinem Bruder in Kontakt treten. Wenn jemand wusste wie man an Medikamente kam oder eher gesagt an Geld für diese, dann war es sein Bruder. Auch wenn sich dieser nicht unbedingt immer mit Ruhm bekleckert hatte, so verdiente er mit seinen Drogengeschäften gutes Geld und hatte seine Augen und Ohren überall.

Nun wollten sie zu Recht eine Antwort. Was sollte er ihnen sagen? Konnten er sie im Stich lassen und mit Benjamin gehen? Ob es dieser einsehen wollte oder nicht, aber hier gehörte Eric hin und er würde große Probleme damit haben seine Familie, zu der die Gruppe mittlerweile geworden ist, hier zu lassen während er sich wieder ein schönes Leben machte. Kurz seufzte er. "Viktor ist wieder in der Stadt und ich will ihm einen Besuch abstatten. Vielleicht kann er mir ja ein paar Tipps geben. Natürlich komme ich vorbei und berichte euch von ihm!" Niemand von den hier anwesenden wusste je etwas über Benjamin oder das Eric mal mit ihm zusammen war. Deshalb brachte es auch nichts ihnen davon zu erzählen. Peter stand auf und umarmte ihn, Michael klatschte ein. " Sei vorsichtig. Es gibt gefährliche Leute hier in Brooklyn und du weißt ja. Ewig werden wir hier auch nicht bleiben können, bis die Bullen kommen und uns von hier vertreiben! Wenn es so weit kommen sollte, dann weißt du ja wie wir uns melden!" Eric verabschiedete sich nachdem er sein Zeug eingesammelt hatte und lief dann langsam und unbemerkt zum Parkplatz. Benjamin hatte er nicht gesehen gehabt. Dann stieg er ein.

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 03, 2016 10:11 pm

"Willst du mir grade erklären wie es ist nichts zu haben? Mir? Wie stark haben die Drogen dein Gehirn bitte durchlöchert? Ich komme von einer Farm! Ich hatte nie etwas! Ich musste die Schule abbrechen, weil ich zuhause gebraucht wurde! Ich musste mehr Arbeiten in meiner Kindheit als ich es jetzt tue! Während des Winters in einem schlechten Jahr hatten wir nichts zu Essen, geschweige denn Wärme. Meine kleine Schwester ist gestorben, weil wir keinen Arzt bezahlen konnten, versuch also nicht mir zu erklären, was es heißt nichts zu haben!", sagte Benjamin aufgebracht. Wie wagte Eric es sich überhaupt! "Aber wenn du dich mit der Situation zufrieden gibst, hast du nichts besseres verdient, denn es kommt dem aufgeben gleich. Wenn du nichts tust bekommst du nichts. Ich meine... schau dir mich an. Ich bin nicht hier, weil ich aufgegeben habe und gewartet bis die Gelegeneiten auf mich zu gekommen sind, ich bin hier weil ich meinen Kopf eingesetzt habe um mehr aus mir zu machen, als der Rest meiner Familie aus sich gemacht hat.", fügte Benjamin hinzu und war sich sicher, dass das nicht nach ihm klang, aber manchmal musste er das tun um in dieser Welt zu überleben.

Nein, Eric sagte nicht die Wahrheit. Natürlich nicht. Benjamin drehte sich wieder um als sich Eric von seinen Leuten verabschiedete und ging dann ins Auto, wessen Tür er selbst öffnete, da James gar nicht dazu gekommen war überhaupt auszusteigen, bevor Benjamin auch schon im Auto war und anschließend schlug er sie auch selber energisch zu. Eric wollte da wieder vorbeikommen? So tun, als würde er nicht ein besseres Leben geboten bekommen? Oh bitte! Benjamin verstand es nicht. Eric sollte wirklich glücklich sein, dass Benjamin ihn bei sich aufnahm. Als er sah, dass Eric zurück kam sagte er zu James, dass er ihm nicht die Tür öffnen musste. Eric stieg ein und Benjamin sah aus dem Fenster. "Fertig?", fragte er Eric dann und drehte sich zu dem anderen um. Er wollte ihn nicht damit konfrontieren, immer hin hatte er sich auch nicht bemerkbar gemacht, als er ihm gefolgt war, was wirklich nicht sonderlich höflich war.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am So Jan 03, 2016 10:24 pm

Natürlich. Wie konnte Eric nur vergessen aus was für Verhältnissen Benjamin stammte? Es war wirklich nicht schön die Vergangenheit von diesem aber Eric konnte es eh nicht ändern. Auch wenn er es nicht zugab, er hätte Benjamin so gerne geholfen und dessen Vergangenheit am liebsten rückgängig gemacht, aber leider besaß er keine Zeitmaschine mit der er in die Vergangenheit reisen konnte. Ob er an seiner was verändern würde, wusste er nicht. Irgendwie tat ihm Benji enorm Leid. Es war schrecklich was ihm widerfahren ist. "Das....was in deiner Vergangenheit passiert ist......tut mir Leid. Glaube mir, wenn ich es hätte rückgängig machen können, dann hätte ich es getan. Leider habe ich keine Zeitmaschine!" Kurz stoppte er. Das war so gar nicht er. Überhaupt nicht, aber er war momentan sowieso nicht er selbst. " Glaube mir. Schon damals hätte ich alles getan damit du ein besseres Leben gehabt hättest!" Es war wirklich so und Eric meinte es auch so. Als er im Auto ankam bemerkte er ganz eindeutig, dass dicke Luft war.

Kurz seufzte er. "Ich weiß. Es war nicht die Antwort die du hören wolltest. Was hätte ich ihnen denn sagen sollen? 'Hey Leute. Ich baue mein Leben wieder auf und deshalb schlafe ich nicht mehr bei euch unter der Brücke? Ihr müsst sehen wo ihr bleibt und ein schönes Leben euch noch?' Benjamin das kann ich nicht. Hasse mich von mir aus dafür, aber ich will versuchen es dir zu erklären. Wenn du mich lässt!" Vielleicht hielten ihn manche für dumm, aber er konnte echt gerade so eins und eins zusammenzählen. Bevor er ausgestiegen war, da war die Stimmung noch etwas anders als jetzt. Denn jetzt sah Benjamin ihn nicht mal mehr an. Außerdem nahm er einfach mal an, dass Benjamin ihm gefolgt war. Immerhin war er ja bestimmt auch neugierig oder ließ sich vom Fahrer einlullen oder sonst so etwas. " Wo wohnst du jetzt eigentlich wenn ich fragen darf?" Gut er hatte sich nicht weiter mit ihm beschäftigt gehabt, aber das interessierte ihn schon. Wie sollte er das nur alles machen? Er konnte nicht einfach in sein altes Leben zurückspringen und auf Reset drücken. Das ging nicht.

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 03, 2016 10:51 pm

Eric meinte, dass es ihm leid tat was in Benjamins Vergangenheit passiert war und irgendwie war Benjamin mit der Situation ein kleines bisschen überfordert. Sowas hatte Eric noch nie gesagt, aber unerwarteter Weise tat es Benjamin gut das zu hören. Es bedeutete nämlich, dass Benjamin Eric noch etwas bedeutete. Mehr als er gedacht hatte. Benjamin sah unsicher auf den Boden, das eben noch hervorlodernde Temperament schon lange wieder verloschen. Er dachte an Eve... und an seine anderen Geschwister und seine Eltern und... verdammt, das sollte er wirklich nicht tun, denn es brachte nichts anderes als Schmerz mit. "Danke... das ist... Eric das bedeutet mir unglaublich viel, aber... Themawechsel, ja?", fragte Benjamin unsicher. Er wollte einfach nicht daran denken und ja irgendwie war das seine Schuld, weil er damit angefangen hatte, aber der Gedanke an seine Familie tat ihm nicht gut. Er wusste ja nicht einmal wie es ihnen ging... er verdiente den Namen Angel nun wirklich nicht mehr. Denn das was diese Familie ausgemacht hatte, das große, liebende Herz, dass hatte er verloren, oder? Zumindest kam es ihm allzuoft so vor. So als hätte er sich verändert, seitdem er nicht mehr mit Eric zusammen war und zwar nicht zum positiven.

Als Eric dann wieder zum Auto kam schien er sofort bemerkt zu haben, dass etwas nicht stimmte, was wahrscheinlich vorhersehbar war. Benjamin war kein guter Lügner, keinesfalls. Deswegen musste er sich ja auch hinter seinen Partnern verstecken, die seine Geschäfte für ihn abschlossen. Er würde sie nicht brauchen, wenn er Handeln könnte und andere Menschen einfach anlügen könnte, aber da er das nicht konnte, war er verdammt sie dabei zu haben. Eric schien sogar zu erkennen woran es lag und meinte dass er doch nicht einfach sagen könnte, dass er sein Leben wieder aufbauen würde und sie einfach verlassen würde. Okay, das konnte Benjamin sogar nachvollziehen, so hatte er das noch nicht betrachtet. Irgendwas stimmte heute mit ihm nicht. Benjamin seufzte. "Du brauchst es nicht zu erklären, ich... ich habe es verstanden. Ich hätte nicht so reagieren sollen, es tut mir leid.", sagte Benjamin bevor er James sagte, dass er losfahren könnte, was er dann auch tat. Eric fragte ihn wo er wohnen würde und Benjamin sah ihn wieder an. "Keine drei Blocks entfernt von meinem Büro. An der Ecke der Wall Street. Ich hab mir ein Haus gekauft.", sagte Benjamin und musste sich wahrscheinlich total seltsam für Eric anhören, fast wie ein Unbekannter. Immer hin hatte er früher nicht einmal davon geträumt in so einem Haus zu leben.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am So Jan 03, 2016 11:09 pm

Eric bemerkte, dass Benjamin mit der Situation überfordert war und wahrscheinlich an seine Familie dachte. Nun trug es sich zu, dass auch er an seine Eltern und vor allem an seinen Bruder dachte. " Meine Eltern haben mich immer von Karl ferngehalten, weil sie meinten, dass er ein schlechter Umgang für mich sei. Ich war noch klein, als er gegangen ist. Seit diesem Tag habe ich ihn nur noch ein zweimal gesehen. Irgendwie traurig meinst du nicht auch? Naja, aber Arzt ist trotzdem keiner von uns Beiden geworden und werde ich auch nie. Vielleicht sollte ich ihm mal schreiben.......wenn ich Stift und Papier habe.....oder eine Brieftaube.....und er will dass ich mich melde!" kam es ihm dann in den Sinn. Er wollte Benjamin damit aber auch nicht mehr nerven. Schon sein ganzes Leben lang wollte er eine Familie die zusammenhielt und wirklich auch zusammen war. Deshalb trug er auch immer ein Medaillon um den Hals mit einem Bild von Karl, ihm und ihren Eltern. Es war ihm heilig und sollte seinen größten Wunsch symbolisieren.

" Ich weiß es ist vielleicht verwirrend für Außenstehende aber die Gruppe ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich würde sie durchaus als das bezeichnen was man Familie nennt. Sie halten wenigstens zusammen. Aus diesem Grund....." Er grinste schwach. " .....hab ich meinen teil ja dazu beigetragen und alles was ich bei mir hatte zu Geld gemacht. Naja außer deinen Ring!" Damit erklärte er Benjamin hinter der Blume, dass er für die Leute unter der Bridge sogar seine ganzen Wertgegenstände verkauft hatte. Benjamin meinte er hätte ein Haus und Eric musste zugeben, dass er schon ein wenig sprachlos war. " Ist ja ein Ding. Ist das Haus auch kugelsicher?" scherzte er dann und sprach weiter. "Meine Eltern hatten auch ein Haus. Naja. Die Betonung liegt auf hatten!" Viel war ja davon nicht mehr übrig geblieben. "Wie lange nimmst du mich eigentlich bei dir auf?" Es interessierte ihn. " Ich weiß es ist nett gemeint, aber dir ist schon klar, dass ich nicht ewig bei dir bleiben kann? Irgendwann zieht es mich wieder zurück zu meinen Leuten!" Er warnte Benjamin lieber jetzt schon einmal vor.


Zuletzt von Eric Layton am So Jan 03, 2016 11:39 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 03, 2016 11:36 pm

Nein, kein Themenwechsel. Das kam scheinbar nicht einmal in Frage. Eric sprach über seine Familie.. okay... das war etwas äußerst seltenes. "Das tut mir leid...", sagte Benjamin ernst, wusste aber nicht was er sonst noch sagen sollte, irgenwie hatte er da eine Hemmung. Familie war so eine Schwäche für ihn, über die er nicht gerne redete, auch nicht wenn es die Familie von anderen war. Als sie viel später dann im Auto waren und Eric ihm erklärte, dass die Gruppe wie Familie für ihn geworden war und dass er alles verkauft hatte was er hatte um die Gruppe zu finanzieren nickte Benjamin. Das war wirklich... eine ungewöhnliche Tat von Eric, aber gleichzeitig auch etwas, dass Benjamin zeigte, dass Eric sich wirklich stark verändert hatte, denn früher war Eric wirklich viel zu selbstsüchtig gewesen um so etwas über haupt jemals in Erwägung zu ziehen, zumindest war das Benjamins Eindruck gewesen und würde es wohl auch immer sein.

Als Benjamin von seinem Haus erzählte schien Eric wirklich überrascht, das war vorher zu sehen. Eric fragte ob das Haus auch kugelsicher wäre und Benjamin lachte. Das war das erste Mal seit Ewigkeiten dass er lachte, weil er etwas lustig fand und nicht um sich der Gesellschaft anzupassen. Eric meinte seine Eltern hätten auch ein Haus gehabt, wobei er das hatte betonte. Vergangenheit. "Warum hatten? Was ist passiert?", fragte Benjamin und wusste nicht wirklich ob er die Antwort nicht schon kennen sollte. Eric fragte wie lange Benjamin ihn eigentlich aufnehmen würde und, dass es nett gemeint wäre, aber das er irgendwann wieder zu seinen Leuten wollen würde. Benjamin seufzte. "Das hatte ich befürchtet. Eric, dass ist doch nichts für dich, komm schon. Ich meine, ich kann sehr gut nachvollziehen das dir diese Menschen viel bedeuten, aber du kannst doch nicht mit ihnen leben! Glaub mir einfach, das hat dich vollkommen verändert und ich weiß nicht ob die Veränderung für dich gut war. Du solltest wieder arbeiten. Fuß fassen. Ich meine, ich werde dich zu nichts zwingen können und du kannst jederzeit gehen...", sagte er, obwohl bei den letzten Worten ein lautloses 'was mir zwar das Herz brechen würde, aber du kannst gehen' hoffentlich in seinem Blick mitschwingen würde. "... aber ich glaube nicht, dass du es solltest.", sagte er sanft und ein leises: Lass mich dir einfach helfen... huschte durch seine Gedanken.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am Mo Jan 04, 2016 5:40 pm

Eric war sich nicht so wirklich sicher ob er Benjamin von seiner Vergangenheit etwas erzählen sollte. Warum auch? Eigentlich ging es ihn absolut nichts an und das war doch immer seine Ansicht gewesen oder? Sollte er sie wirklich ändern? Irgendwas musste der Mensch doch von sich bewahren was nicht jeder wusste. Vielleicht war dies das falsche Denken, aber Eric würde Benjamin nicht alles erzählen. "Naja. Sie haben es eben nicht mehr. Passiert wenn man in einem Gebiet wohnt, wo der Kriegsgegner Bomben abwirft und Häuser zerstört!" Näher wollte er darauf dann auch wieder nicht eingehen. Seine Eltern sind bei diesem Unglück ums Leben gekommen und er wusste nicht ob es gut oder schlecht war. Sicher er hatte keine Freudensprünge gemacht damals, aber er war auch nicht zu Tode traurig. Wenigstens konnte er so seinem Bruder Karl näher sein und wieder den Kontakt zu ihm suchen. Dieser war es auch der zur Beerdigung dabei war und ihn auf den Weg der Drogen und des Alkohols gebracht hatte und Eric hatte dieser Weg sehr zugesagt.

Mittlerweile hatte es sich eigentlich ganz gut gelegt. Dann grinste er Benjamin an. "Benji, Benji, Benji. Du wärst erstaunt was ich alles kann. Wie kommst darauf zu wissen dass es nichts für mich ist? Nichts für mich ist, dass klingt ja beinahe so als wollte ich auf der Straße leben und all das. Warum sollte diese Charakterveränderung schlecht gewesen sein? Ich bin vom Alkohol- und Drogentrip runter gekommen und bin auch nicht mehr sooo ein Arsch wie ich mal war. Egoistisch kann man mich auch nicht mehr so wirklich nennen wage ich zu behaupten!" Kurz legte er eine Pause ein. Als ob Benjamin ihn oder seine Gruppe kennen würde. Eigentlich dürfte er über alle nicht ein Wort verlieren. "Sie waren die Einzige die auf meiner Seite standen......die mir geholfen haben und von diesen Leuten willst du mich fernhalten? Außerdem...... " Ihm fiel etwas ein. "....Hab ich ihnen vorhin versprochen, dass ich etwas zu essen und Medikamente für sie besorge und ich habe vor das noch heute zu erledigen!" Immerhin hatte er ja auch noch das gesammelte Geld von ihnen dabei. Sie könnten es sich nicht mal selber holen.

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am Mo Jan 04, 2016 6:33 pm

Auf Eric Erklärung hin nickte Benjamin. Krieg... Benjamin war da selbst noch grade so drum rum gekommen, da er ein Jahr zu jung gewesen war um als 'diensttauglich' zu gelten. Im Vergleich zu den Jungen aus seinem Dorf hatte er nämlich keinerlei Interesse daran gehabt nach Europa zu gehen nur um dort elendig zu sterben, nein Danke. Seine Brüder Michael und Abel hingegen... waren nicht mehr zurück gekommen. Und sein Vater und sein Bruder Elija kamen sehr verändert zurück. Verändert auf eine äußerst schlechte Art und Weise. Seine Mutter hatte damals irgendwann ihren Verstand verloren. Aber die Tatsache, dass eine Bombe das Haus von Erics Eltern zerstört hatte war schon etwas seltsam. Kamen Erics Eltern aus England? Frankreich? Der Name war auf jeden Fall Englisch! Aber Benjamin sah, dass das kein Thema war über das Eric reden wollte, nachvollziehbar. Also nickte Benjamin nur, in der Hoffnung das dass für Eric genug wäre. Dann fuhr er mit dem bisherigen Gespräch fort.

Erst als Eric seinen Namen dreimal hintereinander sagte fiel Benjamin auf, dass Eric ihn immer noch Benji nannte. Außer ihm tat das kein anderer Mensch. Absolut keiner, aber Benjamin liebte es diesen Namen wieder zu hören. Es war eine Erinnerung an Tage die er schon fast vergessen hatte. Eric fragte, warum Benjamin wissen würde, dass das Straßenleben nichts für ihn wäre und Benjamin musste ein Schnauben unterdrücken. Das war doch für niemanden etwas! Als er fragte, warum diese Charakteränderung schlacht für ihn wäre, da er ja immer hin vom Alkohol und den Drogen losgekommen wäre und auch nicht mehr so ein Arsch wäre wie früher sah Benjamin wieder aus dem Fenster, das könnte vielleicht doch noch eine anstrengende Unterhaltung geben. "Ich habe nicht gesagt, dass es schlecht ist, Eric. Ich bin mir nur nicht sicher ob sie dir im Leben weiterhilft. Das du nicht mehr egoistisch bist, kann tatsächlich sein, aber angesichts der Umstände glaube ich, dass du mit Egoismus gestorben wärst, also hast du dich angepasst um zu überleben. Aber dass du auf der Straße lebst, passt nicht zu dir. Zu niemandem passt das und ich gebe dir grade die Chance da raus zu kommen. Eine Wahl. Von der du so sprichst als hättest du sie nicht. Du musst ja nicht einmal bei mir einziehen, wenn du das nicht willst. Ich kann dir eine Wohnung mieten oder sonst etwas, aber ich will nicht, dass jemand der mir etwas bedeutet auf der Straße lebt! Und bevor du meine Worte jetzt verdrehst: nein, das hier geht nicht um mich, ich will nur, dass du es gut hast und vor allem das du sicher bist." Das war doch mal eine Ansage. Gut hinbekommen, Ben. Eric würde das wahrscheinlich anders aufnehmen.

Von Eric kam ein Kommentar, bezüglich seiner Gruppe und Benjamin hörte sich das bis zum Ende an. "Das kannst du ja auch gerne tun, aber das verpflichtet dich nicht dazu dein Leben bei ihnen zu fristen.", begann Benjamin. "Und ich will dich nicht von Ihnen fernhalten... nun ja, doch ein wenig. Aber ich will nicht, dass du sie einfach ihrem Schicksal überlässt oder sonst etwas, ich will nur, dass du das machst, was dich früher glücklich gemacht hat. Ein Leben unter anständigen Menschen.", sagte Benjamin und schüttelte dann den Kopf. "Das war falsch ausgedrückt, aber du weißt doch wie ich das meine. Zivilisierten Menschen. Zivilisation generell.", versuchte er zu korrigieren, war sich aber ziemlich unsicher ob er das hinbekommen hatte.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am Mo Jan 04, 2016 8:05 pm

"Wie heißt es so schön? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Auf der Straße gibt es keinen Egoismus. Da hilft man sich gegenseitig und gibt für jeden wortwörtlich sein letzes Hemd!" Es war wirklich so. Auch wenn es viele vielleicht nicht glaubten, so war es doch wirklich wahr. Denn was hätte man von Egoismus? Das brachte einen höchstens unter die Erde. Mehr aber auch nicht. Denn alleine konnte man das Leben auf der Straße sicher nicht bewältigen. "Eine Wohnung mieten? Damit ich abhängig von jemandem bin? Ich lasse mir von niemandem irgendetwas bezahlen, denn ich bin der Meinung, dass man sich alles verdienen muss. Ist nicht gut wenn man alles immer in den Arsch geblasen bekommt!" Er meinte damit nicht nur Benjamin an sich, sondern auch sich. Denn immerhin wurde er nicht gerade abgestoßen von seinen Eltern und sie gaben ihm alles was er wollte und in ihren Geldbeutel passte. "Jemand der dir etwas bedeutet? Ich fühle mich wahrlich geehrt!" Eigentlich würde jetzt jeder normale diese Aussage erwidern aber nicht doch Eric. Er war halt wie immer und ging nicht näher darauf ein. Ob er nun ein normaler Mensch war, das stand auf einem anderen Stern.

Eine Frage brannte ihm jedoch auf der Zunge. Warum um alles in der Welt tat Benji dass alles für ihn? Sie sind nicht gerade gut auseinander gegangen und er hätte Eric einfach mal so rausschmeißen können. War Benjamin wirklich so leicht zu manipulieren und so gutgläubig? Auch wenn es vielleicht einen Vorteil für Eric hätte, da ihm die Möglichkeit geboten wurde wieder in die Zivilisation zurück zu kehren in welcher er sich eins befand. Er seufzte. "Natürlich werde ich nicht ewig bei ihnen bleiben. Vielleicht. Denn irgendwann werden sie entweder sterben oder wir finden jemanden der uns hilft und uns von der Straße holt. Du kennst nicht zufällig eine gute und billige Apotheke ? Ich möchte ihnen das Zeug möglichst schnell besorgen. Nicht dass ihnen noch etwas passiert oder sie noch kränker werden als sie ohnehin schon sind!" Das könnte sich Eric nur sehr schwer verzeihen. Denn er fühlte sich für die Drei aus irgendeinem Grund verantwortlich.

Seine Augen glitzerten. "Wer sagt dir dass mich das von Früher auch jetzt wieder glücklich machen würde?" Vielleicht würde er es ja sogar hassen? Wer wusste es denn schon? Als Benjamin die zivilisierten Menschen ansprach musste Eric leicht grinsen. " Ihr habt alle keine Ahnung und ich kann mir vorstellen was ihr in Bettlern oder armen Menschen sehrt. Wer sagt euch, dass sie nicht zivilisiert sind und was gibt euch das Recht dazu sie so einzustufen? Wer legt überhaupt fest was "zivilisiert sein" ist? Jeder definiert das Kind anders. Außerdem sind sie auch anständig. Anständiger und zivilisierter als manche anderen Menschen die in der oberen Schicht herumlungern" Sehr viel hatte er in seiner Zeit auf der Straße gesehen und auch die andere Seite der Medaille gesehen. All dies hatte ihn verändert und zum nachdenken angeregt. Er sah eine Seite, die anderen Menschen oft verborgen blieb, weil sie sich nicht weiter damit auseinandersetzen. Kurz sah er aus den Fenster und seufzte.

"Es wird kalt Benji. Der Winter naht. Du kennst nicht zufällig ein leerstehendes Haus was wir als Unterschlupf benutzen könnten? Denn im Winter wird es recht kalt und zugig unter der Brücke. Nicht dass manche von uns noch kränker werden als sie ohnehin schon sind!" wiederholte er dann wieder. Ja er sprach vom Wir und Uns. Es hatte sich so eingebrannt und würde auch nicht so schnell auszulöschen sein. Denn sie waren eine Gruppe. Eine Familie und die musste zusammenhalten. Es war ein unglaublich starker Zusammenhalt innerhalb der Gruppe und Eric fühlte sich als ein teil von ihnen. Diese Ego-Ich- Perspektive hatte er schon längst ablegt. Es zählten nur die anderen und das ist auch der Grund dafür, dass er das Leben der anderen über sein eigenes stellte. Eins war ihm aber klar. Benjamin würde damit alles andere als zufrieden sein, aber was sollte Eric denn da machen? Ändern könnte er es eh nicht mehr oder zumindest nicht mehr so sonderlich schnell und gut. Sicherlich würde das eine Menge Arbeit machen.

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am Mo Jan 04, 2016 10:25 pm

Nach Erics Worten über den Egoismus nickte Benjamin nur. War ja schön und gut... und Benjamin wollte sich wirklich nur äußerst ungerne streiten. Als Eric auf das Angebot mit der Wohnung reagierte hätte sich Benjamin das ja eigentlich schon denken können. Aber das war wieder der alte Eric! Der hatte sich auch nicht von irgendwem abhängig gemacht. "Es war ein Angebot und das ist alles. Ich meine... ich kann dir auch einen Job besorgen und dann brauchst du nicht von mir abhängig zu sein. Du kannst dein eigenes Geld verdienen und deine eigene Wohnung alleine finanzieren.", sagte Benjamin ruhig. Eric wiederholte es, dass er Benjamin etwas bedeutete und Benjamin nickte. Er meinte er würde sich geehrt fühlen, sagte aber nichts weiter daraufhin. Aber das war okay. Damit kam Benjamin klar. Oder? Ja! Ja, klar! Damit kam er klar... Er fühlte sich super... jap...

Eric meinte er würde nicht für Ewig bei den Bettlern bleiben, denn irgendwann würden sie sterben oder sie würden gemeinsam jemanden finden, der sie von der Straße holen würde. Benjamin seufzte. "Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, das ich das machen kann? Ich kann dir einen Job besorgen und sicherlich auch den anderen Mitgliedern deiner Gruppe. Eric, wäre das denn keine Lösung? Eine Lösung, die helfen könnte?", fragte Benjamin überzeugt. Für ihn klang das hervorragend, aber wahrscheinlich hätte Eric wieder irgend etwas auszusetzen. "Und nein ich kenne keine billige Apotheke, aber ich kenne eine Apotheke hier um die Ecke und ich habe mein Geld dabei. Natürlich nur falls meine Spende angenommen wird.", sagte Benjamin und sah fragend zu Eric. Es war nicht so als könnte Benjamin sich es nicht leisten Medikamente zu kaufen... vor allem Medikamente waren ja wirklich etwas, das Leute brauchten und das war etwas gutes. Der eigentliche Grund warum er nichts für Hilfsorganisationen der Armen spendete war einfach, dass er nicht daran glaubte, dass das Geld da ankam, wo es hin sollte.

Er fragte woher Benjamin wissen würde, dass das was ihn früher glücklich gemacht hätte ihn heute noch glücklich machen würde und Benjamin sah zu Boden. Okay, das war eindeutig. Sehr gut gesagt. Benjamin würde Eric dann wohl auch nicht glücklich machen. Warum nahm Benjamin ihn überhaupt noch mit, wenn er ihm doch eh nichts bieten konnte? Weil er diesen Mann mehr liebte als sich selbst? Weil er hoffte, dass es alles in ordnung werden würde, wenn sie nur hart genug daran arbeiten würden? Vielleicht hoffte er zu viel, vielleicht dachte er zu positiv. Vielleicht sollte er das hier alles nicht tun. Vielleicht war es ein ganz großer Fehler, aber er hatte Eric wieder. Er wollte ihn nicht aufgeben. Er konnte nicht. "Natürlich weiß ich es nicht sicher, aber... egal. Wenn du es nicht einmal versuchen willst, solltest du vielleicht wieder aussteigen.", sagte Benjamin ohne genau darüber nachzudenken. Er wollte nicht, dass Eric ausstieg, aber er wollte ihn auch nicht vollkommen unglücklich machen. Wen interessierte es, dass sein Herz brach? Solange Eric glücklich war...

Eric verstand natürlich nicht, was er mit zivilisiert meinte. "Menschen die nicht Teil der modernen Zivilisation sind, sind nicht zivilisiert und du kannst mir nicht sagen, dass die Leute zivilisiert sind. Sie leben unter einer öffentlichen Brücke, haben keinen Job und kein zuhause. Sag mir nicht, dass das das normale amerikanische Leben ist.", fügte Benjamin noch hinzu. Er wollte Eric nicht beleidigen oder sonst etwas, aber irgendwas musste er sagen und so war es, wie er die Welt sah. Wie die meisten Leute die Welt sahen. Anschließend sprach Eric vom Winter und ob er nicht ein leerstehendes Haus kennen würde. Dieses ganze 'uns' Gerede ging Benjamin langsam auf die Nerven. Eric war nicht Teil dieser Welt, sollte er nie sein. Er war anders! Eric war anders! Oder etwa nicht? "Nein, tut mir leid.", sagte Benjamin leise und sah dann aus dem Fenster.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Eric Layton am Di Jan 05, 2016 10:26 pm

Lange Zeit überlegte Eric was er Benjamin antworten sollte. Schlussendlich hatte er sich die passende Worte zurecht gelegt. "Aber wenn du mir den Job besorgst, dann fühle ich mich doch aber auch so als wäre ich auf dich angewiesen weil ich es nicht alleine geschafft habe!" Für ihn klang das wirklich sehr logisch oder nicht? Schließlich würde er sich doch dann ins gemachte Nest legen. Da er zu einem geringen Teil immer noch er war, fiel es ihm noch immer sehr schwer Benjamin zu zeigen wie sehr er ihn eigentlich liebte und das tat er wirklich. Er liebte ihn wirklich von ganzem Herzen und war durch die Trennung von ihm zu Grunde gegangen. Er fühlte sich schlimm und hoffte, dass es dennoch irgendwie besser wurde und der Schmerz in seinem Herzen wieder verschwinden würde. Doch würde es wieder so einfach zwischen ihnen Beiden funktionieren, bloß weil er jetzt wieder bei Benjamin war? Wahrscheinlich blieb dies abzuwarten oder nicht? Kurz seufzte er. "Du weißt mir ist es schon immer sehr schwer gefallen positive Gefühle zu äußern oder?" Innerlich hoffte er, dass Benjamin wusste worauf er anspielte.

Dann bot er Eric Unterstützung an und dieser hörte sich den Vorschlag an. Eigentlich musste er zugeben, dass sein Freund schon die Wahrheit sprach. Schließlich könnte es das Leben von allen verbessern, aber wollte er dass? Dann würden sie alle in Benjamins Schuld stehen und er wusste nicht ob die anderen das auch wirklich wollten. Darin sah er nämlich das Problem. "Benji........es.....es ist eine gute Idee, aber......ich weiß nicht ob es die anderen wirklich wollen in der Schuld von irgendjemandem zu stehen oder so. Du kennst sie nicht, da können sie sehr eigen sein! Wenn ich aber arbeite, dann könnte ich ihnen helfen und das würde vielleicht sogar klappen..." kam es ihm dann in den Sinn. So abwegig war die Idee gar nicht. Dann kam der Vorschlag mit der Apotheke und Eric wusste nicht so recht was er sagen sollte. Einmal mehr. "Warum? Warum tust du dass? Warum willst du den anderen helfen? Über deine Spende wären sie sicherlich sehr froh, aber ich weiß nicht warum du unbedingt helfen willst!"

Es war ihm einfach ein Rätsel. " Ganz ehrlich muss ich zugeben, dass alles in meinem alten Leben reine Zeitverschwendung war....außer....naja....unsere Beziehung!" bracht er dann stockend heraus. Man war das schwer. Warum war das nur so schwer? Naja. Jetzt war es ja gesagt und alle konnten beruhigt sein oder nicht? " Nein. Normales amerikanisches Leben ist das nun wirklich nicht. In diesem Punkt gebe ich dir Recht. Allerdings heißt es nicht bloß weil sie unter einer Brücke leben, kein zu Hause und keinen Job haben dass sie unzivilisiert sind. Wenn du damit die Umgangsformen, Benimmregeln und Anstand und so etwas meinst, dass ist bei ihnen mehr als genug vorhanden!" Es war wahrscheinlich davon auszugehen, dass er die Sache mit dem nicht zivilisiert falsch verstanden und aufgefasst hatte, aber es war seine Meinung und von dieser würde er sich mit Sicherheit auch nicht abbringen lassen.

_________________
avatar
Eric Layton

Anzahl der Beiträge : 179
Anmeldedatum : 30.03.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Benjamin Angel am Mi Jan 06, 2016 11:11 pm

Eric meinte, dass er sich aber doch auch auf ihn angewiesen fühlen würde, wenn er ihm diesen Job besorgen würde. Benjamin seufzte. "Eric, ich würde das einfach gerne für dich tun. Du bist mir nichts schuldig und ja, okay, du bist da irgendwie auf mich angewiesen. Aber nur weil ich dir einen Job besorge? Es ist nicht so, als würde ich dich von da an kontrollieren oder sonst etwas, ich besorge dir nur einen Job. Seh es als Ausgleich an, dafür, dass du mir die Leute vorgestellt hast, die mich zu dem gemacht haben was ich bin. Damals war ich auf dich angewiesen, es ist nur gerecht wenn ich dir das zurück gebe.", sagte Benjamin sanft. Er wollte nicht aggressiv oder genervt wirken, obwohl er letzteres schon ein wenig war, aber auch nicht übermäßig. Eric meinte, dass es ihm schon immer schwer gefallen war positive Gefühle auszudrücken und wollte wissen, ob Benjamin das wissen würde. Natürlich wusste er das, das hieß aber nicht, dass es das für ihn irgendwie leichter machte damit klar zu kommen. Bei seinem nachfolgendem Vorschlag hörte Eric ihm zu und dachte dann nach. Bei seiner Antwort schien er mit den Worten zu hadern und allein diese Tatsache war für Benjamin äußerst ungewöhnlich, aber er nahm es gerne so hin. Er meinte, dass Benjamins Idee gut war, aber dass er nicht wüsste ob die anderen das wollen würden in der Schuld von jemandem zu stehen. Das sie eigen sein könnten und dass er aber wenn er arbeiten würde er ihnen helfen könnte. War das nicht genau Benjamins Vorschlag gewesen?

Scheinbar nicht, okay, gut. War ihm recht, solange Eric ihn nur nicht wieder sofort verlassen würde. Der Vorschlag mit der Apotheke schien dann Eric dazu zu bringen eine Frage zu stellen, die er sich wahrscheinlich schon länger insgeheim fragte. Warum Benjamin das tat. Benjamin dachte kurz nach, bevor er antwortete: "Ich sehe wie wichtig sie dir sind. Ich hab noch nie mitbekommen, dass du dich für irgendetwas anderes so eingesetzt hättest. Wahrscheinlich denke ich einfach, dass ich... es für dich tun sollte.", sagte Benjamin und seufzte dann. "Aber wahrscheinlich willst du auch wissen warum ich dich jetzt grade so mitnehme und warum ich dich so behandle wie ich es tue... tja, ich liebe dich. Und das weißt du. Das wird sich nicht ändern. Niemals. Wenn es dir nicht gut geht, wie soll es mir dann gut gehen?", fragte er und wusste nicht ganz ob es Eric als Antwort reichte. "James: die nächste Apotheke, bitte.", sagte Benjamin, noch bevor Eric wieder begann zu sprechen, darüber das alles in seinem alten Leben eine reine Zeitverschwendung gewesen wäre... außer ihre Beziehung. Benjamin sah verwirrt und dennoch gerührt zu seinem Ex-Freund. "Wa-Was? Entschuldigung. Hast du- Bist du krank oder so? Sowas hast du noch nie... ich meine ich...", stammelte Benjamin. Er war einfach komplett aus dem Konzept geworfen worden.

Als Eric dann meinte, dass das nicht das normale amerikanische Leben wäre nickte Benjamin. Wenigstens etwas hatte Eric eingesehen. "Ich habe nicht gesagt das sie keinen Anstand haben, Eric. Ich meine nur, dass sie nicht wirklich das repräsentieren, was man selbst irgendwann sein will, meinst du nicht? Keiner von ihnen wird es sich ausgesucht haben, aber dennoch. Wenn sie die Chance hätten es zu ändern, meinst du dann nicht, dass sie sie ergreifen würden?", fragte Benjamin und hoffte damit, dass er diesen Konflikt etwas aufgelockert hätte.

_________________
neue Signatur photo gif 1_zpsry4egmkk.gif
avatar
Benjamin Angel

Anzahl der Beiträge : 161
Anmeldedatum : 06.06.15

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: AU//Out of line

Beitrag von Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Seite 1 von 3 1, 2, 3  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 :: Outplay

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten