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Training unter Veteranen

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Training unter Veteranen

Beitrag von Jonathan Black am So Dez 06, 2015 11:08 pm

Wo: Wohnblock / Geheimer Trainingsort von Jonathan mit Schild "Achtung! Einsturzsgefahr, nicht betreten!"
Wer: Jonathan Black & Lionel d'Orleans
Wann: 22.05.2039 ~ 16:00 Uhr

Es war ein angenehmer Tag gewesen, obwohl Jonathan wieder zur gerne wieder eine Mission haben würde. Fast schien es sol als würde S.H.I.E.L.D. ihn vergessen haben oder gar nicht seine Mitarbeit haben wollen. Daher war seine Reaktion verständlich, als er endlich wieder ein Lebenszeichen bekomen hatte. Es steht eine mögliche Mission an, und er sollte sich darauf vorbereiten. Jonathan hätte am liebsten Freudesprünge gemacht, als er das gehört hatte. Natürlich trainiert er jeden Tag, seine sieben Einheiten von zwanzig Wiederholungen von Sit-Ups, Liegestützen und Klimmzügen macht er sowohl morgens als auch abends. Doch vielleicht sollte er noch nebem dem Laufen wieder das alte Boxstudio öfter aufsuchen. Drei Mal in der Woche trainieren wird nicht ausreichen für eine unbekannte Mission, er müsste seinen Körper mehr drillen.
Also entschied sich der ehemalige Soldat heute wieder zu trainieren. Das Gebäude sah alt aus und ziemlich baufällig, sodass viele Menschen es auch mieden. Das Schild "Achtung Einsturzgefahr!" verstärkte den Eindruck einer herunterkommenden Ruine. Außer Jonathan und einigen Agenten aus Shield wusste niemand, dass sich dort ein ziemlich gutes Boxerstudio verbarg, wo er regelmäßig trainieren konnte, ohne dass ihn jemand beobachtete.
Drinnen angekommen, prüfte er einige Sandsäcke nach ihrer Qualität und stellte auch ein Tisch auf, wo er sein Trinken und seine Tasche hingestellt hatte. Obwohl er wusste, dass niemand reinkommen würde, wäre es ihm lieber, wenn seine Sache in einer greifbare Nähe sind. Sicher ist sicher!
Der Mutant fing sich an aufzwärmen - Schrittarbeit, Schattenboxen sowie unterschiedliche Arten von Hampelmännern, bevor er dann zur Dehnung überging - und ging dann seine Handschuhe und Schoner für seine Unterschenkel und Füße anzuziehen. Er bevorzugte barfuß zu trainieren - auf dem Matten war es auch einfach - aber Schutz musste schon sein. Jonathan wusste wie er fest schlagen konnte und vor der Mission sich irgendwas zu brechen wäre suboptimal.
Als er dann zum Boxsack ging, dachte er darüber nach, wie er dann den weiteren Verlauf des Trainings schmücken sollte. Er könnte an der Holzpuppe einige Griffe und lockere Bewegungen machen, danach eine kurze Pause, bevor er einige Übung zur Ausdauer machen würde.
Der Sandsack bewegte sich, als er seinen ersten Schlag setzte. Darauf folgte der nächste. Langsam wurde sein Tempo schneller und er machte seine Kettenfaustattacke immer schneller, während er im Kopf von dreißig runterzählte und er beendet die Serie mit einem Sidekick. Dann ging er einige Schritte um den Sandsack herum, machte einige Kreise mit seinen Schultern, um sich zu lockern, bevor er seine Serie weiter führte.
Bam... Bam... Bambam... Bambam bam... Bambambam!
Nach seiner zweiten Serie, schnalzte er unzufrieden mit der Zunge. Sein linker Hacken war nicht gut genug, er kam zu langsam, da hätte sein Gegner ihn direkt mit einem schnellen Jab aus dem Gleichgewicht bringen können. Jonathan kreiste seine Schultern in zwei unterschiedliche Richtungen, bevor er sich wieder bereit machte wieder zu zuschlagen. Seine ganze Konzentration lag auf der richtigen Technik und Ausführung der Schläge, der Haltung und noch anderen Gedönst. Noch drei Serien, dann würde er sich eine kleine zweiminütige Trinkpause erlauben.
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Re: Training unter Veteranen

Beitrag von Lionel d'Orléans am So Dez 06, 2015 11:50 pm

Lionel hatte keinen besonders tollen Tag gehabt. Sagen wir es einfach mal so: irgendjemand hatte es für gut befunden auf seinem Stockwerk eine unangekündigte Feueralarm-Probe zu machen. Das hatte damit geendet, dass er den Rest der Nacht unter seinem Tisch gesessen und gebetet hatte. Die Geräusche hatten ihm einfach Angst gemacht, okay? Er dachte es wäre irgendwas passiert, irgendwas schlimmes. Bombenalarm oder sonst irgendwas... er hatte doch selbst keine Ahnung. Er war erst raus gekommen, als um 14 Uhr sein Therapeut zu ihm nachhause gefahren war, weil Lionel um 12 Uhr nicht aufgetaucht war. Und um ehrlich zu sein war das, dass beste was hätte passieren können. Was los gewesen war? Keine Ahnung. Lionel wusste es nicht. Er hatte einfach nicht mehr klar denken können. Nach zwei Stunden Gespräch mit seinem Therapeut hatten Lionel und Doktor Wilson sich dann dafür entschieden dass der Schock überstanden wäre und Lionel wieder alleine seien konnte. Dennoch hatte Doktor Wilson ihm ein altes Gerät gegeben, dass sich Piepser nannte, wo Lionel nur einen Knopf drücken musste und Doktor Wilson würde sofort wissen das irgendwas falsch war. Lionel hatte mit Aidan geschrieben danach, aber da er keine Zeit hatte musste Lionel etwas alleine machen. Sport war eine gute Idee. Sport war immer eine gute Idee für ihn. Er war also losgelaufen. Einfach nur joggen. Durch die kleineren Straßen und Gässchen. Bis er irgendwann an einer verlassenen Halle war und anhielt um einmal einen großen Schluck aus seiner Wasserflasche zu nehmen. Er war nicht gelaufen. Er war gerannt. 30 Minuten durch. Dennoch war er noch nicht erschöpft genug um aufzuhören. Aber ihm fiel etwas auf. Und zwar, dass in der Halle jemand zu sein schien. Lionel musterte die Halle einmal und anhand des Aussehens der Halle dachte er eher, dass da niemand mehr was drin machen sollte, aber es würde ihn wohl nichts angehen. Erst als er das Schild entziffert hatte, dass vor Einbruchsgefahr warnte wurde er besorgt. Da musste er rein. Er ging also durch die Tür, die offen war, und folgte dann dem Licht und den Geräuschen, die ihn in ein relativ modern aussehendes Boxstudio führten. Dort war ein Mann, der boxte. "Entschuldigung! Das hier ist gesperrt. Sie sollten nicht hier sein.", rief er warnend. Aber er bekam keinerlei Reaktion. Hörte der Mann Musik? Lionel musterte ihn einmal, fand jedoch nichts dass diesen Verdacht bestätigte, jedoch fiel ihm der Kampfstil des jungen Mannes auf. Das war nicht nur irgendein Boxer. Diese selbstkritische Art... das Auftreten... der Hieb mit der Hand... das war ein Soldat. Gut, da das erkannt war, wusste Lionel auch schon mal, dass es ganz gefährlich war jetzt da hin zu gehen und den Mann zu stören. Oder gar anzufassen. Aber immer hin stand draußen das man das hier nicht betreten durfte und um ehrlich zu sein hatte Lionel keinen Bock auf dieses ganze Ding hier, aber er wollte nicht, dass dieser Typ in Gefahr war, also ging er auf den Mann zu, grade als jener gegen den Boxsack schlug und hielt den Boxsack fest, was den Mann aufjedenfall aus dem Konzept bringen sollte. "Das hier ist abgesperrt, Sir. Sie sollten nicht hier sein.", wiederholte Lionel deutlich und sah den Mann abwartend an.
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Re: Training unter Veteranen

Beitrag von Jonathan Black am Di Dez 08, 2015 7:54 pm

Jonathan Schläge waren präzise, wie man es beim Boxen erwartete - geradewegs kamen sie von seinem Brustkorb zu seinem Gegner. Als er einige Haken machtete, achtete er darauf, dass er den Schwung aus der Hüfte holte, das erhöhte nämlich die Kraft im Schlag selbst. Durch seine Boxerhandhschuhe - die er aus reiner Gewohnheit anzog - spürte er rein gar keinen Schmerz. Es wurde ja alles gedämpft durch seinen Handschuh. Ob es für ihn merkwürdig war, dass er seine Treffer gar nicht hörte? Man gewöhnte sich daran, er wusste ja, dass wenn er etwas an seiner Hand spürt, es hieße, er habe getroffen - er hoffte es jedenfalls.
Den Mann, der die Halle betreten hatte, hatte er schon wahrgenommen. Der Boden hatte leicht vibriert durch seine Schritte, aber Jonathan wollte sich nicht aus der Fassung bringen und trainierte weiter. Vielleicht würde der Kerl weggehen, wenn er ihn ignorieren würde. Menschen wurden ja so schnell und einfach über alle möglichen Dinge beleidigt. Ignoration gehörte auch zu den Dingen, die Menschen hassten.

Jonathan hätte aber nicht erwartet, dass der Kerl es wagen würde, sein Boxsack festzuhalten und somit sein Training zu stören. Der Mutant blickte grimmig zum Kerl und las sein Bedenken. Er schmunzelte darüber und aus reiner Gewohnheit fing er an zu gebärden: "Ich weiß, aber ich habe eine Erlaubnis hier zu trainieren. Wenn es verboten ist, wieso bist du reingegangen? Du hättest die Polizei anrufen können, das wäre doch viel legaler. Jetzt hast du auch das Gesetz gebrochen."

Jonathan ging zu seiner Tasche und entschied, dass er trotz der Anwesenheit dieses Gesetzeshüters sein Training nicht unterbrechen würde. Er nahm einige Schlücke aus seiner Wasserflasche, nachdem er seine Boxhandschuhe ausgezogen hatte. Während er sich kurz suchend im Raum umsah, um zu überlegen, was er als nächstes machen konnte, fiel es ihm nicht auf, dass der Kerl vielleicht keine Gebärdensprache beherrschte und ihn gar nicht verstanden hatte. Doch es war so eine Angewohnheit des Mutanten, dass Leute, welche in seiner Nähe waren, wenn er trainierte, ihn verstanden, sodass er gar nicht darüber nachdachte.

Dann sah er zum Kerl hin und stellte sich vor. "Wie heißt du? Ich bin Jonathan Black.", seinen Namen buchstabierte er. Zwar wusste er, welches Zeichen für Jonathan benutzt wurde, aber für Black hatte er ehrlich gesagt keine Ahnung, deshalb wurde sein Name in der Fingersprache buchstabiert. Schließlich beherrschte doch jedes Kind die Fingersprache wenn es im Kindergarten gewesen war, oder etwa nicht? Bis ihm dann einfiel, auf seinem Dog-Tag, welches er auch jetzt noch trug, stand alles nötige über ihn. Seine Hand legte sich über die Kette, das Metall war im Vergleich zu seinem erhitzen Körper relativ kühl.
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Re: Training unter Veteranen

Beitrag von Lionel d'Orléans am Mi Dez 09, 2015 9:21 pm

Der andere Mann sah ihn mit einem dunklen Blick an, den Lionel nur gleichgültig und eher mahnend erwiderte. Lag wahrscheinlich daran, dass er es eigentlich nur gewohnt war in so einer Situation Respekt zu bekommen. Immer hin war er ein etablierter Général de division, zumindest aus französischer Sicht. Das der Mann jedoch nichts sagte, sondern mit ihm auf Gebärdensprache zu reden begann. War vielleicht ganz gut, dass man ihm als Kleinkind schon auf verschiedene Sprachen gedrillt hatte. Problem war nur, dass er die meisten dieser Sprachen nicht wirklich gut konnte, aber Gebärdensprache war etwas anderes. Da war das Vokabular nämlich komplett egal. Denn 'Hund' in französischer Gebärdensprache hieß auch 'Hund' auf amerikanischer Gebärdensprache. Vorteil für Lionel, definitiv. Die Frage des anderen hätten Lionel normalerweise zum Schmunzeln gebracht, aber nicht jetzt. Er war dafür grade einfach nicht in der Stimmung. Er ließ den Boxsack los und antwortete dem dunkelhaarigen: "Wie kannst du eine Erlaubnis haben, wenn es hier laut dem Warnschild draußen zu gefährlich ist? Ich habe die Polizei nicht angerufen, weil ich dich nicht in Schwierigkeiten bringen wollte. Du hättest ja auch nur ein Kind sein können, dass sich verlaufen hat, oder ein streunender Hund."

Der Mann ging zu seiner Tasche und trank einige Schlücke Wasser. Seine Bewegungen waren interessant. Lionel wusste es selber nicht genau. Lag es daran das der andere auch im Militär gewesen war? Lionel wusste es nicht, aber es war interessant. Der andere fragte ihn nach seinen Namen und stellte sich dann als Jonathan Black vor. Lionel nickte und buchstabierte dann auch seinen Namen: "Lionel. Freut mich." Anschließend griff Jonathan nach der Hundemarke, die um seinen Hals lag und um ehrlich zu sein fiel jenes Stück Metall Lionel erst jetzt auf. Er war jedoch zu weit entfernt um irgendetwas klar und deutlich lesen zu können. Aber als Jonathan das tat, zog Lionel auch seine Kette hervor und zeigte sie Jonathan kurz, mit einem leichten Lächeln. "Wie oft warst du drüben?", fragte er stumm und sah Jonathan interessiert an. Lionel hatte lange nicht mehr mit anderen Soldaten geredet. Und auch, wenn dieser Amerikaner war, so war er ein Soldat und auch wenn das nicht wirklich viel über eine Person aussagen musste, so war es eine Gemeinsamkeit, die Lionel nie zu ignorieren pflegte.
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Re: Training unter Veteranen

Beitrag von Jonathan Black am Mi Dez 09, 2015 10:15 pm

Jonathan war ein bisschen überrascht, als der Mann anfing ihn in der Gebärdensprache zu antworten. Es kam in New York sehr selten vor, dass ihn Leute antworten konnte. Manchmal sehr holprig, aber dieser Kerl machte es so flüssig, als benütze er tagtäglich- er nahm es zurück, er erkannte, dass im letzen Satz die Bewegung ein bisschen unglatt wurden, aber immerhin. Der Kerl konnte sehr gut die Gebärdensprachen benutzen, sodass er einen tiefen Respekt von Jonathan bekam. "Ich kann's halt, wäre es gefährlich, würde dieses brandneue Boxstudio nicht drinnen stehen. Wie nett von dir, aber wie du siehst, bin ich weder ein Kind noch ein Hund.", wobei er bei dem Wort "Hund" leicht schmunzelte. Sein Vater hatte ihn immer "dreckiger Köter" neben "Bastard" und "Monster" genannt, sowie war sein "Heldenname" ja Hunter Dog, so ergeben wie ein Hund, aber so stark wie ein Jäger. Kannte der Mann ihn etwa? Hatte er ihn etwa verfolgt oder war das Tier etwa nur zufällig gewählt? Er hätte ja auch theoretisch auch streunende Katze sagen sollen, das hatte aber nicht. Merkwürdig!

"Lionel? Also so wie Leo, ein Löwe.", hakte der Mann nach und ihm gefiel es, dass er mit jemanden sich locker unterhalten konnte, ohne dass er auf sein Handy tippen musste, weil die Person vor ihm ihn nicht verstand. Klar, er konnte sprechen, aber er hatte keine Lust und er konnte auch nicht lange sprechen. Jonathan mochte es auch nicht, er konnte seine Stimme nich hören und wusste deshalb nicht, ob er Wörter falsch aussprach oder nicht. Die wenigen Erinnerungen an seine Kindheit, wo er noch hören konnte und seine Stimme kannte, waren wertvoll aber er war sich sicher, dass seine Stimme trotz wenigen Gebrauch irgendwann einen Stimmbruch hatte.

Als der Mann dann interessiert nachfragte, wo er alles war und auch seine Marke hob, wurde Jonathan neugierig. Er trat zum Mann heran und reichte ihm seine Kette, während er Lionels inspizierte. Der Kerl war also Franzose, er hätte ihn auf Kanadier eingeschätzt, wenn er ehrlich war. "Ich... war zwölf als ich in die Army kam und wurde zu vielen verschiedenen Missionen innerhalb und außerhalb Amerikas geschickt. Mit 16 hatte ich dann einen anderen Arbeitgeber, bei dem ich noch weiter militärische Aufgaben machen muss.", seine Bewegungen waren eher zögerlich. Er wusste nicht, was er über SHIELD sagen sollte denn eigentlich war sie schon bekannt, man wusste von ihr, seid die Avengers offiziell gemeinsam gekämpft hatten. Es war demnach nicht verwerfliches, dass er für sie arbeitete. Vielleicht in den Augen mancher auf etwas heldenhaftes. Aber er war kein Held, er war ein Monster und das würde er für immer bleiben. Doch die Gabe hatte ihn ermöglicht von seinem Vater los zukommen, es hat eine Weile gedauert, denn er musste unter seinem Vater kämpfen, aber immerhin, er war frei. Diese Gabe war einerseits ein Fluch, wie auch ein Segen, das konnte er gar nicht leugnen. Wer weiß, vielleicht wäre er bevor er volljährig geworden war, von seinem Vater erschossen, weil er dann kein Kindergeld bekommen würde und somit Jonathan kein Nutzen mehr für ihn hatte. Sein Vater war ein Monster und der Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm...

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Re: Training unter Veteranen

Beitrag von Lionel d'Orléans am Do Dez 10, 2015 7:34 pm

Der Junge meinte er könnte es halt und dass wenn es gefährlich wäre hier nicht dieses Boxstudio drin wäre. Da hatte er definitiv recht. Naja, dennoch gefiel Lionel die Situation nicht wirklich. "Das kann ich sehen. Dennoch, finde ich, dass es seltsam ist.", antwortete Lionel mit einem ernsten Blick. Irgendwie machte das ganze nicht wirklich Sinn für ihn. Und er hasste es, wenn Dinge keinen Sinn für ihn ergaben. Er wollte wissen warum dieser Mann hier trainierte und ob es wirklich legal war, denn anderenseits würde er sich nicht wohlfühlen mit dem Gedanken ihn hier gelassen zu haben. Als Jonathan noch Fragen über seinen Namen stellte nickte Lionel und sagte: "Wie der Löwe, genau. Die meisten meiner Kameraden nennen mich den Löwen von Frankreich. Ich hasse solche Titel." Oh ja, er hasste diese Titel. Denn sie waren ja eigentlich da um ihn zu loben und auch um es einfacher zu machen zu wissen von wem man sprach, aber irgendwie verstand Lionel den Sinn davon nicht ganz. Konnte man nicht einfach seinen Namen benutzen?

Lionel bekam die Kette des anderen gereicht und er drückte dem anderen auch seine in die Hand. Aber er hatte nicht wirklich lange Zeit sich das anzusehen, denn Jonathan erklärte, dass er zwölf gewesen war als er in die Army gegangen war und verschiedene Missionen gemacht hätte, aber mit 16 den Arbeitgeber gewechselt hatte. "Harte Geschichte, man. Haben dich deine Eltern da rein gezogen?", fragte Lionel fließend und selbstsicher in den Bewegungen. Obwohl er das wirklich nicht oft machte, wusste er irgendwie noch alles. Sein Muskelgedächtnis war schon immer besser gewesen als sein eigentliches Gedächtnis, vor allem wenn es um Vokabeln ging. Der Franzose hatte einfach keine Ahnung wie man am besten eine Sprache lernte. Er hatte so viele verschiedene Lehrer mit so vielen verschiedenen Lernstategien... irgendwann hatte er es sich einfach selbst beigebracht. Naja, zumindest hat er sich selbst den kanadischen Akzent des französischen beigebracht. Das war doch immer hin etwas, auf das er wohl irgendwie stolz sein konnte oder nicht? Er war sich unsicher bei Jonathan. Diese unsichere Art und Weise über seinen Arbeitgeber zu reden und vor allem die Tatsache, dass sie grade in einer verlassenen Halle standen war nicht wirklich das was man von jemandem erwartete, der einen lockereren Job hatte als vorher. "Und wie meinst du das, mit 'neuem Arbeitgeber'? Für wen arbeitest du?"
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Re: Training unter Veteranen

Beitrag von Jonathan Black am Do Dez 10, 2015 8:22 pm

Jonathan hob die Augenbraue, als Lionel ihm von seinem Titel berichete. "Ein besserer Name als "Köter" oder "Dog Hunter" wie man mich nennt, oder wie es mein Vater mich liebevoll nannte... "Monster" ...", bemerkte Jonathan bitter. Mit den ersten beiden Bezeichnungen kam Jonathan klar, doch wenn er daran dachte, wie sein Vater ihn nannte und dabei diesen irren Ausdruck von Verachtung in seinen Augen hatten; dieser ganzer Hass, als wäre er, Jonathan, an der ganzen Unglück und Schuld der Familie schuldig; als wäre er schuld, dass der Lohn niedrig war, als würde er den Kühlschrank wegfüttern oder das sein Vater nicht gut abends einschlafen konnte, wenn er zu Hause war. Manchmal wünschte er, man hätte ihn aus der Familie geholt, doch wenn ein Beamter aus den Jugendamt kam, wusste sein Vater immer vorher davon und kümmerte sich vor den Augen des Stadtangestellten vorbildlich um ihn, dass er jedes Mal Hoffnung hatte, es würde immer so werden oder wenigstens besser als sonst. Doch es wurde eher schlimmer, als wäre er Schuld an dem Besuch. Was kann er denn dafür, dass diese blauen Flecken so sichtbar waren, dass in der Grundschule sich die Lehrer Sorgen um ihn gemacht haben?!

"Mein Vater, meine Mutter war eine Prostituierte und starb bei der Geburt.", kam die knappe Antwort darauf. Jonathan redete ungern über seine Mutter, über die er rein gar nichts wusste. Er kannte nicht mal das wahre Ende ihres Lebens, sondern nur die Lüge, die ihm sein Vater aufgetischt hatte. Ihr Name war Yuuka Mori - zu gerne hätte er gewusst, was ihre Träume waren und ob sie glücklich war, als sie mit ihm schwanger war oder war er selbst für sie eine Plage? Eine Behinderung am Arbeitsplatz?
Sein Blick legte sich auf Lionel, als er sichtlich neugierig nach seinem jetzigen Arbeitgeber fragte. Ihm schien es aufgefallen, dass er bei dem Erzählen über seine Vergangenheit bei der Army eher zögerlich war, was anscheinend nur seine Neugierde verstärkt hatte. Er ließ sich ein bisschen Zeit, bevor er zur seiner Antwort dann ansetzte: "Mein erster Aufgtraggeber war die Army selbst, doch dann wurde ich von der Organisation SHIELD entdeckt und meiner Fähigkeit entsprechend rekrutiert, sodass ich zwar weiter oft als Soldat gebraucht werde, aber dann sind meine Missionen anders als am Anfang - von der Atmosphäre der Truppe ganz zu schweigen, denn zu Beginn war ich in der Truppe meine Vaters...", erklärte Jonathan ihm, es war ihm unangenehem darüber zu reden, doch die Psychologin von Shield riet ihm immer, offener zu den Menschen zu sein, die sich für ihn interessieren. Außerdem war der Kerl ein Veteran, er kannte viel besser das Gefühl des Soldatenseins als so eine studierte möchtgern-Psych-Tante.
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Re: Training unter Veteranen

Beitrag von Lionel d'Orléans am So Dez 13, 2015 9:14 pm

Jonathan kommentierte auf Lionels Namen, damit, dass es besser sei als Köter oder Dog Hunter oder wie sein Vater ihn nannte... Monster. Lionel legte seinen Kopf leicht schief. Okay, dieser Vater hörte sich definitiv nicht an wie ein guter Mann. "Ich glaube ich will gar nicht wissen was dein Vater für ein Mann war. Nett hört er sich nicht an.", sagte Lionel und wusste nicht ganz was er anders sagen konnte. Er wollte sich nicht in Sachen einmischen, die ihn nichts angingen, aber irgendwie wollte er ja schon wissen, was Jonathan durchgemacht hatte, oder was sein Vater für ein Mensch war, um Monster genannt zu werden. Jonathan sprach darüber, dass sein Vater ihn darein gezogen hätte und das seine Mutter eine Prostituierte gewesen war und bei seiner Geburt gestorben war. Lionel wusste gar nicht, dass so etwas heutzutage noch passierte. Nicht bei den heutigen medizinischen Umständen. Lionel fiel aber auch auf, dass Jonathan nicht sonderlich wohl dabei zu sein schien über seine Mutter oder seine Familie generell vielleicht auch zu sprechen. Wahrscheinlich sollte Lionel dann nicht weiter darüber reden. Er wollte immerhin nicht, dass sich Jonathan unwohl fühlte. Vielleicht würde es ihm selbst ja ganz gut tun Freundschaften zu schließen. Das hier wäre zwar ein komischer Beginn für eine Freundschaft, aber trotzdem ganz nett.

Die nächste Antwort kam erst eine Weile später und er sagt, dass sein erster Auftraggeber die Army selbst war und dass er jetzt bei einer Organisation namens SHIELD sein würde. Warte... SHIELD sagte ihm etwas. SHIELD war doch... war SHIELD nicht so etwas in der Art des BRGDs in Frankreich? Nur mit mehr... Superhelden? Das mit den... wie hießen sie nochmal? Vengreus? Auf englisch dann also die... Avengers? "Deinen Fähigkeiten entsprechend? Wie kann man das verstehen?", fragte er und fügte dann noch hinzu: "Du redest da nicht oft drüber, oder? Hast du einen Therapeuten?" Hinter das letzte Wort hing er jedoch noch eine negative Ausdrucksgeste. Für ihn war ein Therapeut etwas schlechtes, vor allem da er seinen hasste. Doktor Wilson war einfach... anstrengend. Gleichzeitig hatte er ihn heute auch irgendwie gerettet und vielleicht hatte er ja recht und irgendwas war falsch mit ihm, aber... er wollte das gar nicht recht wissen, um ehrlich zu sein.
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Re: Training unter Veteranen

Beitrag von Jonathan Black am So Dez 13, 2015 9:40 pm

"Er war kein Mann, der Vater sein wollte oder allgemein Kinder haben wollte. Und dann passierte ich, das Missgeschick.", war der knappe Kommentar. Jonathan war wirklich heilfroh, dass er seinem Vater seitdem er bei SHIELD eingetreten war, gar nicht mehr gesehen hatte. Und dieser auch nicht wusste, wo er wohnte oder lebte. Er wollte auch mit diesem alten Leben gar nichts mehr am Hut haben, er wollte sein neues Leben anfangen. Zwar taub und mit Kräften, doch immerhin wusste er, dass es Menschen gab, denen er wichtig war und dass seine Kräfte Gutes machen konnten, statt nur Unheil, wie es ihm am Anfang gesagt wurde. Was wusste auch nur Lionel darüber. Seine Kleidung deutete darauf, dass der Kerl reich sein musste. Bestimmt hatte er liebende Eltern, die sehr stolz auf ihren Sohn waren und ihn nicht tot sehen wollten. Was für ein Glückspilz...

"Nun wortwörtlich kann man das nehmen. Ich habe Kräfte, die nur SHIELD am besten ausnutzen kann, sodass ich nicht nur Unheil stifte, sondern auch helfen kann.", erklärte Jonathan und überlegte wie er am besten das darstellen konnte. "Ich kann es demonstrieren, aber es könnte für dich eine Weile unangenehm sein - außer du hast zufällig ein Tier oder so in deiner Tasche, andem ich das zeigen kann."
Er ging rüber zu seinem Tisch um etwas zu trinken. Super, sein Training war gelaufen, er hatte nun eine Labertasche an seiner Backe. Aber wenigstens jemand, mit dem er sich besser unterhalten konnte. Das war das positive daran. Seine Augenbraue wanderte nach oben, als der Kerl ihn fragte ob er einen Therapeuten hätte. "Ich hab eine bei SHIELD sie ist nett, aber abundzu nervig. Nach den Sitzungen will sie andauernd mit mir Kaffee trinken und ich habe das Gefühl, sie will mich entjungfern.", meinte Jonathan sarkastisch und sah zu dem Kerl herüber. "Oder sie ist einfach nur aufdringlich, kann auch sein."
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