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Call Me Maybe, Prince!

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Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mi Dez 02, 2015 8:32 pm

Wo: Irish Pub
Wer: Selina Amaranta Sozzini & Lionel
Wann: 21.05.2039 ~ 16:00 Uhr

Eigentlich ging Selina in diesen Pub einfach nur um zu entspannen. Vor allem wenn man beobachtet wurde, war das schon nervig und würde mal zu gerne eine Pause am Tag zu haben. Sie mochte die Atmosphäre in diesem Pub. Oft wurde unten Live-Musik gespielt und das waren in der Regel wirklich vielversprechende Talente, die nicht nur irische Musik, sondern auch bekannte Lieder spielten, zu denen man in der Regel summen oder mitsingen konnte. Außerdem war das Essen sehr toll und der Guiness war sowieso gut.
Sie hatte sich in einer Ecke gemütlich, die eigentlich ihr Stammplatz war. Selina flirtete gutgelaunt mit den Barkeeper, der mit seinem irischen Akzent einfach nur hinreißend war. Er ging zwar auf ihre Flirts ein, doch sie wusste, dass der Kerl schwul war. Sie fand es aber trotzdem sehr nett von ihm, dass er auf ihre Spielchen einging und sie immer mit einem Lächeln begrüßte. Die Italienerin fühlte sich dann sofort hier wohl hier. Während sie auf ihre Bestellung wartete, schien eine Gruppe von gutgelaunten Studenten fast alle Plätze zu füllen. Selina hatte eins ihrer Bücher rausgeholt und las, während ihr Bein zur Musik des jungen Musikers, der eine engelsgleiche Stimme hatte und wundervoll auf seiner akkustischen Gitarre spielte, wippte. Sie bemerkte eine Bewegung an ihrem Tisch und sie sagte, ohne aufzusehen: "Danke Aidan, du bist ein Schatz. Ich zahl dann gleich wenn ich rausgehe, okay?" und las einfach weiter. Als sie aber feststellte, dass diese Person weiterhin an ihrem Tisch stand sah sie nach oben und blickte in das Gesicht eines fremdes Mannes. Sofort legte sich ein verlegenes Lächeln auf ihrem Gesicht nieder, als sie erklärte: "Uh, sorry, hab dich mit den Barkeeper verwechselt. Womit kann ich dienen?", und als sie sah, dass er anscheinend neu in den Laden gekommen war und alle Plätze besetzt waren, fügte sie noch hinzu, "Du kannst sich gerne zu mir dazusetzen. Ich beiße nicht... in der Regel.", sie zwinkerte neckisch und legte ihr Buch dann in ihre Tasche. Ihre Haare waren heute unter einer schwarzen Perücke versteckt und sie streckte ihre Hand zu dem fremden Mann aus. "Mein Name ist Amaranta, nenn mich ruhig Amy. Und wer bist du?" Sie duzte in der Regel immer hübsche Männer. Bisher hatte sich keiner darüber beschwert.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am Mi Dez 02, 2015 9:18 pm

Lionel war niemand für schnelle, unerwartete Aktionen. Zumindest nicht im zivilen Leben, aber heute war ihm langweilig, mehr als das. Er langweilte sich zu Tode. Normalerweise würde er ja irgendetwas tun, aber er hatte heute Nachmittag seinen Termin bei diesem maudit Psychologen. Er hasste diese Therapie, die man ihm aufgezwungen hatte. Als ob er diese brauchen würde. Er war okay. Er konnte wieder rüber. Er hatte keine Probleme! Ja, okay, er hatte ein paar Albträume und Angst vorm Autofahren und vor Lauten Geräuschen, na und? Das war doch wohl normal. Er kam damit klar. Lionel hatte sich bis zum Mittag damit beschäftigt Bahnen zu schwimmen in seinem eigenem kleinem Schwimmbad und war anschließend zur Therapie gegangen. Er wusste, dass Doktor Wilson dachte, dass er log, aber Lionel war eben der Meinung alles war in Ordnung. Es ging ihm so auf die Nerven, dass alle Leute dachten es wäre es nicht. Er lief also wieder nach hause, dachte sich auf dem Weg jedoch, dass ein, zwei Bier vielleicht nicht falsch wären und als er dann seinen Lieblingspub sah kam er einfach nicht daran vorbei. Er zog die schwere Holztür auf und wurde sofort von dem beruhigendem Klang einer Gitarre beruhigt und einer männlichen Stimme, die definitiv einen Irischen Akzent hatte. Es war wirklich als wäre hier ein kleines Stückchen Irland direkt in Manhatten. Für Lionel war das einfach ein toller Ort. Zwar kein kleines Stück France aber immer hin ein bisschen Europa.

Jedoch war es äußerst voll, was nicht unbedingt auf Wohlgefallen traf bei dem Prinzen. Es beunruhigte ihn, aber er biss die Zähne zusammen und unterdrückte die Gefühle. Er zog seine Hundemarke raus, die an einer massiven Kette hang und strich ein paar Mal darüber, bevor er sich einen Überblick über die Situation verschaffte. Der Kontakt zu dem Metall beruhigte ihn. Die meisten Tische waren vollkommen belegt von jungen Menschen, wahrscheinlich Studenten oder so etwas in der Art. Doch an einem Tisch sah er nur eine Frau. Und zwar eine ziemlich attraktive Frau, die wohl etwas jünger war als er, aber gewiss nicht sonderlich. Lionel entfasste den Entschluss sich zu ihr zu setzen und als er dann in ihre Nähe trat und sich eigentlich grade räuspern wollte um ihre Aufmerksamkeit zu erhalten meinte sie, dass sie bezahlen würde wenn sie gehen würde und Lionel sah sie verwirrt an. Was? "Ich bitte um Verzeihung?", fragte er mit dem französischen Akzent, der stark hörbar war. Die Frau sah auf und lächelte verlegen, bevor sie erklärte, dass sie ihn mit dem Barkeeper verwechselt hatte und dann fragte sie, womit sie ihm dienen konnte. Aber noch bevor er die Gelegenheit hatte sie zu fragen ob er sich zu ihr setzen konnte bot sie es bereits an. Er lächelte dankbar und musterte sie noch einmal kurz, während sie ihr Buch weglegte, dass sie gelesen hatte. Sie war definitiv schön, für amerikanische Maßstäbe, sogar zu schön. Ihr schwarzes Haar gefiel ihm, ebenso wie ihre leuchtenden blauen Augen. Ihre hohen Wangenknochen hatten definitiv auch etwas... Aber er war hier um ein Bier zu trinken und keine neuen Bekanntschaften zu machen. Sie streckte ihm seine Hand hin und stellte sich als Amaranta vor. Lionel bekam nicht oft die Hand hingehalten. Zuhause war er meist verpflichtet die Hand nun zu küssen. Tat man das in Amerika? Verdammt, er hatte keine Ahnung. Naja, was könnte schlimmsten Falles passieren... Lionel nahm ihre Hand und küsste den Handrücken kurz, bevor er sich setzte. "Mein Name ist Lionel. Ich habe eine Cousine mit dem Namen Amarantha. Ein wunderschöner Name, bedeutend impérissable... also erm... unvergängend? Ist das richtig?", fragte er mit charmantem Lächeln.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mi Dez 02, 2015 9:35 pm

Ein Franzose, uh lala~! Ein Repräsentant für die Stadt und Land der Liebe, wie interessant. Oder vielleicht ein Kanadier, der eben so ein Akzent hatte, sie war sich nicht sicher. Heutzutage war es bei den relativ offenen Grenzen wirklich alles möglich und wenn man etwas falsch ausdrückte, konnte man als Rassist abgestempelt werden, wenn die Person vor einem nicht locker mit der Vermutung umgehen würde. Sie reagierte schneller mit ihrem Mund, als mit ihrem Hirn, als er sie verwirrt ansah, als sie ihn mit den Barkeeper verwechselt hatte. Er war ein breitschulterige Kerl, sie schätzte ihn um die 1,80m groß und sein Lächeln war einfach nur zum Dahinschmelzen. Und er hat schöne Augen - blau. Warum haben die Kerle, mit denen Selina in letzter Zeit was zutun hat, blaue Augen? War das vielleicht Schicksal oder ein Wink von oben, sie soll nicht so blauäugig sein oder was?

Sie war mehr als verwundert, als der Kerl statt ihre Hand zu schütteln, ihr einen Handkuss gab. Franzose, definitiv Franzose! Doch sie wäre nicht Selina, wenn sie nicht ihre Fassung bewahren würde. "Ich weiß es nicht wie es auf franzözisch heißt, aber mein Padre hatte es immer als "schöne Blume" übersetzt. Passt doch zu mir oder?", sie warf ihre Haare lässig nach hinten und grinste ihre Tischgesellschaft an. "Und Lionel ist doch sowas wie Leone, als Löwe im Italienischen.", Selina winkte ihren Barkeeperfreund zu sich, damit Lionel seine Bestellung abgeben konnte. "Gehst du öfter hier in den Pub? Hab dich vorher nie gesehen und ich bin fast ein Stammkunde, kann man sagen.", wie froh sie doch heute war, ein figurbetontes Outfit heute angezogen zu haben. Eine luftige Bluse in einem leichten Blauton, dass eine fast zu tiefen Ausschnitt hatte und dazu ihre dunklen Röhrenjeans mit einen Löchern.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am Mi Dez 02, 2015 10:09 pm

Amaranta meinte, sie wüsste nicht was es auf französisch heißen würde, aber dass ihr Vater immer gesagt hätte es würde 'schöne Blume' heißen. Sie meinte, dass es doch zu ihr passen würde und Lionel lachte leise. "Tout á fait... erm... vollkommen, tut mir leid. Ich habe heute nur französisch geredet, es schwer dann englisch zu sprechen, ich bitte um Verzeihung.", sagte er und es war eine ehrliche Bitte. Amarantas Lächeln war ebenfalls sehr schön. Sie meinte sein Name würde 'Leone' also Löwe im italienischen bedeuten. Er hatte schon geahnt, dass diese Frau keine Amerikanerin war! Sie war viel zu schön dafür. "Das ist exakt die Bedeutung. Löwe. Und wenn du es mir erlaubst du sagen...", begann er und zog dabei einen Mundwinkel hoch und fuhr dann mit ruhiger Stimme fort: "Ich hatte schon vermutet, dass du nicht aus Amerika sein kannst. Amerikanische Frauen sind selten so schön." Und nein, er war nicht am flirten - naja, ein bisschen schon - er sagte ihr nur die Wahrheit. Zwar hatte man von ihm nie erwartet die Wahrheit zu sagen, aber er tat es so oder so. Immer hin hatte er seinen eigenen Kopf und wenn er einer wunderschönen Frau sagen wollte, dass sie schön war, dann würde er das tun. Er hatte dem Tod oft genug ins Gesicht gesehen, um zu wissen, dass man Chancen nie versäumen sollte und immer, - immer - auf sein Herz hören sollte. Egal in welcher Situation.

Amaranta winkte den Barkeeper heran und Lionel schenkte jenem ebenfalls ein freundliches Lächeln. "Hast du zufällig einen Château Rayas da?", fragte er und bekam einen ziemlich skeptischen Blick. Er wurde auf den Preis hingewiesen (900$) und Lionel war einen Moment verwirrt, bevor ihm einfiel, dass der Barkeeper ihn ja nicht kannte, und sonst auch keiner. Amerika... komisches Land. "Wenn ich ihn nicht bezahlen könnte, hätte ich ihn nicht bestellt. Die ganze Flasche, zwei Gläser, bitte.", sagte er und damit ging der Barkeeper wieder. Anschließend fragte Selina ihn ob er öfter her käme und meinte sie wäre eine Stammkundin. Das hatte er eigentlich nicht erwartet. So eine Frau kam regelmäßig in Pubs? Vielleicht sollte er doch öfter herkommen... "Ich wohne erst seit ein paar Wochen in Amerika und hatte bisher noch nicht wirklich die Gelegenheit mir die Pubs anzusehen. Ich bin grade erst aus meinem Einsatz in Syrien zurück und naja... da hat man erst einmal andere Dinge zu tun, als seine neue Nachbarschaft zu erkunden.", erzählte er und passte gut auf, nichts zu sagen was auf seine psychische Krankheit oder seine adlige Herkunft deuten könnte. Das auf seiner Hundemarke natürlich 'Prince Lionel' stand... nun ja, er hoffte, sie würde es nicht unbedingt lesen. Ob ihr Outfit für ihn relevant war? Nein. Keineswegs. Sein Blick war ausschließlich auf ihrem Gesicht und er würde auch nicht von sich aus tiefer wandern.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mi Dez 02, 2015 10:36 pm

"Passiert schon. Wenn man in seine Muttersprache spricht und dann in die andere wechseln soll, muss man seine ganze Gedanken umkrempeln. Ich bin dir nicht böse, solange du mir es brav übersetzt.", sie schenkte ihm strahlendes Lächeln. Der Kerl war ihr mehr als symphathisch. Sie hatte lange nicht mit einem Europäer geredet, der oft seine Sprache sprach und dann das Englische vergaß. Als er dann ein Kompliment machte - und sie erkannte es anhand seiner Augen und Mimik, dass der Kerl es ernst meinte - sie sie viel schöner als amerikanische Frauen, kicherte sie damenhaft. "Lass das bloß nicht die Studentinnen hier erfahren und deren Freunde, die würden dich zereißen dafür. Aber vielen Dank, ich fühle mich sehr geschmeichelt. Ich finde dein Akzent mehr als angenehm, aber wenn ich ehrlich mag, den Irischen kann man schwer überbieten.", sie lächelte ihn an und spielte unbewusst mit einer Haarlocke. Wie süß von ihm. Auf solche Komplimente, die von Herzen kam, war sie ehrlich gesagt nich vorbereitet. Sie war schon daran gewöhnt, dass man ihr hohle Anmachspräche, wie eines, dass sie vor kurzem von einem Studenten gehört hatte Ich werde dich wie meine Hausaufgaben behandeln. Auf den Tisch knallen und die ganze Nacht bearbeiten. So ein nettes Kompliment war eine schöne Abwechslung...

"Uh, da scheint jemand ein hohen Lohn zu verdienen, oder hast du eben grad die Bank ausgeraubt?", sie zwinkerte und war ein bisschen verwundert, als er nach zwei Gläsern bat. Was sie auch? So teuren Wein hatte sie noch getrunken und in Italien kam ihre Familie sehr leicht an viele Weinsorten. "Uh, ich kann doch nicht mittrinken. Ich könnte es dir nicht zurückzahlen, Leo.", doch wie sie Kerle kannte, würde er darauf bestehen und für sie bezahlen. Wenigstens sollte sie versucht haben und die Regeln der Ettikette brav befolgen.
"Du bist Soldat? Mein Padre war es auch, dann hatte er jedoch ein Bein oder besser gesagt ein Stück Bein verloren, sodass er zu Hause geblieben ist und mit meinen Onkel ein Lokal führte, dass sie nun in Amerika führen.", ihr Blick fiel auf seine Dog Tag. Prinz? Ihre Augenbrauen hoben sich kurz, doch sie sagte nichts dazu. Es war verwunderlich, dass keine Paparazzi hinter dem Kerl waren. Diese hätte Selina schon längst bemerkt, doch sie war der Meinung, dass der Adel doch immer diese lästigen Schatten bei sich hatten, wie andere Stars in anderen Szenen. "Uh, ein Frischling. Dann muss ich versuchen dir einen guten Eindruck von Amerika zu verschaffen, ich versuche der Aufgabe gerecht zu werden. Vielleicht....", sie kramte aus ihrer Jacke einer ihrer Visitenkarten heraus. Natürlich stand da nicht "Selina Amaranta Sozzini - Linke Hand von Hydra" sondern nur "Amaranta (in manchen war auch ihr voller Name zu sehen) Sängerin" mit ihrer Handynummer, die sie für private Dinge nutzte, wie ihre kleinen Affären. "... kann ich dir meine Hilfe anbieten, wenn du mal nicht alleine was in New York unternehmen willst. Ich will nicht protzen, aber ich denke, ich kenne mich schon hier ein bisschen aus.", sie überreichte ihm die Karte - die Variante wo zum Glück nur ihr Zweitname darauf stand und lächelte wie ein süßer Engel an. Wenn der Kerl nur wüsste, wer vor ihm saß. Vor Soldaten hatte sie schon einen gewissen Respekt. Manche Kerle schienen von Hydra gehört zu haben, deshalb würde sie ihren eigentlichen Beruf nicht nennen - auch wenn eigentlich Söldner/Assassine ihr Beruf ist, zu dem sie ausgebildet wurde, aber egal. "Eigentlich sollte ich dich fragen, wie ist Syrien so, aber ich sehe es an deinen Augen - über das Thema sollte ich nicht reden. Hat mir mein Padre eingehämmert, mit Soladten sollte man nicht über deren Missionen im Ausland reden, außer sie fangen damit an."
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am Mi Dez 02, 2015 11:20 pm

Amaranta verstand es, dass man manchmal Probleme mit seiner Sprache haben konnte und das erleichterte Lionel schon etwas. Er selbst hasste Menschen die sich nicht klar ausdrückten und das war wohl auch der Grund warum er sich unwohl fühlte, wenn er Probleme mit der englischen Sprache hatte, vor allem da sie ja eigentlich ziemlich einfach war. Sie schenkte ihm anschließend ein strahlendes Lächeln und Lionel fand ihr Lächeln wirklich wunderschön. Er fand eigentlich immer, dass das Lächeln das schönste an einer Frau war, aber Amarantas war besonders schön. Sie kicherte auf seine Bemerkung hin und das amüsierte ihn wirklich und ein Lächeln tauchte auch auf seinem Gesicht auf. So ein ehrliches Lächeln war etwas wahrlich seltenes bei dem Soldaten, aber Amaranta schien genau die richtige Person zu sein, um ihm so ein Lächeln öfter zu entlocken. Auf ihre Bemerkung meinte er: "Die Iren haben wirklich einen außergewöhnlichen Akzent. Im positiven Sinne. Und ich meine nicht, dass amerikanische Frauen nicht auch schön sein können, ich meine nur das... im Vergleich zu einer Europäerin in 90% die Europäerin gewinnen wird." Es war nicht rassistisch gemeint, aber irgendwie fand er, dass Europäische Frauen einfach wirklich am ansprechensten waren. Vor allem Französininnen, Spanierinnen, Italienerinnen und Frauen aus Skandinavien. Die Art und Weise wie Amarante mit ihren Haaren spielte ließ seinen Blick dann wirklich herab wandern, aber nur bis zu ihren Haaren. Sie wirkten sehr gepflegt und Lionel mochte sie wirklich.

Auf seine Bestellung kam eine leicht verwunderte Frage dazu, ob er grade eine Bank ausgeraubt hätte und Lionel lachte kurz. "Nein, keine Bank. Meine Familie ist nur... sagen wir nicht sonderlich arm.", sagte er. Er wusste, dass er allein mit seinen Kontoauszügen Reihenweise Mädchen ins Bett kriegen würde, aber so war er nicht. Er genoss es zu flirten, aber nicht rumzuhuren. Das durfte er sich gar nicht erlauben, denn auch, wenn er nicht Tag ein Tag aus von Paparazzi belagert wurde tauchten sie immer dann auf wenn man es am wenigsten gebrauchen konnte. Darauf das er zwei Gläser haben wollte kam die Antwort, dass sie nicht mittrinken könnte, weil sie es ihm nicht zurückbezahlen könnte. Hätte sie jetzt gesagt das sie noch fahren müsste hätte er es ja verstanden, aber bezahlen? Nein, das ging nicht ganz in seinen Kopf rein, also zog er fragend eine Augenbraue hoch. "Ich habe nicht erwartet das du mir das zurück bezahlst, A'my.", sagte er und egal was sie sagen würde, er würde ihr das bezahlen. "Château Rayas muss man einmal in seinem Leben getrunken haben. Wären wir jetzt bei mir in Frankreich würde ich dir lieber 1999'er Domaine Leroy Musigny anbieten. Der liegt etwa bei 4400€. Mein absoluter Lieblingswein.", erzählte er. Es war ebenso der Lieblingswein seines Vaters gewesen... oh er vermisste seinen Dad, aber daran wollte er grade nicht denken und war froh über Amarantas Ablenkung.

Sie erzählte, dass ihr Vater auch ein Soldat gewesen war, bis ihm ein Stück Bein verloren gegangen wäre und dass er jetzt mit ihrem Onkel ein Lokal führen würde. Interessant. "Mein Papa war auch Soldat, aber er hatte nicht so viel Glück wie deiner. Er starb vor einigen Jahren an der Front.", sagte er und blieb dabei vollkommen ruhig und gelassen. Ob er den Tod seines Vaters verarbeitet hatte? Keineswegs. Ob er mittlerweile damit klar kam? Ja. Das ihre Augen kurz zu seiner Hundemarke gewandert waren und dass sich dann ihre Augenbraue gehoben hatte, war ihm aufgefallen. Jetzt unterdrückte er den Instinkt seine Hundemarke wieder unter sein Hemd zu stecken, aber das würde er nicht tun. Sie sprach jedoch nicht das an, sondern die Tatsache dass er neu in New York wäre und meinte sie würde ihm gerne ihre 'Hilfe anbieten, dass wenn er einmal nicht alleine etwas in New York unternehmen wolle.' Die Worte die dahinter steckten erkannte er sehr wohl. Bot sie ihm hier grade wirklich eine Affäre an? Nach... 5 Minuten Unterhaltung? Doch sie lächelte so unschuldig und obwohl Lionel wohl normalerweise jetzt gegangen wäre mit den Worten, dass das nicht das wäre was er suchen würde blieb er hier, eben wegen diesem Lächeln. Sie nahm ihre Visitenkarte und sah sie neugierig an. "Du bist Sängerin?", fragte er. Das hatte er irgendwie nicht erwartet, aber es machte auch Sinn. Sängerinnnen waren doch immer attraktiv.

Jetzt sprach sie ein Thema an, dass jeder irgendwann einmal ansprach, wenn er mit ihm sprach, nämlich den Krieg. Sie meinte, dass sie es in seinen Augen sehen würde, dass sie nicht darüber reden sollte. Lionel wollte jedoch nicht das sie etwas falsches dachte. Immer hin kam er damit klar! Wirklich! "Das ist eine komische enseignement... erm... Lehre?... für die Erziehung. Jeder Soldat sollte stolz über seine Zeit im Dienst reden und ehrenvoll und voller Patriotismus zu seinen Taten und Missionen stehen!", echote er die Worte seines eigenen Vaters. Dass er diese Meinung nicht teilte, wäre nur für jene sichtbar, die Körpersprache gut verstanden. Er schwankte leicht in der Stimme bei den Worten und seine Augen sahen nicht fest und entschlossen auf einen Punkt, wie sie es sonst immer taten wenn er sprach, sondern sie wanderten leicht hin und her. Sein Sprachmuster hatte sich ebenfalls leicht verändert: seine Stimme war kaum merklich etwas lauter und härter geworden und am ausschlaggebenden war es wohl, dass er sich am Ende seiner Worte über die Unterlippe leckte und sie anschließend leicht mit Zähnen zurückzog. Es zeigte einfach, dass das Thema kein gutes für ihn war.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mi Dez 02, 2015 11:47 pm

Was für ein süßes Lachen! Sie verkniff sich ein Grinsen, aber sie war sich sicher, dass er selten so lachte. Keine Ahnung wieso, es war ein Bauchgefühl. Vielleicht weil sie viele Gemeinsamkeiten, die sie bei ihm und ihren Vater festgestellt hatte, sodass es für sie ein einfaches Spiel war ihn zu entschlüsseln. Soldat schien Soldat zu sein, da spielte Nationalität keine große Rolle. "Gut gerettet und im Namen der Europäerinnen sage ich, Danke für dieses wundervolle Kompliment. Sowas hört man selten, hier höre ich eher... geschmacklose Anmachsprüche, bei denen ich ehrlich gesagt meine Krallen im Gesicht des Kerls schärfen würde.", sie schenkte ihm ein unschuldiges Lächeln, was sehr im Kontrast stand, zu dem was sie sagte. Wäre er überrascht über so eine direkte Meinung von ihr? Vielleicht, oder vielleicht auch nicht. Er war ein interessanter Gesprächspartner, mit dem sie sich sehr gerne unterhielt.

"Erfolgreiche Familie, die sich eben was leisten kann, verstehe.", meinte sie, obwohl sie schon wusste,dass der Kerl vor ihr königlichen Geblüts sein musste. Doch ehrlich gesagt, kannte sie sich null aus mit den König- und Adelhäusern aus Europa. Vielleicht nur die Grafen und Barone aus Italien, aber mehr nicht. Wenn man hier in Amerika wohnt, dann hört man eher was von dem britischen Königshaus was, aber von dem Franzözischen. Sie wusste, dass es ein belgisches gab - das wars auch schon. Sie sah ihn verlegen an. "Du kennst mich einige Minuten und schmeißt schon so eine große Summe aus dem Fenster? Das passiert mir eher selten - in der Regel höre ich dann, ich muss diese Geste auf andere Weise dann irgendwie wieder gut machen.", sie sah ihm in die Augen und hielt auf den Blickkontakt an. Sie war keine eingeschüchterte Frau, die vor Soldaten, die noch dazu adelig waren, schüchtern den Blick senkte. Selina war selbstbewusst und sie ließ sich von niemanden runterkriegen, so wurde sie erzogen und so blieb sie auch. Vor allem durch ihre blauen Augen, hatte sie oft gehört, dass sie sehr intensive Blicke drauf hatte und das nutzte sie zu gerne aus. Man konnte damit gut Menschen einschüchtern und das war sehr gut in ihrem Beruf.

Als sie vom Schicksal seins Vaters hörte sah sie ihn mitleidig an. Sofort legte sie ihre Hand auf seine, eine Geste die ihre Mutter gemacht hatte, wenn jemand, der Gast bei ihnen war, vom Tod eines nahstehenden Verwandten erzählt hatte. "Das tut mir sehr Leid für dich, ich wollte dich nicht mit diesem Thema kränken.", ihre Daumen strich sanft über seine Hand, als wollte sie ihn beruhigen. Seine Stimme klang gelassen, aber sie konnte sich kaum vorstellen, dass er je über den Tod seines Vater hinweg kommen könnte. Wäre ihr Vater gestorben bei der Aktion, sie wäre wohl nie an dieser Stelle, wo sie jetzt war - und vielleicht noch dazu ein seelisches Wrack, denn ihr Padre war ein Idol, welchen ihr Bruder und sie nachgeeifert hatten.

"Ja, ich singe abundzu. Doch in der Regel kellner ich ein öfters, der Pub hier war meine erste Anlaufstelle gewesen. Es gab keine freie Stelle, aber sie halfen mir was zu finen und ich kenne viele Arbeiter hier, deshalb bin ich auch gern hier.", erklärte sie ihn lächelnd und war froh über das Themawechsel. Sie wollte ihn nicht mit Erinnerung über seinen Vater kränken oder gar traurig machen.

"Das klingt nicht wirklich wie deine Meinung, sondern wie die eines anderen.", sie hielt immernoch seine Hand fest, während sie weiter redete, "Im Kreis der Familie, darf der Soldat auch die ganze Last sacken lassen. Es ist eine Ehre, wohl wahr, aber auch eine ungeheure Last, die nicht jeder tragen kann. Ich sehe die Besorgnis meines Vaters, wenn Freunde ihn anrufen, die weiterhin im Dienste des Vaterlandes stehen. Kein Tag scheint zu vergehen, wo er nicht eine Kerze für sie anzündet, damit ihre Missionen erfolgreich sind." Sein ganzer Körper schrie auch das Gegenteil von seinem Satz aus. Die ganze Körpersprache hatte sich verändert, deshalb hatte sie entschieden mal das zu tun, wenn ihr Bruder etwas versuchte vorzumachen, weil er nicht schwach sein wollte. Zum Glück saß Leo auf einer Doppelcouch, sodass es Platz für sie gab. Prompt stand sie auf und setze sich sehr eng an ihm dran, dabei kuschelte sie sich an den jungen Prinzen. "Ganz unschön für einen Prinzen wie dich zu lügen und das noch bei einer Dame.", wisperte sie ihm ins Ohr und schenkte ihm dann ein verschwörerisches Lächeln. "Keine Sorge, ich schweige über deine Familie. Sagt mir sowieso nicht, aber die Marke wurde ich an deiner Stelle in den Hemd tun, außer du willst gleich viele Studentinnen am Hals haben, die dich in ihr Bett zerren wollen." Sie kicherte bei dem Gedanken leise und sah, dass sie ihre Knie berührten, sowie ihre Körperseiten. "Lass uns lieber das Thema wechseln, wieso bist hier in Amerika? Stationiert bist du hier nicht und ein Urlauber würde ein Hotel nehmen, doch du hast gesagt du wohnst hier erst seid ein paar Wochen, also hast du wohl eine Wohnung zum Leben gefunden. Erzähl der lieben Amy alles~", sie lächelte ihn warm an.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am Do Dez 03, 2015 12:29 am

Amaranta bedankte sich im Namen der Europäerinnen bei ihm und er lächelte immer noch. Sie meinte, dass man solche Komplimente eher selten hören würde und eher geschmacklose Anmachsprüche. Dazu wurde sein Blick verständnisvoll und entschuldigend, da er sehr wohl kannte wie sich manche Männer benahmen wenn Frauen in der Nähe war. Das war oft schon recht unschön... aber er war nur froh, dass er nicht so war. Lag wahrscheinlich an seinen sechs Schwestern. Der letzte Teil des Satzes war nicht so damenhaft, aber dafür veränderte sich Lionels Blick und wurde anerkennend. Er liebte es wenn Leute ehrlich ihre Meinung sagten, vor allem wenn es so etwas war, wo man sich ja wirklich drüber aufregen konnte, ohne das es etwas offensives war. Naja, es war schon etwas offensives, aber es machte Sinn und war vollkommen nachvollziehbar. Als sie meinte, dass sie verstehen würde was er meinte, mit erfolgreicher Familie hoffte er einfach nur, dass sie nicht wusste, dass er ein Prinz war. Viele Leute nahmen das einfach falsch auf. Dachten er wäre irgendwie auf Platz 4 der Thronfolge oder sonst etwas. Oder er hätte Geld zu verschenken, was auch nicht wirklich stimmte. Er bekam von zuhause nur eine bestimmte Summe Taschengeld, aber wenn er das für diese eine Flasche auf den Kopf werfen wollte, dann würde er es tun. Zwar war das nicht der Fall, aber er würde. Sie schien verlegen und meinte dann, dass wenn man ihr so etwas anbieten würde, es meistens hieß, dass sie es auf andere Weise wieder gut machen müsste. Ihm war schon aufgefallen, dass sie immer den Blickkontakt aufrecht erhielt, aber gleichzeitig tat er das auch, also war es nichts komisches für ihn. Auch nicht einschüchternd, eher angenehm, da er es hasste wenn Leute unter seinem Blick wegsahen. "Das würde ich niemals fordern. Brauche ich gar nicht.", sagte Lionel. Es sollte nicht eingebildet klingen, weshalb er noch hinzufügte: "Man sollte einer Frau nicht das Gefühl geben, dass sie verpflichtet ist etwas gut zu machen, man sollte ihr das Gefühl geben, selbst entscheiden zu können was sie tun wird, was sie immer hin auch kann."

Auf seine Erklärung bezüglich seines Vaters legte sie ihre Hand auf seine und seine eigentliche instinktive Reaktion war es seine Hand zurück zu ziehen, aber das tat er nicht. Er sah nur auf die Hand hinab. Amarantas Berührung war sanft und beruhigend und um ehrlich zu sein hatte Lionel nichts dagegen. Er sagte jedoch nichts mehr auf ihre Worte. Es lag nicht daran, dass diese Berührung ihn aus dem Konzept gebracht hatte, obwohl es das hatte, sondern auch daran, dass er nicht wusste was man auf so etwas sagte. Normalerweise hörte er immer, dass sein Vater in Ehre gestorben seie und dass Lionel stolz sein sollte seinen Titel zu tragen. Und das war er auch nur... änderte das nichts an der Tatsache, dass sein Vater tot war. Sie meinte, dass sie ab und zu singen würde, aber öfters kellnern würde. Lionel nickte gespannt bei ihrer Erzählung. Er mochte das neue Thema wirklich wesentlich lieber. Das Amaranta kellnerte überraschte ihn schon eher. Er hätte nicht erwartet, dass so eine wunderschöne Frau mit so einem Job zufrieden sein könnte, vor allem da sie sehr freundlich war und er wusste, dass viele Menschen nicht sonderlich freundlich zu Kellnern waren.

Amaranta durchschaute ihn und meinte, dass sich das nicht nach seiner Meinung, sondern nach der jemand anderens anhörte und immer hin war das ja auch so. Es war nicht seine Meinung, es war die seines Vaters. Aber er konnte da nichts anderes zu sagen. Für ihn war es seine Meinung. Er kam immer hin voll kommen damit klar. Es war kein 'Trauma' das er 'auskurieren' musste. Nein! Nein, das war es nicht! Er hasste Doktor Wilson dafür, dass er das dachte. Amaranta meinte, dass man im Kreis der Familie die Last sacken lassen darf und das es genau das wäre, eine Last, die nicht jeder tragen könnte. Aber er kam damit klar. Er konnte das. Sein Dad hatte das auch gekonnt. Amaranta erzählte weiter von ihrem Vater und Lionel sah auf den Tisch. Das kannte er auch. Nicht von sich, aber von seinem Vater. Während er so auf den Tisch sah stand sie plötzlich auf und kam zu ihm um sich neben ihn zu setzen, zuerst wollte er wegrücken, aber er erkannte, dass sie keine Gefahr war und als sie sich an ihn kuschelte wusste sie erst gar nicht was er tun sollte, aber er hörte ihren Worten zu. Sie flüsterte und ihre Worte ließen ihn schwer schlucken. Es tat ihm leid. Sie meinte, sie würde niemandem etwas über seine Familie sagen, aber das er seine Marke wieder verstecken sollte. Er nickte und entspannte sich etwas. Er nahm seinen linken Arm und ließ das Stück Metall wieder verschwinden, so dass es seine Haut berührte, damit er trotzdem den Komfort und die Sicherheit davon hatte.

Sie sprach von einem Themenwechsel und er war erleichert. Sie forderte ihn auf ihr alles zu erzählen und ihre Warme Art und Weise brachte ihn auch dazu. "Ich hätte auch zurück nach Frankreich gehen können, aber man zwingt mich momentan eine Therapie zu machen. Ich will das meine Familie und generell meine Heimat davon so wenig mit bekommt wie es nur geht. Ich habe mein Leben bisher gemeistert ohne irgendwelche Frontblätter zu betiteln und hoffe so wird es auch noch laufen. Also bin ich hierhin gezogen und jetzt sieht es nicht so aus als ob ich in nächster Zeit wieder weg komme. Das Problem dabei ist, dass ich es will. Ich will wieder zurück. Aber es ist schwer das wirklich durchzusetzen. Mein Therapeut weigert sich nämlich mir die Wahrheit zu glauben, nämlich, dass ich klar komme mit meinem Leben und auch wieder zurück in den Krieg könnte. Ich meine... ich hab Angst vor ein paar Dingen, seit wann ist das nicht normal? Nur weil es jetzt laute Geräusche und Beifahrersitze sind, heißt das nicht, dass ich Probleme habe!", sagte er und redete sich etwas in Rage, erst als er fertig war merkte er, dass es eigentlich mehr war als er ihr normalerweise erzählt hätte, aber irgendwie musste das jetzt grade sein. In dem Moment brachte der Barkeeper den Wein und Lionel war froh, dass das Zeug schon in Gläsern drin war und er keinen verdammten Korken mehr ziehen müsste. Er griff nach seinem Glas und leerte es komplett in einem Zug. Nein, mit Alkohol hatte er auch kein Problem, danke der Nachfrage.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Do Dez 03, 2015 5:21 pm

Dass sein Blick anerkennend wurde, statt schockiert über diese undamenhafte Aussage, war für sie ehrlich gesagt eine Überraschung. Vielleicht sah er das positiv, dass jemand offen seine Meinung sagte, es war zwar selbstbewusst, aber manchmal ist Selbstbewusstsein in manchen Fällen ja fehl am Platz und eher dumm. Anscheinend war dieses Mal nicht so und sie hatte sich gerade Pluspunkte bei ihm ergattert. Sie stellte fest, dass er seinen Blick ebenfalls nicht senkte, sondern sie ziemlich direkt ansah. War das vielleicht so eine Macke bei Soldaten und Prinzen? Dass sie unerschrocken wirkten? Oder unerschrocken wirken wollten? Versteh einer die Männer...
"Sehr gute Antwort.", sie grinste ihn zufrieden an. "Wegen einer solchen Antwort darfst du, wenn ich demnächst mal irgendwas singe, dir ein Lied wünschen. Ich garantiere aber nicht, ob ich dem Orginal dann gerecht werde."

Sie bemerkte seine Anspannung, sowie die Erleichterung, als sie das Thema wechselte. Es war verständlich, dass Menschen, die tagtäglich ihr Leben draußen an den Kriegschauplätzen der Welt, immernoch dieses Gefühl von Gefahr haben, selbst wenn sie zu Hause zum Urlaub zurückkehren. Jeder Knall, jede auffällige Bewegung lässt diese Menschen aufzucken und sie scheinen fast den ganzen Tag kampfbereit zu sein. Selinas Vater, so hatte sie es in Erinnerung, hatte einen leichten Schlaf, sodass er bei der kleinstem Geräusch wach war und nach prüfte - natürlich nicht ohne einen Schläger - was die Ursache war. Deshalb war es schon nervig, wenn man morgens von einer Feier zurückkam und man eigentlich sehr gerne den Freund mit aufs Zimmer genommen hätte, aber das wäre selbst für sie viel zu riskant.

"Vielleicht sieht dein Therapeut Dinge, die du nicht wahr nimmst oder als normal betrachtest. Er will dich anscheinend nur gehen lassen, wenn er sich zu 99% sicher ist, dass es keinen Rückschlag geben wird nach der Behandlung. Du sagst, du bist nur einige Wochen hier - und wielange in Behandlung? Wenn die Antwort auch einige Wochen ist, wundert es mich nicht.", sie nahm seine Hand und strich beruhigend mit ihrem Daumen über seine Handrücken, während sie ruhig ihm alles erklärte, wie sie die Sache sah. "Ein Mensch, der solche Dinge erlebt hat, die Menschen unwürdig sind, lasten schwer auf jeden Beteiligten. Der Tod war nie der beste Freund des Menschen, man fürchtet ihn, man verachtet ihn und manche andere verehren ihn, weiß der Kuckuck wieso. Nur Menschen, die die Reife haben, scheinen sich langsam mit den Freund anzufreunden, doch selbst sie, werden in der Regel im Angesichts des Todes kalte Füße kriegen. Doch sieh es so, die Tatsache, dass die Sache dich belastet, zeigt doch auch, dass du kein kaltblütiger Psychopath bist, sondern ein Mann mit einem Herz, einem guten Herz.", sie schenkte ihm ein ruhiges Lächeln und sie wollte eigentlich weiter ihre Rede halten, als dann der Keeper mit dem Tablett ankam, wo die Bestellung drauf war. Sie bedankte sich höflich bei ihm und sie sah, dass Barkeeper gerne die Nummer von Leo hätte. Selina kicherte darüber und machte eine Bewegung, dass sie mal versuchen wird, was sie machen kann.

"Uh, der werte Herr hat auch noch Probleme mit den Alkohol, wie fein.", sie nahm ihm das Glas aus der Hand und legte es auf das Tablett, welches sie von ihm weg schiebte, sodass es außerhalb seiner Reichweite war. "Wie wärs, wenn wir ein bisschen nüchtern bleiben? Das ich das noch zu einem Kerl sagen werde, hätte ich nie gedacht.", Selina grinste über diese Aussage und sah den jungen Prinzen an. "Sei geduldig mit deinen Therapien und versuche das zutun, was der Kerl oder Frau, bei dem du bist, sagt. Ich interessiere mich zwar für Psychische Dinge, aber so ganz blicke ich da nicht durch und ich denke, ich bin nicht die Einzige.", sie überschlug ihre Beine aufeinander und rückte dann ein bisschen von dem Kerl weg. Aus den Augenwinkeln erblickte sie zwei hübsche Studentinen an der Theke, die auffällig in Richtung von Leon sahen. Anscheinend wollten sie den Kerl ansprechen, waren aber entweder zu schüchtern oder zu nüchtern dazu - es kann aber auch sein, dass Selina eine ziemlich dominante Art hat, wenn sie mit einem Kerl flirtet. Ihre Freundin, oder besser gesagt, Mitarbeiterin, dass sie immer Angst hat zu ihr und einem Kerl, denn sie an der Leine hat zu zustoßen, weil sie der Meinung ist, Selina würde sie zerfetzen dafür. Das süßeste Kompliment was sie je gehört hatte!

"Und wir machen einen weiteren Themawechsel, hat der werte-", das Wort Prinz formte sie nur stumm mit ihrem Lippen, "... seine Prinzessin gefunden? Wenn nicht, ich sehe zwei freiwillige Kandidaten an der Theke, die dich mit ihren Blick ausziehen.", scherzte sie lächelnd.


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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am Do Dez 03, 2015 6:14 pm

Auf seine Aussage hin bekam er ein zufriedenes Grinsen von Amaranta. Sie meinte, dass er sich ein Lied aussuchen könne, wenn sie demnächst etwas singen würde. Er schmunzelte. "Das werden wir dann sehen, meinst du nicht? Es ist auf jedenfall sehr nett.", sagte er und meinte es auch so. Natürlich hätte er sagen können, dass sie gewiss besser als das Original singen würde, aber erstens hatte er keine Ahnung wie gut Amaranta wirklich singen konnte und zweitens log er nicht. Nun ja, nicht wenn es sich nicht vermeiden ließ. Als Amaranta jetzt ihre Sicht der Dinge erklärte hörte er ihr genau zu. Und obwohl sie es nicht genau so ausdrückte, wusste er, dass sie auch dachte, dass er ein Problem hatte. Natürlich dachte sie es, immer hin dachten es alle und immer hin musste es ja auch so sein, weil er einfach nur ein schwacher, dummer imbécile war! Einfach ein totaler Idiot... Auf ihre Frage nickte er leicht und sah auf ihre Hand, die sich wieder auf seine gelegt hatte. Was sollte er auch sonst tun? Sie sprach vom Tod und dennoch glaubte er nicht wirklich dass sie das worüber sie sprach ganz verstand. Der Tod war im Krieg ein Freund, denn manchmal dachte man sich, dass die nächste Angriffswelle einen vielleicht von der Qual des Gefechtes erlösen würde und auch wenn er nie mit den anderen darüber geredet hatte meinte Doktor Wilson dass diese Gedanken keine Seltenheit wären. Lionel hoffte einfach das er das nicht nur sagte um ihm ein besseres Gefühl zu geben. Er wollte eigentlich antworten, auf ihre Worte, aber dann kam der Barkeeper und als er trank hörte er Amaranta kichern, doch als er plante sie fragend anzusehen sprach sie schon weiter und meinte er hätte ein Problem mit Alkohol.

Das konnte er nun wirklich nicht unterstützen, aber er sagte auch nichts als sie ihm das Glas abnahm und das Tablett wegschob. "Die Flasche kostet 900$... trinken müssen wir sie auf jedenfall.", meinte Lionel noch bevor sie sagte, dass er geduldig sein sollte und sie sich für psychische Dinge interessieren würde, da aber auch nicht ganz durchblicken würde. Sie überschlug ihre Beine und Lionel fiel ihre Hose auf, die ihre Beine auf jedenfall... betonte. Sagen wir es so. Doch gleichzeitig rückte sie etwas von ihm weg, was ihm um ehrlich zu sein ganz recht war. Er hatte es nicht so gerne, wenn fremde Leute ihm so auf die Haut rückten, auch nicht wenn sie attraktiv und freundlich waren. Jetzt sprach Amaranta von einem Themenwechsel und fragte ob er denn schon eine Prinzessin gefunden hätte und deutete ihn dann auf zwei Damen hin, die ihn mit Blicken auszogen. Der Franzose warf einen kurzen Blick zu den beiden Damen und lächelte freundlich, bevor er zu Amaranta sah. "Zu jung, wenn du mich fragst. Ich steh nicht auf... schüchtern.", sagte er, wobei er wieder Probleme damit gehabt hatte das passende Wort zu finden. Die englische Sprache war seltsam und sein 'timide' hatte doch wirklich keine Ähnlichkeit zu dem Wort 'schüchtern'. Er sagte es zwar nicht, aber seit dem er aus dem Krieg zurück war hatte er mit niemandem mehr geschlafen. - In Syrien hatte er das auch nicht, aber da dachte man auch seltener an so etwas und vor allem hatte man keine Gelegenheit - Er wusste nicht warum, immer hin war es ja nicht so, als würde es ihm an Angebot mangeln, aber er fand einfach kaum selbstbewusste, starke Frauen, die mehr wollten als einen One-Night-Stand.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Do Dez 03, 2015 6:37 pm

"Gegenfrage, bist du künstlerisch irgendwie begabt? Musik, Kunst, Nähen, Zeichnen? Würde dir bestimmt auch helfen abundzu zu entspannen. Was denkst du, warum manche ältere Frauen gerne stricken oder häkeln? Weil sie dann in eine Art Trance versinken und einfach mal vergessen können...", meinte sie lächelnd. Sie hatte das Gefühl, dass er zwar ihre Meinung aufrichtig zuhörte, aber ihr nicht ganz zustimmte. Vielleicht war die Sicht eines Soldaten, für den der Tod sozusagen fast zum Alltag gehörte, eine ganz andere als die sie kannte oder gar vorstellen könnte. Nein, sie würde es nicht gerne vorstellen wollen. Die momentan Schwarzhaarige erinnerte sich düster daran, dass sie nicht selten in ihrem Bett als Kind gelegen hatte und einfach nur Angst vor dem Tod hatte. Ihr war bewusst, sie war momentan davon entfernt, aber er war unausweichlich. Sie hatte mehr Angst vor dem Danach, als vor dem Tod selbst.

"Sie hatte doch 400$ gekostet~! Siehst du, der Alkohol steigt dir schon nach einem Glas zu Kopf. Komm her, ich nehm die Flasche mit als Pfand und pass auf sie auf bis zu unserem nächsten Treffen!", witzelte die Italienerin. Eigentlich war sie mehr als gespannt auf dem Geschmack, aber sie wollte ihm nicht was vortrinken, doch gleichzeitig juckte es sie den Wein zu probieren. "Zu jung? Seid wann höre ich denn bei einem Kerl zu jung? Siehe den Kerl der im Playboy Mansion lebt, ich weiß nicht wieviele Jahrzehnte der Kerl auf den Buckel hat.", sie kicherte und entschied dann, es zu riskieren und füllte dem franzözischen Prinzen sein Glas wieder, bevor sie es ihm dann überreichte. "Stoßen wir einmal an, bevor du es wieder wegkippst. Auf eine langanhaltende Freundschaft zwischen uns beiden...", meinte Selina gutgelaunt und stoß mit ihm an, bevor sie einen kleinen Schluck wagte. Ausgezeichnet! Es hatte einen besseren Geschmack als erwartet. "Und du hast mir meine Frage nicht beantwortet - wartet deine Herzensdame irgendwo auf dich oder bist du noch auf der Suche?", sie stellte ihr Glas vorsichtig ab und beobachtete seine Reaktion genaustens. Das mochte sie sehr gerne bei Gesprächen, auf die Körpersprache des anderen achten, wenn dieser was erzählen sollte. Sie erzählte in der Regel mehr, als die Person selbst, was sie ungemein faszinierend fand - und manchmal war es umgekehrt. "Oder habt ihr das nicht bei euch so, dass die Ehen irgenwie bei der Geburt weitegehend geplant werden, wenn es sich um das älteste Kind in der Familie kümmert?", meinte sie überlegend, denn sie hatte wirklich Null ahnung vom Adel im Europa. In Italien kannte man sich eher mit der katholischen Religion, den Papst und natürlich Gerichten aus dem eigenen Land wie die Geschichte, die jeder einzelner Stein um dem Haus herum erzählte. Sie hoffte, sie kam mit dieser Frage nicht einfältig rüber. Zwar tat sie manchmal so eine Masche, dass sie von gar nicht wusste, doch dieses Mal hatte Selina ehrlich keine AHnung davon und war sehr neugierig auf seine Erklärung.
Ihr Blick lief kurz hinter ihm zu den beiden Damen, die Leo regelrecht anstarrten. Uh, da kippten sich beide einige Shots runter, gleich wird der Kerl auf amerikanische Weise angemacht. Sollte sie ihn retten? Oder lieber warnen? "Soll ich dir vielleicht helfen, wenn du mal belagert werden solltest?", fragte sie ganz diskret, während sie schon einen gewissen Plan hatte, wie sie die beiden Studentinnen von dem Kerl fernhalten konnte. Hach, was man nicht alles tat um junge Prinzen zu retten - oder war das nicht umgekehrt in den Märchen?
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am Do Dez 03, 2015 7:32 pm

Amaranta fragte ihn ob er künstlich begabt war und er zog eine Augenbraue hoch. "Ich brauche nichts zu vergessen, Amaranta. Meine Schwester Amandine kann aber wundervoll singen... und meine Schwester Fabianna schreibt Romane. Mich hat das Künstler-Gen aber leider übersprungen. Außer du zählst Kuchen backen zu künstlerischen Aktivitäten.", sagte er lächelnd. Er vermisste Amandine... Fabianna auch, aber am meisten vermisste er Amandine. Er hatte einfach viel gemeinsam mit ihr, aber seine jüngere Schwester war eine französische Botschafterin geworden und hatte jetzt noch mehr zu erledigen als sonst jeder. Also konnte er nicht wirklich etwas mit ihr machen, was nicht bedeutete, dass es seine Sehnsucht nach ihr minderte. Als Amaranta jetzt meinte, dass die Flasche doch 400$ gekostet hatte zog Lionel die Augenbrauen zusammen in einer fragenden Geste. Nein, niemals. Die Flasche hatte 900$ gekostet! Man bekam den bekannten Lavendel-Wein nie für weniger als 700$ und das war französischer Preis. In den USA war guter Wein doch eh immer viel teurer. Amaranta scherzte, dass sie die Flasche als Pfand nehmen würde für bis sie sich das nächste Mal sehen würden und Lionel setzte ein Lächeln auf.

Als sie auf sein 'zu jung' reagierte musste er etwas breiter lächeln. "Der wird sicherlich auch nie eine finden, die er wirklich liebt. Ich bin 31. Die beiden sehen nicht aus als dürften sie schon sehr lange Alkohol trinken.", sagte Lionel. Ja, er hatte eine seltsame Einstellung über Frauen, das war ihm sehr wohl bewusst, aber er wollte einfach nicht zu viele Fehler machen. Außerdem wollte er niemandem etwas erzählen, was er dann später bereuen würde, also schloss er so wenig emotionale Binden wie irgendwie möglich. Wäre an Amarantas Tisch kein Platz gewesen wäre er wahrscheinlich auch einfach gegangen und hätte sich nicht noch zu irgendjemandem gesetzt. Amaranta schüttete jetzt doch noch Wein ein und reichte ihm ein Glas, bevor sie meinte, dass sie einmal anstoßen sollten, bevor er es wegkippte. Daraufhin grinste Lionel und als sie dann auf eine langanhaltene Freundschaft anstoß fügte er hinzu: "À la vôtre!" Was soviel wie Cheers bedeutete. Er hoffte einfach das sie es aus dem Kontext ziehen konnte. Er nahm einen kleinen Schluck und nahm erst jetzt den fantastischen Geschmack wahr. Der Wein war wirklich gut. 2005? Er warf einen kurzen Blick auf die Flasche. Seine Vermutung war korrekt.

Jetzt meinte sie, dass er ihre Frage nicht beantwortet hatte, bezüglich der Herzensdame und Lionel lächelte. Aber irgendwie war das Lächeln etwas leer, vielleicht auch unehrlich. Denn warum sollte er Lächeln, wenn er doch keinen hatte? Natürlich hätte er gerne jemanden, aber... das war einfach schwer. Er lehnte sich etwas zurück und wollte dann grade etwas sagen, als sie ihn über arrangierte Ehen ausfragte. "Sowas ist in unserer Zeit eigentlich eher selten. Früher, in der Generation meiner Großeltern, war das noch etwas anderes, aber eigentlich gibt es sowas nicht mehr. Zumindest nicht in Europa. Man wird zwar sehr oft passenden Frauen vorgestellt, aber es wird nicht erwartet, dass man sie heiratet, obwohl natürlich damit gerechnet wird dass du irgendeine Adelige heiratest, auch wenn es nichts allzu falsches ist jemand Bürgerliches zu heiraten, ich meine, dass macht das britische Königshaus seit... Jahrzenten!", sagte er und lachte dann. Er hatte noch nie daran gedacht jemanden bürgerliches zu heiraten, das war irgendwie eine seltsame Vorstellung für ihn, aber gleichzeitig konnte er ja nicht wissen in wen er sich verlieben würde. "Aber zu deiner Frage...", sagte er dann wieder ernst. "Nein, ich habe niemanden. Leider.", sagte er wobei das letzte Wort ziemlich leise war. Um nicht die falschen Signale zu senden unterdrückte er den Impuls einen weiteren Schluck aus seinem Glas zu nehmen. Dafür war der Wein eigentlich wirklich viel zu gut.

Amaranta sah hin und wieder immer wieder zur Bar und Lionel amüsierte das etwas, auch wenn er sich wirklich fragte was die Frauen an der Bar denn jetzt vor hatten. Amarantas folgende Frage verwirrte ihn jedoch etwas. Er sah sie fragend an. "Verzeihung, ich glaube, ich verstehe nicht ganz.", sagte er verwirrt. Er vermutete, dass er ihre Umgangssprache nicht ganz verstand. Denn wie sollte er hier belagert werden? Das war doch in Syrien wesentlich wahrscheinlicher. Oder war das irgendeine Anspielung auf die beiden Damen an der Bar, die irgendetwas vor hatten? Um ehrlich zu sein hatte Lionel keine Ahnung was hier genau grade los war.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Do Dez 03, 2015 8:08 pm

"Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt. Nicht vergessen so wie für immer, aber für den Moment es vergessen, um wieder den Frohsinn und die Freude am Leben zu entdecken, Probleme um einen herum bei dieser Tätigkeit ausschalten und einfach mal einmal entspannen.", erklärte sie verlegen und sah ihn lächelnd an, während er über seine Geschwister redete. Wie sehr sie doch ihren eigenen Bruder sehen wüde, ihn in den Arm nehmen und einfach wieder nur seine große Schwester sein, zur der er immer hochgesehen hatte. "Kuchen backen muss man auch erstmal können, ich kann kochen, aber backen könnte abundzu gefärhlich werden...", sie sah traurig in die Ferne, "Ich vermisse auch meinen kleinen Bruder, er heißt wie du Leo. Wir haben immer im Duett Musik gemacht und dabei die Familie glücklich gemacht, auch wenn es mal schwer war. Der Glanz in den Augen von deiner Familie, wenn du ihnen etwas vorführst, was aus Herzen kommt... ist einfach unbeschreiblich.", sie schenkte ihm dann ein trauriges Lächeln und es sah auch für den Moment aus, dass die Italienerin den Tränen nah war. Ihre Familie war für sie das wichtigste und doch, hatte sie diese belogen. Keiner wusste, was sie wirklich tat. Keiner wusste, dass sie eine Mörderin war - und keiner sollte es auch erfahren. Sie war eine Schande für die Familie Sozzini.


"Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn - oder im diesem Falle ein Hahn.", sie kicherte über diesen Gedanken und sah ebenfalls kurz zu den Studentinnen rüber, "Soll ich ihre Ausweise checken gehen und prüfen, ob du recht hast, Leo?" Sie lächelte ihn strahlend an, als er ihre Geste zum Prost erwiderte und dabei irgendwas auf Franzözisch laberte - sie vermutete, es hieß sowas wie "Cin cin" im Italienischen. Während sie einen kleinen Schluck machte, beobachtete sie auch ihn - ah, dieses Mal war er brav und trank es nicht auf Ex. Er lernt noch, wie schön! Dafür hat er hundert Gummipunkte bei ihr bekommen, bei genau 99 hätte er ein Auto bekommen, doch leider ist bei einer zu hohen Anzahl der Punkte der Preis verfallen. Wie schade für ihn. Wetten, er könnte sich ein besseres Auto schnipsen, als das sie zehn Monaten lang hart arbeiteten musset?

"Also wird das akzeptiert, dass man eine Bürgerliche heiraten würde, solange sie für keine schlechten Schlagzeilen sorgt, oder? Sind die Adelshäuser denn eigentlich strikt gegen gleichgeschlechtlichen Ehen oder hat sich das geändert durch die Akzeptanz der Gesellschaft?", man merkte ihr an, das Selina sehr neugierig war. Themengebiete die sie nicht kannte, war interessant und wer weiß ob sie diese nicht mal brauchte, wenn sie mal sich als Adelige ausgeben will. Uh, dann könnte sie auf diese pompöse Partys sich reinschleichen und niemand würde es merken, das fände sie mega toll. Als er sagte, dass er leider keine hat, schenkte sie ihm ein aufmunterndes Lächeln. "Manchmal muss man viel ausprobieren, manchmal muss man lange warten, aber ich bin mir sicher, irgendwo ist schon die Richtige für dich da und in der Regel tauchen solche Personen in unerwartenen Situationen auf.", erklärte die Schwarzhaarige gutgelaunt. Ihre Erinnerungen wanderten zu einem gewissen dunkelhaarigen Kerl, der bei ihr zum ersten Mal so echte Gefühle hervorholt, wie kein Kerl davor.

"Spiel einfach mit, ich nenne das - das Abwimmeln von Konkurentinnen~!", und bevor Lionel reagieren konnte, setzte sich die Italienerin auf seinen Schoß und verwickelt ihn in einen Kuss. Es war europäisch, dass der Kerl die Augen schloß. Selina ließ ihre Augen offen und sah herausfordernd zu den beiden Studentinnen, die von der Dominanz der Frau erschracken. Aber es kam wie sie es wollte, sie machten die Fliege und gingen zu anderen Studenten in ihren Alter. Lionel hatte echt warme Lippen, aber sie wollte ihn nich ausnutzen, also beendete sie den Kuss nach einiger Zeit und setzte sich dann neben ihn, als sei nichts zwischen ihnen weiteres geschehen. "Jetzt bist du deine beiden Anhängsel los.", meinte sie nur knapp und nahm einen weiteren Schluck vom Wein.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am Do Dez 03, 2015 9:30 pm

Amaranta meinte sie hätte sich eventuell falsch ausgedrückt und meinte, dass man Probleme für den Moment ausschalten sollte. Das hatte Lionel aber verstanden, aber dennoch brauchte er das nicht. Er war vollkommen okay, nickte jedoch nur nach ihren Worten, er hatte irgendwie keine Lust darauf sich mit ihr zu streiten oder dergleichen. Sie meinte, Kuchen backen müsste man auch erst einmal können und das dass bei ihr ziemlich gefährlich werden könnte. Er lächelte, aber als er ihren Blick bemerkte wurde sein Blick beunruhigt. Sie meinte sie würde ihren kleinen Bruder vermissen, welcher ebenfalls Leo heißen würde. Er schmunzelte über ihre Erzählung und legte ihr dann die Hand auf die Schulter. "Ich weiß genau wie du dich fühlst... nicht bei seiner Familie sein zu können, wenn man es gerne wäre ist furchtbar. Ich habe meine eigene Mutter seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. Meine Schwester Maelys seit drei.", sagte er und wusste das es ihr damit wahrscheinlich nicht besser gehen würde, aber gleichzeitig wusste er, dass es bei sich am besten klappte sich abzulenken wenn er... naja, abgelenkt wurde. Dennoch zählte er Amaranta ab jetzt zu seinen Freunden. Und seine Freunde würde er immer unterstützen. Er war ein mehr als nur loyaler Mensch, auch wenn ihn das ziemlich oft in Probleme gebracht hatte in seinem Leben.

Amaranta fragte ob sie die Ausweise der beiden checken gehen soll um zu überprüfen ob er recht hätte und darauf musste Lionel wirklich lachen. "Bien, wenn du das willst.", sagte er lachend und als sie dann tranken wusste Lionel das Amaranta ihn beobachtete, aber er gab ihr keinen Grund irgendetwas schlechtes zu denken. Sie fragte weiter über das Prinzip von Hochzeiten und nach ihren Fragen nickte er kurz und dachte nach, was er sagen würde, ohne falsch zu klingen. "Genau. Schlechte Schlagzeilen sind das schlechteste was dir passieren kann. Auch wenn viele Leute sagen, dass schlechte Presse besser ist als gar keine Presse, ist das definitiv nicht zutreffend. Ich weiß nicht genau wie es in den anderen Häusern aussieht, aber in unserem ist es ziemlich einfach geregelt, du dürftest offiziell zwar gleichgeschlechtlich heiraten, aber dann verlierst du alles. Deine Privilegien, besondern Befugnisse und an sich auch deine Familie. Beziehungen hingegen mit dem gleichen Geschlecht sind erlaubt, solange sie nicht öffentlich werden, sollten sie öffentlich werden wird das Königshaus sofort alles abstreiten und alle Beweise verschwinden lassen. Nicht nett, oder fortschrittlich, aber dafür ist meine Familie doch auch nicht bekannt, oder?", erzählte er und fügte dann leiser hinzu: "Meine Schwester René ist lesbisch und sie ist in ein Kloster gegangen, weil sie Angst hatte ihre Familie würde sie verstoßen, weil sie keinen Mann heiraten wollte. Das habe ich offiziell natürlich nie gesagt." Es war vielleicht etwas gefährlich sowas hier zu sagen, aber irgendwie hatte er nicht das Gefühl, dass Amaranta Journalistin war. Wahrscheinlich hatte sie Geheimnisse, aber sie konnte ihm eigentlich nur wirklich gefährlich werden, wenn sie Journalistin war. Er hatte mehr Angst vor Journalisten als vor Auftratgsmördern.

"Wenn du mich persönlich fragst... finde ich das ist kompletter Schwachsinn. Man sollte die Person lieben mit der man zusammen ist, wegen ihres Charakters und nicht wegen ihres Geschlechts.", sagte Lionel ehrlich. Er hasste diese Intoleranz und dann war die ausgerechnet noch in Frankreich! Ehrlich, das erste was man mit Frankreich nach 'Paris, Stadt der Liebe' etc verbindete war doch wohl Homosexualität. Zumindest hatte Lionel diese Erfahrung gemacht, auch wenn Frankreich für ihn natürlich wesentlich mehr war. Sie schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln zu der Sache, dass er keine Freundin hatte und meinte dann, manchmal muss man ausprobieren und warten. Sie meinte die richtige für ihn wäre gewiss irgendwo und würde in der unerwartendsten Situation auftauchen. "Du hörst dich an, als würdest du aus expérience reden. Erm... Erfahrung. Hast du jemanden?", fragte er interessiert, obwohl er nicht glaubte, dass Amaranta so mit ihm flirten würde, wenn sie vergeben wäre.

Amaranta meinte er solle einfach mitspielen und das sie das Abwimmeln von Konkurentininnen nennen würde und Lionel wollte grade fragen was sie meinte, als sie sich auf seinen Schoß setzte und ihn in einen Kuss verwickelte. Selbstverständlich erwiderte er den Kuss. Er war immer hin Franzose! Und Franzosen küssten gerne und viel. Und das Lionel ein guter Küsser war nicht einmal eine Frage. Das Amaranta nicht schlecht war, merkte Lionel jedoch auch. Vor allem war sie sehr dominant, aber das sollte nicht heißen, das es Lionel nicht gefiel. Als sie den Kuss nach einiger Zeit beendete und sich wieder neben ihn setzte sah er sie leicht verwirrt an, aber es hatte ihn nicht sonderlich gestört. Vielleicht hätte es ihn gestört wenn es schlecht gewesen wäre. Sie meinte, dass er jetzt seine Anhängsel los wäre und er warf einen Blick nach hinten zur Bar, doch da waren keine Studentininnen mehr. "Ich muss schon sagen... das war ungewöhnlich.", sagte er und leckte sich einmal unterbewusst über die Lippen.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Do Dez 03, 2015 9:51 pm

"Doch wir beide wissen, dass wir unsere Familien noch wiedersehen werden und dann wird die Freude umso größer sein. Ich hab meine Familie... seid sechs Jahren glaube ich nicht mehr gesehen, ich vermisse sie alle.", meinte sie, wobei sie wusste, dass bei ihr es nie der Fall sein würde. Sie könnte niemals ihren Vater in die Augen sehen und ihm erzählen, wer sie wirklich war. Sie könnte niemals mit ihrem Bruder ehrlich lachen, wenn er wüsste, mit wievielen Kerlen sie geschlafen hatte, die in seinem Altern waren oder jünger. Und von ihrer Mama wollte sie gar nicht reden, ihr Herz würde zerbrechen, wenn sie die Wahrheit über ihre Tochter rausfinden würde. Nein, ihre Familie konnte sie nie wieder sehen, seit sie diesen Weg beschritten ist.

"Nichts leichteres als das - und was dann? Ich nehm die linke zu mir und du die rechte?", bei der zweiten Frage verstellte Selina ihre Stimme um wie ein harter Macker zu klingen, der mit seinen Kumpel ein paar Bräute ins Bett ziehen wollte, bevor sie dann klar lachte.
Sie hörte ihm neugierig zu, als er über die gesellschaftliche Ständer von Frankreich erzählte. "Wie gemein, ich meine, Liebe ist etwas, was man nicht bestimmen kann. Sie kommt einfach über einen und man ist verliebt. Das heißt, es ist ein Versteckspiel,wenn jemand homosexuell bei den Adeligen ist. Wäre es dann nicht sinnvoll, zwei Adelige oder jemanden von guter Partie zu verheiraten, die beide das gleiche Geschlecht lieben aber vor der Kamera das liebende Ehepaar spielen können und im allgemeinen mit dem Ehepartner freundschaftlich umgehen? Das wäre eine Möglichkeit, wenn man sowas vertuschen will, aber es scheint, im Adel sich zu outen ist echt schwer...", bemerkte Selina die Problematik. Wie unfortschrittlich es doch war - und dabei hatte sie gedacht, dass wenigstens in Frankreich dieses Selbstbewusstsein gegenüber Homosexuellen viel offener war als in so einem verkrampften Großbritannien? Obwohl man zugeben muss, Irland hat zuerst die Ehe der Homosexuellen zugelassen, aber Frankreich ist das Land der Liebe schlechthin. Es ist souzusagen der Trendgeber für die Trends i der Liebe, so hatte sie eigentlich das Gefühl. Als Leo ihm über seine Schwester verriet, nickte sie und sah ihn mitleidig an: "Sie tut mir Leid, man muss schon Mut haben so einen Schritt zu wagen. Und noch viel Kraft, wenn sie in jemanden verliebt ist. Keine Sorge, euer Geheimnis ist bei mir sicher.", denn schließlich würde das Hydra nichts nützen, außer man wolle Lionel mitreinziehen. Aber das wollte sie nicht, er war viel zu gut für Hydra.

Als er meinte, dass sie mit Erfahrung über die Liebe redete, kicherte sie verlegen. "Es gibt eine gewisse Person, der ich verfallen bin, aber ich weiß nicht, ob die Gefühle erwidert werden. Er ist manchmal so kalt, doch ich kenne seinen weichen Kern oder meine ihn zu kennen.", erwiderte sie schlicht und spielte verlegen mit einer Haarlocke. Ja, es hatte sie sehr erwischt! Wenn sie an diesen Kerl und seine wunderschöne blaurn Augen dachte, wurde ihr ganz kribbellig.

Sie grinste ein bisschen im Kuss und musste zugeben, er war ein fabelhafter Küsser. Franzose halt! Und uhlala, sie hätte gerne geprüft, wie gut er die franzözische Variante des Kusses konnte, aber sie wollte ihn ja nicht ganz ausnutzen. Selina kicherte über seinen verwirrten Gesichtsausdruck. "Was? Ich musste den beiden Damen klar machen, dass sie bei dir nichts zu suchen haben... außerdem hat der Barkeeper ein Auge auf dich geworfen, Interesse?", sie bemerkte wie er sich über seine Lippen leckte. Selina grinste amüsiert und hauchte ihm verführerisch ins Ohr: "Hat es dem werten Prinzen den gefallen, mein Manöver? Oder war die Taktik zu... direkt?", sie benutzte absichtlich einen Soldatenslang um ihn ein bisschen zu ärgern.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am So Dez 06, 2015 11:25 pm

Amaranta meinte, dass sie dennoch beide wissen würden, dass sie ihre Familien beide wiedersehen würden. Lionel wollte es auch wirklich glauben, dennoch zweifelte er daran. Nicht, dass er seine Familie nicht mehr sehen wollte es war nur... schwer. Er wusste wie er in manchen Situationen reagieren konnte und dass ließ ihn schon manchmal daran zweifeln ob er noch er selbst war. Zum Beispiel jedes Mal wenn er in ein Auto einsteigen sollte bekam er Panik-Attacken. Er wusste nicht warum, es war einfach eine Sache die passierte. Auch wenn ein Auto zu nah an ihm vorbei fuhr... er hielt das nicht aus. Das war wahrscheinlich auch der Grund warum er noch so viel Sport trieb wie er es tat, denn wenn du einen Termin auf der anderen Seite der Stadt hast und deswegen vier Stunden früher mit dem Fahrrad losfährst... dann war man schon ganz schön aktiv. Amaranta hatte ihre Familie seid sechs Jahren nicht gesehen. Lionel zweifelte daran, dass es nur an der Distanz lag, aber er kommentierte es nicht. Er erzählte ihr nicht alles und er würde von ihr auch nicht alles verlangen. "Du hast recht.", lächelte er stattdessen mit der perfekt gespielten Höflichkeit, die man ihm immer aufgezwungen hatte. Und diesmal war sogar seine Körpersprache richtig. Es lag einfach daran, dass das eine bewusste Lüge war und keine die ihm selbst nicht klar war.

Bei Amarantas Macker-Gehabe musste Lionel Lachen. Das lag nicht einmal an dem Witz, sondern eher an dem Lachen von Amaranta. Es war kein seltsames Lachen, nein. Es war ein schönes und außerordentlich ansteckendes Lachen. Er sagte dazu aber nichts. Er würde niemals eines dieser Mädchen 'aufreißen' wie man so schön sagte. Amaranta kommentierte seine Erklärungen und Lionel hörte aufmerksam zu. "Das Problem bei der Idee ist, dass man erstmal jemanden finden muss, der genauso eingestellt ist. Adelige sind die zweit besten Lügner auf der Welt, nach Politikern. Und die Konsequenzen die jemandem bevorstehen, sollte es sich herausstellen, dass er homosexuell ist sind eben... keine die so etwas lohnenswert machen.", sagte Lionel. Die Anmerkung zu René nahm Lionel hin und nickte dankbar. Er hatte das noch niemandem erzählt, oder? Naja, jetzt hatte er es und er hoffte wirklich, dass sein Vertrauen sich nicht als misplaziert herausstellte. Auf seine Frage zur Liebe reagierte sie verlegen, was ihn zum Lächeln brachte. Solche Reaktionen waren ihm immer am liebsten, weil sie sehr ehrlich waren. Sie erzählte von einer Person, der sie verfallen war, aber sich nicht sicher war, ob die Gefühle erwidert wurden. "Du solltest mit ihm reden, Amy. Wirklich, du wirst es bereuen wenn du es nicht tust.", sagte er und diesmal war wohl er es, der aus Erfahrung sprach. Er hatte sich nur einmal wirklich so verliebt gehabt, dass er an nichts mehr anderes denken konnte, als an sie. Cloe Bellamy... Nein. Er wollte sich nicht daran erinnern. Nicht jetzt.

Amaranta wirkte amüsiert über seine Verwirrtheit. Aber immer hin hatte sie ihn grade einfach so geküsst! Dann durfte er wohl verwirrt sein. Sie meinte, dass sie damit den beiden Damen klar gemacht hatte, dass sie bei ihm nichts zu suchen hätte und um ehrlich zu sein war das ja sogar eine gute Sache. Sie meinte, der Barkeeper hätte ein Auge auf ihm geworfen und um ehrlich zu sein warf das Lionel kurz leicht aus dem Konzept, dass er grade wieder gefunden hatte, nach diesem Kuss. Das war... eine Interessante Tatsache. "Normalerweise würde ich nein sagen, aber... er ist süß. Ich gebe ihm eine chance.", meinte Lionel und zog dann zwei seiner Visitenkarten raus. Ebenso einen Stift, den er in seiner Jacke hatte. Auf die eine schrieb er: Cuir glaoch orm Wink Agus... tá tú gruaig deas drauf und legte sie schon mal auf den Tisch, für wenn der Barkeeper wieder kommen würde, wenn sie bezahlen würden und die andere gab er Amaranta. Es stand sein erster Name, so wie die Anfangsbuchstaben all seiner Zweitnamen drauf, sowie sein Titel, seine Telefonnummer und seine Adresse. "Ich hab deine, du hast meine." Danach lehnte sich Amaranta wieder zu ihm und flüsterte ihm etwas ins Ohr, woraufhin sich seine Atmung leicht beschleunigte. "Die Tactique war gut ausgeführt, jedoch etwas zu... oberflächlich um sie richtig zu bewerten." , antwortet Lionel und sah Amaranta direkt in die Augen.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mo Dez 07, 2015 11:20 pm

Sein ganzer Körper schien zu vermitteln, dass er ihrer Meinung war, doch seine Augen verrieten ihr die eigentliche Wahrheit. Nicht verwunderlich, denn die Augen waren die Tore zur Seele des Menschen. Sie sagen mehr aus, als manche Körper und nur Schauspieler schienen die Kunst zu besitzen, auch mit ihren Augen bestimmte Gefühle auszudrücken. "Dann schau nicht so traurig.", war ihre Erwiderung darauf und sie stupste ihn freundschaftlich in die Schulter, es sollte eine aufmunternde Berührung für ihn werden.

Sie nickte auf seine Erklärung bloß hin, auf ihrem Gesicht noch ein leichtes Grinsen von dem vorigen Lachen. "Das heißt die Welt der Adeligen ist so wie der Tanz auf einem sich immer wechsel-breiten Seil in der Höhe. Man braucht eine Menge Konzentration und Selbstbeherschung, um sich Gesicht zu bewahren. Ein kurzer unachtsamer Moment kann wirklich schwere Folgen haben.", sie legte aber ihren Kopf fragend zu Seite. "Ich hätte gedacht, dass bei den jungen Generationen es auch moderne Werte gibt. Ich meine, ein gleichgeschlechtliches adeliges Paar würde zwei Adelhäusern doch ermöglichen einige Monate in der Presse zu sein, was theoretisch gut auf das Ansehen einfließt, oder seh ich das zu blauäugig? Wenn sich wirklich zwei finden, die beide sogar adelig sind und auch noch dazu dasselbe Geschlecht - oder soll ich lieber fragen, ob es das bei euch schon mal gab aber es vertuscht wurde?" Selina war wirklich sehr neugierig auf die Adelhäuser. Irgendwie schienen sie die alten Werte während der 18. Jahrhunderts nicht wirklich verloren zu haben - zwar fuhren sie keine Kutschen mehr, sondern hochmoderne Autos, aber immerhin waren die werte noch diesselben und auch die Eigenarten. Gab es in Frankreich auch diese five o'clock Tee wie in England - sind zwar verschiedenene Länder, aber in beiden boomt der Adel.

"Wie großzügig von dir. Aber wehe du brichst dem armen Kerl das Herz, er ist viel zu nett für diese Welt, der Kerl. Man hat ihn echt gern - und angeblich ist er auch gut im Bett~", das letzte flötete sie vergnügt und kicherte amüsiert. Die britischen Adeligen waren doch so leicht Verlegen zu machen, wie stand es bei den Franzosen? Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter und schaute zu, was er da schrieb. Was zur Hölle stand denn da? Eine Geheimsprache? Einen Code, denn nur Kerle entstehen? Gab es etwa eine geheime Männersprache, damit Frauen sie nicht immer verstehen sollten? Oder hat er nur einige Buchstaben zusammengeklebt und will sie nur ärgern? Das kann Selina ja gar nicht aussprechen! Agus? Hieß das nicht auf irgendeiner keltischen Sprache "Schwein"? Hat er grad den armen Barkeeper beleidigt? "Übersetzung!", forderte die Frau sofort, als sie fest stellte, dass sie rein gar nicht daraus ziehen konnte.

Ein amüsiertes Lächeln bildete sich auf ihrem Gesicht, als er ihr seine Karte überreichte. Das Papier war weitaus edler als ihre Visitenkarte und die Oberfläche so angenehm weich. Es hätte sie nicht gewundert, wenn die Buchstaben mit irgendwelchen Extrakten aus Edelsteinen gemacht wurden, damit sie so einen angenehmen Schimmer hatten. Sehr zu ihrer Zufriedenheit merkte sie, dass Leons Atem sich beschleunigte, als sie sich ihm wieder sehr näherte. "Uh, dann sollten wir uns daran setzen, damit du meine Taktik gründlich beurteilen kannst. Vielleicht ein Ort, wo du sich nicht beobachtet fühlst du die viele Leute?", sie veränderte die Distanz nicht und legte ihren Kopf unschuldig auf seine Schulter. Er war bequem, zwar spürte sie die harten Muskeln jahrelangem Training, doch es war angenehm. Jetzt könnte sie schlafen! Aber in der Nähe von hübschen Kerlen schlief sie ungerne zuerst ein. Mal schauen, ob er ihren Satz als Witz oder Aufforderung versteht. Sie hatte sich konzentriert, verführerisch, aber auch gutgelaunt zu klingen, sodass man es auf beide Weisen interpretieren konnte.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am Mi Dez 09, 2015 11:03 pm

Selina meinte er solle nicht so traurig schauen und stieß ihn dann freundschaftlich in die Schulter, woraufhin Lionel kurz lachte. Er hoffte das es damit beendet wäre, denn er wollte da wirklich nicht mehr drüber reden. Denn je mehr er an seine Familie dachte, desto schlimmer würde seine Sehnsucht nach ihnen werden. Später sprach sie weiter über die Situation des Adels und er hörte geduldig zu. "Man sollte eigentlich erwarten, dass es sowas geben würde, aber das Problem ist ja, dass die junge Generation des Adels komplett kontrolliert wird und nicht wirklich selbst das machen kann was sie für gut hält. Ich musste mit 19 Rechtswissenschaften studieren, obwohl ich keine Ahnung davon hatte, geschweige denn Interesse, weil meine Eltern meinten es wäre gut. Ich habe das nie in Frage gestellt und ich glaube so ist das in den meisten Häusern auch mit den Wertvorstellungen. In meiner Familie hat man sehr viel Wert auf eigene Meinungsbildung gelegt und all das...", begann er und fügte dann hinzu: "Aber soweit ich weiß, hat es so eine Verbindung noch nicht gegeben, auch wenn ich es sehr willkommen heißen würde."

Auf Amarantas erste Anmerkung bezüglich des Barkeepers schmunzelte Lionel, doch danach wurde er ernst. Er würde niemandem das Herz brechen. Das tat er nicht, dafür nahm er Beziehungen zu ernst. Erst recht Beziehungen mit Menschen die ein großes Herz hatten und wo eigentlich jeder Mensch wissen sollte, dass so ein Herz leicht zu zerstören und zu verbittern war. Lionel wollte niemals für so etwas verantwortlich sein. Aber als Amaranta meinte er soll gut im Bett sein, musste Lionel Lachen. "Trés bien... das war nicht unbedingt meine Gedanken, aber ist auch schön zu wissen.", sagte Lionel lächelnd. Nachdem er die Karte beschrieben hat forderte Amaranta eine Übersetzung und erst war Lionel verwirrt. Er hatte doch gar nichts gesa- Oh. Oh, die Karte! Natürlich. Nicht jeder konnte irisch... "Es bedeutet, dass er mich anrufen soll, und dass mir seine Haare gefallen.", übersetzte Lionel. Er lächelte dabei leicht und als sie sich seine Karte ansah beobachtete er sie. Die Karte schien ihr zu gefallen und das wiederrum gefiel Lionel.

Auf seinen Satz meinte sie, dass er ihre Taktik gründlicher beurteilen könne, vielleicht an einem Ort, wo sie nicht so beobachtet waren. Lionel wusste jedoch nicht ob sie diesen Satz ernst meinte. Natürlich machte ihn der Gedanke daran schon... an. Aber... falls sie es nicht ernst meinte würde er sich vielleicht zum Narren machen. Okay, nein, das war ihm jetzt grade irgendwie egal, denn lange hielt er das hier nicht mehr so eng an Amaranta und vor allem die Art und Weise wie sie miteinander sprachen... Vielleicht hatte er wirklich zu lange nicht mehr mit einer Frau geschlafen. Dennoch war er leicht unsicher, doch versuchte er das geschickt zu überspielen. Je voudrais ... mais je ne veux pas paraître impoli... dachte er und entschied sich dann einfach dazu sprachlos zu sein. Naja, vielleicht doch nicht ganz so sprachlos, denn er lehnte seinen Kopf an ihren, der auf seiner Schulter lag und sagte leise: "Oui..."

(Voulez-vous coucher avec moi, Karo? XDDDDDDDDD)
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mi Dez 09, 2015 11:23 pm

"Und man sagt doch immer, die junge Generation würde sich doch gegen die ältere aufrdrängen. Scheint bei euch nicht der Fall zu sein, oder ist das nur eine kurzzeitige Rebellion in euer Jugend gewesen, die dann wieder gezähmt wird?", sie legte ihren Kopf auf seine Schulter und hörte ihm ruhig zu als er ihr alles erläuterte. "Ich finde, man sollte es in Frage stellen. Es war vielleicht gut für dich, aber das solltest du wissen, denn du bist keine willenlose Puppe, die nach dem Wunsch deiner Eltern tanzen sollte. Man sollte sich nicht alless gefallen lassen, sondern auch mal nachhacken - ja wieso muss ich das machen? Als Kind ist das vielleicht schwer, aber mit 19...", sie blickte in seine Auge, "So eine Verbindung wäre ein erster Schritt in das moderne Leben aus eurer adeligen Welt~"

"Wärst du ein Mädchen und er am anderen Ufer, hätte ich gesagt, er würde schon für die guten Ambiente und Werkzeuge sorgen, aber ich denke, es wird bei dir sich auf die Ambiente und gute Stimmung kümmern, wenn ihr euch mal anrufen würdet.", kicherte sie vergnügt. Der Kerl war auch süß und seine Wohnung war auch sehr kuschelig. Einige Mal hatte sie mal bei ihm übernachtet, als sie das Gefühl hatte, sie wurde nachts von jemanden beobachtet, als sie noch ganz neu war in New York. Er war ihr ein guter Freund geworden, dem sie das größte Glück der Welt wünschte, denn er war ein herzensguter Kerl. "Wirklich, seine Haare? Von allen Attributen die der Kerl zu bieten hat, hast du die Haare genommen? Dann muss du aber was neckisches dahinter hinzufügen oder eine bessere Andeutung machen, was du mit diesen Haaren anstellen würdest. Also bitte, als Franzose solltest du sowas im kleinen Finger beherrschen!", sie grinste ihn an und ihre eigene Karte ließ sie in ihrer Brusttasche der Jacke verschwinden.

Sie bemerkte sein Zögern und sie fand das süß. Es war ein Zeichen dafür, dass dieser Kerl jemand war, der keine Frau unfreiwillig verletzen würde. Ein Mann mit Ehre und Herz eben. Doch sie musste zugeben, der Kuss hatte sie nicht kalt gelassen und sie spürte leichte Funkel in der Luft. "Bene, wollen wir dann bei dir eine kleine Hausbesichtigung machen?", wisperte sie ihm sein sein Ohr und ihre Lippen berührten dann zufällig sein Ohr, wäre ihre Hand so ganz undamenhaft auf der Außenseite seiner Oberschenkel kleine Kreise drehte. Wäre es die Innenseite, wäre es ihr schon zu direkt gewesen. Der Kerl ist ja Franzose, er macht das hoffentlich mit Stil!

"Oder hast du noch etwas anderes zu erledigen?", man merkte ihrem Tonfall an, wenn er diese Frage mit "Ja" beantworten würde, sie schon enttäuscht wäre darüber.

(Eh... Oui oui me gusta baguette? xDD)
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am Do Dez 10, 2015 6:27 pm

Amaranta fragte ihn, ob sich denn die jüngere Generation nicht gegen die alte auflehnen würde und Lionel musste schmunzeln. Nicht wirklich, weil es hier um Generationenkonflikte ging, sondern weil ihn oft Leute fragten, ob er denn nur so rebellisch wäre, weil er Franzose war. Als hätte seine Nationalität irgendetwas damit zu tun. "Ich glaube man lehnt sich bei uns nicht gegen seine Vorfahren auf. Es ist eher so, dass man so viel von ihnen zu lernen versucht wie nur geht und versucht alles so zu machen wie sie, vor allem wenn es um schwere Entscheidungen geht. Es ist im Adel einfach alles etwas anders als bei normalen Menschen.", erklärte er, weil er dachte, dass er irgendwie die falschen Worte genommen hatte vorher. Er wusste es nicht recht. Aber das war auch egal, denn Amaranta lag auf seiner Schulter und Lionel fand das wirklich ziemlich angenehm, auch wenn er so etwas normalerweise nicht mochte. Er hatte einfach keinen wirklichen Kontakt mehr zu Menschen seit Wochen. Wahrscheinlich lag es daran, dass er jetzt grade diesen Kontakt jede Sekunde lang genoss. "Es ist auch mit 19 schwer, wenn dein Vater es von dir erwartet, weil es schon immer so lief und scheinbar gut für die Linie war, was weiß ich. Rückblickend hat es für mich keinerlei Sinn ergeben, aber ich denke, auch nicht, dass es falsch war, denn es hat mir mehr Gesprächsstoff mit meinem Vater geliefert, den ich davor nur selten hatte.", sagte er. Er vermisste es mit seinem Vater über Politik und die Gesellschaft zu reden.... sehr.

Auf die Anmerkung bezüglich des Barkeepers - dessen Namen Lionel übrigens noch nicht kannte - lächelte Lionel und warf dann nochmal einen Blick zu dem Mann. Er war auf jeden Fall süß und falls das mit ihnen nichts werden würde, würde Lionel definitiv versuchen in einem freundschaftlichem Verhältnis zu ihm zu bleiben. "Als Franzose weiß ich, dass weniger mehr sein kann. Ich glaube dein italienisches Blut kommt nicht damit klar, dass ich mich nicht sofort an seinen Hals schmeiße. ... wie heißt er überhaupt?", fragte Lionel dann um nicht weiter so von diesem Mann reden zu müssen. Lionel war halt niemand, der romantische oder gar sexuell versaute Nachrichten irgendwo hin schrieb. Vor allem nicht für Menschen die er nicht kannte. Auch nicht für Menschen die er kannte. Selbst nicht für Menschen die er liebte. Sowas tat er einfach nicht. Dafür war er zu zurückhaltend und das obwohl er so eigentlich nicht als Mensch war, sondern nur, wenn man ihn irgendwie emotional forderte. Das war nicht seine Welt. Deswegen war diese Situation ja auch recht seltsam für ihn, aber langsam kam er mit Amarantas Art klar, was wahrscheinlich wirklich ziemlich gut war.

Amaranta flüsterte ihm ins Ohr wobei er wirklich sagen musste, dass die reine Intimität dieser Aktion Lionel schon gefiel. Noch während er passende englische Worte suchte zur Antwort spürte er ihre Berührung an seinem Oberschenkel. Das brachte ihn etwas aus dem Konzept, aber nur etwas. Dann fragte sie ihn etwas strenger ob er denn noch etwas anderes zu erledigen hätte. "Das einzigste was ich zu tun habe ist die Flasche mitzunehmen und zu beten, dass seine Schuhe bequem sind, weil wir müssen etwas laufen.", sagte er leise. Er lächelte leicht. Was erwartete Amaranta schon? Er würde in der Öffentlichkeit nichts sagen, was später irgendwie falsch ausgelegt werden könnte. Einfach zu unsicher. Da waren ihm seine eigenen 4-Wände lieber. Oder besser gesagt seine eigenen 8-Zimmer.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Do Dez 10, 2015 6:48 pm

"Aber alles nachzumachen ist irgendwie unkreativ. Ich kann verstehen, wenn man sich ein Beispiel nimmt, aber alles zu kopieren ist so... langweilig und uninteressant. Klar, man muss es an die jeweilige Situation anpassen, aber das wäre irgendwie schon Ideenklau.", bemerkte Selina, die es auf seiner Schulter mehr als bequem hatte. Sie dachte, im Adel ging es nur bei öffentlichen Festen nur steif zu, aber es schien, als würde der Adel viel mehr bergen, als so normale Menschen wie sie wüssten. Wie unpraktisch für die Kinder, die konnten ja sogut wie gar nichts entscheiden, wie sollte man da noch glücklich werden? "Ich kenn das Gefühl, mein Padre hatte meinen Bruder und mir die Wichtigkeit der Musik jedes Mal gepredigt, aber war immer sehr zufrieden mit uns. Es war eine gemeinsame Familienaktivität die uns glücklich machte, wenn wir zu dritt für die Familie in Italien gesungen und gespielt haben. Als ich noch keine Gitarre halten konnte, habe ich dann mit meinen Bruder immer getanzt und alle haben dann gelacht...", sie bemerkte dann den traurigen Klang in Lionels Stimme und sie strich ihm vorsichtig über den Oberarm. "Jede Minute mit deinem Vater war wertvoll und du darfst sie auf keinen Fall vergessen. Er wäre stolz auf dich, das weiß ich, denn jeder Vater ist stolz auf das eigene Kind."

"Sein Name ist Aidan, er ist ca. 1,80m groß, mag scharfe Sachen, liebt lange, verführerische Vorspiele und hat eine große Liebe zu süßen Tieren... und er hat mich gern und für ihn bin ich seine Aingeal, was auch immer das heißt. Ich hoffe, das ist was positives.", grinste sie ihn. Das war das einzige Wort was sie im irischen konnte, doch sie selbst wusste nicht, was das hieß. Hoffentlich keine Beleidigung oder irgendein Tier - vielleicht war es das doch, und deshalb kicherten einige Kellnerinnen, wenn er sie so rief. Oder vielleicht hießt das auch Schwester? Selina hatte wirklich keine Ahnung, sie hatte sich aber auch selten darüber Gedanken gemacht.

"Wie? Ich dachte du tragst mich bis zur Türschwelle, welch eine Enttäuschung.", sie kicherte leise und wisperte ihm dann ins Ohr: "Ich hoffe, das war die letzte Enttäuschung für heute Abend.", ein herausforderndes Grinsen bildete sich auf ihrem Gesicht und sie konnte kaum widerstehen, dem Franzosen wieder einen kleinen Kuss zu stehlen. Seine Lippen schmeckten nicht mehr so stark nach dem Wein wie vorher. "Worauf warten wir noch?", meinte sie ruhig und fixierte ihn mit ihren blauen Augen. Selina brauchte nur ihre Jacke anziehen, bezahlen würde sie dann nächstes Mal, Aidan kannte das Prozedere, wenn sie mit einem Kerl die Bar verließ. Zahlen tat sie immer, deshalb hatte sie nie Ärger deswegen, wenn ihre Bezahlung ein bisschen später kam. Schließlich lag was viel wichtigeres momentan auf den Plan, auf was sie sich schon wie ein Kind auf den eigenen Geburtstag sehr freute. Ihre Hand landete wieder auf seinen Oberschenkel, während sie seine Antwort abwartete. Ihr ganzer Körper war elektrisiert und sie musste sich wirklich beherrschen, nicht ungeduldig oder so zu wirken. Was hat dieser Franzose mit ihr gemacht?! Irgendwas was war in diesem Wein, sonst hält sie immer ihren Finger auf dem Puls und war viel gelassener, wenn es um das Verführen ging.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am So Dez 13, 2015 8:52 pm

Amaranta erzählte weiter von ihrer Familie und Lionel nickte interessiert. Es klang wirklich schon so eine Leidenschaft mit seiner Familie zu teilen. Vor allem wenn man diese Leidenschaft dann auch zusammen ausführen konnte. Lionel hatte so etwas nie gehabt. Zwar war sein Vater im Militär gewesen, wie er auch. Aber das hatten sie selbstverständlich nicht zusammen getan. Ein paar seiner Schwestern spielten Schach, so wie sein Onkel Phillipe, aber da konnte man nicht wirklich als Leidenschaft ansehen, eher als nötiges Unterhaltungsmittel und Kultur... zeugs. "Das hört sich wundervoll. Wirklich, ich freue mich, dass du solche Zeiten mit deiner Familie hattest.", sagte er ehrlich und lächelte sanft. Dann sagte sie, dass jede Minute mit seinem Vater wertvoll gewesen war und er sie auf keinem Fall vergessen sollte. Das würde er auch nie können. Auf ihren nächsten Satz lächelte er nur leicht und warf kurz einen Blick durch die Bar. Er wollte wirklich dringens das Thema wechseln. Er sprach einfach nicht gerne über seinen Vater. Okay, er hatte angefangen, aber er wollte einfach nicht mehr darüber sprechen, und hoffte, dass Amaranta das verstehen würde.

Amaranta sprach über Aidan und bei der Beschreibung grinste Lionel. "Aingeal bedeutet... erm... feu ange? Ich kenne die Bedeutung auf englisch nicht. Feuer... ange... Engle? Ich meine, so in der Art.", sagte er und hoffte jetzt nichts falsches zu sagen. "Aber er hört sich definitiv interessant an.", fügte er dann hinzu und als Amaranta dann meinte, dass sie erwartet hatte, dass er sie bis zur Türschwelle tragen würde schmunzelte er und wollte grade anbieten, dass er sie sogar tragen könnte, als sie ihm wieder etwas ins Ohr flüsterte. Das ließ auf seinem Körper eine flüchtige Gänsehaut erscheinen. Auf ihren Satz hin unterdrückte er ein Grinsen. "Ich will dir keinen falschen Eindruck von mir geben, aber ich denke, du kannst dir sicher sein, dass das die letzte Enttäuschung sein wird.", antwortete er. Nein, er war nicht eitel oder sonst was, er wusste nur was er drauf hatte. Obwohl er auch noch nie mit einer Italienerin geschlafen hatte. Sie fragte worauf sie denn noch warteten und sah ihn dann direkt mit diesen blauen, strahlenden Augen an. Okay, ja. Er hatte sich hier vielleicht ein kleines bisschen Hals über Kopf verliebt. Ein minimales, kleines bisschen. Minimal.

Ihre Land landete wieder auf seinem Oberschenkel und er legte seine Hand auf ihre. "Auf nichts. Lass uns gehen, ich muss nur noch bezahlen.", sagte er ruhig und stand dann auf, nahm den Wein jedoch mit. Er zog seine Platin-Kreditkarte aus seiner Geldbörse und legte sie auf den Tresen. Ein paar Sekunden später war Aidan da und nahm die Karte. Lionel lächelte ihm kurz zu und nachdem er bezahlt hatte schob Lionel dem Barkeeper noch die Visitenkarte zu. Ohne ein Wort. Das funktionierte oft. Es machte Leute neugieriger, als wenn man lang und breit von sich erzählte und all das. Er sah in Amarantas Richtung und wartete nur noch auf sie, da er seine Jacke ja noch an hatte und nicht mehr zurück zu dem Tisch musste.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am So Dez 13, 2015 9:12 pm

"Und mich macht das eher traurig, dass es bei dir nicht der Fall war.", entschied Selina das Thema, dass Lionel so sehr bedrückte zu beenden. Sie strich ihm mitfühlend über die Wange und gab ihn auch einen sanften Kuss darauf, während sie ihm ein sanftes Lächeln schenkte. In Italien schien alles so natürlich, dass man mit der Familie eben was viel unternahm, aber es schien, dass es nicht überall das derselbe Fall war.
Vor allem als er seinen Blick um die Bar schweifen ließ, hatte sie erkannt, dass dieses Thema ihm mehr als unangenehm wurde und sie beendet es ihm zuliebe.

"Feuer oder Engel? Naja, beides passt doch zu mir, meinst du nicht auch?", sie zwinkerte ihm neckisch zu, bevor sie leise darüber kicherte. Schade, sie hätte gerne eine direkte Beschreibung des Wortes gehabt. Jetzt muss sie doch Mal demnächst Aidan oder einer der Kellenerinnen bitten, ihr ihren Spitznamen zu übersetzen, denn sie hier bekommen hatte. Sie lächelte amüsiert, als er ihr versprach, dass er definitiv keine Enttäuschung sein würde. "Das will ich doch schwer hoffen für dich mein Lieber.", wisperte sie ihm als Antwort wieder zu und ihr Lächeln wurde herausfordernder, während sie ihm mit ihrem Blick fixierte. Er war ein Franzose - sie verspach sich viel mit der baldigen Begegnung von ihm, denn Frankreich hatte die Liebe sozusagen erfunden. Und dann kamen die Inder mit Kamasutra...

"Beeil dich.", meinte sie nur grinsend und zog ihre Jacke an. Eine simple Lederjacke, so kalt fand sie es draußen nicht. Und sie gehörte aussderm nicht zur Sorte Frau, die megagroßen Taschen trugen - sie war mehr als froh, als die Mode wieder die Turnbeutel erlaubt hatten. Sie waren praktisch, denn sie waren so zugeschnürt, dass man sie zwingen musste, den Beutel auszuziehen, denn anders würde er nicht aufgehen ohne dass sie es merken würde. Auf ihrem weißen Beutel war ein schwarzer Rabe zu sehen und sie beobachtete Lionel genaustens an der Theke, soweit es die Menge in dem Pub erlaubte. Sie sah wieder die beiden Studentinnen, doch sie hatten schon eine Begleitung gefunden, mit denen sie giggelnd den Pub verliessen. Wie schön für sie, doch Selina hatte das Gefühl, sie hatte den Jackpot gefunden.

Als sie seinen Blick spürte, lief sie zu ihm los mit einem strahlenden Lächeln auf dem Gesicht. "Wir sehen uns Aidan~!", lächelte sie dem Barkeeper zu und machte mit der linken Hand das Taucherzeichen für Okay, was für sie und dem Barkeeper ein Zeichen war "Ich teste den Kerl mal für dich aus!". Es passierte zwar selten, aber abundzu ging Selina mit den Kerlen, die Aidan interesant fand aus und prüfte sie auf Herz und Niere, ob die wirklich okay waren.

Draußen auf der Straße - sie hatte sich bei Lionel eingehackt - blickte sie mit einem verführerischen Lächeln zu ihre Begleitung. "Du weiß den Weg hoffentlich noch, oder?", mit ihrer freien Hand strich sie ihm über die Wange. Zu gerne würde sie ihm ein Kuss stehelen, aber das und vieles mehr könnten sie in seiner Wohnung auch tun. Verdammt, sie war selten so ungeduldig. Sie folgte ihm brav durch die Menge und hatte das Gefühl, als würde er auf sie aufpassen wollen, indem er sich zuerst du die Menge drängte, sodass sie ihm nur wie einem Schutzwall nur folgen musste. Diese Geste fand sie sehr süß von ihm...
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Lionel d'Orléans am Mo Dez 14, 2015 6:04 pm

Das sie das Thema endlich beendete machte ihn zufrieden. Es war nicht so, dass er ihr nicht vertraute oder so, aber er redete da einfach nicht gerne drüber, vor allem nicht mit Leuten, die er kaum kannte, wie Amaranta eben. Auf ihre Frage ob Feuer; Engel nicht zu ihr passen würde musste er lächeln. Oh ja, definitiv. Sie war definitiv ein Engel. Der Sarkasmus seiner Gedanken war faszinierend. "Wirklich eine äußerst passende Beschreibung, Amy.", meinte er lächelnd und als sie dann auf sein Versprechen reagiert schmunzelte er, erwiderte jedoch ihren Blick ebenso herausfordernd. Ja, er musste zugeben, dass manche Leute wohl unter Amarantas Blick wegblicken würden, aber so war er nicht. Lionel konnte sowas nämlich auch. Das gehörte zu den einfachsten Übungen des Prinzens, denn man musste in der Lage sein Leuten mit seinem Blick Angst ein zu jagen und gleichzeitig mussten Blicke reichen um jemanden davon zu überzeugen, dass man einem vertrauen konnte. Das das nicht wirklich einfach war, wusste er, aber mittlerweile konnte er es schon irgendwie. Amaranta meinte er solle sich mit dem bezahlen beeilen. Amaranta hatte ein strahlendes Lächeln auf ihrem Gesicht, als sie mit ihm hinaus ging.

Auf der Straße hakte sie sich bei ihm ein und Lionel erwiderte ihr Lächeln sanft. Sie fragte ihn ob er den Weg noch wüsste und Lionel schmunzelte. "Ich glaube, dass ich den Weg grade noch so finden werde.", versicherte er und ging dann los, wobei er darauf achtet Amaranta einen Weg frei zu machen. Er wollte nicht, dass sie von irgendwem umgerannt wurde oder sonst etwas. Nach ein paar Minuten waren sie jedoch schon bei ihm am Wolkenkratzer angekommen. Er war den Weg noch nie so schnell gelaufen, was wahrscheinlich daran lag, dass er heute nicht zwanzig Minuten an der Straße gewartet hatte, aus Angst, dass ihm irgendetwas überfahren könnte, aber auch daran, dass er mindestens genauso ungeduldig war wie Amaranta. Er musste sich in der Lobby noch kurz eintragen, ging dann jedoch zu dem Fahrstuhl und drückte auf den Knopf. Die Lobby war recht schön, mit roten Teppichen, Blumen hier und dort und ziemlich vielen Spiegeln, die dem ganzen Raum etwas größer schienen ließen. Der Fahrstuhl war voll mit goldenen Spiegeln und als er endlich da war und Lionel und Amaranta eingestiegen waren war Lionel froh, dass sie alleine waren, denn sobald sich die Türen geschlossen hatten und er auf den Knopf mit der "26" gedrückt hatte und sein Passwort eingegeben hatte drehte er sich zu Amaranta um und entschied sich dazu sie einfach zu küssen. Leidenschaftlich. Immer hin war bisher jede Initiative von ihr ausgegangen. Das sollte sich besser ändern.
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Re: Call Me Maybe, Prince!

Beitrag von Selina Amaranta Sozzini am Mo Dez 14, 2015 10:17 pm

"Gerade noch? Das klingt ja wirklich zuversichtlich!", hört man sie leise lachen und folgte ihm durch die Menschenmenge. Jedes Mal, wenn er für sie sich durch die Menge zwängte, genoß sie den Anblick auf seinen breiten Rücken, der durch die verhüllte Jacke eine Menge Raum für ihre Fantasie machen konnte, wie er wohl wirklich aussah. Ein ziemlich zufriednes Grinsen bildete sich auf ihrem Gesicht und sie musste sich nicht beherrschen, alle zwei Minuten zu fragen, ob sie denn schon bald da waren. Sie musste wirklich ihre Ungeduld zügeln, was ihr nicht wirklich leicht fiel.

Sie piff anerkennend bei dem Anblick des großen Wolkenkratzer - aber was hätte sie den bei einem adeligen Franzosen denn erwarten können? Im Lobby wartete sie kurz, während er sich anscheinend kurz eintragen musste. Es stank hier ein bisschen Geld, hatte sie das Gefühl und man merkte es an, dass ihre Kleidung viel zu markenlos war, als das sie sich überhaupt einen Türknauf hier leisten könnte. Im Spiegel korrigierte sich ein bisschen ihre Haare und schenkte Lionel ein Lächeln, als er sie dann wieder in den Fahrzug schob. Ah, mehr Spiegel um zu prüfen, ob sie wirklich noch gut aussah. Alles war zufriedenstimmend, ihre Haare, die Wind bisschen zersaust waren, lagen wieder und ihr Make-Up war perfekt.
Sie merkte sich seine Etage - "26" - und war mehr als zufrieden als sie seine Lippen auf ihren spürten. Automatisch legte sie ihre Hände um seinen Nacken und schmiegte sich eng an den Franzosen. Mit der gleichen Leidenschaft erwiderte sie seinen Kuss, und sie konnte es nicht lassen, kurz seine Lippe provokant zu knabbern, bevor sie ihn unschuldig weiter küsste. Gerne hätte sie die Küsse vertieft, doch dann ertönte das "Ping", welches ankündigte, dass sie auf der Etage angekommen war. "Die Zeit ist wie im Flug verflogen oder?", grinste sie ihn unschuldig an und strich über seine Wange, während sie spürte wie ihre Augen vorfreudig glänzten. Sie war gespannt auf seine Etage aber auch auf andere Qualitäten...
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