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Beitrag von Bruce Banner am Mi Nov 25, 2015 9:36 pm

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Wo: Bruce Banner's Haus
Wer: Bruce Banner & Rosalee Banner
Wann: 21.05.2039 ~ 07:00 Uhr

Es war früh, aber für Bruce war es eine normale Uhrzeit. Das es Samstag war wusste sein Körper wohl nicht wirklich. Okay, also würde er wohl mit Lily rausgehen. Das tat er dann auch. Sie fuhren außerhalb der Stadt und machten einen etwa einstündigen Spaziergang durch die Natur. Es war umwerfend schön. Vor allem war es unglaublich kalt, aber daran hatte sich Bruce mittlerweile gewöhnt. Als er zurück kam war es fast neun und weil er Roger nicht wecken wollte entschied sich Bruce zu Rose zu gehen. Sie hatten sich gestern nicht mehr ausgesprochen, das sollten sie vielleicht wirklich tun. Denn obwohl es für Bruce selbst noch ein Schock war, so hatte er schon viele Dinge in seinem Leben durchgemacht und vor allem auch Dinge die plötzlich kamen und ihn überrumpelten. Bei Rose bezweifelte er dies ernsthaft. Er stand vor ihrem Zimmer und klopfte vorsichtig. "Rose?", fragte er leise und klopfte dann nochmal etwas lauter. "Rose?", fragte er erneut und wollte dann die Tür öffnen aber jene war abgeschlossen. Rose schloss nie die Tür ab. Außer... es ging ihr wirklich nicht gut. Verdammt... Bruce hätte auch früher herkommen können. Er war auch ein Idiot, manchmal oder? Nicht an seine Tochter zu denken? Aber was hätte er tun sollen? Gestern Abend hatte er sie nicht stören wollen weil er dachte, dass sie vielleicht schon am schlafen war und heute Morgen hatte er sie nicht wecken wollen.

Lily sah ihn an und hechelte, bevor sie ihren Kopf an Rose's Tür legte und leise jaulte. Bruce sah mitleidig zu seinem Hund und kniete sich dann hin um seinen Hund zu streicheln. Ja, er war vernarrt in dieses Tier, sprach da irgendetwas gegen? Nein. Also bitte. Er streichelte der Hündin über die zierlichen Kopf und sagte leise. "Ich glaub Rosalee hat uns grade nicht mehr so dolle lieb wie sonst.", sagte Bruce und Lily stellte ihre Ohren auf und sah ihn mit großen Augen an. Bruce schmunzelte kurz. Dann stand er auf und seufzte. Momentan war sein Leben wirklich nicht leicht. Erst stritt er sich mit Rose, dann kam Jason, dann kam SHIELD, dann kam Lily und jetzt kam auch noch Roger und erneute Streiterrein mit Rose. Warum war das alles so kompliziert?
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Re: Listen closely

Beitrag von Rosalee Johnson am Mi Nov 25, 2015 10:11 pm

Rosalee war spät im Bett und hatte große Probleme einzuschlafen. Was ihr Dad nicht wusste war, dass sie in der Zeit zwischen 4 und 5 Uhr einmal mehr auf dem Friedhof war und ihrer 'Mum' alles erzählte was sie auf dem Herzen hatte. Manchmal wünschte sie sich, dass sie noch immer da wäre, denn sie wüsste bestimmt was zu tun war oder? All ihr ganzes Leid und ihre Sorgen teilte sie einem Grabstein mit. Eigentlich gestört wenn man es so sah oder? Würde sie jetzt jemand sehen, dann würden manche bestimmt meinen ihr ginge es nicht sonderlich gut. Tat es ja auch nicht. Es waren keine körperlichen Beschwerden eher seelische und die waren ihrer Auffassung nach die Schlimmsten. Als sie auf ihr Handy sah, war es schon um fünf und ihr Dad war ja nicht wirklich der Typ Spätaufsteher. Aus diesem Grund verabschiedete sie sich von ihrer Mum und begab sich dann auf den Rückweg. Danach stieg sie auf einen Baum der in der Nähe stand und kletterte durch ihr Fenster wieder ins Zimmer zurück. Kaum schloss sie es und setzte sich aufs Fenster, wurde sie müde.

Deshalb machte sie sich bettfertig und schlief dann auch recht schnell ein. Was ja auch kein Wunder war. Immerhin hatte sie geweint. Als dann ihr Dad ein paar Stunden später rief und klopfte, öffnete sie langsam die Augen und rieb sie sich. Dann stand sie langsam auf. Noch immer sah man deutlich die Spuren von Tränen in ihrem Gesicht und sie war müde. Wirklich müde. Vielleicht sollte sie sich angewöhnen nicht mehr Nachts durch New York zu stromern. "10 Minuten Dad!" rief sie Bruce zu. Sie zog sich schnell, oder auch langsam, um und kämmte sich schnell die Haare. Dann noch eben reinigen und Zähne putzen. Als sie soweit fertig war, stand sie vor der Tür, bereit sie zu öffnen, aber dennoch stoppte sie kurz. Was würde sie sagen? Warum frühstückte Bruce nicht mit Roger? Wo war er gestern abend? Er hätte ja durchaus mal vorbeikommen können. Sie schüttelte die Gedanken ab und öffnete die Tür ein Stück. "Guten Morgen Dad!" Dann ging sie in die Hocke und kraulte Lisa. "Guten Morgen Lily!" Nun stellte sie sich wieder hin und lehnte am Türrahmen.
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Re: Listen closely

Beitrag von Bruce Banner am Mi Nov 25, 2015 10:34 pm

Aber nach ein paar Sekunden bekam die beiden noch eine Antwort. 10 Minuten... naja... Bruce hatte ja Zeit. Also stand er vor der Zimmertür seiner Tochter und redete leise mit seinem Hund. Sein Hund war für ihn halt das, was für Rose der Grabstein von Caitlyn war. Die Hündin schien das nicht sonderlich zu scheren, solange Bruce sie weiterhin streichelte. Als sich die Tür endlich öffnete lächelte Bruce leicht mit einer Mischung von Schuldbewusstsein und Entschuldigung. Rose begrüßte auch Lily und die Hündin wedelte mit dem Schwanz. Rose hingegen sah nicht fröhlich aus, sondern eher müde und erschöpft. Als hätte sie kaum geschlafen... was hatte Bruce schon wieder angstellt? "Hallo... das mit Roger habe ich wirklich nicht gewusst, Rose. Es tut mir leid.", entschuldigte sich Bruce und wusste nicht mal für was? Dafür das er Rose nicht beachtet hatte gestern? Ja, wahrscheinlich dafür. "Das ich mich gestern nicht um dich gekümmert habe, lag daran, dass ich selbst nicht wirklich damit klar gekommen bin. Ich meine... ich habe plötzlich einen Sohn von dem ich mein ganzes Leben lang nichts gewusst habe.", sagte Bruce und fuhr sich durch die dunklen Haare. Wie sollte er ihr das hier nur erklären? Wie sollte er die Spannung auflösen?

"Es war vor deiner Mutter, in der Zeit in der ich noch vor SHIELD geflohen bin und kein zuhause hatte.", fügte Bruce noch hinzu. Er wollte das Rose alles wusste was er wusste. Er wollte ihr nichts verheimlichen. So ein Mensch war er noch nie gewesen. Allein die Tatsache, dass er ihr nicht sagte, dass er nur für sie bei SHIELD war und für sie arbeitete machte ihn fertig. Er dachte so oft darüber nach es ihr zu sagen, aber tun tat er es dann doch nicht. Denn dieses eine Mal ging ihr Schutz vor. "Roger ist jetzt im zweiten Gästezimmer. Ich hab ihn noch nicht geweckt. Er will mich nur kennen lernen und ich bin mir sicher er gibt auch sein bestes um dich kennen zu lernen.", sagte er noch und ließ jetzt Zeit für Fragen von Rose's Seite aus. Er würde auf alles ehrlich antworten.
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Re: Listen closely

Beitrag von Rosalee Johnson am So Nov 29, 2015 10:42 am

Rosalee sah zu ihrem Dad. Sie wusste nicht so wirklich wie sie reagieren sollte oder was sie sagen sollte. Eigentlich wollte sie immer das liebe Mädchen sein, auf dass Bruce stolz sein konnte, aber würde das nicht bedeuten, alle inneren Gefühle zu verdrängen und immer lieb, nett und freundlich zu sein? Sie war sich nicht sicher, wollte ihren Dad, aber auch nicht stehen lassen. Deshalb ergriff sie schlussendlich doch das Wort. " Ich weiß dass du davon nichts gewusst hast. Sonst hättest du schätze ich schon längst anders reagiert!" Sie trat noch einen Schritt ins Zimmer rein und schloss die Tür einen kleinen Spalt, blieb aber darin stehen. Sollte sie ihm erzählen wo sie war und was es gebracht hatte? Noch immer schwankte sie und war sich nicht sicher. Sie wollten Dad auch nicht verletzten, aber sie fühlte sich allein und im Stich gelassen, nicht beachtet und ungerecht behandelt. Sie war wütend und verzweifelt, traurig und verwirrt. Alles zugleich und damit kam sie absolut nicht klar. Es war für sie einfach alles zu viel.

" Ja Dad. Du bist immer geflohen. Egal wohin, Hauptsache vor deinen Probleme weg. Es hätte bestimmt Lösungen gegeben, dass habt ihr mir auch immer gesagt. Wer weg rennt ist feige und es geht mir auch nicht darum, dass Roger da ist oder dass es vor Mum war. Es geht mir darum, dass ich gestern Luft war. Du hast mir kaum Beachtung geschenkt und hast mich sogar weggeschickt von dir. Gut, zugegeben. Du bist nicht nur alleine für mich da, aber dass warst du all die verdammten Jahre seit Mum tot ist und jetzt ganz plötzlich war ich nur das 5. Rad am Wagen. Sowas tut weh Dad. Was mich auch enttäuscht oder verletzt, nen wie du es willst ist dass Roger ja nicht einmal die Schuhe ausziehen musste! Ich musste bis heute jedes mal. Damals zu Weihnachten, das letzte Weihnachtsfest mit Mum hat mich Mum darauf hingewiesen dass ich mit Jacke und Schuhen im Haus war. Ich wollte sogar putzen und den Dreck wegmachen, nur damit du zufrieden bist. Weißt du das? Ich weiß Roger ist auch dein Kind, aber warum darf er Dinge die mir schon immer verwehrt wurden?" meinte sie dann lauter.

So. Jetzt war es raus was Rosalee bedrückte. Sie fühlte sich dadurch zwar nicht wirklich besser, war aber schon irgendwie froh, dass sie es gesagt hatte. Derzeit wollte sie einfach nur von irgendjemanden verstanden werden. Sie wollte jemand der ihr zuhörte und ihr vielleicht einen Rat gab. Momentan hatte sie aber eher das Gefühl als würde sie in Depressionen verfallen und kurz vor einem Nervenzusammenbruch stehen. Beides war nicht wirklich schön und wollte sie auch eigentlich vermeiden. "Ach so. Roger lässt du schlafen und mich weckst du? Dankeschön Dad. Ist ja nicht so, dass ich die halbe Nacht bei Mum verbracht habe und spät nach Hause gekommen bin.  Ich habe vielleicht ein paar Stunden geschlafen. Maximal. Wenn es denn Stunden waren. Weißt du worüber ich froh bin? Dass ich wenigstens meine Mum nicht teilen muss. Sie gehört mir allein und niemand kann sie mir wegnehmen. Um sie brauche ich mir keine Angst zu machen, dass sie mir weggenommen wird und ich niemanden mehr habe.

Vielleicht ist es dir aufgefallen oder auch nicht. Der Grund warum ich schon als Kind immer an die gehangen habe, war der dass ich nicht auch noch dich verlieren will. Ich habe seit Mums Tod schreckliche Verlustängste die wahrlich nicht besser geworden sind im Laufe der Zeit. jederzeit könnte so etwas passieren wie gestern. Ich verliere den Einzigen den ich von meiner Familie noch habe, an einen wildfremden, der meinen muss jetzt hier her zu kommen. Ich habe auch Angst davor, dass es irgendwann mit Jason und mir nicht mehr funktioniert und ich ihn verliere. Was ich dann mache weiß ich beim besten Willen noch nicht, aber Roger war gestern Abend bei mir und ich hab mit ihm gesprochen, aber es war kein gutes Gespräch, was ja hoffentlich verständlich ist oder? Du willst frühstücken? Mach dass doch mit deinem Sohn. Ich habe keinen Hunger und will eigentlich auch nur schlafen und in meiner Trauer versinken, oder darf ich dass nicht?"
Sie wartete auf eine Reaktion von Bruce.
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Re: Listen closely

Beitrag von Bruce Banner am Mo Nov 30, 2015 12:09 am

Rosalees Worte trafen ihn unerwartet hart. Bruce hatte mit aller Art von Antwort gerechnet, aber nicht mit so etwas. Sie fand ihn feige? Rose wusste doch gar nichts von den Umständen damals! Rose hatte doch keine Ahnung, denn er würde es ihr nie erzählen! Er würde es niemanden erzählen. Denn er wollte ja nicht einmal selber dran denken. Es ging Rose auch gar nicht darum dass Roger da war, sondern, dass sie sich vorgekommen war wie Luft? Unbeachtet? Bruce war verwirrt. Und dann kam sie mit den Schuhen. Was hatte das denn mit der Situation zu tun? Bruce war gestern einfach zu geschockt gewesen um daran zu denken, dass jeder der das Haus betrat die Schuhe ausziehen musste. Rosalee wurde lauter und das gefiel Bruce wirklich nicht. Rose sprach weiter und meinte, dass sie die halbe Nacht bei Caitlyn verbracht hätte und höchstens ein paar Stunden geschlafen hätte. Bruce brach den Blickkontakt ab. Verdammt... er hatte gedacht, dass grade alles wieder okay wäre. Er hatte gedacht, dass sie darüber hinweg waren, dass sie zu zweit waren. Sie meinte, dass der Grund warum sie immer an ihm gehangen habe, der wäre, dass sie ihn nicht verlieren wollen würde. Sie hatte Verlustängste und natürlich wusste Bruce das. Er versuchte es normalerweise irgendwie zu verdrängen, aber natürlich wusste er es. Ihre rhetorische Frage ließ Bruce wieder aufsehen.

Okay, er hatte jetzt genau zwei Impulse. Den einen von seinem Kopf, dem logischen Teil, der Rose verstand und dem es leidtat und der sich entschuldigen wollte und der von seinem Herzen, dem emotionalen Teil, der Rose nicht nachvollziehen konnte und selbst noch zu geschockt war über die Tatsache ein zweites Kind zu haben. Sein Herz wollte sich nicht entschuldigen, sein Herz wollte ausrasten und Rose anherrschen wie sie denn so mit ihm reden konnte und wie sie denn ihn kein bisschen verstehen konnte, aber dafür entschied sich Bruce nicht. Er atmete einmal durch und meinte dann: "Es tut mir leid, okay? Es tut mir wirklich, wirklich leid. Aber ich kann nichts daran ändern das deine Mutter tot ist. Ich kann's nicht!" Okay, nein. Sein Herz setzte sich grade definitiv durch. "Außerdem wenn ich noch einmal höre, dass du dich rausschleichts mach ich dir Schlösser vor die Fenster. Es ist verdammt gefährlich draußen, das weißt du genau! Ich kann's nicht fassen. Wenn du dich in dein Zimmer schließen willst und so tun willst als wäre das alles nicht passiert, dann tu das doch. Ich hab da grade echt keine Nerven für!", sagte er und wurde ebenfalls lauter. Er war sich sicher, dass er noch nie so mit Rose gesprochen hatte, aber er konnte grade einfach selbst nicht mit all dem klar kommen. Er hatte keine Ahnung was er tun sollte und vor allem hatte er das Gefühl, dass er grade das falsche tat. "Ich hab dich dein ganzes Leben lang ständig beachtet! 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche! Und ich habe es getan weil ich dich liebe, aber weißt du was? Nach dem Tod deiner Mutter habe ich viermal versucht mich umzubringen, obwohl ich gewusst habe, dass es nicht funktionieren würde. Es wäre besser für dich gewesen wenn es funktioniert hätte. Es wäre besser für jeden gewesen! Aber das hat es nicht bis heute und das ist der Grund warum du diese Ängste hast. Weil ich noch da bin und das-", sagte er, doch wurde er von einem Geräusch unterbrochen, dass er normalerweise ignorierte.

Piep. Herzmonitor. Er atmete einmal tief durch und schüttelte dann den Kopf. "Vergiss es einfach. Du machst doch eh das was du willst.", sagte er und wollte dann in die Richtung seines Zimmers gehen. Aber er beruhigte sich nicht dabei und langsam ging ihm dieses verdammte piepen auf die Nerven und zwar richtig! Er riss das braune Band von seinem Arm und warf es auf den Boden, kurz bevor er in sein Zimmer ging und den Drang unterdrückte gegen das nächste Objekt zu treten was er sehen würde. Er würde definitiv wegfahren. Er musste wieder trainieren ruhig zu bleiben, auch wenn grade alles den Bach runter ging. Ansonsten... daran wollte er nicht unbedingt denken. Er hatte Rose mit seinen Worten definitiv nicht gut getan... und unter seiner Wut tat es ihm auch schrecklich leid, aber es war grade einfach schwer alles zu kontrollieren und alles einem Sinn zu verleihen. Er hatte einfach keine Ahnung was er machen sollte und das obwohl doch alles hier seine Schuld war. Verdammt! Verdammt, verdammt, verdammt! Er setzte sich und atmete noch ein paar Mal tief durch. Er musste sich beruhigen, dann könnte er weiter darüber nachdenken was für ein scheiß Vater er doch eigentlich war. Wahrscheinlich war er noch schlimmer als sein eigener Dad.
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Re: Listen closely

Beitrag von Rosalee Johnson am Di Dez 01, 2015 8:35 pm

Rosalee wartete auf eine Reaktion ihres Dads und sah kurz zu Harrlyn. Dieser ging es wieder besser worüber sie wirklich sehr froh war. Denn sie wollte sich gar nicht vorstellen wie es ohne ihr Häschen wäre. Immerhin hatte es schon so viel mit ihr erlebt und sie hatte es zum letzten Weihnachtsfest mit Caitlyn bekommen und extra nach ihr benannt. Wie als wusste sie, dass mal irgendetwas schlimmes passieren würde. Sonst hätte sie sicherlich einen Mix aus den Namen von Caitlyn und Bruce gefunden, oder sie war einfach noch zu klein um so weit zu denken, was wohl am wahrscheinlichsten war. Kurz seufzte sie. Ihr Dad hatte ja Recht. Niemand konnte etwas dafür, dass Caitlyn verstorben ist und sie nicht mehr bei ihnen war. " Du hast Recht Dad und ich weiß auch, dass trauern sie auch nicht wieder zurückbringt, aber wir müssen sie doch in unserem Herzen behalten, weil ich kann sie nicht vergessen!" Könnte sie das überhaupt jemals? Eher fraglich und wahrscheinlich mit der Antwort nein zu beantworten.

Dann wurde Bruce lauter und Rosalee dachte bei seinen Worten sie hörte nicht recht. Gitter vor die Fenster? War sie im Gefängnis? "Gefährlich? Es ist nicht viel gefährlicher als tagsüber. Mir ist nichts passiert und wenn du vor hast Gitter an meinem Fenster zu befestigen, dann tut es mir Leid, aber dann übernachte ich bei den Rogers. Sie berauben mich nicht meiner Freiheit!" Sie dürfte ja wohl zu ihrer Mutter gehen wann sie wollte oder nicht? Immerhin schrieb sie Bruce doch auch nicht vor wann er wo und wie oft ist oder? Diese Reaktion von ihrem Dad war wirklich ungewohnt für sie und damit kam sie auch nicht klar. Eigentlich wollte sie das Gespräch beenden, aber dann fing Bruce damit an, dass er sich seit Caitlyns Tod 4 mal versucht hat umzubringen und das riss Rosalee den Boden unter den Füßen weg. Sie hatte Mühe nicht sofort auf die Knie zu sinken und zusammen zu brechen. "Es wäre besser für mich gewesen wenn es funktioniert hätte?" fragte sie dann nach und hatte Tränen in den Augen. Sie ließ von ihrer Lautstärke nicht ab.

"Meinst du wirklich ich wäre glücklicher als Vollwaise gewesen? Ohne Eltern, ohne Familie? Ist es wirklich deine Meinung?" Es war unvorstellbar und sie wollte ihrem Dad einfach nicht glauben. Dass konnte doch nicht sein Ernst sein oder? Die Tatsache, dass er seinen Satz nicht beendet hatte, beruhigte sie nicht unbedingt und gerade als sie etwas auf den letzten Satz antworten wollte, hörte sie ein piepen und sah ihrem Dad zu wie er sein Band löste und dann in sein Zimmer verschwand. Kaum war dieser verschwunden und Rosalee hatte die Türe geschlossen, sank sie auf die Knie und fing an zu weinen. Sie war fertig und nervlich am Ende. Warum wollte ihr Dad sich 4 mal umbringen? War sie kein guter Grund um weiterzuleben? Was brachte es allen dann also wenn sie hier war? Sie war überflüssig oder? So viele Fragen bohrten sich durch ihren Kopf und ließen sie nicht durch. Irgendwie musste sie sich beruhigen, doch sie wusste nicht wie. Ihr Herz raste förmlich und sie war total aufgedreht.

Als sie in der Nacht bei Caitlyn am Grab war und zurück lief, hatte sie ihrem Dad auf den Anrufbeantworter gesprochen, weil er nicht ran gegangen war. Vielleicht hörte er ihn ja ab. Es befanden sich zwei Nachrichten darauf.
Nachricht 1 : "Hey Banner ich bins Rogers. Ist Jason bei euch? Der Junge ist verschwunden und ich mache mir Sorgen, dass ihm etwas passiert sein könnte. Wenn sie etwas wissen, dann melden sie sich bitte bei mir! Vielen Dank und einen schönen Gruß von meinem Sohn an ihre Tochter!" Sie war von Steven und die zweite Nachricht im Bunde hatte Rosalee verfasst. Nachricht 2: "Dad? Dad bitte ruf mich an. Ich war gerade bei Mum auf dem Friedhof. Ich weiß ich darf es nicht und es ist gefährlich, aber.......aber ich vermisse sie so sehr und es zerreißt mich fast, wenn ich nicht bei ihr sein kann. Es tut mir Leid wie ich mich verhalten habe und vermutlich auch verhalten werde. Es ist alles neu für mich und der Gedanke daran dich zu verlieren, bringt mich fast um. Bitte bitte bitte verlass mich nicht. Ich mache Fehler weil ich noch jung bin, aber bitte lasse mich nicht alleine. Dad? Ich bin gleich zu Hause. Eins wollte ich dir mal wieder sagen. Nämlich dass ich dich furchtbar liebe und froh bin, dass es dich gibt. Wen du nicht wärst.....oh je dass wäre wirklich schlimm. Bitte gib mir nicht das Gefühl oder den Gedanken allein zu sein. Wenn du damals auch gestorben wärst dann......dannn.....dann.......wäre ich jetzt ein Waisenkind und ob ich jemals ein Zuhause gehabt hätte, dass weiß ich nicht. Es tut mir Leid, bitte verzeih mir!" Dann hörte man nichts mehr.
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Re: Listen closely

Beitrag von Bruce Banner am Di Dez 01, 2015 10:12 pm

Rose gab Bruce recht in dem Punkt, dass Caitlyn tot war und das er sie nicht zurückholen konnte, aber das sie sie in ihren Herzen behalten sollten und Rose sie nicht vergessen konnte. Bruce sah sie unverständlich an. "Meinst du ich kann sie vergessen? Meinst du ich kann die Frau vergessen die meinem Leben einen Sinn vergeben hat? Meinst du ich kann die Frau vergessen die mir das erste Mal in meinem Leben das Gefühl von Glück und Heimat gegeben hat? Weißt du überhaupt was mir deine Mutter bedeutet hat? Weißt du, dass sie mich geliebt hat, obwohl ich mich hasse und es nie nachvollziehen konnte? Aber sie ist weg und damit müssen wir langsam leben! 12 Jahre sind vergangen, 12, Rose! Du kannst mir glauben wenn ich dir sage, dass ich weiß, wie verdammt schwer es ist damit klar zu kommen.", sagte er. Er versuchte die Wut die er verspürte nicht in seine Stimme mit schwingen zu lassen. Als sie auf die Sache mit den Schlössern zu sprechen kamen meinte Rose, dass ihr doch nichts passiert sei, und dass sie zu den Rogers ziehen würde, sollte Bruce wirklich jemals Schlösser vor ihre Fenster machen. Das Steven mit Freiheit lockerer umging und das sie sein ein und alles war, das war doch wohl bekannt... Dennoch traf Bruce diese Aussage wie ein Tritt in die Magengrube. Wenn Rose weggehen würde, dann wäre sein letzter Grund zum Leben weg.

Die Reaktion zu seinen Suizidversuchen war nachvollziehbar. Erst schien Rose geschockt und dann fragte sie ihn, ob er wirklich glauben würde, dass es besser gewesen wäre für sie, wenn seine Versuche funktioniert hätten und um ehrlich zu sein... ja, das glaubte Bruce. Rose hätte es einfacher gehabt. Sie wäre sicher gewesen, sie wäre bei normalen Leuten aufgewachsen, sie wäre wahrscheinlich glücklich. Glücklich... Das Wort war so abstrakt für Bruce geworden. So bedeutungslos. Dennoch wollte er, dass es nicht für sich, sondern für Rose eine Bedeutung hatte. Das sie das Gefühl kannte und das sie es mit etwas verband, dass dies nicht er war... war für Bruce eine Tatsache. Als sie ihn nochmal fragte, ob es wirklich seine Meinung wäre, dass sie glücklicher als Vollwaise gewesen wäre, ohne Familie sagte Bruce nichts, aber ja, dass dachte er. Er wusste nämlich auch zu wem Rose gekommen wäre. Und er glaubte, dass sie es dort gut gehabt hätte. Besser als bei ihm. Okay, Bruce wusste nicht einmal, ob es überhaupt jemand wusste, außer Pepper, aber es war ihm auch wirklich egal. Wer wäre nicht glücklich geworden bei den Starks? Denn da wäre Rose hingekommen und... wer weiß? Vielleicht kam sie da eines Tages noch hin. Bruce hatte ein paar gute Chemikalien am Start, die er vielleicht mal testen sollte... falls es funktionieren sollte würde Pepper sofort das alleinige Sorgerecht bekommen, dafür hatte Bruce gesorgt und irgendwie war es für ihn schon immer die logische Wahl gewesen, warum? Keine Ahnung.

In seinem Zimmer war er jetzt jedoch mit etwas ganz anderem beschäftigt. Und zwar damit seinen Puls zu zählen und dann runter zu bringen. Er durfte ja steigen... aber halt nicht sonderlich hoch. Bruce hatte das schon immer gehasst, das ständige bangen und den Versuch von Kontrolle. Das Telefon klingelte. Bruce ging aber nicht dran. Doch bis es aufgehört hatte zu klingeln hatte er sich wieder etwas beruhigt. Er durfte jetzt nur einfach nicht darüber nachdenken was für ein grauenvoller Mensch er war. Er musste irgendwas machen... Bruce sah zu dem Telefon, es zeigte eine neue Nachricht an. Er hörte sie ab. Steve. Bruce löschte die Nachricht ohne sie sich zu Ende anzuhören. Es ging um Jason, aber darüber würde Bruce nicht mit Steve reden, also musste er sich das hier auch nicht anhören. Doch scheinbar war da noch eine Nachricht. Von... Rose. Bruce hörte sie sich an. Am Ende der Nachricht standen ihm nicht nur Tränen in den Augen, nein, sie liefen über sein Gesicht und Bruce musste sich stark zusammen reißen um nicht laut zu schluchzen. Verdammt, natürlich musste so etwas dann heute passieren. Er würde sich entschuldigen müssen. Er würde Rose sagen müssen, dass er sie liebte und natürlich auch, dass sie ein Grund für ihn war zu leben. Er... Er stand jetzt erst einmal wieder auf und öffnete die Tür. Davor lag sein Hund. Bruce fuhr Lily abwesend mit der Hand über den Kopf und ließ sie dann auf der Stelle Sitz machen, bevor er zu Rose's Tür ging und klopfte. "Rose...? Wir müssen reden. Bitte.", sagte er ruhig.
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Re: Listen closely

Beitrag von Rosalee Johnson am So Dez 20, 2015 7:52 pm

Rosalee kauerte immer noch auf dem Boden und sie hatte Angst. Mächtige Angst davor, was ihr Vater jetzt alles tun könnte. Vielleicht wollte er sich jetzt wieder umbringen? Warum hatte er sein Band abgenommen? Was hieß dass nun? Niemand war hier und sie war ganz alleine was wahrscheinlich nicht sonderlich gut war. Hatte sie sich nun komplett mit ihrem Dad zerstritten? Würde Bruce sie jetzt hassen? Momentan kreisten so viele Gedanken durch ihren Kopf, dass sie davon Kopfschmerzen bekam. Ihr Herz pochte immer noch schnell und laut. Sie konnte es schlagen hören und ihren Atem ebenso. Wenn sie kein Grund war um weiter zu leben, was gab es dann für einen? Sie konnte ja auch aus dem Leben verschwinden oder? Wenn selbst ihr Dad sie nicht als Grund sah weiter zu machen, was wollte sie dann bitteschön noch hier? Doch sie zweifelte. Vermutlich würde sie ihrem Dad damit nur weh tun und das brachte sie nicht übers Herz. Außerdem verletzte sie Jason damit und es gab niemanden der sich um Harrlyn so liebevoll kümmerte wie sie.

Alles hing an ihr und deshalb konnte sie nicht von hier verschwinden. Sie musste lernen los zu lassen. Sonst würde sie auch noch weiter trauern. Ja es war 12 Jahre her, aber dennoch blieb der Gedanken und die Erinnerung. Es verletzte sie alle beide, aber was sollte sie denn machen? Rosalee konnte nicht so tun als hätte es ihre Mum niemals gegeben. das ging. Dafür gab es zu viel was sie an Caitlyn erinnerte. Eigentlich könnte sie jetzt James anrufen, aber den wollte sie nicht immer nerven. Auch wenn er sicherlich kein Problem damit hätte, aber sie wollte ihn halt nicht auch noch verlieren. Ihr liefen Tränen übers Gesicht und sie hyperventilierte fast. Mit irgendetwas musste sie sich beruhigen nur sie wusste beim besten Willen nicht womit. Aus lauter Verzweiflung legte sie sich eine Hörspielkassette ein, die sie von ihrer Mum damals bekommen hatte. Auf dieser war ein Schlaflied für Rosalee von ihrer Mum aufgenommen. Es beruhigte sie und irgendwie war sie müde. Gerade als sie aufstehen wollte, klopfte es an der Tür und sie hörte die Stimme ihres Dads. Sie war noch nicht bereit zum reden oder doch? Sie wollte aufstehen, aber ihre Beine waren so schwer wie Blei. Deshalb brachte sie nur ein abgehaktes "Komm rein!" heraus.
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Re: Listen closely

Beitrag von Bruce Banner am Mo Dez 21, 2015 12:01 am

Wenige Sekunden später vermeinte Bruce eine Stimme zu hören und nahm diese zum Anlass hinein zu gehen. Er betrat den Raum und sah Rose, die auf dem Boden kauerte und Bruce sah sie mitleidig an, bevor er die Musik abstellte. Er wusste das es diese Lieder hier gab, aber er selbst hatte sie sich noch nie komplett angehört. Bruce sah seine Tochter an und setzte sich dann einfach neben sie auf den Boden. Ja, es tat seinem Rücken weh, aber nein er scherte sich jetzt absolut nicht darum. Er legte den Arm um Rose und hoffte das es okay für sie war. "Ich will dir etwas sagen, Rose.", sagte er leise und sah dabei nach vorne. "Ich hatte immer Angst davor, dass wir diese Unterhaltung irgendwann führen würden. Rose... ich will dich nicht alleine lassen und ich will nicht dass du denkst, dass irgend etwas davon deine Schuld ist. Aber... ich bin schon seit... nein. Ich war noch nie glücklich, Rose. Die Zeit mit deiner Mutter... waren die einzigsten Jahre in denen ich mich wohl gefühlt habe. Wirklich wohl. Ich sage nicht, dass du mir kein Grund zum eben bis, Rose. Aber... irgendwann gehst du weg.", sagte Bruce mit ruhiger Stimme, die gegen Ende immer trauriger wurde.

"Irgendwann lässt du mich alleine...", sagte Bruce mit schwacher Stimme und unterdrückte die aufkommenden Tränen in seinen dunklen Augen. "... du wirst mich alleine lassen, weil du ausziehen musst um einen tollen Job zu kriegen, der dir gerecht wird und um eine eigene Familie zu gründen... und... ich weiß jetzt schon, dass... dass ich damit niemals klar kommen werde und, dass... dass... dass-", sagte er, aber er konnte einfach nicht weiter reden. Die Tränen erstickten seine Worte. Nicht ein einziges kam über seine Lippen. Er fuhr sich mit den Händen über die Wangen um die Tränen wegzuwischen. "... es tut mir alles so leid. Ich hätte dich damit nie so belasten sollen... ich hätte mehr für dich da sein sollen, ich hätte... es tut mir leid. So, so leid. Aber das ändert auch nichts daran, dass ich dir alles andere als ein guter Vater war.", sagte Bruce weiterhin, mit gebrochener Stimme.
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Re: Listen closely

Beitrag von Rosalee Johnson am So Jan 10, 2016 10:41 pm

Rosalee bekam mit wie ihr Dad die Musik anschaltete. Dabei wollte sie diese eigentlich noch hören, aber sie hatte nicht die Kraft irgendetwas dazu zu sagen. Als sich Bruce neben sie setzte und einen Arm um sie legte, sah sie kurz auf. Dann hörte sie sich an was er zu sagen hatte. " Aber Dad. Es kann doch nur meine Schuld gewesen sein. Den Tag da.....da hab ich mit Oma und Opa gepuzzelt und hab es dann aber nicht geschafft. Ich hab weil ich traurig darüber war die Puzzle herunter geworfen.......ich....ich war als alles andere als artig und weil ich nicht lieb war ist Mum gegangen!" erklärte sie dass dann. Schon alle die ganzen 12 Jahre hatte sich diese Erklärung in ihr Kopf eingebrannt und so einfach war sie daraus auch nicht wieder zu löschen. Sie fuhr sich grob übers Gesicht, um sich die Tränen wegzuwischen. Als sie sah wie traurig ihr Dad war, hatte sie sofort ein schlechtes Gewissen. Warum musste sie sich auch nur so benehmen? Wenn sie das artige Kind wie immer gewesen wäre, dann wäre jetzt noch alles gut oder?

Sanft lächelte sie als ihr Dad meinte, dass sie irgendwann einmal wegging. " Naja. Vielleicht bleibe ich hier auch wohnen. Immerhin ist das Haus ja groß genug oder? Ich muss nicht unbedingt ausziehen und ich weiß auch gar nicht oh ich es wirklich möchte!" erklärte sie ihrem Dad dann sanft. Sie wollte ihn trösten und kuschelte sich an ihn. "Hey Dad schon gut. Ich ziehe nicht aus ja? Ich bleibe hier im haus wohnen oder ziehe höchstens ein paar Häuser weiter. Niemals werde ich aus der Welt sein und außerdem ist noch ein paar Jahre Zeit!" Sie wollte ihn irgendwie aufmuntern. Nur wusste sie beim besten Willen nicht wie sie das nur anstellen sollte. Immerhin war sie doch nur ein Kind oder? Als Bruce dann anfing mit weinen tat sie etwas dass sie schon lange nicht mehr getan hatte. Sie legte eine Hand an die Wange von Bruce und strich ihm die Tränen weg. "Sag sowas nicht Dad. Ich liebe dich und du bist der beste Vater den man sich wünschen kann. Du hast mir so viel gegeben, dass Mum nicht mehr konnte und hast weiter gemacht. Für mich. Ich verdanke dir alles was ich bis jetzt erlebt und erreicht habe. Ich hab dich lieb Dad!" Noch immer drückte sie ihn.
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Re: Listen closely

Beitrag von Bruce Banner am Fr Jan 15, 2016 9:07 pm

Rose meinte, dass es ja nur ihre Schuld sein musste, weil sie ja damals mit ihren Großeltern gepuzzelt hätte und dann das Puzzle runter geworden hätte. Das sie nicht artig gewesen war und deswegen Caitlyn gestorben wäre. Bruce schüttelte leicht den Kopf und sah dann seiner Tochter dabei zu wie sie sich mit den Händen über das Gesicht wischte um die Tränen wegzuwischen. "Rose es ist nicht deine Schuld, wirklich. Wir waren doch auf der anderen Seite der Welt. Wir hatten unglaublich viel Spaß und haben mit dir telefoniert und dich beide vermisst und dann hat sie diese verdammte Schlange gebissen... ich wollte die Pause machen, ich bin das Auto gefahren... wenn es jemandens Schuld war, dann meine, Rose.", sagte Bruce ernst und mit bitterer Überzeugung. Rose lächelte und meinte, dass sie ja vielleicht auch hierbleiben würde anstatt auszuziehen, da dass Haus ja groß genug wäre und sie auch nicht wusste ob sie das wirklich wollen würde. Rose kuschelte sich an ihn und ihr Versuch ihn zu trösten half ihm auf jeden Fall. Irgendwie zumindest. Er drückte sie etwas fester an sich. Er liebte sie ja so unglaublich sehr...

Sie meinte alles würde wieder gut werden. Sie meinte sie würde nicht aussziehen und bei ihm bleiben. Dass sie niemals außerhalb der Welt seien würde und dass es außerdem noch ein paar Jahre dauern würde. Bruce weinte und fühlte sich dabei so unglaublich schwach, aber... Rose wischte ihm vorsichtig die Tränen weg und Bruce wollte sich eigentlich entschuldigen, dafür, dass Rose wegen ihm durch so viel durch machen musste. Aber sie meinte schon, dass er nicht sagen sollte, dass er ein schlechter Vater wäre und dass sie ihn lieben würde und dass er der beste Vater wäre, den sie sich wünschen könnte. Dass sie ihm alles verdanken würde... aber Bruce sah das einfach nicht. "Wie kannst du sowas sagen? Deine Mutter hätte dir so, so viel mehr geben können als ich. Catie hätte dich nicht so beansprucht wie ich, sie hätte nicht dauernd an dir gehangen und dich nicht so von dem Rest der Welt isoliert, wie ich es getan habe... sie wäre so viel besser mit meinem Tod klar gekommen als ich mit ihrem...", hauchte er zögerlich. Er wusste, dass er die Situation damit nicht verbesserte, aber er hatte grade einfach keine Kontrolle...
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