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A new Christmas Time...

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A new Christmas Time...

Beitrag von Eve Angel am Sa Nov 21, 2015 4:21 pm

Und wieder war die Zeit gekommen, in der die Weihnachtsmärkte ihre Tore öffneten, die Schlittschuhe rausgeholt wurden, Plätzchen gebacken wurde und selbst Silver Citys Einkaufszentren mit ihren Lichterketten in weihnachtlichem Glanz erschienen. Während im inneren bereits die riesengroßen Weihnachtsbäume standen. Zimtstangen-, Punsch- und Kerzenduft lag in der Luft, egal wo man hinging. Und so gut wie jeder freute sich auf ein paar freie Tage ohne Arbeit im Kreise der Liebsten.
Jedes Jahr das Gleiche. Das alles so gleich und beinahe langweilig war, war Eve vor ein paar Jahren noch nicht bewusst gewesen. Doch seit den letzten Weihnachtsfesten, ohne der Anwesenheit der ganzen Familie, war es wirklich immer gleich. Jedes Jahr Plätzchen backen, jedes Jahr das selbe Weihnachtsessen, wobei es schon seit geraumer Zeit nicht mehr das selbe Weihnachtsfest war!
Eve saß am Küchentisch in dem Haus auf der kleinen Farm. Wie die meiste Zeit. Vor ihr ausgebreitet mehrere Schulbücher und einzelne lose Blätter. Sie bereitete ein Referat vor, welches sie nach den Weihnachtsfeiertage vortragen würde. In Geschichte. Über Palladio. Immerhin war er der bedeutendste Architekt in Italien seiner Zeit. Außerdem hatten sie gerade Architektur, Anfänge und Entstehung in der Schule. Sie strich sich ein paar Infos mit einem Textmarker blau an. Die Ärmel ihres weißen Pullis hatte sie zurück gekrempelt, da es durch John Greenes Plätzchen Backen ziemlich warm war, im Haus. Eine Santa Claus Figur stand mitten auf dem Tisch und hielt in den Händen ein Teelicht, welches vor sich hin flackerte.
"Magst du auch mal ein Plätzchen probieren, Eve?", fragte der Großvater, der gerade ein Blech aus dem Ofen nahm und ein zweites reinschob. "Wer soll denn die ganzen Plätzchen essen, Grandpa? Du machst wie jedes Jahr viel zu viele", antwortete Eve, während sie ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammenband, damit sie nicht dauernd in ihr Gesicht vielen und sie beim Lesen ihrer Unterlagen störten. Es war ein paar Tage vor Heiligabend, der 22. Ein Freitag.
Die 17-jährige zog ihr Handy heran. Kurz nach 16 Uhr. Adam und Stephanie waren noch mal losgefahren um für den Heiligabend die restlichen Zutaten fürs Weihnachtsessen zu besorgen. Heute sollten eigentlich auch Benjamin und Ana kommen. Normalerweise freute sich Eve immer, wenn ihre Geschwister zu besuch kamen. Mit Adam wars doch auf Dauer etwas langweilig und einseitig...Benjamin konnte sicher viel mehr von New York erzählen, oder Ana. Von letzterer erhielt sie gerade die SMS, dass ihr Flug sich verspäten würde, wegen den Schneestürmen. Sie hatte eine Ausstellung in Russland besucht und saß wohl dort noch fest. Wie lange wusste sie noch nicht. Eve seufzte.
"Anas Flug verspätet sich. Wegen Schneestürmen, wann sie kommt weis sie noch nicht", lies sie die Neuigkeiten für ihren Großvater kurz verlauten, während sie sich weiter ihrem Referat widmete. "Hauptsache, sie kommt noch rechtzeitig. Ich will nachher mit euch allen den Weihnachtsbaum schmücken." Eve lies ihren Blick kurz zu dem Baum schweifen, der im Wohnzimmer seinen Platz gefunden hatte und sah dann wieder zu John. Plötzlich musste sie grinsen, während sie an ihre Wange strich. "Ähm Grandpa? Du hast da Mehl an der Backe", schmunzelte sie und angesprochener fuhr sich über seine Wange, bevor er herzlich lachte. "Das passiert beim Backen, liebes. Weist du wann Benjamin kommt?", fragte er dann weiter nach, während er einen Teig auf der Küchenplatte ausrollte.
Eve, durch das Missgeschick ihres Opas ein wenig besser gelaunt, zuckte mit den Schultern, bevor sie ihre Nase wieder in ihre Unterlagen steckte.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Benjamin Angel am Sa Nov 21, 2015 5:19 pm

Benjamin war schon seit zwei Tagen unterwegs. Nachdem sein eigentlicher Flug abgesagt worden war, war er von New York nach Portland geflogen und von da gefahren mit dem Auto. Es war eine anstrengende Reise, weil man dauernd in Stau und Umleitungen geriet, aber er war dann doch noch bis kurz vor Silver City gekommen, hatte aber dann sein Auto stehen lassen müssen. Naja, aber er hatte jemanden gefunden der ihm ein Pferd ausgeliehen hatte und war dann geritten. Das hatte er in New York auch vermisst. Sie hatten zwar auch nur zwei Pferde auf der Farm gehabt, aber Benjamin hatte die beiden geliebt und freute sich jetzt auch schon sehr auf die zwei alten Arbeitspferde. Der Schnee war wirklich furchtbar diesen Winter hier, aber Benjamin war dennoch einfach unglaublich glücklich. Er wohnte seit fast einem Jahr auch schon mit Eric zusammen und das war momentan einfach das beste was ihm im Leben hätte passieren können. Er war wirklich glücklich mit seinem Job und seinem Privatleben grade, was sich wahrscheinlich in den nächsten Tagen noch ändern würde. Immer hin gab es immer Stress wenn er nachhause kam, aber dennoch freute er sich auf seine Familie. Vor allem auf seine Geschwister. Natürlich auch auf Opa, aber er freute sich wirklich darauf Eve zu umarmen und mit Ana und Adam zu diskutieren. Außerdem versprach es einfach wirklich cool zu werden. Weihnachten mit ganz viel Tradition und Liebe. Das war etwas, das Benjamin wirklich liebte, er wusste gar nicht warum. Natürlich hätte er am liebsten Eric mitgenommen, aber jener hatte sich wirklich dagegen gewehrt und um ehrlich zu sein wusste Benjamin auch noch nicht wie seine Familie darauf reagieren würde, wenn er plötzlich mit einem Mann ankommen würde, der sein Freund war.

Als Benjamin die Farm endlich sehen konnte war er wirklich froh endlich da zu sein. Er war nicht mal über die Stadt geritten, obwohl er von dort wahrscheinlich sogar einen Wagen hätte nehmen können, aber der Weg am Fluss entlang und dann den Hügel hoch war kürzer. Benjamin ritt den braunen Wallach direkt zur Scheune und öffnete jene schnell. Er führte das erschöpfte Pferd hinein und in eine der leeren Boxen, die für die Pferde bereit standen. Er lud das Pferd ab und rieb es dann mit Stroh ab, bevor er ihm Wasser gab und Futter. Es war alles noch da wo es gewesen war, als Benjamin das letzte Mal hier gewesen war. Der Doktor begrüßte auch die anderen zwei Pferde, wobei ihm auffiel, dass Topthorn nicht mehr da war, sondern ein anderes Pferd an seiner Stelle stand. Das enttäuschte Benny etwas. Niemand hatte ihm bescheid gesagt, dass sein Lieblingspferd gestorben war! Aber immer hin war Joey noch da. Er war ein wunderschönes Mischlingspferd, das Benny oft geritten hatte früher. Er begrüßte den alten Hengst und ging dann mit seinem Gepäck Richtung Haus. Auf der Veranda angekommen strich er sich den Schnee von dem dunklen Mantel, den er trug und ebenfalls aus den Haaren. Er war fast bis auf die Knochen durchnässt und fror tierisch, aber er freute sich grade so sehr, dass er das gar nicht mehr bemerkte. Er stellte sein Gepäck an die Tür und atmete noch einmal tief durch, bevor er klingelte. Das Haus sah nicht wesentlich anders aus als früher und um ehrlich zu sein hatte Benjamin auch keine Änderungen erwartet. Obwohl die Fassade so aussah als wäre sie einmal gestrichen worden.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Eve Angel am Sa Nov 21, 2015 6:12 pm

Die Uhr in der Küche tickte und die Konzentration ihr Referat zu bearbeiten, schwand immer mehr. Vor allem, als der Großvater noch "Last Christmas" summen musste, war es mit ihrer Konzentration vorbei. Sie legte ihren Stift beiseite und sah auf, um John beim Backen zu beobachten. "Musst du dazu summen?", fragte sie nach einer geschlagenen, halben Sekunde. Doch dieser horchte auf und hielt in seinen Knetbewegungen inne, als er den Teig bearbeitete. "Hast du das gehört?", hörte sie ihn fragen.
Eve schüttelte den Kopf, stand aber bereits vom Stuhl auf lief zum Fenster. Doch vor lauter Schneetoben konnte man draußen nicht viel erkennen. "Was soll ich denn gehört haben?", fragte Eve nun doch etwas neugierig und wandte sich wieder ihrem Großvater zu. "Jemand war bei den Pferden...", wollte Greene gerade erklären, als die Hausklingel ertönte. Eve strahlte übers ganze Gesicht, weil sie der festen Überzeugung war, dass das nur ihr Lieblingsbruder sein musste. Adam konnte mit Stephanie noch nicht so schnell zurück sein und ob Ana heute noch kommen würde, war sowieso fraglich.

"Ich geh schon", beeilte sich Eve zu sagen und machte sich hastig zur Haustür auf, während sie das Licht im Flur anknipste und kurz darauf die Haustür öffnete. "Hey, Benny!", sagte sie Freudestrahlend und umarmte auch sogleich ihren Bruder. Sie hatte ihn schon viel zu lange nicht mehr gesehen, es gab eben nur wenige Feiertage im Jahr, die sie überhaupt mal zusammen mit der beinahe ganzen Familie verbringen konnten. Kurz darauf verzog sie allerdings das Gesicht, weil sie die Nässe durch den Mantel ihres Bruders spüren konnte. "Brrr, du bist ganz Nass, Bruderherz", stellte sie überflüssigerweise fest und schmunzelte, bevor sie sich von ihm löste und zur Seite wich, damit er durch den Hauseingang treten konnte. "Großvater meinte, jemand war bei den Pferden. Bist du bei dem Wetter mit einem Pferd gekommen?", fragte sie ihren Bruder. Wahrscheinlich fielen auch in New York am laufenden Band Flüge aus, wegen des Schnees. Um die Feiertage musste man ja bald immer wieder damit rechnen, dass sowas passierte.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Benjamin Angel am Sa Nov 21, 2015 6:57 pm

Das Licht im Haus ging an und Benjamin grinste schon, bevor sich die Tür öffnete. Als sich die Tür jedoch öffnete sah er Eve und noch bevor er sie begrüßen konnte fiel sie ihm um den Hals. "Eveeeeeee!", rief er begeistert und erwiderte die Umarmung fest. Oh wie sehr er seine kleine Schwester vermisst hatte! Er hatte sie vermisst und sie endlich wieder zu umarmen war einfach wundervoll. Sie meinte er wäre nass und Benny lachte. "Bin ich das? Ach wirklich, hab ich ja noch gar nicht bemerkt!", merkte er amüsiert an. Oh hatte sie so lieb! Wann hatte er sie jetzt das letzte mal gesehen? Letztes Weihnachten? War es wirklich schon so lange her? Oh Gott... das tat ihm so leid! Es war seine Schuld! Er hätte wirklich vorher herkommen sollen! Eve löste sich von ihm und trat zur Seite, damit er ins Haus eintreten konnte was er auch umgehend tat. All seine Sachen legte er auf die Treppen und zog dann seinen komplett durchnässten Mantel aus und hängte ihn auf. Im Haus war es angenehm warm und Benji sah, dass seine Hände leicht blau waren. Nicht gut, gar nicht gut. Er hatte wahrscheinlich auch blaue Lippen von der Kälte. Auf Eves Aussage meinte Benjamin: "Gezwungenerweise ja. Ich musste meinen Wagen ein paar Städte weiter stehen lassen. Die Straße war komplett dicht, aber einer der Bauern hat mir ein Pferd geliehen. Immer hin habe ich gesagt, dass ich heute komme und ich halte meine Verbrechen, das weißt du. Eigentlich wollte ich ja gestern schon hier sein, aber mein Flug ist ausgefallen und ich hab stattdessen nur einen nach Portland bekommen. Das Wette dieses Jahr ist furchtbar!", erzählte Benjamin.

Er freute sich ja so seine Schwester wieder zu sehen. Er hatte sie wirklich vermisst. "Aber wie geht es dir? Wie läuft es in der Schule? Läuft irgendwas an der Beziehungsfront?", fragte er neugierig. Er sprach nicht gerne von sich und wollte unbedingt wissen wie es seiner Schwester ging und wie ihr Leben momentan lief. Denn immer hin wollte er, dass sie glücklich war! Ansonsten wäre er es nämlich auch nicht. So funktionierte er einfach. Es roch nach Keksen. Kekse! "Uhh... backt Grandpa schon wieder für 100 Leute?", fragte Benny scherzend. Er liebte die Kekse von Opa, aber die Menge die Grandpa jedes Jahr backte war einfach... utopisch. Niemals könnten fünf Leute die alle essen.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Eve Angel am Sa Nov 21, 2015 7:54 pm

Eve freute sich, als sie hörte, wie ihr Bruder ihren Namen begeistert ausrief. Das hieß also auch, dass er sie vermisst hatte. Sie dachte schon, ihr Lieblingsbruder hatte in New York so viel zu tun...vielleicht auch jemanden kennen gelernt, und die kleine Farm, sie John und Adam vergessen...gut Adam zu vergessen, fiel manchmal nicht allzu schwer...aber trotzdem würde ihr auch etwas fehlen, wenn Adam und Stephanie nicht auf der Farm wären. Aber, dennoch sie war wirklich froh, dass Benny hier war, dass er sie nicht vergessen hatte und die Umarmung wie früher auch war, warm, fest und herzlich. Ja, sie vermisste die Zeit wirklich, in der sie hier alle noch auf der Farm gelebt hatten. "Ja, bist du", bestätigte sie noch mal grinsend, darauf, dass er amüsiert wiederholte ob er Nass sei und stupste ihn an seiner Jacke an. "Es schneit aber draußen auch wirklich stark. Heute Mittag wars da verglichen zu Jetzt noch ruhiger", erklärte Eve und schloss die Haustür hinter ihrem Bruder, bevor sie ihn musterte und seinen Worten lauschte. Ihr Bruder hatte diese einmalige Gabe allein mit seiner Anwesenheit dafür zu sorgen, dass sich die Laune der 17-jährige beinahe sekündlich besserte. Allein die erfreute Begrüßung hatte ihre Langeweile und ihre Gleichgültigkeit zu Weihnachten beinahe weggewischt. Benny war da und alles war gut!

"Ach Ben, es wäre nicht weltbewegend gewesen, wenn du Morgen erst gekommen wärst. Ich weis doch, dass niemand genauer seine Versprechen versucht einzuhalten, als du. Dir dafür eine Mögliche Unterkühlung zu holen, wäre es nicht wert gewesen", erklärte sie und musterte mit einem leicht besorgten Ausdruck seine blauen Lippen. Ob John heiße Schokolade machen würde? "Ja wirklich, dass Wetter ist Schuld das ich Großvater schon den ganzen Tag im Haus ertragen muss. Er macht kaum eine Pause beim Backen, bei dem Schneefall hat er ja auch keine andere Beschäftigung", erzählte sie nun munter. Wenn Benny da war, war so vieles gleich ganz anders. Als sie dann die neugierigen Fragen ihres Bruders hörte, grinste sie schelmisch. "Alles gut", winkte sie knapp ab, solange sie nicht krank werden würde, wenn es um Klausuren und Leistungsnachweise ging, war immer alles gut. "An Beziehungen will ich gar nicht denken, erstmal will ich meine Prüfungen im Sommer bestehen. Bin ja nicht wie Adam", zwinkerte sie leicht. Adam hatte früher öfters Beziehungen gehabt, noch bevor er seinen Schulabschluss gemacht hatte.

"Für 1000 Leute", erhöhte Eve die Zahl übertrieben, wie viel John Greene wohl wieder an Kekse backte. Sie machte sie voran in die Küche auf. "Benjamin, mein Junge. Schön deine Stimme zu hören", hörte man den Großvater schon von weitem, der seine mehligen Hände an seiner Weihnachtsschürze abwischte und ihnen entgegen kam, um Benjamin zu umarmen. Eve schmugelte sich bereits in die Küche vorbei und schob ihre Schulsachen beiseite. Wenn Benny da war, konnte selbst die Schule einen Moment warten. "Was haltet ihr von heißer Schokolade oder alkoholfreiem Punsch?", fragte Großvater nach.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Benjamin Angel am Sa Nov 21, 2015 10:05 pm

Seine Familie vergessen? Nein, das konnte er nicht. Niemals! Als Eve meinte das er nass wäre und grinste lächelte Benji breit. Eve meinte, dass es heute Mittag noch nicht so stark geschneit hätte, woraufhin Benny nur schmunzelte. "Tja, das ist Idaho. Das Wetter in New York ist verlässlichler.", sagte Benjamin grinsend. Er wollte nicht von New York schwärmen, aber New York war eine wunderschöne Stadt und vor allem neigte das Wetter nur selten dazu in die Extremen zu gehen. Eve meinte, dass es nichts schlimmes wäre, wenn er erst Morgen gekommen wäre. Aber für Benjamin wäre es das schon gewesen, denn er hasste es, wenn jemand nicht dann kam wann er es hätte sollen. "Doch das war es wert, Eve. Allein um dich zu sehen. Oh ich hab dich so vermisst!", sagte er als sie rein kamen und umarmte seine Schwester noch einmal. Sie war definitiv seine Lieblingsschwester, obwohl er wohl mit Ana eher über seine Probleme reden würde. Eve beschwerte sich, dass sie wegen dem Wetter jetzt schon die ganze Zeit Großvater ertragen musste. Benjamin grinste.

Benjamin hörte seiner Schwester zu, als sie meinte, dass es ihr gut ging und sie grade gar nicht an Beziehungen denken wollte, weil sie ja auch nicht war wie Adam. Benjamin lachte. "Es freut mich, dass es dir gut geht, aber wir reden jetzt nicht über die Schule, okay? Ich hab eigentlich noch Tonnen von Klausuren zu berichtigen, aber meine Familie geht mir grade noch vor.", sagte Benny grinsend. Er liebte seinen Beruf definitiv, aber gleichzeitig war sein Job auch wirklich anstrengend. Als Eve die Zahl von 100 auf 1000 korrigierte lachte Benjamin. Eve ging vor in die Küche und Benny breitete die Arme aus, sobald er seinen Großvater sah. John umarmte ihn, nachdem er seine Hände abgeklopft hatte. "Ich hab dich vermisst, Gramps.", sagte Benjamin erleichtert und lächelte froh, während er seinen Großvater umarmte. Als sie sich wieder gelöst hatten bot John was zu trinken an und Benjamin sagte: "Ich nehm gerne einen Kakao. Hast du schon Eierlikör gemacht?" Eierlikör war der einzigste Alkohol der in dieser Familie noch getrunken wurde, seitdem Dad gestorben war, aber einfach nur weil es ein Jahrhunderte altes Familienrezept der Greenes war.

Benjamin sah zu seiner Schwester die Schularbeiten bei Seite brachte und sah gespannt auf das Papier. Er erkannte die Formen sofort. "Palladio? Ihr macht etwas in der Schul über Andrea Palladio? Oh mein Gott! Palladio, die Basilika, die Loggia del Capitanio und anderes aus Büchern zu kennen ist aber nur halbes Wissen. Man muss ihn in Vicenza sehen!", sagte Benjamin begeistert und erinnerte sich dann an seine eigenen Worten vor ein paar Minuten. "Aaaaber darüber wollen wir nicht reden, stimmts?", fragte er, obwohl es mehr eine rhetorische Frage war.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Eve Angel am Sa Nov 21, 2015 11:24 pm

Es stimmte schon, Idaho war noch nie verlässlich, was das Wetter betraf. Die Wettervorhersage in den Nachrichten konnte man daher auch gänzlich vergessen. New York musste aber auch wirklich interessanter sein, viel interessanter als Silver City. Ob sie vielleicht wirklich mal die Möglichkeit ergreifen konnte, nach New York zu gehen? Immerhin hatte sie 3 Wochen für ein Praktikum, dass sie demnach absolvieren konnte, wo sie wollte. Und ein Krankenhaus in New York wäre doch die beste Gelegenheit.
Als ihr Benny ihr erklärte, dass es das eben doch wert war, allein um sie zu sehen und dass er sie so vermisst hatte, schüttelte sie lächelnd den Kopf. "Ich hab dich doch auch so vermisst", erwiderte sie und drückte sich fest in seine Umarmung.

Dann als sie auf das Thema Schule kamen und Benjamin erklärte, dass er noch Tonnen von Klausuren zu korrigieren hätte, grinste Eve frech. "Hast du deinen Studenten noch Klausuren vor den Ferien angedreht? Ja, lass uns lieber in die Küche schauen", stimmte sie dann zu das Thema "Schule" erstmal abzuhaken. Immerhin waren Feiertage und da brauchte man von Arbeit nicht zu reden, auch wenn Eve selbst vor gut 20 Minuten noch an ihren Schularbeiten saß. Sie setzte sich auf ihren Stuhl, als sie mitbekam, wie Benny meinte, er hätte Gramps auch vermisst. Und John Greene hatte Benjamin ebenso vermisst. Adam hatte ihn vermisst, sie alle vermissten Benjamin und Ana. Und immer wieder war es schön, wenn sie an den Feiertagen heimkehrten. "Den Eierlikör will Grandpa Morgen mit dir, Ana und Adam machen", informierte Eve ihren Bruder eilig davon, bevor Großvater überhaupt zu Wort kommen konnte. "Darauf freut er sich schon die ganze Woche", fügte sie lächeln hinzu, während John Greene herzlich lachte. "Haben wir nicht gesagt, dass das unter uns bleibt?", fragte dieser, während er bereits das Kakaopulver, sowie Tassen aus dem Schrank nahm und die Milch zum erwärmen aufsetzte. Eve schüttelte den Kopf. "Du hast das gesagt, nicht ich", drehte sie den Spieß um und blickte dann wieder auf ihre Unterlagen, als sie die begeisterten Worte ihres Bruders hörte.

Sie grinste breit. Architektur war eben seine Welt. "Richtig, Palladio. Wir haben Anfänge und Entstehung der Architektur in Geschichte. Wenn du es schaffst, unsere Lehrerin davon zu überzeugen, einen Ausflug nach Vicenza zu machen, haben wir ihr schon öfters vorgeschlagen, bist du unser Held", grinste sie. Wobei das nicht nötig war, Benny war auch so schon immer ihr Held gewesen. "Stimmt, wir wollten nicht darüber reden. Aber hey, wenn du Zeit hast, kannst du dir ja Morgen meinen fertigen Vortag über diesen Herren Andrea di Piero della Gondola anhören", antwortete Eve. Sie war sich sicher, dass sie heute am späteren Abend mit ihrem Referat fertig werden würde. Großvater übergab kurz darauf zwei dampfende Tassen Kakao, eine an Benny, die andere an Eve. "Ich hoffe nur, dass Adam und Stephanie bei diesem Schneetreiben mit dem Jeep durchkommen. Als sie losgefahren sind, war es noch nicht ganz so schlimm", meinte Greene als er dann einen besorgten Blick aus dem Fenster warf.

"Ana kommt auch schon später, wegen des Schneefalls. Dabei will ich doch mit euch den Baum noch schmücken. Lametta und Zuckerstangen liegen noch in einer Kiste verpackt auf dem Dachboden", sorgte er sich, dass sie heute nicht mehr zum dekorieren kommen würden. Eve nahm einen großen Schluck Kakao, nachdem sie kräftig in die Tasse gepustet hatte, um auch ja keinen Kommentar dazu abgeben zu müssen. Sie würde nachher einfach unauffällig mit ihren Unterlagen im Zimmer verschwinden und vorschieben das Referat noch machen zu müssen. Letztes Jahr hatte sie vorgegeben, sich nicht wohl zu fühlen, vorletztes Jahr war sie noch unterwegs gewesen, um der Tradition zu entgehen den Baum zu schmücken. Ohne Dad, der jedes Jahr einen von ihnen den Stern für die Tannenspitze zum aufsetzen in die Hand drückte, war es nicht das selbe Baum schmücken.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Benjamin Angel am So Nov 22, 2015 10:57 pm

Eve grinste frech und fragte, ob er seinen Studenten noch Klausuren vor den Ferien abgedruckst hatte. Daraufhin musste Benjamin grinsen. "Nur eine kleine Lernstandsüberprüfung eigentlich. Aber trotzdem muss ich sie korrigieren und nach Weihnachten fertig haben. Ich mag es nicht Leute warten zu lassen...", sagte er. In der Küche meinte Eve dann, dass Grandpa den Likör morgen mit ihnen machen wollte und dass er sich schon die gesamte Woche darauf freute. Benjamin grinste und auch der Rest der Küche schien mehr als nur leicht amüsiert. John fragte Eve, ob sie denn nicht beschlossen hätten, dass dies unter ihnen blieb und Benjamin sah mit hochgezogener Augenbraue zu Eve. Als sie meinte, dass er das gesagt hätte und nicht sie musste Benjamin lachen. Nachdem er über Palladio gesprochen hatte meinte sie, dass sie Architektur in Geschichte machen würden. "Oh wie gerne ich damals Architektur im Unterricht gemacht hätte... oh das wäre so toll gewesen...", sagte Benjamin schwärmend. "Aber ich glaube nicht, dass in der Lage sein werde deine Lehrerin zu überzeugen, aber wenn du willst könnten wir eventuell nach deinem Abschluss zusammen nach Italien fahren, natürlich nur falls du das magst.", schlug Benjamin vor. Er würde sich das leisten können. Er hatte nämlich einiges an Geld gespart für genau solche Sachen. Um die Welt zu sehen. Und wenn er es nicht mit seiner Lieblingsschwester tun würde, mit wem sonst?

Als seine Schwester ihm vorschlug ihren Vortrag anzusehen grinste Benjamin. "Sehr, sehr, sehr gerne! Ich wollte meine Doktorarbeit über Palladio schreiben, aber dann hat mein damaliger bester Freund das Thema übernommen und ich wollte nicht über das gleiche schreiben.... naja, du weißt schon.", sagte er und schweifte dabei etwas ab. "Ich würde aber sehr gerne deinen Vortrag lesen. Ich glaube das er großartig ist.", lächelte er liebevoll. John gab ihnen den Kakao und Benjamin bedankte sich höflich: "Danke." Er pustete in die Tasse und hörte John zu, als er meinte, dass er hoffen würde das Adam und Stephanie bei dem Schneetreiben durchkommen würden. Benjamin sah ebenfalls besorgt hinaus. "Ich kann es nicht gut einschätzen. Mit dem Pferd bin ich recht gut durchgekommen. Aber ich bin auch durch den Wald und an den Hügeln vorbei geritten. Die Straße ist wesentlich ungeschützter. Da braucht nur ein Mast umzufallen und die gesamte Straße ist gesperrt...", sagte Benjamin unsicher und gleichzeitig besorgt. "Vielleicht sollten wir sie mal anrufen. Haben die beiden ein Funktelefon dabei?", fragte Benjamin neugierig. Wenn sie die beiden anriefen würden sie eventuell mehr Klarheit bekommen.

John meinte, dass auch Ana später kommen würde wegen des Schnees. Er beschwerte sich darüber, dass er doch mit ihnen den Baum schmücken wollte und das Lametta und Zuckerstangen noch auf dem Dachboden liegen würden. Benjamin stellte seinen Kakao ab. "Dann sollten wir das doch gleich schon runter holen, meinst du nicht, Eve? Dann können wir morgen gleich anfangen sobald Ana da ist.", schlug Benjamin vor. Einerseits wollte er Großvater ablenken, anderenseits wollte er mit Eve alleine reden. Er wollte ihr von Eric erzählen und von seinem Leben in New York und davon wie schön es sein würde, wenn Eve ihn mal besuchen kommen könnte in New York. Er könnte ihr seine Arbeit zeigen und all das. Das hätte Benjamin wirklich sehr gerne. Natürlich könnte er ihr auch beim Lernen helfen, aber erst mal wollte er ihr deutlich machen, dass er sie öfter sehen wollte. Denn das wollte er wirklich.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Eve Angel am Mo Nov 23, 2015 10:30 pm

Eve hatte weiterhin gegrinst, als Benny berichtet hatte, dass es nur eine kleine Lernstandsüberprüfung war, aber er sie trotzdem nach Weihnachten fertig haben wollte, weil er es nicht mochte, Leute warten zu lassen. Das passte zu ihm. Er versuchte ebenso genau seine Versprechen einzuhalten, wie er ungern jemanden warten lassen mochte. Ganz typisch, ihr großer Bruder. "Deine Studenten haben großes Glück mit dir. Wir warten schon nach den Ferien noch eine Ewigkeit, bevor wir überhaupt irgendeine Arbeit zurückbekommen", erklärte sie seufzend. Dabei musste sie doch Wissen, auf welchen Noten sie gerade stand. Sonst konnte sie schlecht einschätzen, wie viel Lernbedarf sie bei dem entsprechenden Fach noch hatte.

Nachdem sie dann in der Küche waren und Eve Bennys Schwärmerei über Architektur mitbekam, lächelte sie nachdenklich. Eigentlich hatte sie ja noch nie sonderlich viel mitbekommen, wie es ihren Geschwistern in der Schuler immer so ging. Ana und Adam waren beinahe so gut wie fertig mit der Schule, als sie selbst noch in der Grundschule war und Benny ging kurz darauf aufs College. Sie bekam immer nur am Rande mit, dass Ana gut in der Schule war, Benny ein kleines Genie und Adam der, der am ehesten mit Mädchen konnte...sie hatten zwar schon über das ein oder andere Erlebnis geredet, aber wie ihre Geschwister die Streits ihrer Eltern mitbekamen, bevor sie überhaupt auf der Welt war, das wusste sie beispielsweise auch nicht...wobei das ja eigentlich nicht wichtig war. Wichtig war hier und jetzt. Und das die Geschwister Angels sich zu Weihnachten wieder versammelten, das war Bedeutenswert.
"Du würdest mit mir nach Italien fahren?", Eve warf vor Begeisterung einen kurzen Blick zu Grandpa, ihre Augen strahlten, beinahe noch mehr als sonst, wenn Benny da war. Sie würden nicht nur an Weihnachten Tage zusammen verbringen, sondern auch nach ihrem Abschluss im Sommer. "Au ja, das wäre toll Benny. Natürlich mag ich, eine größere Freude könntest du mir gar nicht bereiten", antwortete sie und bemerkte Grandpas breites Lächeln, als sie um den Tisch herumkam und ihr Bruderherz noch mal umarmte. Das hier war schon ein Weihnachtsgeschenk für sie, mehr Zeit mit ihren Geschwistern, mehr Zeit mit ihrem Lieblingsbruder zu verbringen. Das war das schönste, was sie sich auf Erden vorstellen konnte.

Eve war ebenso froh, dass ihr Bruder, wie er es ausdrückte ´sehr, sehr, sehr gerne´ ihren Vortrag anhören würde und war dementsprechend auch erleichtert. Sie hatte sich nach der Umarmung wieder zu ihrer heißen Schokolade gesetzt und ihren Kopf in ihre Hand gestützt um ihm zuzuhören. Die 17-jährige konnte sich in etwa vorstellen, wie mies es war, ein Thema sausen lassen zu müssen, weil der beste Freund schon das Thema genommen hatte und diesem dann natürlich den Freiraum geben wollte, in aller Ruhe ohne "Konkurrenz" dieses auszuarbeiten... "Benny, weist du, was du bist? Ein richtiger Engel!", meinte sie, darauf, dass er nicht das gleiche schreiben wollte aus wohl eben jenem Grund um seinem Freund den Vortritt zu lassen und das war mehr als Bewundernswert. "Ich schätze deine Meinung sehr, ich geb dir den Vortrag nach dem Frühstück. Du kannst dir ruhig Zeit lassen, so lange du willst", antwortete Eve und war froh, dass ihr Bruder wieder da war. Ein Jahr war ja auch eine verdammt lange Zeit, wenn man seine Liebsten nicht sah. Jetzt fehlte nur noch Ana. Und natürlich Adam und Stephanie, aber die Beiden sah sie ja auch tagtäglich.

Als Grandpa dann seine Bedenken wegen des Wetters und dem Durchkommen mit dem Jeep von Adam und Stephanie äußerte und Benjamin auch die Lage nicht so recht einzuschätzen wusste, blickte Eve in die Tasse vor sich und beobachtete die braune, süße Flüssigkeit. Es würde schon nichts passieren, man sollte nur nicht den schwarzen Peter an die Wand malen und positiv denken. Das sagte sie den Kindern im Krankenhaus auch immer...erst vor kurzem hatte sie dort wieder Wichtelgeschenke abgeliefert und ein paar Stunden verbracht. Also, Adam und Stephanie standen sicher jeden Moment vor der Tür...
"Im Jeep ist ein Funktelefon. Ich werde versuchen, sie zu erreichen", antwortete Grandpa und nickte auf die letzte Aussage von Benjamin hin. "Ihr wärt mir eine große Hilfe ihr Zwei, wenn ihr das tun könntet".

Eve stand ebenfalls von ihrem Stuhl auf, während sie ihren Bruder noch kurz musterte und dann sich aus der Küche aufmachte. Sie hatte das Gefühl, dass ihr Bruder nur auf solch einen Moment gewartet hatte. Gab es etwas, was er auf dem Herzen hatte? "Bin gespannt, ob Grandpa die Deko wieder so verstaut hat, dass wir sie sprichwörtlich aus all den anderen Kisten ausgraben müssen", rief sie noch schmunzelnd Richtung Küche zurück, bevor sie den Weg zur Treppe des Dachbodens ansteuerte. "Sag mal, du bist ja schon länger in New York...", fing dann sie an, denn immerhin war sie ja nicht so blind, dass sie nicht bemerkte, dass Benny mit ihr über etwas reden wollte und sie bot ihm schon mal einen kleinen Anfang. "Hast du da auch jemanden kennen gelernt? Bis auf deine Studenten, die du jeden Tag siehst", fügte sie hinzu. Studenten zählten nicht als wirkliches ´kennenlernen´. Kennenlernen in Richtung eines Freundes oder eine Freundin? Heutzutage wusste Eve genau, dass es beides gab. Freundin, Freundin. Freund, Freund oder Freundin, Freund. Sie lebte in einer modernen Welt und sie hatte keine Probleme damit. Im Gegenteil, sie wäre froh, wenn Benny jemanden gefunden hat, den er mag, dem er sein Herz anvertrauen kann...immerhin kam seine gute Laune ja auch nicht von einfach so. Wobei sie Benny noch nie wirklich schlecht gelaunt erlebt hatte, in ihrer Gegenwart.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Benjamin Angel am Di Nov 24, 2015 10:14 pm

Eve meinte seine Studenten hätten großes Glück damit ihn als Professor zu haben und das sie bei sich in der Schule noch nach den Ferien Ewigkeiten warteten, bevor sie irgendeine Arbeit zurückbekamen. Benjamin sah sie mitfühlend an. Sie tat ihm ja auch leid. Deswegen freute er sich über ihre Freude über das Angebot mit Italien nur noch mehr. Er freute sich wirklich, denn er liebte es anderen Menschen Freude zu machen und wenn es Leute aus seiner Familie waren nur noch mehr. Es war einfach toll zu wissen, dass es den Leuten die man liebte gut ging. Eve umarmte ihn nochmal und Benjamin grinste. "Bitte, bitte. Immer hin arbeitest du ja auch hart. Nach dem Abschluss hat jeder sich eine Pause verdient. Ich war in Spanien um mir die Catedral de Santa María de la Asunción de Toledo anzusehen und auch die Catedral de Valencia. Meisterwerke, beide.", erzählte Benny, weil er nicht ganz wusste, ob Eve das noch genau wusste. Er hatte noch tausende von Fotos zuhause. Teilweise benutzte er sie auch um seinen Studenten praktische Beispiele zu geben von Berechnungen für Bögen oder Pfeilern. Es war spannender als es sich anhörte, wirklich.

Benjamin trank etwas von seinem Kakao. Er war so unglaublich lecker... und obwohl es nur irgend eine Mischung aus dem Supermarkt war hatte er diesen Geschmack nach Winter, Weihnachten und Geheimnissen. Benjamin wusste selber nicht warum, aber er mochte Kakao eigentlich nur wenn Grandpa ihn machte, ansonsten war er einfach nicht effizient. Kaffee war sein bevorzugtes Heißgetränk. Schwarz und wenn es mitten in der Nacht war dann auch mal mit Zucker. Als Eve dann meinte er wäre ein richtiger Engel musste Benjamin grinsen. "Das liegt einzig und allein daran das ich in einer Familie von Engeln lebe.", sagte er bescheiden. Es war doch so. Er war nie und nimmer besser oder liebevoller oder sonst etwas als irgendwer sonst in der Familie. Eve meinte sie würde seine Meinung sehr schätzen und Benjamin sah in seine heiße Schokolade. Er kam nur selten mit Komplimenten klar. Aber er nickte nach ihrer Antwort. "Ich freu mich wirklich drauf, ich krieg nicht oft etwas über meinen Lieblingsarchitekten zu lesen.", sagte Benjamin und es stimmte tatsächlich. Denn obwohl er oft über ihn sprach, so ermutigte er seine Studenten dazu eigene Vorbilder zu finden und über jene zu schreiben, als über welche die grade auf dem Lehrplan standen. Der Lehrplan war nicht wirklich sein Freund.

John meinte er würde versuchen Adam und Stephanie zu erreichen und Benjamin nickte und trank dann noch einen Schluck der heißen Flüssigkeit. Als John meinte sie wären ihm eine große Hilfe lächelte Benjamin und sah dann abwartend zu seiner Schwester, die aufstand und dann mit ihm die Küche verließ. Auf ihren Kommentar musste er lachen. Auf der Treppe begann sie dann ihm Fragen über New York zu stellen. Benjamin hatte seine Sachen vom Treppenabsatz genommen und legte sie vor seine Zimmertür als sie im ersten Stock waren, als Eve fragte ob er nicht jemanden kennen gelernt hatte und Benjamin lächelte und versuchte das 'verliebt' zu verstecken. "In der Tat: ja. Wir sind... wir sind auch schon zusammen gezogen.", antwortete Benjamin dann und ging in Richtung der nächsten Treppe hoch. "Sein Name ist Eric. Er ist Sänger in einer Band und wirklich... toll.", erzählte Benjamin weiterhin und oben in der zweiten Etage angekommen sah er sich scheu nach der Treppe um anstatt Eve anzusehen. Er war sich halt nicht wirklich sicher was sie davon denken würde und ob sie noch mehr Fragen hatte oder sonst was. Außerdem wusste Benjamin nicht ob er das hier grade überhaupt richtig machte, immer hatte er erst eine Freundin gehabt und das war im College! Das war für ihn schon lange, lange her.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Eve Angel am Mi Nov 25, 2015 8:22 pm

Eve konnte sich dunkel daran erinnern, dass Benny nach seinem Abschluss wirklich mal verreist war. Mum hatte mal was erwähnt...aber ob es Spanien war, wusste sie nicht mehr genau. Aber es stimmte, nach dem Abschluss konnte man sich ruhig mal Zeit zum durchatmen gönnen. Als ihr Bruder von zwei Meisterwerke in Spanien berichtete, hatte sie nur zu der Cathedrale de Valencia ein Bild im Kopf. Die hatten sie doch auch vor ein paar Wochen mal kurz angesprochen gehabt. Sie konnte sich noch merken, dass diese Cathedrale der heiligen Maria gewidmet ist. Kurzum, sie war froh, dass Benny sich mit Architektur wohlfühlte und so viel Begeisterung zeigte. Bei Adam hatte sie ja manchmal das ein oder andere Gefühl, dass er sein Studium in Mathematik am liebsten hinwerfen würde. Aber diese Stimmungsschwankungen hatte er ja öfters...beinahe noch schlimmer, als Stephanie.

Über diese Gedankengang konnte sie sich nur schwer ein grinsen verkneifen, dass noch breiter wurde als Benny meinte, dass es daran liegt, dass er ein Engel ist, weil er in einer Familie von Engeln lebt. Aber für Eve würde Benny ihr Lieblings-Angel bleiben. Punkt. Aus. Ende. Dementsprechend freute sie sich auch, ihrem Bruder mit ihrem Vortrag eine Freude bereiten zu können, da er meinte, nicht oft etwas über seinen Lieblingsarchitekten zu lesen zu bekommen.
Dann hatten sie sich aus der Küche aufgemacht und die Treppe erklommen, um den Dachboden zu erreichen. Bereits auf der Treppe sah Eve ihren Bruder neugierig an. Immerhin musste er in New York sicher noch mit anderen Leuten Bekanntschaft gemacht haben, als mit Studenten und Kollegen. Sie beobachtete Benjamin weiterhin aufmerksam, als er seine Sachen vor seiner Zimmertür abgelegt hatte. Wie eigentlich immer, hatte sie auch diesmal in seiner Abwesenheit darauf geachtet, dass nicht jemand unnötig oft sein Zimmer betrat, geschweigen denn etwas von A nach B stellte.

Als ihr Bruder dann etwas zögernd antwortete, musterte sie ihn mit einem leichten lächeln. Versuchte da gerade jemand etwas zu verstecken? Zusammengezogen also, dass musste Liebe auf den ersten Blick sein! Wobei, Benny war jemand, der sich genau überlegte, mit wem er zusammenzog, da war sie sich sicher. Schließlich war ihr Bruder oft sehr Verantwortungsbewusst. Eve folgte ihrem Bruder die nächste Treppe hoch in die zweite Etage und wartete darauf, dass ihr Bruder genauer darauf einging, mit wem er denn zusammengezogen war. Vorausgesetzt er wollte ihr so viel erzählen. Als er dann auch wirklich noch erzählte, wer der oder die Glückliche war, strahlte sie beinahe, als sie sein Verhalten bemerkte. Für sie war es kein Thema, ob ihr Bruder nun mehr Zuneigung zu Frauen oder zu Männer hatte. Immerhin waren sie ja nicht im Mittelalter und selbst schon in ihrer Schulklasse, gab es zwei die das selbe Geschlecht anziehend fanden. Wahre liebe sagt einem nicht der Verstand sondern das Herz. Wie sich ihr Bruder scheu umblickte...er versteckte doch eindeutig, dass er... "Och Mensch, du bist verliebt", lies Eve ihre Beobachtung dann verlauten und knuffte ihn lächelnd in die Seite. "Hey, das ist doch schön wenn du jemanden kennengelernt hast, dem du vertraust. Sonst wärst du ja kaum mit ihm Zusammengezogen", sie sah sich an der Decke nach der Schlaufe zur Dachbodentreppe um, fand sie weiter hinten im Gang, nahm Anlauf und sprang um an die Schlaufe zu kommen, somit zog sie die Klappe hinunter während sie "Achtung, Treppe kommt", verlauten lies und diese dann nach unten geklappt kam.

"Du sagst also, er ist Sänger. Kenn ich die Band zufällig?", fragte sie dann weiter nach, bevor sie die Dachbodentreppe nach oben bestieg. Eve war schon sehr interessiert, welch ein Mensch Eric ist, der ihrem Bruder das Herz geraubt hat. Eric ist also toll...am liebsten würde sie ihn kennen lernen, diesen Eric, wenn ihr Lieblingsbruder schon so verliebt war.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Benjamin Angel am Mo Dez 14, 2015 4:52 pm

Ob Benjamin wusste, dass Eve auf sein Zimmer aufpasste wie ein Wachhund? Nein. Er hatte keine Ahnung. Okay, ihm war schon aufgefallen, dass es immer genauso war wie er es verlassen hatte, aber er dachte einfach, dass das daran lag, dass keiner in sein Zimmer gehen wollen würde und nicht daran das Eve sich dafür einsetzte. Nachdem Benjamin dann noch mehr über Eric erzählt hatte sah er Eves Grinsen. Oh man... er hatte geahnt das so eine Reaktion von seiner kleinen Schwester kommen würde. Sie rief aus, dass er verliebt wäre und Benjamin musste Lachen. Ja, er war scheinbar wirklich so offensichtlich, aber gleichzeitig, hatte er doch auch gar keine andere Wahl oder? Seine Gefühle zu verstecken war nur selten eine gute Sache. "Jah... ich meine, ich hätte aber niemals damit gerechnet! Ich meine... ich bin nicht wirklich erfahren in Beziehungen, aber... ich kann mir auch gar nicht vorstellen mit irgendwem sonst zusammen zu kommen. Ist das komisch?", fragte er unsicher, aber immer noch mit diesem komplett zufriedenen Lächeln auf den Lippen. Eve öffnete die Luke zum Dachboden und zog die Treppe runter. Benjamin ging einen Schritt zurück als sich die Treppe nach unten klappte.

Eve fragte ob sie Erics Band kennen würde und Benjamin schmunzelte, während er wartete, dass Eve die Treppe so weit hochgeklettert war, dass er hoch gehen konnte. "Ich weiß nicht ob du sie kennst - ich kannte sie nicht, aber ich hab buchstäblich null Ahnung von sowas - aber sie heißt Unity und er spielt eigentlich hauptsächlich die Gitarre, aber.... er kann auch Klavier spielen.", sagte er. Er wusste zwar, dass Eric nicht wollte, dass Benjamin ihm zuhörte wenn er das tat, aber was konnte er denn dafür, wenn er genau dann zufällig vor der Tür des Musikzimmers stand? Wirklich ganz, ganz, ganz zufällig. "Du musst unbedingt mal zu uns nach New York kommen. Ich kann dich dann mal mit zu meiner Arbeit nehmen und dann kannst du dich in ein paar Hörsäle schmuggeln, wenn du Lust hast.", schlug Benjamin vor, bevor sie auf dem Dachboden waren. Okay. Hier war es dunkel. Und staubig. Benjamin ging erst einmal zu einem Lichtschalter und schaltete ihn an, wobei er natürlich gradewegs in eine Spinnenwebe hineinfasst. "Ih...", sagte er als das Licht an war und er seine Hand schüttelte. Spinnenweben ansich fand er sehr faszinierend, so lange sie nicht an seiner Hand klebten. Sie waren ein großartiges Stück Architektur und er fand sie waren viel zu unterbewertet in der Gesellschaft.

Jetzt sah er sich einmal um. Das hier könnte schwer werden. Überall standen Kartons und Kisten und sonstige Dinge. Die meisten der Dinge die sie so täglich oder wöchentlich brauchten waren immer im Keller gewesen. Der Dachboden war halt eher für so Sachen wie Deko, die man halt nicht immer brauchte. "Okay, wo sollen wir anfangen?", fragte Benjamin und nachdem er einmal durch den Raum gesehen hatte sah er wieder zu seiner kleinen Schwester Eve.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Eve Angel am Fr Dez 18, 2015 11:31 pm

Eve lächelte, als sie bemerkte, wie ihr Bruder nicht wusste, wie er seine Sätze Anfangen oder Beenden sollte, was er überhaupt sagen sollte und wie. Er fragte ob das komisch sei, aber sie konnte ein zufriedenes Lächeln auf seinen Lippen sehen. Das Mädchen grinste und schüttelte sanft den Kopf, wobei ihre leichten Locken mitwackelten. „Nein, das ist nicht komisch. Das ist absolut normal, du scheinst deine wahre Liebe gefunden zu haben. Deshalb kannst du dir nicht vorstellen, mit irgendwem anders zusammen zu kommen. Und das ist schön und gut so! Wenn man dich so lächeln sieht, weis man auch, dass du dich wohl fühlst und dass ist das wichtigste, Benny. Das du glücklich bist“, antwortete Eve und sie war wirklich froh, dass ihr Bruder jemanden gefunden hatte, der ihn so lächeln lies wie eben. Sie hoffte für ihren Bruder, dass das auch so bleiben würde.

Kaum war die Treppe ausgeklappt, machte sich Eve auch schon daran, die Treppe voller Tatendrang nach oben zu klettern, hielt aber kurz inne, als Benny von der Band seines Freundes sprach, auf die Frage, ob sie denn die Band kennen würde. Sie schob überlegend die Unterlippe nach vorn. „Hmm Unity? Hab ich auch noch nicht gehört. Aber vielleicht wäre es ja mal möglich eins seiner Konzerte zu besuchen?“ Eve fände es schön, wenn sie wirklich mal mehr mit ihrem Bruder unternehmen könnte und dann bei dem Konzert von Eric diesen auch noch kennen zu lernen, etwas besseres konnte es nicht geben. Dieser Eric musste ein ganz besonderer Mensch sein, wenn ihr Bruder so verliebt und glücklich wirkte. Sie erklomm die letzten Stufen und richtete sich am Boden des Dachbodens auf. „Klavier? Du musst deinen Freund eines Tages unbedingt mal Fragen, ob er an Weihnachten auf seinem Klavier When Christmas comes to Town spielen kann?“, erwähnte Eve vom Dachboden nach unten zu ihrem Bruder, der ebenfalls dabei war, die Treppen nach oben zu steigen.  Sie wollte dieses Lied schon unbedingt mal von jemanden Live auf einem Klavier hören. Vorausgesetzt sie konnte dabei sein. Wer weis, vielleicht würde sich irgendwann eine Gelegenheit dazu bieten?

Kaum dachte sich darüber nach, wie es wäre eines Tages wirklich Benny besuchen zu dürfen, sein Leben in New York richtig kennen zu lernen, hörte sie seine Worte, von denen sie Anfangs dachte, sie zu träumen. Natürlich war es nicht abwegig, dass sie das vielleicht eines Tages wirklich mal durfte, aber seit ihre Geschwister beinahe wirklich weiter weg waren, mit der Ausnahme von Adam, dachte sie, sie hätten so viel in ihrem neuen Leben mit neuen Pflichten und Herausforderungen zu tun, dass sie bloß stören könnte, wenn sie Anna oder Benny mal besuchen kam. Denn sie war sich sicher, alles war spannender, als noch einige Jahre mit Adam, Stephanie und Grandpa Greene auf der Farm zu verbringen. Das „sollte“ sie ja unbedingt, weil es für sie ja „besser“ wäre. Würde frische Luft besser wegen ihrem Asthma sein, dann würde sie doch bei Staub auch ihre Anfälle bekommen und das tat sie nicht. Immerhin befanden sich auf dem Dachboden unendlich viele Staubpartikel. Asthma konnte auch durch Stress bedingt oder hervorgerufen werden, als angehende Studierende der Medizin musste sie so was wissen. Aber allen voran Adam wollte davon nichts wissen.

Eve also sah Benny hellauf begeistert von seinem Vorschlag an, als er auf dem Dachboden ankam. Das war ja beinahe noch besser, als die Fahrt nach dem Abschluss mit Benny nach Italien!  Dennoch hielt sie sich mit ihrer Vorfreude zurück. „Ich darf mich in die Hörsäle schleichen? New York sehen? Vielleicht Eric kennen lernen dürfen? Und ich würde dich ganz gewiss nicht bei deiner Arbeit stören?“, fragte Eve nun selbst unsicher nach. Sie wollte garantiert nicht in das Leben von Benny oder Anna eindringen, deshalb hatte sie ihren Wunsch sie mal zu Besuchen nicht laut oder zu deutlich geäußert. Aber…vielleicht könnte sie ja wirklich im Spätsommer ihren Bruder besuchen, immerhin hatte sie schon länger geplant, nach der Schule ein Praktikum in einem Krankenhaus zu machen. Und das sicherlich nicht in Idaho, sondern viel lieber in New York oder Los Angeles. Etwas anderes sehen als immer nur die Farm oder Idaho.

„Meinst du das wäre im September möglich? Ich wollte mich sowieso nach Praktikumsplätzen in Krankenhäusern umsehen. In New York würden sich da sicherlich mehr Möglichkeiten bieten und Studentenwohnungen wären da auch nicht zu knapp besiedelt“, immerhin würde sie nie und nimmer bei Benny und seinem Freund einziehen und ihnen den Freiraum zerstören. Das würde sie auf keinen Fall wollen, aber Benny besuchen und New York sehen, ja das wollte sie. Unbedingt sogar!

Auch Eve blickte sich um, es war dunkel. Aber schon jetzt konnte sie die Umrisse von unzähligen Kartons ausmachen, unter denen irgendwo der Weihnachtsbaumschmuck vergraben sein musste. Als kurz darauf das Licht anging und ein „Ih…“, zu vernehmen war, warf sie einen Blick zum Lichtschalter und grinste. „Du hast ein Kunstwerk an deinem Finger kleben“, erwähnte sie schmunzelnd, wobei Benny das ja selbst bemerkt hatte, sonst würde er nicht so seine Hand schütteln.

Eve stemmte ihre Hände in die Seiten und wandte sich den Kartons zu. „Puhh…“, lies sie verlauten. DAS würde eine Arbeit werden. Sie warf einen kurzen Blick zu Benjamin, als dieser fragte wo sie anfangen sollten. „Ich fürchte uns bleibt nichts anderes übrig, als uns Karton für Karton durchzuwühlen“, erwähnte Eve. Denn sie hatte beim besten Willen keine Ahnung, wo der Weihnachtsbaumschmuck letztes Jahr genau abgestellt wurde…und wie viele Kartons bisher darauf gelagert wurden. Das Mädchen krempelte ihre Ärmel etwas hoch und nahm sich einen Karton aus dem Kartonhaufen als erstes vor. Darin lagen allerdings nur Puppenkleider in Plastiksäcke eingewickelt, damit sie nicht verstaubten.

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Benjamin Angel am Sa Feb 27, 2016 8:37 pm

Eve meinte dass es nicht komisch wäre, sondern normal und dass er seine wahre Liebe gefunden zu haben schien. War Eric das? Eric... könnte definitiv so bezeichnet werden. Eve meinte wenn man ihn so lächeln sähe, wüsste man auch, dass er sich wohl fühle und dass das das wichtigste wäre, nämlich das er glücklich wäre. Benjamin grinste und meinte dann: "Ich hab dich so lieb, Evie." Das war auch wahr. Seine kleine Schwester war echt besonders und vor allem liebte er ihre gefühlvolle Weise, die seiner recht Nah kam im Sinne von der Funktionalität. Außerdem waren sie die intelligentesten Leute der Familie, zumindest von der direkten Verwandtschaft.

Eve hielt auf der Treppe kurz an und schien nachzudenken ob sie Unity kannte, sagte dann aber das sie es noch nicht gehört hätte. "Das du sie nicht kennst muss ich ihm unbedingt sagen... er denkt nämlich wirklich jeder kennt seine Band und war nicht sonderlich erfreut darüber, dass ich sie nicht kannte!", meinte Benjamin grinsend und antwortet dann jedoch auch noch auf die Frage seiner Schwester. "Wir können aber gerne mal auf eins seiner Konzerte zusammen gehen. Vielleicht bringe ich ihn nächstes Jahr auch mit, dann kann Gramps ihn kennen lernen. Und Michael und Steph natürlich auch, obwohl ich glaube, dass Michael und Eric vielleicht nicht wirklich so gut miteinander klar kommen würden... naja, werden wir ja dann rausfinden.", sagte er leicht besorgt, aber ebenfalls amüsiert. Als Eve oben war und das Klavier ansprach lächelte Benjamin. "Das kann ich machen.", sagte er während er die Treppe hochkletterte.

Kaum dachte sich darüber nach, wie es wäre eines Tages wirklich Benny besuchen zu dürfen, sein Leben in New York richtig kennen zu lernen, hörte sie seine Worte, von denen sie Anfangs dachte, sie zu träumen. Natürlich war es nicht abwegig, dass sie das vielleicht eines Tages wirklich mal durfte, aber seit ihre Geschwister beinahe wirklich weiter weg waren, mit der Ausnahme von Adam, dachte sie, sie hätten so viel in ihrem neuen Leben mit neuen Pflichten und Herausforderungen zu tun, dass sie bloß stören könnte, wenn sie Anna oder Benny mal besuchen kam. Denn sie war sich sicher, alles war spannender, als noch einige Jahre mit Adam, Stephanie und Grandpa Greene auf der Farm zu verbringen. Das „sollte“ sie ja unbedingt, weil es für sie ja „besser“ wäre. Würde frische Luft besser wegen ihrem Asthma sein, dann würde sie doch bei Staub auch ihre Anfälle bekommen und das tat sie nicht. Immerhin befanden sich auf dem Dachboden unendlich viele Staubpartikel. Asthma konnte auch durch Stress bedingt oder hervorgerufen werden, als angehende Studierende der Medizin musste sie so was wissen. Aber allen voran Adam wollte davon nichts wissen.

Oben angekommen bemerkte Benjamin Eves Begeisterung darüber mit nach New York zu kommen und musste grinsen. "Natürlich würdest du mich nicht von meiner Arbeit abhalten! Eve ich würde es so lieben wenn du mal nach New York kommen würdest!", sagte er ehrlich. Er sah Eve eh nicht oft genug, von Michael und Gramps mal ganz zu schweigen, mit Anna telefonierte er wenigstens so oft wie möglich, obwohl sie ja nicht einmal in der gleichen Zeitzone waren. Okay, das war er auch nicht mit Eve, aber Eves Zone lag näher dran. Als sie fragte ob das im September möglich wäre, weil sie dann gleich ein Praktikum machen würde dachte er kurz nach, aber als sie ann die Studentenwohnungen erwähnte sah er sie empört an. "Ich lasse meine kleine Schwester niemals in einer Studentenwohnung wohnen! Nein, nein, nein, du wohnst bei mir! Und September müsste eigentlich prima passen.", fügte er hinzu und dann fiel ihm noch etwas ein, dass er vielleicht sagen sollte: "Du wirst uns auch keine Umstände machen oder sonst etwas, Eve. Ich will dich einfach gerne wieder um mich haben und wenn du das mit einem Praktikum verbinden kannst wäre das doch großartig. Ich bin zwar ab August bis Oktober eigentlich bei Onkel Hamish als Praktikant - also 'Praktikant' der wirklich viel Geld bekommt weil ich erstens: sein Neffe bin und zweitens: meine fünf Doktor Titel habe, aber... immer noch Praktikant - aber das kann ich auch in den Sommer verschieben."

Als Eve meinte er hätte ein Kunstwerk an der Hand, nachdem er das Licht angeschaltet hatte schmunzelte Benjamin. "Wirklich? Hab ich das? Ist mir noch nie eingefallen.", scherzte er und als Eve sich dann über die Menge der Kartons beschwerte nickte er nur zustimmend. Sie mussten wohl jeden Karton durchwühlen. Benjamin nahm sich also den nächsten Karton und fand... Fotoalben und Kriegsorden. Schön, aber nicht das was er suchte. Also sah er sich jetzt einmal kurz um und teilte den Raum in seinem Kopf auf und erabeitete sich eine Methode wie er hier nicht vollkommen durcheinander kommen würde. Dann suchte er weiter. Nach dem fünften Karton von Kinderklamotten beschloss er dann, dass sie wirklich viel zu viel Zeug hier oben hatten. Er war an einer Ecke angekommen, als er etwas fand, das vielversprechend aussah. "Ich hab etwas gefunden! Zumindest... Lametta und das Holzzeugs. Der Rest ist...", sagte er und suchte dann die umgebenden Kartons. "... nicht hier hinten."

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Re: A new Christmas Time...

Beitrag von Eve Angel am Sa Jul 16, 2016 9:26 pm

Nachdem Eve gesagt hatte, dass es das wichtigste wäre, dass Benny glücklich wäre, mit seinem Freund und man mit seinem Lächeln auch wusste, dass er sich wohl fühlte, bekam sie zu hören, dass ihr Bruder sie so lieb hatte. Mit einem Spitznamen. Das Mädchen lachte fröhlich. „Du, ich hab dich doch auch lieb, Bruderherz“, antwortete sie strahlend.
Später auf der Treppe zum Dachboden, als sie von der Band von Bennys Freund Erik redeten, bzw. darüber rätselten, wer diese Band kannte, grinste sie schelmisch, auf die Aussage ihres Bruders, dass Erik meinte, seine Band würde jeder können. „Ich glaube, dann zähle ich schon mal nicht zu den „Jeder“ –Fraktion“, gab sie zurück und war dann bereits auf dem Dachboden angekommen, als ihr Benny zustimmte, mal auf eines der Konzerte von Unity gehen zu können. Das wäre der absolute Wahnsinn! Dann machte Ben sogar den Vorschlag, ihn, Erik, der mysteriöse Erik der ihrem Bruder ein solches Lächeln ins Gesicht zaubert, nächstes Jahr mitzubringen. „Nächstes Jahr an Weihnachten? Das wäre schön! Gramps wird sich sicher freuen, ihn kennen zu lernen. Und ich bin mir sicher, dass das Steph und Michael auch tun werden! Und Ana natürlich. Und um Michael mach dir keine Sorgen, ich glaub, wenn du glücklich bist, dürfte er nicht lange ein Problem mit ihm haben. Immerhin hatte ihn ja auch niemand gefragt, ob er Stephi mitbringen darf. Er hatte es einfach gemacht, also darfst du Erik doch auch einfach mitbringen. Wenn er zu dir gehört, gehört er zu uns. So ist das doch, in einer Familie“, versuchte Eve die Zweifel von Benny, dass vielleicht nicht alle Familienmitglieder Erik mögen könnten, zu vertreiben.
Darüber, dass ihr Bruder mal fragen würde, ob Erik ihr vielleicht das Klavierspielen beibringen würde, war sie doppelt so glücklich. Dann würde sie das auch endlich mal Lernen. Und zwar von jemandem, der auch eine Band hatte. Das konnte dann ja nur professionell gut werden!
Nachdem sie auch hörte, wie ihr Bruder sagte, dass er es so lieben würde, wenn sie nach New York zu ihm käme, war es für sie, als wäre heute schon der Heiligabend. Ihr Bruder hatte also wirklich nichts dagegen, wenn sie zu ihm kam? Immerhin baute sich Benny doch grade auch ein Leben auf, stören dabei wollte sie bestimmt nicht. Keineswegs. Deshalb hatte sich auch die Studentenwohnungen vorgeschlagen, damit ihr Bruder dann wenigstens genug Freiraum für sich und den Mann zu haben, der ihm solch ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Aber Studentenwohnungen schienen Ben nicht in die Tüte zu kommen, so wie er sich darüber auch gleich empörte. Eve konnte nur kichern. Studentenwohnungen waren doch sicher gar nicht so schlimm. Allerdings, stimmt schon, sie hätte ihren Bruder auch gerne mehr um sich herum, aber dieselbe Stadt war doch ein Anfang. Benny wollte, dass sie bei ihm wohnte, als gut, dagegen einzuwenden hatte sie ja nichts. Ganz im Gegenteil.
Als Ben aber noch hinzufügte, dass er von August bis Oktober Praktikant bei Hamish wäre, sah sie ihn leicht zweifelnd an. „Und du bist dir sicher, dass du dein Praktikum in den Sommer verschieben willst? Die paar Monate, von August bis Oktober, würde ich schon zurechtkommen. Wegen mir musst du dein Praktikum garantiert nicht verschieben. Ich kann ja erst in einer Studentenwohnung ziehen und nach Oktober dann zu dir?“, sagte sie eilig und schob einen Gegenvorschlag hinterher. Immerhin war sie sich nicht sicher, ob Hamish es überhaupt passte, wenn Ben dann sein Praktikum verschob.
Benny scherzte nach ihrer Aussage mit dem Kunstwerk an der Hand und hatte das Licht eingeschaltet. Dann konnten sie sich auch endlich auf die Suche nach den Kartons machen, aber Eves Suche blieb erstmal erfolglos. Sie durchsuchte die vorderen Kisten…überflüssiger weise, eigentlich müsste sie sich bis zu den hinteren vorgraben, die vorderen mussten nämlich erst vor kurzem hochgetragen worden sein. Etwas Staub kitzelte sie in der Nase und auch sie begann zu Niesen. 3 Mal. Immerhin brachte das ja Glück…
Eve hob den Kopf, als ihr Bruder aussagte, etwas gefunden zu haben. „Na das ist doch schon mal etwas Licht in der Dunkelheit. Wenn du Lametta und Holzzeug gefunden hast…dann müsste der Rest auch in der Nähe sein“, sagte sie, während sie aber bereits von Ben die Antwort hörte, dass der Rest nicht hier hinten war. Seufzend erhob sie sich von einem Karton in dem alte Bücher lagen. „Natürlich, versteh einer Grandpas Ordnung“, sie blickte sich um. Also ging das Suchen weiter.
Sie schob auf ihrer Seite die vorderen Kisten beiseite, um an die hinteren zu gelangen und hob von einem höheren Stapel eine Kiste herunter. Nicht federleicht, aber auch nicht steinschwer. Mal sehen ob sich da Christbaumkugeln oder der Christbaumstern befanden…während sie diesen auf dem Boden abstellten und öffnete, fing sie schon richtig an, sich Gedanken darüber zu machen, wie toll es in New York werden würde. Bei ihrem allerliebsten Bruderherz!
Dann aber kam ihr der Gedanke, dass sie Grandpa und Michael davon überzeugen musste, dass sie nach New York gehen konnte…einfach, weil dieses „Asthma“ doch gar kein Asthma war, sondern wenn, dann nur stressbedingt und nichts mit der Luft zu tun hatte. Aber da musste sie erstmal ordentlich Worte finden, um die Beiden zu bearbeiten, sie dazu bewegen ihre Einwilligung zu geben. Aber eigentlich brauchte sie die doch gar nicht! Sie war 17! Alt genug, zu entscheiden, wo sie ihren Lebensweg weitergehen wollte…
So in Gedanken versunken bemerkte sie gar nicht, dass sich in dem Karton die gesuchten Christbaumkugeln befanden und schob diesen einfach beiseite, um sich einem anderen Karton zu widmen und weiter zu suchen. Sie erinnerte sich genau an ein Gespräch mit Michael…genau über das selbe Thema nach New York zu gehen…und das Gespräch war nicht sonderlich gut gelaufen…für ihre Zukunftsvorstellungen…

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