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Friendship has to develop

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Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am So Nov 15, 2015 6:20 pm

Friendship has to develop
Wer: Benjamin Angel & Melodie Green
Wann: 13.05.2039
Wo: Café der Cornell University

Benjamin war zu früh. Natürlich. Er war mit Melodie verabredet zum reden und er hatte sie eingeladen hier was mit ihm zu trinken, weil er heute auf dem offiziellen Kampus war und keine Lust gehabt hatte extra auf die Island rüber zu fahren. Er hatte sich eine abgelegene Ecke ausgesucht und nippte jetzt an einem Milchkaffee. Vor ihm lag seine nächste Vorlesung. Es war nichts sonderlich schweres... naja es ging um Parabeln und die Wichtigkeit dieser in der Architektur. Fokussiert auf die gothische Bauweise, mehr wurde er Montag nicht rein kriegen. Heute war Freitag der 13 und er wusste das viele Menschen an diesem Datum abergläubisch wurden, aber er selbst hatte damit nichts am Hut. Immerhin gab es keine wissenschaftliche Beweise dafür, dass heute irgend ein besonderer Tag sein würde. Das Café war generell ziemlich leer, immer hin war es auch schon recht spät. Kaum einer war nach fünf noch hier und grade war es schon fast sechs Uhr. Er wusste nicht ganz ob die Zeit gut gewesen war für Melodie, aber er hatte vorher nichts reinbringen können. Es war jetzt eine Woche her, dass er sich mit Eric gestritten hatte und jener seine Stimme für eine Zeit verloren hatte. Irgendwie waren die Dinger seitdem nicht anders. Eric tat ihm immer noch weh, so gut wie jedesmal, dass er mit ihm sprach und Anna - seine Schwester - meinte immer, dass Eric so schnell wie möglich aus dieser Beziehung verschwinden sollte, aber das konnte er einfach nicht. Er konnte Eric nicht verlassen. Er liebte Eric. Und Eric liebte ihn, dass wusste er. Er liebte ihn obwohl er es ihm nicht oft sagte oder... naja ihn das oft spüren ließ, aber... Eric liebte Benji, oder?

Manchmal war es schwer für Benji, aber... gleichzeitig war es wundervoll. Denn er hätte sich nie zu träumen gewagt in so einer tollen Beziehung zu stecken. Denn für Benji war Eric großartig und gleichzeitig fragte sich Benji manchmal was er in ihm sah. Es war schon seltsam. Auf jedenfall saß er jetzt in dem ruhigen Café und trank seinen Kaffee. Er war noch recht, aber wirklich trinkbar. Benji hatte noch Tonnen an Zucker zugeschüttet. Was? Sein Arzt meinte er müsste zunehmen und da Benji sich oft nur von Kaffee ernährte war das eine der praktischsten Möglichkeiten, auch wenn es manchmal scheuslich schmeckte, vor allem wenn jemand anstatt von Zucker Süßli benutzte. Das konnte Benji gar nicht ab. Er hoffte das Melodie überhaupt kommen würde, wenn nicht... wäre das ziemlich doof. Er sah auf die Uhr. Sie hatte immer noch zehn Minuten um pünktlich zu sein, da wollte Benji wirklich nichts sagen. Vor allem weil sie ja zwei kleine Kinder hatte, auf die sie achten musste. Um ehrlich zu sein freute Benjamin sich schon auf die zwei. Er mochte Kinder nämlich unglaublich gern, hätte persönlich aber lieber einen Hund, zumindest momentan.

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Benjamin Angel

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am So Nov 15, 2015 7:07 pm

Melodie hatte heute einen wirklich stressigen Tag. Zuerst wollte sie an die Universität fahren, doch da hatte Castiel Bauchschmerzen und Fieber. Deshalb hieß es mit ihm zum Arzt fahren. Ihr Vater war derzeit ins Asgard um ein paar Erledigungen zu machen. Deshalb war sie auf sich alleine gestellt. Sie sagte die Schule ab und fuhr mit Castiel und Mary zum Arzt. Dort schrie das Mädchen die ganze Zeit und nachdem sie wieder zu Hause war, schliefen die Beiden dann langsam ein. Für ein Nickerchen entschied sich auch Melodie aber lange hielt es nicht an. Vielleicht eine halbe Stunde. Dann hatten ihre kleinen Lieblinge Hunger. Kurz sah sie auf die Uhr. Es war spät. Um 5. Deshalb musste es schnell gehen, weil sie noch mit ihrem Professor verabredet war. Sie fütterte Castiel und Mary satt und dann wurden sie angezogen in den Kinderwagen gelegt. Etwa 2 Minuten vor der vereinbarten Zeit, traf sie am Cafe ein. Schnell öffnete sie die Tür und fuhr den Wagen herein. Ein Wunder dass er überhaupt hineinpasste. Nun hielt sie Ausschau nach Benjamin und fand ihn kurze Zeit später auch. Sie lief zu ihm und reichte ihm die Hand. "Guten Abend Professor Angel!" Nun sah sie zu ihren Kleinen. Sie war froh, dass sie schliefen und ruhig waren.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am So Nov 15, 2015 7:34 pm

Benjamin hatte noch etwas an seiner Vorlesung gearbeitet. Zwar hatte er dafür noch das gesamte Wochenende Zeit, aber er wollte die Zeit mit Eric verbringen... irgendwie. Vielleicht würden sie sich ja mal nicht streiten, dass wäre schon einmal ziemlich schön. Jedesmal wenn sich die Tür öffnete sah Benji auf und als er dann nach ein paar Minuten Melodie sah lächelte er. "Melodie!", sagte er und stand auf. ... das hätte er besser nicht getan. Denn als er aufstand warf er ungünstigerweise seine Tasse um und sorgte dafür, dass der ganze Inhalt, der halbvollen Tasse über seine Arbeit von drei Tagen floss. Verdammt! Er unterdrückte es zu fluchen, denn das hatte ihm seine Mutter strengstens verboten. Als er damals in der Schule sein erstes Schimpfwort aufgeschnappt hatte, hatte sein Vater ihn ohne Abendessen, aber mit brennender Wange, aufs Zimmer geschickt. "Nein, nein, nein, nein, nein... arg...", sagte er verzweifelt und hob seine Arbeit hoch um das bisschen zu retten was noch nicht von Kaffee befleckt war. Aber sonderlich viel war da nicht zu retten. Mit den Servierten wischte er den Kaffee vom Tisch und versuchte dann auch seinen Block trocken zu bekommen, scheiterte aber.

Oh Gott er war ja auch so ein Tollpatsch manchmal! Wie konnte er sich nur immer in solche Situationen begeben. Arg... er hätte nicht aufstehen sollen. Einfach nicht aufstehen und stattdessen etwas unhöflich wirken sollen. Toll, jetzt musste er am Wochenende arbeiten und konnte nichts mit Eric machen und wahrscheinlich würde Eric ihn dann fragen warum er das nicht vorher hätte machen können und irgendwann würde Eric ihn doch eh mit Dexter ersetzten oder mit irgendwem sonst, der besser zu ihm passte und alles was Benji sich aufgebaut hatte würde einfach so verschwinden und Eric würde - Moment. Stopp. Schalt einen Gang zurück, Benji. Du hast Kaffee umgeschüttet, das ist nicht das Ende der Welt und schon lange nicht das Ende von dir und Eric. ... wahrscheinlich.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am So Nov 15, 2015 8:07 pm

Melodie wollte etwas erwidern, als das Missgeschick schon passiert ist. Eilig lief sie an die Theke und besorgte einen lappen. Dann kam sie zurück und half ihrem Professor dabei, sich und alles andere zu reinigen. "Entschuldigen sie Professor. Es war meine Schuld. Nur wegen mir haben sie ihren Kaffee verschüttet." Mary und Castiel saßen ihm Wagen und schauten ihrer Mama zu. Sie fanden dass amüsant. Castiel klatschte und Mary lachte. Naja. Wenigstens zwei freuten sich. Nachdem alles beseitigt war, brachte Melodie den lappen zurück und kehrte mit einem Kaffee wieder an den Tisch zurück welchen sie ihrem Professor reichte. "Danke, dass sie Zeit gefunden haben. Momentan läuft alles ein bisschen aus dem Ruder bei mir, aber es klappt schon. Mein Dad ist derzeit.......geschäftlich unterwegs und ich bin ganz alleine mit den Beiden!" fing sie einfach mal an zu erzählen. Dann kam auch schon die Bedienung und fragte Melodie was sie haben möchte. "Ich nehme ein Wasser!" Mehr wollte sie nicht. Für die Kinder hatte sie abgefüllte Flaschen dabei. Sicherlich würden sie Hunger haben und bald mussten die beiden auch ins Bett, aber scheinbar waren sie putzmunter. Sie war schon ein bisschen müde, weil sie die Nacht zuvor relativ wenig geschlafen hatte.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am Mo Nov 16, 2015 4:32 pm

Melodie half ihm beim sauber machen und entschuldigte sich dann bei ihm, wobei er sie mit schief gelegtem Kopf ansah. "Nein, es ist meine Schuld, wirklich. Das passiert mir ständig... ich sollte vielleicht alles nur noch aus geschlossenen Tassen trinken. Würde mir einiges an Arbeit sparen.", antwortete er und lächelte dabei freundlich. Er war nicht sauer auf sich oder verärgert deswegen. Wie gesagt, es geschah öfter mal und das war auch der Grund warum er als einzigster Professor Hausverbot in der Bibliothek hatte. Er durfte nur noch mit älteren Professoren darein und auch nur wenn er an bestimmte Bücher musste. Das war auch der Grund warum er so viele Bücher zuhause hatte und soviel von seinem Geld für Bücher rausging, einfach weil er sich jedes Buch kaufte, dass er irgendwie brauchte. Wenn auch nur einmal. Die Kinder von Mel waren jedoch offensichtlich amüsiert und Benji entschied sich dafür die beiden zu begrüßen. "Hallo ihr zwei!", lächelte er und wank den beiden zu. Castiel gab er sogar die Hand, nach dem jener nach ihm gegriffen hatte.

Vielleicht hätte er ja wirklich was mit Kindern machen sollen, anstatt das hier. Aber dafür war er natürlich überqualifiziert gewesen. Er hätte Kinderpsychologie studieren können... hm. Vielleicht tat er das auch noch. Aber dann könnte er nur als Kinderpsychologe arbeiten und nicht irgendwie wirklich mit fröhlichen, ausgeglichenen Kindern, die man auch so jeden Tag im Alltag sah. Anderenseits wäre ein immer gleicher Alltag auch nicht unbedingt das, was Benjamin tun wollte. Melodie kam wenig später mit einem neuen Kaffee für den Professor wieder und Benjamin lächelte dankbar. "Danke.", sagte er und setzte sich dann ebenfalls an den Tisch. Sie bedanke sich dafür das er Zeit gefunden hatte und fing dann an zu reden, über ihren Vater und darüber das sie grade mit den kleinen alleine war. Er sah sie interessiert an und wartete darauf, dass sie weiter sprach, als die Bedienung kam und Melodies Bestellung aufnahm. "Es war nicht leicht was einzurichten, so kurzfristig, aber du kannst immer mit mir reden wenn etwas ist. Immer hin ist das nicht nur mein Job, sondern auch mein persönliches Interesse, dass es meinen Schülern gut geht.", sagte Benji lächelnd als die Bedienung noch neben ihnen stand und die Bestellung aufschrieb und dann auch wegging. "Darf ich fragen, als was dein Vater arbeitet? Oder was mit deiner Mutter ist?", fragte er, nachdem die Bedienung weg war. Er fragte extra so nach, damit sie sich nicht so fühlte, als ob er sie zwingen würde etwas zu sagen.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am Mo Nov 16, 2015 6:40 pm

Melodie hoffte dass ihr Professor das nicht nur sagte, damit sie sich besser fühlte. Irgendwie tat er ihr Leid und aus diesem Grund hatte sie ihm auch den Kaffee besorgt. "Dann haben sie aber immer mehr Arbeit als sie eigentlich haben sollten!" meinte sie dann nachdenklich. Vorhin als sie auf den Kaffee gewartet hatte, da hatte sie kurz zu ihren Kindern gesehen und Benjamin schien Kinder zu mögen und auch gut mit ihnen umgehen zu können. Es freute sie denn wenn sie Momentan durch die Straßen lief, wurde sie von allen immer nur schief angesehen. War es denn so abnormal dass man Zwillinge hatte und mit diesen spazieren ging? Castiel umgriff die Hand von Benjamin und strahlte ihn an. Er mochte ihn schon jetzt. Mary hingegen musterte ihn nur misstrauisch und war froh, dass er sie nicht anfasste. Es war ein Wunder dass sie bis jetzt noch nicht geschrien hatte. Sie wollte zu Chiaran und nicht hier sein. Als sie sich gesetzt haben und Melodie das Wasser gebracht wurde, bedankte sie sich und hörte sich an was ihr Professor zu sagen hatte. Kurz überlegte sie.

Sollte sie ihm wirklich von ihren familiären Verhältnissen erzählen? Dafür war er doch Vertrauenslehrer oder? Aber was war wenn sie ihn störte? Scheinbar hatte er ja noch eine Menge zu erledigen. "Mein Dad ist.....naja.....er ist viel unterwegs in.....As...gard?" fing sie dann langsam an. "Meine Mum ist Violinlehrerin. Vielleicht kennen sie sie. Vielleicht aber auch nicht. Dad ist momentan nicht da und ich weiß nicht ob ich ihre Zeit verschwende. Vielleicht sollte ich wirklich besser gehen. Nicht dass ich sie vom Arbeiten abhalte!" Kurz trank sie einen Schluck und Castiel sah immer wieder freudestrahlend zu Benjamin. Er hatte ihn ins Herz geschlossen und wollte von ihm raus genommen werden. Aus diesem Grund streckte er Benji die Arme entgegen. "Vorsichtig bitte. Er hatte heute Fieber bekommen. Der Grund warum ich nicht in der Uni war!" entschuldigte sie sich gleich. Denn sie war sich nicht sicher ob sie heute bei ihm Unterricht gehabt hätte.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am Di Nov 17, 2015 10:19 pm

Melodie sagte ihr Vater wäre viel unterwegs in Asgard... moment... das Asgard? Asgard-Asgard? Okay. Okay, ignorieren wir das und konzentrieren uns auf Melodie. Ihre Mutter war Violinenlehrerin. Doch dann schwank Melodie um und meinte, dass sie ihm vom Arbeiten abhalten würde und ein verwirrter und leicht verletzter Blick trat in Benjis Augen. Erweckte er etwa den Eindruck, dass er etwas anderes zu tun hatte?? "Du hälst mich ganz und gar nicht von irgend etwas ab, Melodie! Ich wäre jetzt wahrscheinlich zuhause und wäre auf der Couch eingeschlafen. Wirklich, ich hab das ganze Wochenende noch hierfür." , meinte er und deutete dabei auf seine Arbeit und er meinte es auch so. Freitags kam er selten zu irgend etwas beruflichen und allein, dass er die Gliederung schon geschrieben hatte für die Vorlesung war etwas besonderes. Die meisten seiner Vorlesungen improvisierte er auch um ehrlich zu sein. Bei seiner Intelligenz war das durch aus nichts schweres.

"Höchstens hälst du mich davon ab meinem Freund was zu Essen zu kochen.", fügte er dann grinsend hinzu. Es war bewiesen, dass es für manche Menschen einfacher war über ihr Privatleben zu reden, wenn ihr Gegenüber nicht vollkommen fremd oder wie eine leblose Authoritätsfigur war. Und nach ein paar Sekunden Abschätzung hatte Benjamin beschlossen das dass ein guter Zug sein würde. Als er merkte, dass Castiel ihn immer noch beobachtete freute er sich wirklich. Melodie meinte, dass er vorsichtig sein sollte, weil der Kleine heute Fieber bekommen hätte und Benji sah ihn besorgt an, bevor er den Jungen aus dem Kinderwagen hob und auf seinen Arm nahm. "Das du oft fehlst wegen den beiden ist mir auch schon aufgefallen. Das wird sich nicht sonderlich gut auf deine Bildung auswirken...", sagte er förmlich, weil er sich irgendwie dazu verpflichtet fühlte das mal zu sagen, obwohl er sich sicher war, dass Melodie das selbst wusste. "Du musst wirklich eine Lösung finden. Ich weiß, dass das schwer ist, aber hast du mal an staatliche Betreuungseinrichtungen gedacht? Es gibt doch einige Möglichkeiten auf diesem Bereich. Du könntest auch eine Pause in deinem Studium einlegen.", riet Benjamin obwohl er sich nicht sicher war, ob das im Interesse seiner Studentin lag.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am Fr Nov 27, 2015 11:42 pm

Melodie sah erst die Arbeit ihres Professors und dann ihn selber an. So ganz konnte sie ihm kein Glauben schenken. "Mag ja alles sein, aber trotzdem haben sie viel Arbeit hineingesteckt und bloß weil sie sich mit mir getroffen haben, wurde diese zunichte gemacht und das Tut mir Leid!" Sie wollte ihrem Professor aber nicht die Laune verderben. Deshalb schwieg sie weiter und trank ihr Getränk. Dann jedoch wurde sie hellhörig und sah auf. Ihr Professor hatte einen Freund? Also stand er auf Männer? Irgendwie fand sie es wirklich cool. "Sie haben einen Freund Professor Angel? Wie ist er so? Kennt man ihn vielleicht?" Sie fragte einfach drauf los, ohne darüber nachzudenken, dass es für ihn vielleicht unangenehm sein konnte. "Entschuldigen sie. Wenn ich fragen darf. Ich möchte sie natürlich nicht drängen!" Nein. Das wollte sie wirklich nicht. Castiel drückte Benjamin dann und quietschte vergnügt. Er mochte den Professor scheinbar ganz gerne. Was vielleicht auch gut so war. Mary sah ihn die ganze zeit nicht an und war quengelig. Kurz seufzte sie. "Ja, das weiß ich auch Professor. Aber was soll ich denn machen wenn mein dad nicht da ist? Ich kann sie ja schlecht mit in die Uni nehmen und ich habe niemanden der auf sie aufpassen könnte!" Sie klang verzweifelt, was sie ja auch war. Dann schüttelte sie den Kopf. "Nein eine Pause möchte ich nicht einlegen....wobei.....da habe ich sie länger als Professor!" platzte es aus ihr heraus. Sie mochte Benjamin wirklich gerne. Von allen Professoren am liebsten.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am Sa Nov 28, 2015 1:15 am

Auf die Worte von Melodie sagte er nichts, aber nur, weil er wusste, das Melodie wahrscheinlich nicht so einfach nachgeben würde. Er gab ihr aber mit seinem Blick zu verstehen, dass er diese Meinung nicht teilte. Er hätte diese Arbeit doch gar nicht erst gemacht, wenn er sich nicht mit Melodie getroffen hätte. Nun ja... er hätte sie schon gemacht, aber nicht jetzt. Sondern Sonntag oder so. Nachdem er Eric erwähnt hatte kam sofort die Frage wie er denn so wäre und ob man ihn kennen würde und Benjamin musste grinsen. Das Melodie über ihre Fragen nicht nachgedacht hatte war ein paar Sekunden später deutlich. Aber Benjamin fand das lustig."Ja, ich habe einen Freund. Sein Name ist Eric. Er ist alles für mich. Ich liebe ihn wirklich und..." dennoch macht er mich nicht mehr glücklich. "Naja, es kann aber tatsächlich sein das du ihn kennst. Kennst du die Band Unity?", fragte er dann und versuchte seinen Anflug von Verzweiflung zu verstecken, doch glaubte er nicht das das sonderlich gut klappte. Er konnte halt seine Gefühle nicht gut kontrollieren, konnte er noch nie. Castiel quietschte vergnügt und Benjamin grinste. Oh Gott man konnte doch nicht traurig sein wenn so ein süßes Ding in der Nähe war. Mel klang wirklich verzweifelt als sie meinte, dass sie niemanden hätte, der auf ihre Kinder aufpassen würde. Er sah sie mitleidig an. Wie gern er ihr helfen würde, aber er konnte auch nichts anderes machen als sich umhören. Als sie meinte, dass sie keine Pause einlegen wollen würde, wobei sie ihn dann ja doch noch länger als Professor haben würde konnte Benji nicht anders als rot zu werden. "Das ist... nett.", sagte Benjamin und sah Mel an. Irgendwie bewunderte er sie. Das sie durchhielt und so stark war, obwohl ihr Leben grade wirklich nicht toll war. Im Vergleich war seins bestimmt wundervoll... aber... das konnte seine Gefühle nicht lindern.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am Mo Nov 30, 2015 10:33 pm

Melodie hörte ihrem Professor aufmerksam zu. Sie wäre nie auf die Idee gekommen, dass er schwul war und sozusagen auf Männer stand. Sie freute sich schon für ihn, aber sie hatte mal an der Uni nachgeforscht. Er war für 94% der Mädchen der Lieblingslehrer schlechthin und ebenso viele fanden ihn auch den bestaussehendsten Lehrer der ganzen Schule. Melodie konnte ihnen nur zustimmen. Benjamin war wirklich der gutaussehendste Lehrer überhaupt. Dann überlege sie. "Wer aus meiner Generation kennt Unity nicht?" Jetzt überlegte sie wer es sein könnte. Eric....Eric....Eric......hm....... "Der Gitarrist? Joar der sieht schon nicht schlecht aus, aber mein Typ wäre er nicht. Sie sollten mal die Konzerte sehen. Die ganzen kreischenden Fans. Ich glaube die wissen nicht einmal dass er schwul ist. Scheinbar liebt er es solch eine Aufmerksamkeit von den weiblichen Fans zu bekommen!" Sie war auch schon auf ein paar Konzerten von Unity gewesen und wusste deshalb wovon sie sprach. Natürlich vor Mary und Castiel. Mary würdigte Benji immer noch keines Blickes und quengelte herum. Sie wollte nicht zu diesem fremden Mann. Sie wollte zu ihrem Dad. Melodie seufzte. Mary war ganz komisch seit Chiaran da war. Hoffentlich ging es gut.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am Mo Nov 30, 2015 11:40 pm

Das Benjamin bei seinen Schülerinnen so beliebt war, war ihm definitiv nicht bewusst und es wäre ihm definitiv unangenehm wenn er es wissen würde. Als Melodie fragte wer aus ihrer Generation Unity nicht kennen würde schmunzelte Benjamin. Abgesehen davon, dass er vor Eric noch nie von Unity gehört hatte, war das gewiss wahr. Naja, aber Benjamin hatte nicht wirklich Zeit für moderne Musik. Wenn er Musik hörte, dann Klassik. Bach, Mozart oder Vivaldi etc... Aber er war sich sicher, dass Erics Musik ebenfalls toll war, immer hin hörte Benji ihn oft spielen. Vor allem liebte er es, wenn Eric Klavier spielte. Irgendwie war das etwas beruhigendes. Egal was es war, es konnte auch eine dramatische, übertonierte Tonfolge sein. Er fand es toll. Klavier war nur Mathe, um ehrlich zu sein und Benjamin spielte ab und zu auch, wenn auch nicht in Erics Zimmer. Das war etwas, dass er nicht tun würde, immer hin war das Erics Privates Zimmer, wie das Arbeitszimmer seins war. Und Benji liebte sein Zimmer. Es hatte noch eine echte Tafel! Mit Kreide. In der Uni gab es davon nur noch eine, was Benjamin manchmal wirklich aufregte, denn obwohl er noch nicht einmal alt war, hatte er keine Ahnung von Technik und fragte immer einer seiner Schüler wie er irgendwas machen konnte.

Als Melodie meinte, dass Eric nicht schlecht aussehen würde, aber nicht ihr Typ wäre musste Benjamin schmunzeln. Dann erzählte sie von den Konzerten und Benjis Lächeln änderte sich in ein leicht gezwungenes um. "Eric liebt nichts mehr als Aufmerksamkeit, obwohl Dexter wahrscheinlich direkt danach steht. Aber Eric ist nicht schwul, er ist bi. Zumindest soweit ich weiß.", sagte er dann mit einem Lächeln, das zwar nur gezwungen war, aber was sollte er sonst tun? Er konnte doch nicht mit seiner Studentin über seine Probleme reden! Er atmete kurz durch und wechselte dann das Thema: "Aber es geht hier nicht um mich, sondern um dich. Ich kann mich vielleicht mal umhören ob ich was staatliches finde, dass du für deine beiden Süßen benutzen kannst.", sagte Benjamin. Er würde das heute Abend noch machen und Melodie dann so schnell bescheid geben wie er konnte, weil er wollte ihr wirklich nur helfen. "Da gibt es wahrscheinlich einiges an Möglichkeiten, ich glaube das ist der einzigste Weg mit dem du weiter hin hier studieren kannst, mit deinen Kindern.", sagte Benjamin ruhig.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am Mi Dez 09, 2015 9:25 pm

Melodie hörte ihrem Professor aufgeregt zu. So etwas von ihm zu erfahren faszinierte sie und so bekam sie gleichzeitig Informationen über Eric. " Ja er scheint sehr nach Aufmerksamkeit zu trachten, aber nach Konzerten wo er sich ausgelassen seinen Fans widmet scheint er immer besser drauf zu sein, als zu so einer aufgezwungenen Autogrammstunde. Immerhin lässt er sich nach Konzerten gerne und freiwillig auf Autogramme und Fotos ein!" Sie kannte sich schon ein bisschen aus. Zwar war sie jetzt nicht das Fangirl was kreischt und auf jedes Konzert stürmt, aber sie hatte eine solche Freundin und durch diese wusste sie all dies. "Eric Layton und bi? Also davon hab ich noch nie etwas gehört. Sind sie sicher? Ich war immer der Meinung, dass er schwul sei, aber ich kann mich auch irren. Immerhin sind sie mit ihm zusammen und nicht ich!" Sie lächelte ihn an und dann wandte sie ihren Blick auf Mary die immer noch zur Seite schaute und weder sie noch Benji beachtete. Irgendwie tat es Melodie weh. Seitdem Chiaran da war, benahm sich ihre kleine Prinzessin komisch.

Melodie wollte das Castiel zurück in seinen Wagen ging, aber dieser schüttelte den Kopf und kuschelte sich an Benjamin. " Cassi. Bitte. Du bist doch schon ganz müde!" meinte sie liebevoll. Castiel schüttelte den Kopf, während er gähnte und sich die Augen rieb. Sie lächelte Benji an. "Danke Professor!" Sie nahm Castiel dann irgendwann sanft in den Arm und legte ihn in den Wagen, als er eingeschlafen war. Mary wollte nicht schlafen und musterte die Umgebung. Sie unterhielten sich noch eine Weile, ehe sich beide dazu entschlossen mit den Kindern spazieren zu gehen. Melodie hatte wirklich zu tun, was die Lenkung des Doppelwagens anging. So einfach wie es aussah war es beim besten Willen nicht. "Mary benimmt sich seltsam in letzter Zeit und ich weiß nicht was ich tun kann. Selbst zu mir möchte sie nicht mehr kommen, wohingegen Castiel fast an mir....oder eher ihnen......hängt und sich kaum von mir lösen will!" Sie wollte versuchen eine Lösung für das Problem zu finden, was sich für sie aber als schwierig erwies.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am Mo Dez 14, 2015 5:35 pm

Benjamin nickte nach der Analyse von Melodie. Eric mochte Autogrammstunden wirklich nicht. Nach Konzerten hingegen war er immer etwas aufgedrehter und auch gut gelaunter. Und meistens kamen sie danach ja auch gut miteinander klar, sobald Eric nicht wieder damit anfing, wie viel ihm Dexter bedeutete und wie toll Dexter war. Es war ja nicht so, dass Benjamin nicht wollte, dass Eric Freunde hatte, es war nur so, dass Benjamin nicht wollte, dass Eric dauernd vor ihm über Dexter redete und darüber wie toll, talentiert, gut aussehend und beliebt Dexter war. Einfach... nein. Er konnte das ja ruhig denken, aber er sollte es nicht so sagen. Nicht vor ihm. "Ja...", sagte Benjamin leise. Unsicher ob er das Lächeln auf seinem Gesicht noch aufrecht erhalten sollte oder nicht. Er hielt das einfach nicht mehr lange aus. Er liebte Eric, ja. Aber gleichzeitig konnte er nicht mehr. Komische Kombination, oder? Als Melodie dann weiter Fragen stellte zuckte Benjamin nur lächelnd mit den Schultern. "Ich hab auch keine Ahnung. Vielleicht will er sich nicht labeln oder so? Hängt vielleicht einfach von der Situation ab.", sagte Benjamin locker. Ihm fiel grade auf, wie gut er mit Melodie klar kam. Normalerweise kam er mit Frauen nie so gut klar. Selbst mit seinen Schülerinnen. Aber mit Melodie war das ganze irgendwie anders. Warum auch immer.

Einige Zeit später nahm Melodie Castiel und legte ihn in den Wagen. Sie dankte ihm und er wank nur ab. Er liebte Kinder, dass war kein Geheimnis. Sie unterhielten sich noch recht lange über alles mögliche und er musste wirklich sagen, dass er diese Unterhaltung mehr als nur genoss. Es machte ihm Spaß endlich einfach mal nur über alltägliche Dinge zu reden. Locker und ohne irgendwelche abwertenden Kommentare. Sie entschlossen sich etwas später dazu raus zu gehen und Benjamin wollte Melodie ja schon im Café anbieten den Kinderwagen zu schieben, aber er merkte, dass sie das scheinbar selber tun wollte. Okay. Draußen jedoch fragte er dann doch noch. "Kann ich dir helfen?", fragte er nach. Melodie meinte, dass Mary sich seltsam benehmen würde und das sie selbst nicht mehr zu ihr kommen wollte und das Castiel die ganze Zeit nur an ihr hängen würde und sich nicht lösen wollte. Er wusste auch nicht wirklich was das zu bedeuten hatte. "Ist denn irgendwas passiert, was das ausgelöst hat? Ansonsten würde ich sagen, dass sich das bald wieder legen wird. Ich meine... Kinder haben alle irgendwelche Phasen. Das hängt vollkommen von der Entwicklung ab.", sagte Benjamin während er neben Melodie herging.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am Do Jan 07, 2016 9:28 pm

Melodie musste zugeben, dass sie sich nicht zwischen Dexter und Eric entscheiden könnte. Sie waren beide einfach Traumtypen die man wirklich einmal spielen hören musste. Auch wenn sie momentan in Benjamin verliebt ist, so konnte sie doch dennoch schwärmen von allen oder? Kurz sah sie zu ihrem Lehrer und lächelte verlegen. Wie sollte sie dass mit den Kindern nur hinbekommen? Mary verhielt sich seltsam seit Chiaran da war und Castiel schmiegte sich wortwörtlich an Benjamin. Wenn die beiden zu unterschiedlichen Männern eine Bindung aufbauten, dann hatte sie ein wahrliches Problem. Mary sollte keine Beziehung zu Chiaran aufbauen. Das würde sie nicht zulassen. Auch wenn es wahrscheinlich eh schon zu spät war, so musste sie es dennoch versuchen. " Ja da könnten sie recht haben. Ich habe einmal gelesen, dass es auch nicht immer so gut sein soll sich zu labeln!" Sie selber so etwas auch niemals machen. Dessen war sie sich sicher. Melodie war dankbar.

Nicht nur dafür, dass Castiel endlich schlief und sich nicht mehr an seinen Professor klammerte der sich wirklich gut mit Kindern verstand, sondern viel mehr war sie dankbar für das Gespräch und das Treffen was sie beide geführt hatten. Schließlich war es locker und ohne Zwang. Sie konnten erzählen worüber sie wollten und dadurch entspannte sie sich etwas. Mary war dann auch irgendwann eingeschlafen. Was war bloß mit ihrer kleinen Prinzessin los? Eigentlich wollte sie sich nicht helfen lassen, weil sie es sonst auch immer alleine machen muss, aber dieses eine Mal dürfte schon in Ordnung sein oder? Sie nickte. " Vielen Dank, dass wäre wirklich nett!" Normalerweise war niemand so hilfsbereit. Eher war sie es gewohnt, dass sie schief von der Seite angesehen wurde. Als Benjamin fragte was vorgefallen war, seufzte sie kurz und erzählte es ihm dann in der Hoffnung er würde es verstehen. " Also....es ist recht kompliziert.......ich sag mal so, dass vor einer Weile der Vater der Beiden aufgetaucht ist und Mary scheint wirklich sehr stark verbunden mit ihm zu sein, aber ich will das nicht!" gab sie ihre Meinung ganz offen kund.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am Do Jan 07, 2016 11:07 pm

Benjamin lächelte sanft, als Melodie meinte, dass sie mal gelesen hätte, dass es nicht immer gut wäre sich zu labeln. "Es hängt von der Person ab. Viele Menschen fühlen sich sicherer damit ein Label zu tragen. Es gibt einem ein Gefühl von Selbstsicherheit.", erzählte Benjamin aus Erfahrung heraus. So war es zumindest bei ihm, denn obwohl es doch eigentlich normal sein sollte, dass man auch das gleiche Geschlecht lieben konnte, so gab es in seinem Heimatdorf schon die ein oder andere Person die... sagen wir mal eher abwertend über Homosexualität sprach. Das war auch der Grund warum er sich früher mit Mädchen getroffen hatte, obwohl er in ihrer Gesellschaft panische Angst gehabt hatte und es teilweise heute noch hatte. Er verstand diese vollkommen irrationale Angst nicht, aber er hatte sie. "Meine Mutter war... sie glaubt nicht daran, dass sexuelle Orientierung etwas ist das man sich nicht aussuchen kann. Ich hatte kaum noch Kontakt zu ihr, aber als ich ihr dann gesagt habe, dass ich schwul bin... seitdem habe ich kein Wort mehr von ihr gehört.", erzählte er und wusste gar nicht genau warum er es tat. Vielleicht weil sie die ganze Zeit hatte über ihre Probleme reden müssen und er wollte ihr das im Austausch bieten. Wollte ihr zeigen, dass er auch nur ein Mensch war. Vielleicht war es auch einfach dass das das erste war, was ihm zum Thema labeln einfiel.

Nachdem Benjamin seine Hilfe angeboten hatte wurde jene auch sofort angenommen. Benjamin nahm also den Kinderwagen und schob ihn für Melodie. Immer hin wollte er das ansich schon immer einmal machen, aber seine Geschwister hatten noch keine Kinder und ob er jemals ein Kind großziehen würde wusste er nicht und Freunde mit Kindern... naja, er hatte ja nicht einmal Freunde, geschweige denn Freunde mit Kindern. Melodie meinte, dass der Vater der beiden aufgetaucht wäre und dass Mary seitdem so wäre und Benjamin nickte. "Das ist verständlich, wenn du keinen Kontakt zu dem Vater wirklich hast, dass du es dann nicht willst. Ich denke, dass wird sich aber wieder legen. Außer der Vater kommt natürlich öfters vorbei...", sagte er ruhig und hielt dann kurz an um Melodies Hände in seine zu nehmen. "Mach dir nicht so große Sorgen.", sagte er und hoffte beruhigend zu sein.

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Benjamin Angel

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am Fr Jan 08, 2016 11:39 pm

Melodie lächelte. " Ja, dass stimmt allerdings. Ich habe einen Freund. Vielleicht kennen sie den ja. James heißt er und ist ein totaler Fan von Captain America. Schon immer habe ich mich gefragt ob dieser Titel auch so etwas wie ein "Label" ist oder zumindest früher war. Haben sie darauf vielleicht eine Antwort?" Es tat ihr wirklich gut einfach mal so in bisschen zu plaudern und sich nicht weiter mit Sorgen oder Problemen zu beschäftigen. Wenigstens für eine kurze Zeit die Alltagssorgen vergessen und sich glücklich und geborgen fühlen. Dann sah Melodie ihren Professor mitleidig an, als dieser von seiner Mutter sprach. "Oh. Tut mir Leid für sie. Meine Mutter starb bei meiner Geburt. Also konnte ich sie nicht einmal kennen lernen, was ich wirklich sehr schade finde. Naja. Ändern kann man es aber nicht!" fing sie dann einfach mal an zu erzählen. Immerhin hatte sich Benjamin ihr auch anvertraut oder nicht? Dann konnte sie ihm ja durchaus auch ein bisschen was über sich erzählen. " Ihr Freund hat ihnen doch sicherlich Halt gegeben oder?"

Sie war der festen Überzeugung, dass Eric wirklich viel an der Beziehung lag und er ihrem Professor nur gutes Tat. Das die Realität nicht immer so aussah wie erwünscht, davon wusste sie zum Glück nichts. War auch besser so. Sie war ihm so dankbar, dass er ihr half den Kinderwagen zu steuern. Es war wahrlich nicht immer einfach mit diesem und man kam auch nicht überall mit einem Zwillingswagen hinein. In solchen Fällen hätte sie am liebsten noch eine zweite Person an ihrer Seite. " Ich hoffe es wirklich. Mary und Castiel soll es ja nicht schlecht gehen. Keinen von Beiden. Ich bin froh, dass ich sie habe und wenn sie so anders sind, dann tut es mir auch im Herzen eh!" erklärte sie dann und der Gedanke daran, war wirklich alles andere als schön. Dann hielt Benjamin an und sie stoppte ebenfalls. Doch sie hatte keine Zeit auch nur ansatzweise verwundert zu sein oder eine Frage stellen zu können, denn da hatte er schon seine Hände in ihre gelegt und sprach beruhigend auf sie ein. Melodie sah ihn an und wusste nicht so wirklich was sie tun sollte. Sie sollte sich nicht so große Sorgen machen? Es sagte sich so leicht, aber er wollte auch nur helfen. "Könnten sie......naja....also nur wenn sie zeit und Lust hätten......naja.....mit zu ihr ins Haus kommen und mir vielleicht mit den Kindern helfen? Sie müssen ins Bett!" Noch immer ließ sie ihn nicht los. Es fühlte sich schön an zu wissen, dass jemand da war.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am Sa Jan 09, 2016 4:10 pm

Melodie erzählte von einem ihrer Freunde namens James, aber Benjamin kannte sehr viele Leute die James hießen, aber ob einer davon ein Captain America Fan war... das wusste Benjamin nicht. Er hielt sich von den meisten seiner Schülern fern, einfach weil er mit den meisten Menschen nicht klar kam. Melodie war eine ziemliche Ausnahme. "Nicht wirklich, tut mir leid. Ich kenne mich leider absolut nicht mit den Avengers oder.. erm den anderen Superhelden aus.", meinte er und zuckte mit den Schultern. Er hatte ja nie wirklich so eine Art von Kindheit gehabt. Seine Helden waren Mathematiker, Architekten und Maler gewesen, keine Retter der Welt. Der mitleidige Blick von Melodie tat ihm irgendwie gut, aber er wollte ihr auch nicht leidtun. Melodie erzählte, dass ihre Mutter bei ihrer Geburt starb und Benjamin war jetzt an der Reihe sie mitfühlend anzublicken. "Das ist furchtbar. Ich wusste nicht dass so etwas noch passiert...", sagte Benjamin und lächelte leicht. Als Melodie fragte, ob sein Freund ihm Halt gegeben hatte versuchte Benjamin sich nicht anmerken zu lassen, dass es ihm wehtat darüber zu denken. "Wir reden nicht wirklich darüber. Oder über mich generell... aber das ist glaube ich kein Thema über das wir reden sollten.", sagte Benjamin, wobei seine Augen jedoch den Schmerz wieder gaben, denn er verspürte wenn er an Eric dachte momentan, aber anderenseits konnte er Eric nicht verlassen, er wusste nicht warum, aber obwohl er sich oft einfach nur furchtbar fühlte wenn er bei ihm war, so liebte er ihn trotzdem unglaublich.

Mel meinte sie würde es wirklich hoffen und das sie darunter litt, dass ihre Kinder so anders wären. Er sah sie mitfühlend an. Sie tat ihm so leid. Es musste wirklich nicht einfach sein, vor allem nicht wenn man so wenig Unterstützung hatte wie Melodie sie hatte. Als er ihre Hände hielt fiel ihm auf, dass sich irgendetwas in ihrer Körpersprache änderte, aber was wusste Benjamin schon. Sie fragte ihn, ob er Lust hätte ihr beim zu Bett bringen der Kinder zu helfen und Benjamin lächelte sanft. "Natürlich! Es macht doch gar keine Umstände.", sagte Benjamin ehrlich und streichelte mit dem Daumen vorsichtig über ihren Handrücken. "Bist du mit dem Auto hier, oder-?", fragte Benjamin und ließ dann Melodies Hände los.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am So Jan 10, 2016 9:50 pm

Melodie lächelte Benjamin aufmunternd an. "Naja. Man muss sie auch nicht kennen. Ich meine die Kinder aus meiner Zeit feiern sie und haben sicherlich auch viele Comichefte, aber sie waren schon sehr lange nicht mehr im Einsatz. Ich habe mir sagen lassen, dass diese Organisation wieder da sein soll. Hydra heißen die glaube ich. Damals im zweiten Weltkrieg haben die schon gegen Amerika gekämpft und alles. Jetzt habe ich irgendwie Angst, dass sie zurückkehren!" Nicht nur um sich und ihren Dad, besonders aber um die anderen Avengers und deren Kindern. Würden sie sich wieder zusammenschließen und erneut gegen das Böse kämpfen? So sicher war sich Melodie da nun nicht wirklich. " Ja. Naja. Also ich kenne ein paar Kinder, da ist ein Elternteil an sonst etwas gestorben und da waren sie noch jung!" Doch weiter wollte sie nicht darauf eingehen. Immer weiter liefen sie und kamen dann irgendwann am Haus von ihr und ihrem Dad an. Sie sah ihren Lehrer an und sah den Schmerz in seinen Augen. "Vielleicht sollten sie sich mal jemandem anvertrauen der ihnen zuhört und ihnen vielleicht auch helfen kann. Denn jeder braucht jemanden zum reden!"

Natürlich würde sie sich auch anbieten, wenn er sie denn ließe. Auf die Frage mit dem Auto hin schüttelte sie nur den Kopf. " Sie müssen wissen ich laufe sehr gerne. Gerade mit den beiden Kleinen hier. Frische Luft tut jedem gut!" Am Haus angekommen schloss sie die Tür auf und schob den Wagen weiter hinein. Castiel schlief immer noch und Mary rieb sich müde die Augen. Schnell sang Melodie ihr ein Lied, sodass die Kleine ihre Augen wieder schloss und weiter schlief. Sonst hätte sie die Kleine in den nächsten Stunden nicht mehr ruhig bekommen. Außer durch den Kindsvater. Dann nahm sie ihre Prinzessin vorsichtig hoch. "Könnten sie Castiel hoch bringen?" fragte sie dann leise und lief die Treppe zum Kinderzimmer hoch. Dort waren zwei Betten. Eines in Rosa und eines in blau. Als alle Kinder in ihren Betten lagen und sie das Zimmer verlassen hatten, sah sie ihn an. "Kann ich ihnen noch etwas zu essen anbieten?"

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am So Jan 10, 2016 11:10 pm

Benjamin nickte nach ihrer Erklärung zu Hydra. Ihn interessierte das ganze nicht wirklich, aber er fragte dennoch noch interessiert: "Warum glaubst du denn, dass sie zurück kommen? Wer hat dir gesagt, dass sie zurück kommen? Ich meine... sowas würde doch in den Nachrichten oder sonst wo rum gehen, meinst du nicht?" Er war sich zumindest sicher, dass so etwas passieren würde. Er hoffte es. Melodie meinte, dass sie Kinder kennen würde, deren Eltern an diversen Dingen gestorben wären, obwohl sie und die Kinder und die Eltern noch so jung waren. Benjamin seufzte. "Sowas ist furchtbar. Meine Schwester, Eve, war erst 14 als unser Vater gestorben ist... aber wenigstens hat sie ihn gekannt. Schlimm so etwas..", sagte er ruhig und ging dabei geduldig weiter. Er mochte diesen Weg. Melodie meinte, dass er sich vielleicht mal jemanden anvertrauen sollte, da jeder jemanden zum reden brauchte. Benjamin lächelte darauf hin. Das das jemals jemand zu ihm sagen würde... damit hatte er nicht gerechnet. Normalerweise war er es, der diesen Ratschlag gab. "Ich habe versucht mit meiner Schwester zu reden, aber... sie sagt mir immer nur, dass ich ihn verlassen soll... aber das kann ich nicht. Das kann ich einfach nicht.", sagte Benjamin und seufzte dann leidvoll. Er kam damit einfach nicht mehr klar.

Auf die Frage mit dem Auto hin meinte sie, dass sie gerne lief, vor allen mit den Kindern und dass sie gleich am Haus angekommen wären. Als sie da waren gingen sie hinein und als Melodie das Lied für Mary sang musste er sanft Lächeln. Melodie fragte ihn, ob er Castiel hochbringen könnte und Benjamin nickte. Er nahm den Jungen vorsichtig auf den Arm und folgte seiner Schülerin bis in das Kinderzimmer. Sie brachten die Kinder ins Bett und als sie das Zimmer verlassen hatten lud Melodie noch zu etwas zu Essen ein. Benjamin hatte wirklich Hunger aber er wollte auch keine Umstände machen, aber gleichzeitig wollte er nicht unverschämt rüber kommen... schwer. "Gerne, solange das keine Umstände macht.", sagte er ruhig und lächelte kurz. "Deine Kinder sind übrigens wunderschön", fügte er dann noch hinzu. Das hatte er eigentlich schon die gesamte Zeit lang sagen wollen, war aber nicht wirklich dazu gekommen.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am Do März 24, 2016 9:19 pm

Melodie seufzte. Sie wusste vielleicht mehr als Benjamin ahnen konnte, nur sagen konnte sie es ihm beim besten Willen nicht. "Ich bin mir nicht wirklich sicher ob es in den Nachrichten herum gehen würde, aber das war es damals doch auch nicht oder?" Sie konnte sich täuschen. Auch wenn sie sich ziemlich sicher war, dass Hydra damals auch nicht präsent gemacht wurde. " Ja sehr schlimm. Ich kenne ein Mädchen dessen Mutter ist gestorben als sie 4 Jahre alt war. Es muss wirklich schwer sein und ich bin mir nie sicher ob ich mich freuen soll, dass ich meine Eltern noch habe oder mit den anderen Kindern trauern soll, weil sie ein Elternteil oder vielleicht sogar beide verloren haben." Kurz sah sie ihren Lehrer an. "Also wenn sie jemanden zum reden brauchen, dann biete ich mich natürlich an. Wenn sie wollen und es zulassen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr Freund sie auch liebt!" Woher sie diese Gewissheit nahm, war ihr ein absolutes Rätsel. Dennoch war sie froh darüber, dass Benjamin da war und ihr zur Seite stand.

Nachdem sie Mary ins Bettchen gebracht hatte, kehrte sie zu ihrem Gast zurück. Auf die Frage von ihm, lächelte sie nur. Nein es macht keine Umstände. Dann nahm sie seine Hand und zog ihn mit sich in die Küche. "Nur weiß ich leider nicht was sie gerne essen!" Ein wenig verlegen kratzte sie sich am Kopf und trat zum Herd, über welchem ein kleines Fenster war. " Ich hoffe die ganze Zeit, dass ich ihnen keine Umstände mache. Es soll wirklich nicht so herüber kommen und ich denke Castiel mag sie auch wirklich. Ach ich weiß doch auch nicht was ich denke soll. Vielleicht sollte ich mal mit jemandem sprechen der sich mit Kindern auskennt und weiß warum Mary und Castiel momentan so komisch drauf sind?" Auch wenn sie der Meinung ist, dass es einzig und allein die Schuld von Chiaran war. Konnte er sie nicht einfach in Ruhe lassen und schon war alles erledigt? Nein. Er musste unbedingt irgendwelche Untersuchungen an Mary, seiner eigenen Tochter vornehmen und das bereitete Melodie mehr als nur Angst. Was war wenn sie ihre Kleinen nicht beschützen konnte?

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am Do März 24, 2016 9:40 pm

Melodie schien das wirklich zu beschäftigen... hm, Benjamin verstand es nicht ganz, aber es würde gewiss seine Gründe haben. Er hörte ihr zu und sah dann unsicher nach vorne. "Ich weiß es nicht, aber... ich hoffe es.", sagte er ehrlich und als Melodie dann davon sprach, dass sie ein Mädchen kannte dessen Mutter mit vier Jahren gestorben war wurde sein Blick mitfühlend. "Das muss wirklich sehr hart gewesen sein, die psychologischen Traumata müssen heute noch präsent sein...", sagte Benjamin, merkte jedoch, dass er vom Thema abgekommen war und das dass vielleicht nicht die mitfühlenste Art und Weise gewesen war zu reagieren aber... sein Doktor in Psychologie war halt immer noch da. "Wie auch immer, deine Reaktion kann ich verstehen... aber ich denke beides ist die beste Lösung dafür, man muss sich an dem festhalten was man hat und nur weil man das hat kann man anderen die es nicht mehr haben Kraft schenken.", führte er seinen Gedanken dazu aus und hoffte er war nicht so lyrisch. Melodie bot ihm an, dass er mit ihr reden könnte, wenn er wollte und es zulassen würde. Die Ausdrucksweise war bedacht... das gefiel ihm. Dann meinte sie, dass sie sich sicher wäre, dass Eric ihn lieben würde und Ben seufzte leise. "Danke für das Angebot, vielleicht werde ich darauf zurück kommen.", sagte er sanft.

Bei Melodie zuhause nahm Melodie plötzlich seine Hand und Benjamin gefiel das nicht, ganz und gar nicht, aber er ließ es trotzdem zu, einfach weil er nicht unhöflich erscheinen wollte. Vielleicht war das ja normales Verhalten für Melodie, das konnte er nicht wirklich beurteilen. Als sie in der Küche angekommen waren und seine Hand losgelassen wurde war Benjamin wesentlich entspannter. Sie meinte sie wüsste nicht was er denn gerne essen würde und Benjamin lächelte. "Ich bin sehr anpassungsfähig, sag mir einfach was du da hast und ich sag ja oder nein.", schlug Benjamin vorsichtig vor, sich unsicher ob das so akzeptabel wäre, aber er hoffte es einfach mal, da er sich grade wirklich Mühe gab eine Freundschaft zu entwickeln. Sie meinte sie würde die ganze Zeit hoffen, dass sie ihm keine Umstände machen würde, aber dass sie meinte Castiel mochte ihn wirklich und das dass sie nicht wüsste was sie denken solle und sie fragte ob sie wirklich mit jemanden sprechen sollte der sich mit Kindern auskennt. Benjamin erkannte ihr Angst und vor allem ihre Sorge und auch ihre innerliche Unruhe und sie tat ihm so unglaublich leid, dass er sich dazu entschloss ihre Hände in seine zu nehmen. Diesmal war es ein besseres Gefühl, weil er sich darauf vorbereiten konnte mental. "Erstens: du machst mir keine Umstände, ich genieße es mit dir zu reden. Wie du dir vorstellen kannst bin ich nicht wirklich die Art von Mensch die viele Freunde hat... ", sagte er und lächelte dabei ruhig. "Zweitens: ja, du solltest mit jemandem reden der sich damit besser auskennt, ich bin mir sicher, dass euch das wesentlich weiter helfen kann.", fügte er hinzu.

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Gast am Do März 24, 2016 10:19 pm

"Klingt ja nicht sehr sensibel!" meinte Melodie dann auf das Thema mit dem Traumata hin. Auch wenn sie zugeben musste, dass er doch schon irgendwo recht hatte. So ein Ereignis kann vieles kaputt machen oder den Menschen auch zerstören. Sie hoffte wirklich, dass ihr so etwas niemals passieren würde. Seine Worte klangen so gut und positiv. Sie wusste ganz genau dass er Recht hatte, aber wenn sie einen Wunsch frei hätte, dann würde sie sich wünschen dass alle Kinder ihr verstorbenes Elternteil zurückbekommen können. Mehr würde sie nicht wollen. Manche würde den einen Wunsch für eigene Zwecke missbrauchen, aber sie dachte immer erst an das Wohl der anderen. Dann erst an sich. Als Benjamin meinte, dass er auf ihr Angebot zurückkam, musste sie lächeln. Wenn sie doch auch nur jemanden hätte, dem sie sich anvertrauen und ihm alles sagen konnte. Momentan musste sie noch viele Dinge geheim halten. Beispielsweise dass ihr Vater Loki war und gerade ein paar Aufgaben in Asgard zu erledigen hatte. Vermutlich würden man es ihr sowieso nicht glauben.

Melodie hatte durchaus bemerkt, dass es ihrem Professor alles andere als gefallen hatte dass sie ihn mit sich gezogen hatte. Doch tat sie dies bei jedem. Es war ihm unangenehm und das tat ihr Leid. "Tut mir Leid wenn ich sie so überfallen habe. Es war wirklich keine Absicht!" Dann kramte sie im Schrank nach etwas Essbarem. "Spagetti vielleicht?" bot sie dann an. Diese Speise aß vermutlich jeder und es wäre ihr ganz was neues, wenn es jemand abschlagen würde. Ihre Gedanken schwirrten nur um ihre Kinder, denn immerhin wollte sie das Beste für die Kleinen. Als sie Benjamins Worten lauschte, schloss sie kurz die Augen. Dadurch jedoch dachte sie an das Schlimme was noch passieren konnte und was Mary und Castiel angetan werden könnte. Es trieb ihr die Tränen in die Augen. Schnell öffnete sie diese und ließ ihren Tränen freien Lauf. ES überforderte sie alles und dann hielt Benjamin auch noch ihre Hände. Aus einer Dummheit und vermutlich auch aus Verzweiflung heraus, beugte sie sich zu ihm vor und küsste ihn. Vielleicht half das ja?

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Re: Friendship has to develop

Beitrag von Benjamin Angel am Do März 24, 2016 10:39 pm

Melodie meinte, dass das nicht sehr sensibel klänge und Ben sah verlegen zu Boden. "Verzeih mir, aber das Problem daran ist, wenn du Psychologie studiert hast und dann sowas hörst fällt es dir schwer nicht zuerst über so etwas nachzudenken. Mögliche Persönlichkeitsstörungen, eventuelle Umstrukturierungen des Gehirns... es ist wirklich interessant, aber-", schweifte Benjamin erneut ab. Er war grade furchtbar darin bei einem einzigen Gedanken zu bleiben. "... manchmal klingt es so als wäre man sehr gefühllos, was in meinem Fall wirklich nicht zutrifft.", sagte er dann mit einem entschuldigenden Lächeln. Melodie lächelte als er das Angebot annahm mit ihr zu reden, falls er sich dafür bereit fühlte und das ließ Ben sich etwas besser fühlen, wenn auch nur ein kleines bisschen. Anschließend blieb es still und Benjamin entschloss sich dazu folgendes zu sagen: "Übrigens kannst du auch... mit mir reden. Ich meine... nicht nur weil ich Vertrauenslehrer bin und all das, sondern weil ich dich mag." Das sollte nicht falsch klingen, aber sie sollte es trotzdem wissen.

Melodie entschuldigte sich dafür, dass sie ihn so mitgezogen hatte und Benjamin lachte kurz. "Es ist nicht schlimm, ich bin nur etwas eigen wenn es um körperlichen Kontakt geht wenn ich mich nicht darauf vorbereiten kann, aber es ist kein Problem.", sagte Benjamin freundlich und als sie im Schrank kramte beobachtete er sie geduldig. Sie bot ihm Spagetti an und Benjamin nickte. "Sehr gerne.", meinte er dann und war irgendwie glücklich darüber, dass jemand für ihn kochte und nicht er kochen musste weil die andere Person zu inkompetent dafür war. Melodie schloss die Augen, doch als sie sie wieder öffnete standen Tränen in ihnen und Benjamin tat sie so leid. Er fühlte sich gleichzeitig aber auch total hilflos und dachte darüber nach ob er sie einfach umarmen sollte und ob das helfen würde, aber stattdessen reagierte Mel schneller und... und küsste ihn. Oh Gott. Benjamin hatte keine Ahnung wie er diese Situation regeln sollte. Er stand einfach nur da und ließ sich von ihr küssen. Warum... warum tat sie das? Sein Gehirn lief langsamer als sonst. Es war so seltsam... es fühlte sich so falsch an, so richtig komisch... das mochte er nicht. Er nahm einen Schritt zurück und anstatt irgendetwas zu sagen nahm er Melodie in den Arm. Das war... besser. Das war wesentlich besser.

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Re: Friendship has to develop

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